Literatur und Kunst

Wir erhalten immer wieder von unseren Lesern Buchrezensionen, Kulturtipps usw. Bisher haben wir uns nicht getraut, eine Rubrik für diese Beiträge einzurichten, zu unsicher war uns, ob wir dafür Artikel in ausreichender Menge und Qualität bekommen können. Nun starten wir den Versuch und bitten unsere Leser um Unterstützung.

Aus aktuellem Anlass beginnen wir mit zwei Artikeln aus der UZ, die auf die Literatur- und Kunsthalle und den Kunstmarkt auf dem Pressefest hinweisen.

„Das Deutschlandlied gehört ins Museum“

„Das Deutschlandlied gehört ins Museum“

01.10.2016: Im Wendejahr, als Hammer, Zirkel und Ährenkranz aus dem Schwarz-Rot-Gold der DDR-Fahne  ebenso verschwanden wie die Nationalhymne „Auferstanden aus Ruinen“ und durch das „Deutschlandlied“ ersetzt wurde, schreibt Franz-Josef Degenhardt einen Roman über den Verfasser eben dieses „Liedes der Deutschen“ - und viele Linke machten damit wohl erstmals nähere literarische  Bekanntschaft mit August Heinrich Hoffmann, der sich den Beinamen „von Fallersleben“ zugelegt hatte, nach der Stadt im Kurfürstentum Braunschweig-Lüneburg, in der er 1798 geboren worden war.

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Erich-Mühsam-Preis für Konstantin Wecker

Erich-Mühsam-Preis für Konstantin Wecker

17.09.2016: „Der Erich-Mühsam-Preis wird in diesem Jahr verliehen an Konstantin Wecker, Liedermacher, Poet, philosophierender Musiker, musizierender Philosoph, Aktivist, Anarchist“, so heißt es u.a. in der Begründung der in Lübeck ansässigen Erich-Mühsam-Gesellschaft. „Wecker ist ein Anarchist im Sinne Mühsams. Er rüttelt die Menschen auf und prangert Missstände in der Gesellschaft. Damit soll sein Eintreten für Frieden, Menschenrechte und gegen Fremdenhass gewürdigt werden“, sagte der Vorsitzende der Erich-Mühsam-Gesellschaft, Lienhard Böhning.

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Sklaverei als Menschenrecht? Weltweit sind rund 46 Millionen Menschen versklavt

Sklaverei als Menschenrecht? Weltweit sind rund 46 Millionen Menschen versklavt

18.06.2016: Offiziell ist die Sklaverei in der ganzen Welt abgeschafft. Doch diese Abschaffung existiert nur auf dem Papier. Weltweit werden rund 46 Millionen Menschen versklavt - das ist das erschreckende Ergebnis einer im Mai von der australischen Menschenrechtsorganisation Walk Free Foundation (WFF) veröffentlichten Studie. Die Menschen würden zur Arbeit in Fabriken oder im Bergbau, in der Landwirtschaft oder zu sexuellen Diensten gezwungen. Viele sind auch schon in die moderne Sklaverei hineingeboren. Die Zahl der versklavten Menschen stieg im Vergleich zu 2014 noch einmal deutlich an - um rund zehn Millionen; die meisten Menschen sind der Studie zufolge in Indien von Sklaverei betroffen.

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Nr. 106 der Zeitschrift Z erschienen

Nr. 106 der Zeitschrift Z erschienen

01.06.2016: Die Nr. 106 (Juni 2016) der Zeitschrift Z - Marxistische Erneuerung wird in den nächsten Tagen ausgeliefert. Diese Ausgabe hat den Themenschwerpunkt „Krisenreaktionen in Europa“ mit Beiträgen von Walter Baier (Radikale Rechte in Europa), Gerd Wiegel (AfD in D), Klaus Dräger (Bilanz „Linker Aufbruch in Europa?“), Sebastian Chwala (Nuit Debout) und einem Gespräch zwischen Alexander Charlamenko und Gudrun Havemann (Russland).

