Die DKP vor dem Parteitag - "Schrei vor Glück"

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dkp_tuete_tp3114.02.2013: Die Zeitschrift Theorie & Praxis widmet ihr neues Heft dem Thema: „Die DKP vor dem Parteitag“. Wenn Johannes Magel im Editorial schreibt, „Selten wurde ein Parteitag von Mitgliedern und Freunden der DKP mit solcher Spannung erwartet. Große Teile der Partei verbinden mit diesem Parteitag die Hoffnung, einen Weg hin zu größerer Handlungsfähigkeit ihrer Organisation zu eröffnen, auf dem es der Partei gelingen kann, mit mehr Selbstbewusstsein in die Klassenkämpfe der Zeit einzugreifen“, so kann man nur zustimmem. Aber warum wird zur Illustration des Artikels eine zerknitterte alte Plastiktüte mit dem alten DKP-Emblem verwendet (s. Foto)? Das aktuelle Logo der DKP gibt es zum Beispiel auf dieser Webseite. Es wäre auch möglich gewesen, ein Aktionsfoto mit Fahnen, Transparenten usw zu nehmen. Nein, es musste eine alte Plastiktüte sein.

Soll die alte DKP aus der Zeit des alten Emblems entsorgt oder recycelt werden? Im Antrag des Landesverbandes Berlin an den Parteitag wird ja ausgesagt: „Wir befinden uns in einer Phase des (Neu-)Aufbaus der Partei“. Die alte DKP mit ihrer Programmatik auf die Müllhalde der Geschichte?

Oder ist darin die Kritik versteckt, dass die DKP nach ihrer Neukonstituierung nicht das Emblem von Hammer und Sichel verwendet hat? Dann wäre der Zusammenhang hergestellt, wenn in den nächsten Tagen auf der Webseite von T&P der Artikel aus "Rizospastis", dem Organ des ZK der KKE, nachgedruckt werden wird, wenn dieser auf deutsch vorliegt. Hier wird die Entscheidung der PCF, künftig auf das Emblem Hammer und Sichel zu verzichten, zum Anlass genommen, von der „Degeneration der Führung der opportunistischen PCF“ zu sprechen. Der Artikel endet mit einer Kampfansage: „Kommunisten in ganz Europa müssen Schlussfolgerungen aus dieser Entwicklung in der PCF ziehen, der Partei, die an der Spitze der europäischen Opportunismus steht, und müssen kämpfen, um den Opportunismus politisch ideologisch und organisatorisch in ihren Ländern zu zerschlagen“. Da passt es doch, wenn auf der Facebook-Seite „DKP“ ein Genosse schreibt: „Das bedeute, sie vor allem von Revisionisten zu säubern, die die Partei als kommunistisch orientierte Partei zerschlagen wollen - wie es für einen Genossen Maercks zutrifft!“

Vielleicht soll in diese DKP-Plastiktüte auch die alte Leitung entsorgt werden. So schreibt Sepp Aigner in T&P: „Die besten Beschlüsse nützen aber nicht viel, wenn sie nicht personell abgesichert werden. Die auf dem 19. Parteitag gewählte Vorsitzende steht dafür nicht. Sie hat ihr Versprechen, sich um ein Zusammenführen der Partei und die Versachlichung der Diskussion zu bemühen, nicht eingelöst, sondern sie hat eher zugespitzt. Und wenn, wie zu hören ist, Detlef Fricke aus Niedersachsen den Part von Leo Mayer übernehmen soll, handelt es sich um einen Trick, bei dem ein besonders profilierter Exponent derselben Linie durch einen anderen mit „blasserem“ Profil ersetzt werden soll“. Auf besagter facebook-Seite wird bereits Patrik Köbele als neuer Vorsitzender gefeiert. Patrik Köbele ist Mitherausgeber der Zeitschrift „Theorie & Praxis“. Er hatte schon auf einer der letzten PV-Tagung folgendes erklärt: "Wir haben es mit relativ klar ausgeprägten Strömungen, Linien zu tun. Ein Teil der Partei kann oder will sich dem derzeit nicht zuordnen, ein Teil der Partei ist oder verhält sich indifferent. Trotzdem werden diese Strömungen auf diesem Parteitag um die Hegemonie ringen, das wird sich in den inhaltlichen Debatten, aber auch in den Wahlen niederschlagen“

Aber vielleicht ist dieses Bild einer Einkaufstüte mit DKP-Aufdruck auch nur ein Hinweis auf die Werbung, die seit neuestem auf den Seiten von T&P geschaltet wird. Die Zalando-Werbung könnte ja noch die Assoziation erwecken, „DKP – Schrei vor Glück“.

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Die Länge des Editorials bringt es nun mit sich, dass die Werbung direkt neben der Erinnerung an Hans-Heinz Holz steht. Da die Werbung wechselt, steht er nun neben einer Anzeige für halbseidige tv-Angebote oder für das Internetspiel „Imperium“ mit der Aufforderung „Erbaue Dein Imperium“.

Eine Anzeige leitet weiter zu einem FlirtCafe: „sexysingles“ fordern zum chatten auf. „Hi! Ist Dir langweilig… Bist Du auch Single?“

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Keine Schöne Perspektive für eine Kommunistische Partei.

Text: Michael Maercks  Fotos: Webseite t&p

Anmerkung:

Die Anzeigenbilder sind screenshots der Artikelseite von T&P, also real und nicht gestellt. Wir haben von Adele die Bitte erhalten, das Foto von Hans-Heinz Holz doch bitte so nicht zu zeigen. Wir haben die Bilder deshalb ausgetauscht.


 

 

Pro-Asyl Familiennachzug

" .. Wir fordern alle Abgeordneten des Deutschen Bundestags dazu auf, die erzwungene Trennung von Flüchtlingsfamilien zu beenden. .."

Zur Petition »Familien gehören zusammen!«


Tödliche Agri Kultur - Wie Monsanto die Welt vergiftet

Monsanto-Glifosato

Die EU hat für weitere fünf Jahre die Zulassung von Glyphosat verlängert. Der deutsche Agrarminister Christian Schmidt (CSU) gab mit seiner Zustimmung den Ausschlag.(siehe Der Monsanto-Mann)

Seit 20 Jahren werden in Argentinien riesige Flächen mit gentechnisch veränderter Soja bepflanzt. In Monokultur. Anfangs war das für die Landwirte, die Saatgutverkäufer und die Chemie-Konzerne ein Freudenfest. Allen voran: Monsanto. Heute ist das Modell Monsanto gescheitert. Nicht für die Investmentfonds, aber für die Landwirte vor Ort und für die Verbraucher in den Städten.

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Ein Film von Gaby Weber

siehe auch


 

wenn die umstaende 300p

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