MSB Spartakus - Wiedersehen nach 45 Jahren

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uz pressefest 45 jahre msb klaus stein16.07.2016: Vor 45 Jahren hatte sich der MSB - Marxistischer Studentenbund Spartakus konstituiert. Aktivisten aus dieser Zeit trafen sich auf dem UZ-Pressefest in Dortmund. 45 Jahre sind eine lange Zeit, und wenn auch scherzhaft von einem ersten Treffen des Marxistischen Senioren Bundes gesprochen wurde, so wurde in den Gesprächen doch schnell deutlich, dass alle auf die eine oder andere Weise immer noch politisch tätig sind, in Parteien, Bewegungen und Gewerkschaften.

 

UZ Pressefest 2016 dorf des widerstands U eppleAn diesem Freitagabend schien die Sonne, und deshalb wurde das Treffen kurzerhand in den Biergarten des „Dorf des Widerstands“ verlegt, der gemeinsame Beitrag der DKP-Bezirksorganisationen Rheinland-Pfalz, Saarland und Südbayern. Die Fahne des MSB, die der  damalige stellvertretende Vorsitzende des MSB, Michael Maercks; zu seinem Ausscheiden 1974 geschenkt bekommen hatte, und einige der alten MSB-Plakate wurde nach außen gehängt. Michael Maercks erinnerte vor allem an die Zeit der Gründung des MSB, an die damalige politische Situation, an die Aktionen der MSB-Gruppen an den Universitäten, Pädagogischen Hochschulen und Fachhochschulen.

Die Öffentlichkeitsarbeit des MSB war damals bestimmt durch Wandzeitungen, Flugblattverteilung vor den Mensen und Hörsälen, durch das direkte Ansprechen der Studenten und Studentinnen. Die „Roten Blätter“, schon zu Zeiten der Assoziation Marxistischer Studenten (AMS Spartakus) themenbezogen herausgegeben, wurden 74 zum Zentralorgan des MSB.

Es wurde eine lockere Gesprächsrunde, in der viele das Mikrofon ergriffen (im Foto Klaus Stein), um ihre erste Begegnung mit dem MSB zu schildern, ihre ersten Erfahrungen in den politischen Auseinandersetzungen, die uns alle nachhaltig geprägt haben.

Erinnert wurde auch an die theoretische Arbeit des MSB, an die politisch-ideologischen Auseinandersetzungen mit den rechten Studentenorganisationen, wie dem RCDS, und an die streitbaren Diskussionen mit anderen K- und Basis-Gruppen. Die Rolle von Willi Gerns und Robert Steigerwald in diesen ideologischen Streitgesprächen darf dabei nicht vergessen werden.

Erst nach dem Treffen erreichte uns die Information, dass Robert Steigerwald am Tag vorher verstorben ist. Als Andenken an ihn im Anhang sein „Brief an einen Genossen Studenten“ von 1971, abgedruckt in „facit“, dem theoretischen Organ des AMS Spartakus.

 

Pro-Asyl Familiennachzug

" .. Wir fordern alle Abgeordneten des Deutschen Bundestags dazu auf, die erzwungene Trennung von Flüchtlingsfamilien zu beenden. .."

Zur Petition »Familien gehören zusammen!«


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Monsanto-Glifosato

Die EU hat für weitere fünf Jahre die Zulassung von Glyphosat verlängert. Der deutsche Agrarminister Christian Schmidt (CSU) gab mit seiner Zustimmung den Ausschlag.(siehe Der Monsanto-Mann)

Seit 20 Jahren werden in Argentinien riesige Flächen mit gentechnisch veränderter Soja bepflanzt. In Monokultur. Anfangs war das für die Landwirte, die Saatgutverkäufer und die Chemie-Konzerne ein Freudenfest. Allen voran: Monsanto. Heute ist das Modell Monsanto gescheitert. Nicht für die Investmentfonds, aber für die Landwirte vor Ort und für die Verbraucher in den Städten.

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Ein Film von Gaby Weber

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