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Zum Tod des Schriftstellers Gerd Fuchs

Zum Tod des Schriftstellers Gerd Fuchs

11.05.2016: Gerd Fuchs, der bundesdeutsche Schriftsteller, der seit den späten 60er Jahren die deutsche Geschichte und Gegenwart literarisch kritisch begleitet hat, ist am 13. April 83jährig in Hamburg verstorben. Gemeinsam mit Heinar Kipphardt und Uwe Timm war er von 1973 bis 1982 Mitherausgeber der AutorenEdition, die für den Versuch einer neuen realistischen Prosa und zugleich für ein neues verlegerisches Modell in der Bundesrepublik stand, in der ein Autoren-Kollektiv bestimmte, welche Bücher verlegt werden und nicht die Verlagsvertreter.

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International Yemeni Film and Art Festival

International Yemeni Film and Art Festival

04.05.2016: "Ein kleines Mädchen betritt den Gerichtssaal, blickt dem Richter in die Augen und sagt: 'Ich will mich scheiden lassen.' Wir schreiben das Jahr 2014 und sind in Sanaa, der Hauptstadt des Jemen. Nojoom ist zehn, als ihr Vater sie verheiratet. Ein Kind noch und in jeder Hinsicht unschuldig. Nojoom stellt sich die Hochzeit so vor: Wie die Prinzessin aus dem Märchenbuch im weißen Kleid wird sie den Prinzen heiraten. Doch die funkelnde, glänzende Hochzeit ist ein Phantasiegebilde. Auch als Nojoom eines Abends ihre Eltern bei einer Unterhaltung über ihren Zukünftigen überrascht, fürchtet sie sich nicht vor der Zukunft. Nojooms Heirat findet statt, und das Kind wird noch am selben Abend vergewaltigt, geschlagen und gedemütigt. Völlig terrorisiert gelingt es ihr zu fliehen, und sie findet einen Richter, der sich ihrer Sache annimmt und ihr Schutz gewährt. Nach einem turbulenten Gerichtsverfahren wird Nojoom tatsächlich geschieden. Einen solchen Prozessausgang hat es im Jemen noch nie gegeben." [1]


 

 

Im Jemen tobt seit mehr als einem Jahr ein Bürgerkrieg mit internationaler Beteiligung: Eine Koalition unter der Führung Saudi-Arabiens fliegt Luftangriffe gegen die Huthi-Rebellen, die wiederum durch den Iran unterstützt werden. Die Lage der jemenitischen Bevölkerung verschlechtert sich fortlaufend. Mittlerweile sind um die 6.000 Menschen dem Konflikt zum Opfer gefallen, fast 80% der Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen und annähernd 3 Millionen befinden sich innerhalb des Landes auf der Flucht - weitgehend unbeachtet vor dem Hintergrund der weltweit riesigen Fluchtbewegungen.

Einen kleinen Lichtblick gibt die letztes Wochenende abgehaltene zweite Runde der von den UN initiierten Friedensgespräche, in denen sich die verfeindeten Parteien der Huthi und des Präsidenten Hadi erstmals persönlich gegenüber saßen. Das Ziel eines landesweiten Waffenstillstandes könnte sich jedoch als schwierig erweisen, da an den Kämpfen weit mehr als die beiden genannten Parteien beteiligt sind. Allen voran Al-Quaida und der IS, welche wenig Interesse an einer Befriedung des Jemens haben werden.

Dass im Jemen trotz des anhaltenden Krieges eine Zivilgesellschaft besteht, die mit Kultur und Kunst versucht die tiefen Risse zwischen den verfeindeten Bevölkerungsgruppen zu schließen und sich für ein geeintes, progressives Jemen einsetzt, geht in der bundesdeutschen sowie internationalen Berichterstattung fast vollends unter.

Genau in diese Kerbe schlägt "The Yemen Peace Project“ (YPP), eine 2010 in den USA gegründete Initiative. Sie hat das Ziel, die Beteiligung der USA und der anderen ausländischen Kräften an dem Konflikt offenzulegen und anzuprangern sowie neue Kanäle zwischen der jemenitischen Bevölkerung und der internationalen Gemeinschaft zu schaffen. Mit Forschung, Analyse und einem ständigen Nachrichtenblog versucht die Organisation eine stetige Berichterstattung zu gewährleisten.

