European Left – Kongress 2010

Broschüre

Broschüre in englischer Sprache mit allen beschlossenen Anträgen, der Rede des bisherigen Vorsitzenden Lothar Bisky und dem Schlusswort des neuen Vorsitzenden Pierre Laurent.

In der Anlage als pdf Datei ladbar

 

Gemeinsame Aktionsplattform für Widerstand und Alternativen in Europa

Das Hauptdokument des 3. Kongresses der Partei der Europäischen Linken trägt den Titel " Agenda für ein soziales Europa - Gemeinsame Aktionsplattform für Widerstand und Alternativen in Europa ". Das Dokument ( deutsche Übersetzung in der Anlage ) wurde einmütig beschlossen, nachdem eine allen am Konress teilnehmenden Parteien offenstehende Antragskommission die Anregungen der Mitgliedsparteien berücksichtigt hatte.
"Diese Vorschläge sind gedacht, eine offene Debatte zwischen der europäischen Bevölkerung und den Bewegungen zu eröffnen", heißt es im Text. Das Dokument schließt mit folgender Passage: "Die Europäische Linke vertritt die Vision einer radikal anderen Welt, der Demokratie, des Friedens und des Sozialismus. Die Europäische Linke ist offen für Alle, die diese Agenda unterstützen wollen....

Rede Lothar Bisky (EL)

Lothar Bisky, Vorsitzender der EL (2007 - 2010), in seiner Rede (siehe Anlage): "Und wir sind zu folgendem Ergebnis gekommen: Die EL krankt nicht an einem Manko programmatischer Positionen. Wir haben reichliche und gute Positionen. Vielmehr ist die Zeit gekommen, auf dieser guten Basis, ein Aktionsprogramm vorzulegen. Unser Aktionsprogramm soll Aufgaben enthalten, die wir in den nächsten zwei bis drei Jahren anpacken, Schritte, die uns einem sozialen Europa näher bringen. Damit nehmen wir uns gegenüber unseren Sympathisantinnen und Anhängern in die Pflicht, denn auf dem nächsten Kongress werden wir abrechnen, ob unsere gemeinsamen Anstrengungen gefruchtet haben."

Diskussionsbeitrag: Bettina Jürgensen (DKP)

"In dem Vorschlag des Vorstands der Europäischen Linke zur gemeinsamen Aktionsplattform wird festgestellt: «Die Partei der Europäischen Linke wird weiter für eine konsequent friedliche Innen- und Außenpolitik kämpfen, für eine Welt ohne Massenvernichtungswaffen und gegen Krieg und Zerstörung»“, so beginnt der Diskussionbeitrag (siehe Anlage) von Bettina Jürgensen, Vorsitzende der DKP. Sie beschäftigt sich mit den Anforderungen an die friedenspolitische und antimilitaristische Tätigkeit der EL.

Diskussionsbeitrag: Elisabeth Gautier (transform! Europe)

Wie die Glaubwürdigkeitslücke der Linken überwinden? Diese Frage warf Elisabeth Gautier, Direktorin von Espaces Marx, Mitglied des Vortstandes von transform! Europe und Mitglied des Nationalkomitees der Französischen Kommunistischen Partei auf (siehe Anlage). "Wir können feststellen, dass sich die sozialen Bewegungen in Europa entwickeln und Hoffnung geben. Zugleich müssen wir feststellen, dass die große systemische Krise, die wir durchleben, nicht die Stunde der Linken in Europa ist. In zahlreichen Ländern und Regionen nehmen verschiedene Varianten der Rechtsentwicklung zu. In ihrem Charakter oft populistisch, immer autoritärer und gefährlicher."

