Komm mit zum 24. internationalen Farkha Jugend Festival!

E-Mail Drucken PDF

Farkha-Festival2016 16Das Farkha Festival 2017 der Jugend der Palästinensischen Volkspartei wird vom 23. – 30. Juli stattfinden. Lasst uns gemeinsam hinfahren und uns unsere Solidarität mit den palästinensischen Genoss*innen zeigen!

Die politischen Spannungen bleiben. Seit Donald Trump am 20. Januar dieses Jahres offiziell zum Präsidenten der USA ernannt wurde, legte er alleine in den ersten zehn Tagen zahlreiche Dekrete vor, welche die Richtung seiner Nahost-Politik verdeutlichen. Schon vor seinem Amtsantritt forderte er die Anerkennung Jerusalems als alleinige Hauptstadt Israels. Er zeigte zudem seine uneingeschränkte Unterstützung für die illegale Siedlungspolitik der rechten israelischen Regierung unter Netanjahu. (siehe "Gefährliche Wende in der Nahost-Politik der USA")

Der Kampf für eine befreite Gesellschaft, in welcher auch die Palästinenser*innen ihren gleichberechtigten Platz haben, ist noch lange nicht aufgegeben. Das zeigt auch das internationale Jugend Festival, das seit 1990 in dem kleinen palästinensischen Dorf Farkha, in der nördlichen Westbank gelegen, stattfindet. Das Festival wird von der Jugend der Palästinensischen Volkspartei PPP (ehem. Kommunistische Partei) organisiert.

Eine Woche lang kommen Jugendliche aus Palästina, Israel und zahlreichen weiteren Ländern dort zusammen, um gemeinsam zu kochen, zu tanzen und natürlich um zu Farkha-Festival2016 9diskutieren. Dass junge Frauen und Männer dies gemeinsam machen, das ist keine Selbstverständlichkeit! Denn im Gazastreifen und auch in der Westbank sind nach wie vor sehr konservative Vorstellungen vorherrschend.

Im Mittelpunkt des Festivals stehen nicht nur Diskussionen zur aktuellen politischen Situation in Palästina selbst und Vorträge zu Themen wie beispielsweise der Widerstandökonomie oder der Rolle der Jugend in der Gesellschaft, sondern auch die aktive Brigadearbeit vor Ort. So haben wir in den letzten Jahren bereits Brunnen gebaut, Straßen ausgebessert, Wände gestrichen und Unkraut gejätet. Dafür teilen sich die Jugendlichen jeden Morgen nach dem Frühstück in Gruppen ein und arbeiten bis zur Farkah-Festival-BaustelleMittagszeit Hand in Hand an verschiedenen Projekten. Die Nachmittage werden meist für die eben erwähnten Diskussionen und Vorträge, aber auch zum Musikmachen, Wasserpfeife rauchen und Kennenlernen genutzt.

Auch aus Deutschland werden wir dieses Jahr wieder mit einer kleinen Delegation am 24. Farkha-Festival teilnehmen, um aktiv unsere Solidarität mit dem fortschrittlichen palästinensischen Widerstand zu zeigen. Über neue Leute freuen nicht nur wir uns, sondern auch die Genoss*innen vor Ort. Wenn ihr Lust habt meldet euch bei uns.

Es werden jedoch einige Bedingungen an die Teilnehmer*innen gestellt:

  • Aktive Mitarbeit bei den Brigadearbeiten, die auch mal etwas anstrengender sein können
  • Diszipliniertes Verhalten während des Festivals, Alkohol und andere Drogen sind streng verboten.
  • Bezahlung des Fluges von Deutschland nach Tel Aviv (Ben-Gurion-Flughafen) und zurück + Taschengeld vor Ort. Die Teilnahme am Festival selbst ist kostenlos, Übernachtung und Verpflegung sind in diesen Tagen inklusive.
  • Eine Auswahl der Teilnehmer*Innen erfolgt in Rücksprache mit der Festivalleitung.

Mehr Informationen zum Festival findet ihr hier: Farkha Festival

Für weiter Fragen zur Reise oder Teilnahme am Festival könnt ihr euch natürlich auch gerne bei Max van Beveren (Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. / Facebook: Max van Beveren) oder bei Kerem Schamberger (Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. ) melden.