In diesem Jahr organisiert die Initiative zum zweiten Mal das "International Yemeni Film & Art Festival“. Damit wird zum Einen jemenitischen Künstlern die Möglichkeit gegeben ihre Produktionen überhaupt zu zeigen, und zum Zweiten werden der Jemen und seine Menschen durch Film und Kunst einer breiteren internationalen Öffentlichkeit nähergebracht. Neben Stationen in Washington DC und New York wurden Filmvorstellungen und Diskussionsrunden in Marburg, Leipzig und Berlin organisiert, unterstützt durch die Deutsch-jemenitische Gesellschaft (DJG) und die Friedrich-Ebert-Stiftung.

In Leipzig begann der erste Abend des Festivals mit dem Film "I Am Nojoom, Age 10 and Divorced“ der Regisseurin Khadija Al-Salami. Sie selbst stellte sich im weiteren Verlauf des Abends zusammen mit dem Executive Director des YPP William Picard den Fragen der Zuschauer.

Al-Salami gilt als die erste weibliche Regisseurin Jemens. Inhaltlicher Schwerpunkt ihrer Produktionen ist das Leben der Frauen in der muslimisch geprägten Welt und deren Kampf für Gleichberechtigung und Emanzipation.

Im Mittelpunkt des Films "I Am Nojoom, Age 10 and Divorced“ steht das Thema der Zwangsverheiratung, veranschaulicht am Fall des Mädchen Nojoom, der auf einer wahren Begebenheit beruht. Wie im Titel schon deutlich wird, gelang es ihr als Zehnjährige ihre Scheidung mit Hilfe des Gerichts zu vollziehen. Ein absoluter Präzedenzfall im Jemen. Dies hatte zur Folge, dass weitere Mädchen motiviert wurden, es ihr gleich zu tun.

Die Verfilmung ihrer Geschichte durch Al-Salami trug zu einer immensen Verbreitung bei, auch wenn es ihr selbst gar nicht möglich war, den Film im Jemen legal zu zeigen. Nachdem jedoch das gesamte Material des Films gehacked wurde, wurde die Verbreitung zu einem Selbstläufer. Später in der Diskussionsrunde sagt Al-Salami dazu, dass einige bestimmt viel Geld damit verdient haben, der Film so allerdings die gewünschte Öffentlichkeit finden konnte. Weitergehend stellt der beschriebene Fall eine Art Katalysator für die Frauenbewegung im Jemen dar, welcher zu Protesten und Demonstrationen führte, die im direkten Zusammenhang mit den Aufständen zu Beginn des Jahres 2011 stehen.

Auch der zweite an diesem Abend vorgestellte Film stammt von einer weiblichen Regisseurin. Sara Ishaq, mit schottisch-jemenitischen Wurzeln, reiste Anfang 2011 zu ihrer Familie in den Jemen und findet, entgegen ihrer Erwartungen, eine zunehmend chaotische Situation vor. Sie beginnt die Geschehnisse mit ihrer Kamera festzuhalten und gibt durch ihre Dokumentation einen sehr persönlichen Einblick in ein Land im Ausnahmezustand.

Während der Veranstaltung wurde deutlich, wie schwierig die Bedingungen für Regisseure und Künstler sowie für NGO´s wie das YPP vor Ort sind. Al-Salami berichtete, dass die Dreharbeiten und generell die Arbeit der noch aktiven Künstler ständigen Repressalien durch die Behörden ausgesetzt sind, und dass Drohungen durch terroristische Gruppen wie Al-Quaida und den IS zur Tagesordnung gehören. Deutlich wird dies, als mir William Picard am Rande der Veranstaltung erklärt, dass das letzte Hotel in dem sie für ihre lokale Arbeit residiert haben, von Raketen mittlerweile vollkommen zerstört wurde.

Wie groß die Zerstörung und das Leid in der aktuellen Lage sind, zeigen die Kurzfilme, welche das Programm am zweiten Tag der Veranstaltung füllten. Sie zeigen das volle Ausmaß der Situation in den großen Städten wie Sanaa und Aden anhand von persönlichen Schicksalen, der Arbeit von Graffiti-Künstlern oder dem alltäglichen Leben von zwei kleinen jemenitischen Brüdern, die trotz der unhaltbaren Lage ihre Leidenschaft für das Filmen nicht aufgeben wollen.

