Zu den Routerausfällen bei der Telekom

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telekom router04.12.2016: Kaum eine Nachrichtensendung kommt derzeit aus ohne Berichte über die Internetattacken auf bestimmte Routertypen der Telekom. Auch ich war betroffen und habe dann, ohne Kenntnis der tatsächlichen aus der beruflichen Erfahrung heraus, daß Elektronik dazu neigt, in undefinierte Zustände zu gehen, den Stecker gezogen und nach einer Minute wieder gesteckt. Unter technischen Aspekten will ich gar nicht in die Diskussion einsteigen, nach einigen Jahren Ruhestand bin ich bei vielem auch nur noch Nutzer ohne intime Kenntnis des „Innenlebens“.

Das Ganze hat aber auch eine politische Seite. Nicht nur daß Leute wie dieser selbsternannte Gewerkschafter Wendt bezüglich Hackern von Terroristen sprechen um wahrscheinlich wieder ebenso schärfere wie nutzlose Gesetze und mehr Personal zu fordern, nein, es wird völlig ausgeblendet, dass stabile Telefoniestrukturen aufgegeben werden zugunsten von internetbasierten Systemen. Diese eröffnen natürlich fast täglich neue Möglichkeiten, bieten aber z.B. bei einem großflächigen Stromausfall nicht mal mehr die Möglichkeit, für einen Schlaganfallpatienten einen Rettungswagen zu rufen.  Dazu schrieb ich einen Leserbrief an NETZPOLITIK.ORG.

„Wenn Medien schreiben, Internet, Fernsehen und Telefon seien tot gewesen, dann stimmt das nur teilweise. Wer sich bis dato weigerte, seinen Telefonanschluß auf Voice over IP umstellen zu lassen, so wie ich, konnte weiter telefonieren, ggf. auch faxen, auf jeden Fall Notrufe absetzen, da sein Anschluss nicht über den Router läuft. Man kann dann auch noch telefonieren, wenn - wie bei uns vor 2 Jahren geschehen - großflächig der Strom ausfällt und mangels Notstromversorgung auch die Sendemasten der Mobilfunkbetreiber tot sind. Die Telekom hat ein ökonomisches Interesse daran, dass die "alten" Systeme EWSD und S12 (das war mein Arbeitsbereich vor meinem Ruhestand) abgeschaltet werden können. Deshalb verweigert sie mir auch die technisch mögliche höhere Übertragungsrate für meinen Internetzugang  (als Rentner habe ich noch einen etwas günstigeren Mitarbeiteranschluss), solange ich nicht auf VoIP umstelle.  

Nirgends wurde m.W. diskutiert, scheinbar schon gar nicht in der Politik, dass aus rein ökonomischen Interesse Systeme, betrieben mit einer über Jahrzehnte ausgereiften Notfallstromversorgung, abgeschaltet werden zugunsten solcher, die zwar billiger zu betreiben sind, aber in vielfältiger Weise anfälliger. An einiges in dieser Beziehung gewöhnt nach der endgültigen Privatisierung der Telekom, haben mich die "toten" Handys beim Stromausfall in meiner Region dann doch noch etwas überraschen können. Es juckt scheinbar keinen Verantwortlichen mehr, wenn  in bestimmten Situationen z.B. kein Notruf mehr möglich ist. Eine Philosophie auch seitens der verantwortlichen Politiker, die der guten alten staatlichen Deutschen Bundespost fremd war.

Es wäre sicher nicht verkehrt gewesen, hier parallele Infrastrukturen, gerade wegen der Anfälligkeit der IP-gestützten zu erhalten. Die private Konkurrenz von Anbietern aber, die die Infrastruktur nur in soweit interessiert, als daß sie diese zu von der Bundesnetzagentur festgelegten Preisen möglichst unter Selbstkosten des Betreibers mieten können, lässt eine Priorität der Versorgungssicherheit nicht zu. Privatisierung und Profitstreben wurden und werden auch hier zum Sicherheitsrisiko.“

Volker Metzroth

 

Marseille-Forum

Am 10. und 11. November treffen sich die progressiven Kräfte Europas in Marseille zum Marseille-Forum, um eine Alternative Zukunft für Europa zu diskutieren. Die Europäische Linke unterstützt dieses Treffen.
Pierre Laurent, Nationalsekretär der Französischen Kommunistischen Partei (PCF):