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Marseille-Forum

Am 10. und 11. November treffen sich die progressiven Kräfte Europas in Marseille zum Marseille-Forum, um eine Alternative Zukunft für Europa zu diskutieren. Die Europäische Linke unterstützt dieses Treffen.
Pierre Laurent, Nationalsekretär der Französischen Kommunistischen Partei (PCF):

EL Marseille-Forum PierreLaurent


 

100 Jahre Oktoberrevolution

marxistische linke lädt ein

Logo-Revolution-Gegenrevolution

Das 20. Jahrhundert war eines der Revolutionen: in Russland, Ungarn, Deutschland, Spanien, China, Mexico, Chile, Cuba und vielen anderen Staaten. Daraus ragen die Oktoberrevolution und Maos Langer Marsch mit dem Sieg der Kommunisten 1949 als epocheprägende Ereignisse heraus. Diese Revolutionen sind Teil des langen Zyklus von Revolution und Gegenrevolution, der mit der französischen Revolution 1789 eröffnet wurde. Ging dieser lange Revolutionszyklus mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion zu Ende?  Was kann Revolution in den Ländern des entwickelten Kapitalismus heute noch heißen?
Wir diskutieren mit

Frank Deppe
Autor des Buches: 1917 | 2017 - Revolution & Gegenrevolution

Sa., 25. November 2017, 15:00 Uhr
Frankfurt a.M.
Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-71


 

Tödliche Agri Kultur - Wie Monsanto die Welt vergiftet

Monsanto-Glifosato

Demnächst entscheidet die EU über die Verlängerung der Zulassung von Glyphosat. Die EU will, dass Monsanto seinen Bestseller weitere zehn Jahre verkaufen darf.

Seit 20 Jahren werden in Argentinien riesige Flächen mit gentechnisch veränderter Soja bepflanzt. In Monokultur. Anfangs war das für die Landwirte, die Saatgutverkäufer und die Chemie-Konzerne ein Freudenfest. Allen voran: Monsanto. Heute ist das Modell Monsanto gescheitert. Nicht für die Investmentfonds, aber für die Landwirte vor Ort und für die Verbraucher in den Städten.

Tödliche Agri Kultur - Wie Monsanto die Welt vergiftet
Ein Film von Gaby Weber

siehe auch


 

wenn die umstaende 300p

marxistische linke: Jetzt Mitglied werden


Wohin geht's nach Jamaika?

Wohin geht's nach Jamaika?

23.11.2017: Christian Lindner (FDP) hat die Jamaika-Verhandlungen platzen lassen. Offen ist im Moment wie es weitergeht. Eine Minderheitenregierung wäre ein interessantes Projekt: Sie müsste Mehrheiten suchen. Der Bundestag würde dadurch massiv an Einfluss gewinnen. Und möglicherweise dadurch auch die gesellschaftlichen Bewegungen. Ob CDU/CSU und SPD das wollen? Aber unabhängig davon zeigt sich, wie weit die Republik nach rechts gerutscht ist.

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Marsch ins militärische Kerneuropa

Marsch ins militärische Kerneuropa

Kommentar von Leo Mayer
15.11.2017: Am Montag haben die Außen- und Verteidigungsminister von 23 der 28 EU-Staaten mitgeteilt, eine Militärunion zu gründen. "Ein großer Tag für Europa", sagte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) in Brüssel dazu. Ein großer Tag vor allem für die Rüstungsindustrie. Denn jeder EU-Staat, der sich an der Militärunion beteiligen will, muss sich verpflichten, die nationalen Rüstungsausgaben regelmäßig zu steigern.

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Walter Baier: "Forum in Marseille ist ein erster Schritt"

Walter Baier:

Frage: Am 10. und 11. November beraten in Marseille Parteien, Initiativen und Organisationen über neue Formen der Zusammenarbeit . Es gibt bereits verschiedene linke Foren und Denkfabriken, transform! ist eine davon. Warum muss jetzt noch ein weiteres Forum entstehen?

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Dossier "Linke Strategien"

Im Dossier "Linke Strategien" sind Artikel zusammengestellt, die auf kommunisten.de in verschiedenen Rubriken erschienen sind und sich mit Fragen linker Strategie, Neuformierung der Linken, etc. befassen.

Zum Dossier


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