Bundesweites Treffen von 'Aufstehen gegen Rassismus'

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Logo-Aufstehen-gegen-Rassismus14.11.2016: Am Wochenende (5.11.2016) hatte das Bündnis Aufstehen gegen Rassismus zum bundesweiten Treffen nach Frankfurt am Main eingeladen. Rund 50 Personen aus insgesamt 10 Bundesländern nahmen teil. Die Teilnehmer spiegelten die breite gesellschaftliche und organisatorische Zusammensetzung des Bündnisses wieder.

Auf dem ersten Tagesordnungspunkt stand der Austausch unter den Teilnehmern über die Erfahrungen vor Ort und dem generellen Stand der Kampagne seit der großen Aktiven-Konferenz im April dieses Jahres in Frankfurt. Die Existenz von insgesamt 17 regionalen Bündnissen und den Berichten von zahlreichen Aktivitäten, von wöchentlichen Straßenständen bis zu mehreren Regionalkonferenzen wie in Berlin, Hannover und Halle zeigt, dass das Bündnis in Zusammenarbeit mit lokalen antirassistischen und antifaschistischen Akteuren durchaus Wirkung entfalten kann. Neben der Etablierung regionaler Aktivitäten ist die Ausbildung von StammtischkämpferInnen eine weitere wichtige Säule der Kampagne. Mehrere hundert Personen aus Betrieben, Schulen und Universitäten nahmen bisher an den Schulungen teil, mit dem Ziel in die Lage versetzt zu werden Rassismus am Arbeitsplatz, in der Schule oder auf der Straße offensiv entgegentreten zu können.

Ausgewiesenes Ziel der Kampagne ist es, bis zur Bundestagswahl Ende nächsten Jahres 10.000 dieser StammtischkämpferInnen auszubilden. Dank steigender Anfragen aus dem gesamten Bundesgebiet nach Durchführung solcher Schulungen vor Ort, ist dieses Ziel durchaus erreichbar.

Der Kampagnenfahrplan bis zur Bundestagswahl 2017 war dann auch Mittelpunkt der weiteren Diskussion. So soll sich die Kampagne auf mehrere zentrale Bausteine stützen.

Im Hinblick auf die drei anstehenden Landtagswahlen im Saarland, Schleswig-Holstein und NRW ist es Ziel die Regionalisierung des Bündnisses zu verstärken, um dem Wahlkampf der AfD und anderer rassistischer Mobilisierungen möglichst auf ganzer Breite begegnen zu können.

Die Durchführung einer zentralen Aktionskonferenz soll die inhaltliche Auseinandersetzung mit der AfD und ihrem Rassismus vertiefen und der Positionierung des Bündnisses nach außen dienen.

Des weiteren ist ein dezentraler Aktionstag geplant, um im Hinblick auf die Wahlen flächendeckend gegen die AfD öffentlich zu mobilisieren.

Das Bündnis Aufstehen gegen Rassismus formierte sich im Zuge der Erfolge der AfD bei den Landtagswahlen im März diesen Jahres und konnte schnell mehr als 17.000 Unterstützer gewinnen.

Erstunterzeichner und Unterstützer des Aufrufs bilden ein breites Bündnis aus Politik, Gewerkschaften, Religionsgemeinschaften und Zivilgesellschaft. Auch die marxistische linke gehört zu den Unterzeichnern.

Im Aufruf 'Aufstehen gegen Rassismus' heißt es:

"Fast täglich greifen Rassisten und Rassistinnen Flüchtlingsheime an, islamfeindliche Übergriffe nehmen zu. Erschreckend viele Menschen nehmen an fremdenfeindlichen und rassistischen Demonstrationen teil. Pegida hetzt gegen Geflüchtete und Muslime und Musliminnen.

Währenddessen wird die „Alternative für Deutschland“ (AfD) zunehmend zum Sammelbecken für Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. An vielen Orten ist die AfD Zentrum der extremen Rechten geworden. Abgeordnete der AfD verbreiten Nazi-Parolen und hetzen gegen Andersdenkende.