Spenden für das Festival auf das Konto:
marxistische linke e.V.
Berliner Volksbank
Konto-Nr. 2515344007
IBAN: DE10 1009 0000 2515 3440 07
Stichwort: Farkha Festival 2017

 

Marseille-Forum

Am 10. und 11. November treffen sich die progressiven Kräfte Europas in Marseille zum Marseille-Forum, um eine Alternative Zukunft für Europa zu diskutieren. Die Europäische Linke unterstützt dieses Treffen.
Pierre Laurent, Nationalsekretär der Französischen Kommunistischen Partei (PCF):

EL Marseille-Forum PierreLaurent


 

100 Jahre Oktoberrevolution

marxistische linke lädt ein

Logo-Revolution-Gegenrevolution

Das 20. Jahrhundert war eines der Revolutionen: in Russland, Ungarn, Deutschland, Spanien, China, Mexico, Chile, Cuba und vielen anderen Staaten. Daraus ragen die Oktoberrevolution und Maos Langer Marsch mit dem Sieg der Kommunisten 1949 als epocheprägende Ereignisse heraus. Diese Revolutionen sind Teil des langen Zyklus von Revolution und Gegenrevolution, der mit der französischen Revolution 1789 eröffnet wurde. Ging dieser lange Revolutionszyklus mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion zu Ende?  Was kann Revolution in den Ländern des entwickelten Kapitalismus heute noch heißen?
Wir diskutieren mit

Frank Deppe
Autor des Buches: 1917 | 2017 - Revolution & Gegenrevolution

Sa., 25. November 2017, 15:00 Uhr
Frankfurt a.M.
Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-71

Hinweis
Mi, 22. November 2017, 20:00 Uhr, Rüsselsheim, Stadtbücherei am Treff
Veranstalter: attac, DGB und Naturfreunden Rüsselsheim


 

Tödliche Agri Kultur - Wie Monsanto die Welt vergiftet

Monsanto-Glifosato

Demnächst entscheidet die EU über die Verlängerung der Zulassung von Glyphosat. Die EU will, dass Monsanto seinen Bestseller weitere zehn Jahre verkaufen darf.

Seit 20 Jahren werden in Argentinien riesige Flächen mit gentechnisch veränderter Soja bepflanzt. In Monokultur. Anfangs war das für die Landwirte, die Saatgutverkäufer und die Chemie-Konzerne ein Freudenfest. Allen voran: Monsanto. Heute ist das Modell Monsanto gescheitert. Nicht für die Investmentfonds, aber für die Landwirte vor Ort und für die Verbraucher in den Städten.

Tödliche Agri Kultur - Wie Monsanto die Welt vergiftet
Ein Film von Gaby Weber

siehe auch


 

wenn die umstaende 300p

marxistische linke: Jetzt Mitglied werden


Sie kommen im Morgengrauen!

Sie kommen im Morgengrauen!

von Bettina Jürgensen

18.11.2017: Am Montag in aller Frühe kam die Nachricht, dass es bei unserem Genossen Kerem Schamberger aus München eine Hausdurchsuchung gegeben hat! Die erste Frage war: Was wollen DIE schon wieder von Kerem? In letzter Zeit wurde immer häufiger seine Facebookseite gesperrt, vor fast genau einem Jahr sollte die Zulassung als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni in München verhindert werden, Kerem kämpfte erfolgreich gegen sein drohendes Berufsverbot. Jetzt musste er bei seiner Hausdurchsuchung zusehen und Handy, Laptop, USB-Sticks wurden beschlagnahmt.

Weiterlesen...

Marsch ins militärische Kerneuropa

Marsch ins militärische Kerneuropa

Kommentar von Leo Mayer
15.11.2017: Am Montag haben die Außen- und Verteidigungsminister von 23 der 28 EU-Staaten mitgeteilt, eine Militärunion zu gründen. "Ein großer Tag für Europa", sagte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) in Brüssel dazu. Ein großer Tag vor allem für die Rüstungsindustrie. Denn jeder EU-Staat, der sich an der Militärunion beteiligen will, muss sich verpflichten, die nationalen Rüstungsausgaben regelmäßig zu steigern.

Weiterlesen...

Walter Baier: "Forum in Marseille ist ein erster Schritt"

Walter Baier:

Frage: Am 10. und 11. November beraten in Marseille Parteien, Initiativen und Organisationen über neue Formen der Zusammenarbeit . Es gibt bereits verschiedene linke Foren und Denkfabriken, transform! ist eine davon. Warum muss jetzt noch ein weiteres Forum entstehen?

Weiterlesen...

Dossier "Linke Strategien"

Im Dossier "Linke Strategien" sind Artikel zusammengestellt, die auf kommunisten.de in verschiedenen Rubriken erschienen sind und sich mit Fragen linker Strategie, Neuformierung der Linken, etc. befassen.

Zum Dossier


Logo-Marx200


 

isw anzeige 150


 

america21 quer 150



Banner