EL Marseille-Forum PierreLaurent


 

100 Jahre Oktoberrevolution

marxistische linke lädt ein

Logo-Revolution-Gegenrevolution

Das 20. Jahrhundert war eines der Revolutionen: in Russland, Ungarn, Deutschland, Spanien, China, Mexico, Chile, Cuba und vielen anderen Staaten. Daraus ragen die Oktoberrevolution und Maos Langer Marsch mit dem Sieg der Kommunisten 1949 als epocheprägende Ereignisse heraus. Diese Revolutionen sind Teil des langen Zyklus von Revolution und Gegenrevolution, der mit der französischen Revolution 1789 eröffnet wurde. Ging dieser lange Revolutionszyklus mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion zu Ende?  Was kann Revolution in den Ländern des entwickelten Kapitalismus heute noch heißen?
Wir diskutieren mit

Frank Deppe
Autor des Buches: 1917 | 2017 - Revolution & Gegenrevolution

Sa., 25. November 2017, 15:00 Uhr
Frankfurt a.M.
Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-71

Hinweis
Mi, 22. November 2017, 20:00 Uhr, Rüsselsheim, Stadtbücherei am Treff
Veranstalter: attac, DGB und Naturfreunden Rüsselsheim


 

Tödliche Agri Kultur - Wie Monsanto die Welt vergiftet

Monsanto-Glifosato

Demnächst entscheidet die EU über die Verlängerung der Zulassung von Glyphosat. Die EU will, dass Monsanto seinen Bestseller weitere zehn Jahre verkaufen darf.

Seit 20 Jahren werden in Argentinien riesige Flächen mit gentechnisch veränderter Soja bepflanzt. In Monokultur. Anfangs war das für die Landwirte, die Saatgutverkäufer und die Chemie-Konzerne ein Freudenfest. Allen voran: Monsanto. Heute ist das Modell Monsanto gescheitert. Nicht für die Investmentfonds, aber für die Landwirte vor Ort und für die Verbraucher in den Städten.

Tödliche Agri Kultur - Wie Monsanto die Welt vergiftet
Ein Film von Gaby Weber

siehe auch


 

wenn die umstaende 300p

marxistische linke: Jetzt Mitglied werden


Sie kommen im Morgengrauen!

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von Bettina Jürgensen

18.11.2017: Am Montag in aller Frühe kam die Nachricht, dass es bei unserem Genossen Kerem Schamberger aus München eine Hausdurchsuchung gegeben hat! Die erste Frage war: Was wollen DIE schon wieder von Kerem? In letzter Zeit wurde immer häufiger seine Facebookseite gesperrt, vor fast genau einem Jahr sollte die Zulassung als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni in München verhindert werden, Kerem kämpfte erfolgreich gegen sein drohendes Berufsverbot. Jetzt musste er bei seiner Hausdurchsuchung zusehen und Handy, Laptop, USB-Sticks wurden beschlagnahmt.

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Marsch ins militärische Kerneuropa

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Kommentar von Leo Mayer
15.11.2017: Am Montag haben die Außen- und Verteidigungsminister von 23 der 28 EU-Staaten mitgeteilt, eine Militärunion zu gründen. "Ein großer Tag für Europa", sagte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) in Brüssel dazu. Ein großer Tag vor allem für die Rüstungsindustrie. Denn jeder EU-Staat, der sich an der Militärunion beteiligen will, muss sich verpflichten, die nationalen Rüstungsausgaben regelmäßig zu steigern.

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Walter Baier: "Forum in Marseille ist ein erster Schritt"

Walter Baier:

Frage: Am 10. und 11. November beraten in Marseille Parteien, Initiativen und Organisationen über neue Formen der Zusammenarbeit . Es gibt bereits verschiedene linke Foren und Denkfabriken, transform! ist eine davon. Warum muss jetzt noch ein weiteres Forum entstehen?

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Dossier "Linke Strategien"

Im Dossier "Linke Strategien" sind Artikel zusammengestellt, die auf kommunisten.de in verschiedenen Rubriken erschienen sind und sich mit Fragen linker Strategie, Neuformierung der Linken, etc. befassen.

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