Politische Thesen

Auf seiner 9. Tagung am 23./24. Januar 2010 hat der Parteivorstand der DKP beschlossen, die vom Sekretariat vorgelegten Politischen Thesen zu veröffentlichen und zur Grundlage eines breiten und intensiven Diskussionsprozesses in der gesamten Partei zu machen. Diese Thesen werfen neue Fragen zur zukünftigen Tätigkeit der Kommunistinnen und Kommunisten in Deutschland auf, beziehen sich jedoch ausdrücklich auf die aktuelle Programmatik der DKP.

Der 19. Parteitag der DKP stellte fest, dass die Thesen in einem "Spannungsverhältnis" zum Parteiprogramm stehen und neben "interessanten neuen Feststellungen und Fragestellungen auch Positionen formulieren, die in unserer Partei und darüber hinaus auch unter anderen MarxistInnen umstritten sind." Die Thesen werden in dem Beschluss als "ein inhaltliches Material für eine ergebnisoffene marxistische Diskussion" bezeichnet. Zur weiteren Debatte ist für Ende Oktober eine theoretische Konferenz geplant.

Wir dokumentieren die Thesen an dieser Stelle im vollen Wortlaut, bieten sie jedoch auch zum direkten Download als PDF-Datei an. Außerdem können sie in der Druckversion bestellt werden.

1 Einleitung
2 Charakter der Krise
3 Politische und gesellschaftliche Entwicklungstendenzen - Globaler Kapitalismus
4 Politische und gesellschaftliche Entwicklungstendenzen - Europäische Union
5 Politische und gesellschaftliche Entwicklungstendenzen - Deutschland
6 Arbeiterklasse in der Krise
7 Die DKP in der heutigen Zeit - ihre Aufgabe, ihre Rolle und ihre Organisation

Macht ohne Kontrolle - Die Troika

machtohnekontrolle arte 300

Dokumentarfilm von Arpad Bondy und Harald Schumann

zum Film: arte +7


Thesen der marxistischen linken zur internationalen Politik

Thesen der marxistischen linken zur internationalen Politik

Vorwort: „Wo sind die Guten?“

18.12.2014: Die Friedensfrage ist erneut zu einer Frage des Überlebens der Menschheit geworden. Die Zielstellung linker Politik ist die alte: Entmilitarisierung internationaler Konflikte, Rüstungsbegrenzung und Abrüstung, Schaffung von internationalen Regimen gemeinsamer Sicherheit sowie die Stärkung der Organisation der Vereinten Nationen und der Durchsetzung der UNO-Charta. Im Kern geht es um die „Herrschaft des Rechts“ in Gestalt des Völkerrechts gegen ein „Recht des Stärkeren“ in der internationalen Politik.

Neu ist die Komplexität, in der sich die gegenwärtigen Kriege und die Militarisierung des Globalisierungsprozesses vollziehen.

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marxistische linke - offizielle Unterstützerin der EBI gegen TTIP

Verein marxistische linke e.V.

Am 22.02.14 wurde in Berlin der Verein "marxistische linke - ökologisch, emanzipatorisch, feministisch, integrativ" gegründet. In dem Verein arbeiten Kommunist*innen und andere Marxist*innen zusammen.

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Integrativer Marxismus

 


Es geht nicht nur um Wahlversprechen, sondern um das Leben von Abertausenden GriechInnen

Es geht nicht nur um Wahlversprechen, sondern um das Leben von Abertausenden GriechInnen

Analyse, Kommentar und Schlussfolgerungen aus der Vereinbarung zwischen Griechenland und der Euro-Zone, Leo Mayer

22.02.2015: Nach langem Ringen kam es am Freitagabend doch noch zu einer Einigung zwischen der Euro-Zone und Griechenland. Eine Bewertung der Vereinbarung ist schwierig, denn die Feinheiten liegen in diesem Fall nicht im Kleingedruckten, sondern in den Formulierungen selbst und ihren Auslegungsmöglichkeiten, die große politische Bedeutung haben. Von "kreativer Mehrdeutigkeit" spricht der griechische Finanzminister Varoufakis.

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„Die Deutschen können nicht länger ihre Entscheidungen ganz Europa aufzwingen“

„Die Deutschen können nicht länger ihre Entscheidungen ganz Europa aufzwingen“

Interview mit Georgios Katrougkalos, stellvertretender Innenminister

31.01.2015: Georgios Katrougkalos ist stellvertretender Innenminster und zuständig für die Staatsreform Griechenlands.  Er ist 51 Jahre alt, Verfassungs- und Völkerrechtler, Professor für Staatsrecht. Katrougkalos studierte in Athen und später an der Sorbonne Paris, war Gastprofessor in Dänemark, absolvierte Studienaufenthalte in den USA, war Professor für Öffentliches Recht in Athen. Er war als Experte und Mitarbeiter von Stiftungen und anderen Einrichtungen für verschiedene griechische Ministerien tätig; Mitarbeiter an Forschungsprojekten des Europarats, Beratungstätigkeiten im internationalen Rahmen u.a. in Usbekistan, Mazedonien, Albanien, Armenien, Syrien; Verfasser zahlreicher Bücher und Artikel in juristischen ...

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