Die AfD ist zu einer ernsthaften Gefahr geworden, für all jene, die nicht in ihr rechtes Weltbild passen.“

Wer Kontakt zu einem regionalen Bündnis sucht kann sich an unter folgender Email-Adresse melden: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Bei Fragen zur StammtischkämpferInnen Ausbildung oder wenn ihr selber vor Ort eine organisieren, dann meldet Euch hier: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Stefanos Kontovitsis, Vorstandsmitglied marxistische linke

 

Auch das Neue Deutschland berichtet über das Treffen: Die Stärke des Bündnisses liegt in den Regionen

 

Newroz-Feier in den Kandil-Bergen

Kerem Schamberger befindet sich zur Zeit im Nordirak/Südkurdistan. Er berichtet:

Newroz-Machmur

Newroz-Feier in den Kandil-Bergen
21. März, 04:00 Uhr morgens. Der Wecker klingelt und es geht los. Heute geht es in das Kandil-Gebirge, dem berühmt berüchtigten Zentrum der Arbeiterpartei Kurdistans PKK, die sich dort seit ungefähr 15 Jahren befindet. Seit einiger Zeit wird auch dort eine für alle Menschen öffentliche Newroz-Feier abgehalten.
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Newroz und Presse in Machmur
19.03.2017: Noch zwei Tage bis zum 21. März – dem Höhepunkt des Neujahrsfestes Newroz. .. Im Zeichen des Widerstandes wird auch das Newroz-Fest in Machmur gefeiert, zu dem wir uns mit dem Rojnews-Jeep am 19. März auf den Weg machen. Die Stadt liegt 140 km westlich von Süleymaniye und befindet sich knapp 15km von der Front zum IS entfernt. In der Nacht sind die Luftangriffe der internationalen Koalition auf die Stellungen von Daesh, wie der IS im Nahen Osten herablassend genannt wird, zu hören.

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Der Putsch im Putsch

Veranstaltungen zur aktuellen Situation in der Türkei und Nordkurdistan
mit Kerem Schamberger

09.03.17: Luxembourg, 19:00 Uhr, Centre societaire 29, rue de Strasbourg Luxemburg-Gare, Veranstaltungshinweis
07.04.17: Oldenburg, 19:00 Uhr, Oldenburger Kulturzentrum PFL, Peterstr. 3
08.04.17: Bremen, 18:00 Uhr, Kulturzentrum KUKOON, Buntentorsteinweg 29, Veranstaltungshinweis Bremen
17.04.17: Berlin, 18:00 Uhr, ND-Gebäude (Münzenbergsaal), Franz-Mehring-Platz 1, Veranstaltungshnweis Berlin
18.05.17: Halle, 19:00 Uhr, Ort wird noch bekanntgegeben
19.05.17: Magdeburg, 19:00 Uhr, Ort wird noch bekanntgegeben


marxistische linke: Jetzt Mitglied werden


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Somos las nietas de las brujas que no pudieron quemar,
somos los colores de los lápices que no pudieron matar.
Somos las hijas de Juana, Rosa, Frida y las Mirabal,
somos zapatistas, montoneras, guerrilleras.

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Im Dossier "Linke Strategien" sind Artikel zusammengestellt, die auf kommunisten.de in verschiedenen Rubriken erschienen sind und sich mit Fragen linker Strategie, Neuformierung der Linken, etc. befassen.

Zum Dossier


Ein "Europa der unterschiedlichen Geschwindigkeiten" oder ein "Europa der vielfältigen Möglichkeiten"?

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18.03.2017: Dass sich die Europäische Union heute in einer politischen Krise befindet, ist nichts, was uns erschrecken oder überraschen sollte. In den letzten Jahren wurde das europäische Gebäude durch zwei Krisen, nämlich die Wirtschafts- und die Flüchtlingskrise, auf eine harte Probe gestellt, und die Schlussfolgerungen sind ganz und gar nicht ermutigend.

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22.03.2017: Anlässlich einer Konferenz über die heutige Bedeutung von Karl Marx kam Marta Harnecker nach Athen, wo der Journalist Tassos Tsakiroglou mit ihr über Marxismus, Venezuela und die lateinamerikanische Linke sprach.

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