Probleme der Zusammenarbeit der politischen Linken

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UZ Pressefest 2016 bettina juergensen U epple23.07.2016: Im „Dorf des Widerstands“ auf dem UZ-Pressefest leitete Bettina Jürgensen, Mitglied der DKP und Vorstandsmitglied der „marxistischen linken“ eine gut besuchte Diskussionsrunde mit dem Thema „Probleme der Zusammenarbeit der politischen Linken gegen Krise und das Erstarken nationalistischer und rassistischer Kräfte“. Wir dokumentieren ihren einführenden Redebeitrag.

Liebe Genossinnen und Genossen,
liebe Freundinnen und Freunde,

Spätestens seit dem Jahr 2008 mit dem Beginn der schwersten Krise, der Großen Krise, des Kapitalismus seit 1929 zeigt sich wieder, dass dieses System nicht das Ende der Geschichte sein kann. Zu offensichtlich wird versucht mit gesetzlichen Regelungen der Krisenbewältigung durch das Abwälzen der Lasten auf die Rücken der Bevölkerung zu begegnen. Zu deutlich sind bereits seit Jahren der immer weitere Abbau von Demokratie, die Einschränkung selbst der Rechte aus der bürgerlichen Demokratie wird vorangetrieben.

Viele Menschen sind mit dieser herrschenden Politik nicht einverstanden, von diesen wollen einige (oder auch viele?) linke Alternativen.
Es gibt eine große Zahl an linken Organisationen, Parteien, Initiativen - die jede für sich ihre Politik entwickeln. Die Mitglieder und  Akteure beraten sich in ihren Gruppen, haben allerdings in der Regel den Anspruch, die politischen Zielsetzungen nicht nur für sich und ihre Gruppe zu fordern, sondern sehen sich – mehr oder weniger – als Interessenvertretung vieler, manchmal der Mehrheit der Menschen. Dies gilt insbesondere für Parteien, die neben dem Kampf für aktuelle Veränderungen auch gesamtgesellschaftliche Änderungen anstreben.

Allerdings wird die Zusammenarbeit untereinander – also mit anderen linken Gruppen – häufig beschränkt auf die Durchsetzung punktueller politischer Forderungen.
Gemeinsame Aktionen und die Zusammenarbeit in Bündnissen gegen Krieg, gegen Faschismus, für soziale Gerechtigkeit, sind seit Jahrzehnten für die meisten Organisationen selbstverständlich, aktuell kommen u.a. hinzu Blockupy und die Arbeit gegen TTIP, wieder neu und anders ist die Antirassismusarbeit. Um die Inhalte, die Ziele und die Aktionsformen wird immer wieder neu gerungen.

Bei einem großen Teil linker Gruppen ist die Verständigung über Kernforderungen zu ihren Themen in der Regel zielführend, und wer sich nicht unter Aufrufe setzen mag, nimmt oft genug trotzdem an Aktionen mit eigenen Aufrufen teil. Weil es um die Sache geht.

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100 Jahre Oktoberrevolution

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Das 20. Jahrhundert war eines der Revolutionen: in Russland, Ungarn, Deutschland, Spanien, China, Mexico, Chile, Cuba und vielen anderen Staaten. Daraus ragen die Oktoberrevolution und Maos Langer Marsch mit dem Sieg der Kommunisten 1949 als epocheprägende Ereignisse heraus. Diese Revolutionen sind Teil des langen Zyklus von Revolution und Gegenrevolution, der mit der französischen Revolution 1789 eröffnet wurde. Ging dieser lange Revolutionszyklus mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion zu Ende?  Was kann Revolution in den Ländern des entwickelten Kapitalismus heute noch heißen?
Wir diskutieren mit

Frank Deppe
Autor des Buches: 1917 | 2017 - Revolution & Gegenrevolution

Fr., 10. November 2017, 19:00 Uhr
München
EineWeltHaus, Schwanthalerstr. 80

Sa., 25. November 2017,
Frankfurt a.M.
Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-7


marxistische linke Berlin/Brandenburg

7. November 2017, um 19 Uhr

"Oktober - Zehn Tage, die die Welt veränderten"

Film von S.M. Eisenstein nach der gleichnamigen Buchvorlage von John Reed über die Ereignisse vor und während der russischen Oktoberrevolution von 1917.
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Das war`s dann wohl mit r2g

Das war`s dann wohl mit r2g

von Bettina Jürgensen und Leo Mayer  
19.09.2017: Das wäre wohl die letzte Chance für eine rot-rot-grüne Regierungskoalition gewesen. Wobei es nicht einfach um eine andere Regierung gegangen wäre, sondern um eine andere Politik und ein anderes Regieren – gedacht als "ein Projekt der gesellschaftlichen Linken und der solidarischen Milieus; als eine politische Idee, die allen drei Parteien von außen aufgedrängt wird und sie dazu nötigt, sich zu ändern und über sich hinauszuwachsen" ("Das Unmögliche versuchen", Institut Solidarische Moderne).

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Demonstration zur Weltklimakonferenz

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Demonstration zur Weltklimakonferenz - 4.11.2017 - Bonn
Klima schützen - Kohle stoppen!
Rote Linie gegen Kohle

Infos unter https://www.klima-kohle-demo.de/



Ada Colau: "Wir brauchen Eure Unterstützung"

Ada Colau:

07.10.2017:
Ein verzweifelter Appell der Bürgermeisterin von Barcelona

Die Regierung der Partido Popular (PP) beharrt auf ihrer große Lüge, sie leugnen weiter, was für die internationale Presse und für jeden, der die Bilder am 1. Oktober der polizeilichen Eingriffe in Katalonien gesehen hat, offensichtlich ist. Es gab Gewalt, Brutalität und Wut.

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Pablo Echenique: "Separatisten und Rajoy provozieren absichtlich einen gesellschaftlichen Bruch"

Pablo Echenique:

21.10.2017: Zwei Züge rasen aufeinander zu und weder Mariano Rajoy noch Carles Puigdemont wollen die Bremse ziehen. Sowohl die Separatisten wie auch Rajoy treiben Spanien und Katalonien in eine tiefe gesellschaftliche Spaltung, sagt Pablo Echenique, Organisationssekretär von Podemos. Podemos werde weiter versuchen, als "Brücke zwischen den sich gegenüberstehend Blöcken" zu dienen und zum Dialog aufzurufen. Aber die Sozialisten der PSOE hätten es sich im "monarchistischen Block" - nahe an der PP, weit entfernt von Unidos Podemos - "bequem eingerichtet".

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Dossier "Linke Strategien"

Im Dossier "Linke Strategien" sind Artikel zusammengestellt, die auf kommunisten.de in verschiedenen Rubriken erschienen sind und sich mit Fragen linker Strategie, Neuformierung der Linken, etc. befassen.

Zum Dossier


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