Die meisten der Filme stammen von Abdurahman Hussain aka Afro, welcher vor 4 Monaten das letzte Mal in sein Heimatland reiste. Auch er war nach Leipzig gekommen, um über seine Arbeit und die Lage vor Ort zu berichten. Viel Zuversicht konnte er nicht verbreiten, da mittlerweile in jeder Familie Opfer zu beklagen sind und teilweise die eigenen Nachbarn für den Tod von Angehörigen einst befreundeter Familien verantwortlich sind. Somit zeigt sich, dass es längst kein reiner Stellvertreterkrieg mehr ist, sondern dass tiefe Wunden in das gesellschaftliche Gefüge des Jemens geschlagen wurden, welche sich nach Einschätzung der Anwesenden nicht allzu schnell schließen lassen.

Den Abschluss des Festivals übernahm die im Jemen durchaus berühmte Musikerin Methal al-Hammadi mit einer kleinen Auswahl ihrer Songs, die zwar eher von melancholischer Stimmung zeugen, was sich im Angesicht der Lage wohl kaum verübeln lässt.

Trotz der in vielerlei Hinsicht schlechten Aussichten war die Stimmung beim anschließenden Buffet relativ ausgelassen, da beim diesjährigen Festival ein weitaus größeres Interesse, als beim vergangenen vorhanden war und die, wenn auch kleinen, Kinosäle bis zum Rand gefüllt waren. Ein weiterer Schritt nach vorne wird mit der Ausrichtung des Festivals im Jemen noch in diesem Jahr geplant. Ziel ist es, das Festival noch diesen Mai nach Sanaa und Aden zu bringen. Jedoch erlaubt die Sicherheitslage keine absolute terminliche Festlegung. Es bleibt zu hoffen, dass die Lage es zulässt und in den folgenden Jahren noch weitere, möglicherweise größere Festivals veranstaltet werden können, um den konstruktiven und friedlichen Dialog zu fördern und wenigstens ein leichtes Gegengewicht zum kontraproduktiven Engagement der westlichen Regierungen, welches sich hauptsächlich durch Waffenlieferungen auszeichnet, bilden zu können.

txt: Stefanos Kontovitsis
foto: aus Film I Am Nojoom, Age 10 and Divorced


Hinweise:  http://www.yemenpeaceproject.org/
Die meisten der genannten Filme sind frei im Internet zu finden.

[1] Filmbeschreibung auf internationale hofer filmtage

Kiels erster Kommunist

Kiels erster Kommunist

09.04.2016: Schwerpunkt der April-Ausgabe des schleswig-holsteinischen Alternativ-Magazins „Gegenwind“ ist ein Beitrag über Georg Weber, den Kieler Armenarzt, Jugendfreund und Briefpartner von Marx, dessen 200. Geburtstag am 9. April zu Gedenken gilt. Georg Weber hat 1844 in Paris ein turbulentes Jahr gemeinsam mit Karl Marx verlebt und dort als Mitarbeiter der fortschrittlichen Zeitung 'Vorwärts!' wesentlich an der Verbreitung erster ökonomischer Erkenntnisse des jungen Marx beigetragen.

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Hommage à Ruth Rewald und eine Ehrenmedaille der Stadt Les Rosiers für Dirk Krüger

Hommage à Ruth Rewald und eine Ehrenmedaille der Stadt Les Rosiers für Dirk Krüger

02.04.2016: Dirk Krüger, Literaturwissenschaftler aus Wuppertal, hat 1990 über die die deutsch-jüdische Kinder- und Jugendbuchautorin Ruth Rewald promoviert. Ruth Rewald floh mit ihrem Mann Hans Schaul nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 nach Paris. 1940 floh sie mit ihrer Familie vor den Nazis aus Paris in das Dorf Les Rosiers-sur-Loire, wo sie am 17. Juli 1942 von der Gestapo verhaftet und nach Auschwitz deportiert wurde. Im März dieses Jahres wurde in Rosiers eine Ausstellung zu Ruth Rewald gezeigt und Dirk Krüger von der Stadt mit der Ehrenmedaille (MEDAILLE D’HONNEUR) "Avec les compliments du Maire et du Conseil Municipal“ ausgezeichnet. Wie es dazu kam, erzählt Dirk Krüger im folgenden Interview.

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Das war`s dann wohl mit r2g

Das war`s dann wohl mit r2g

von Bettina Jürgensen und Leo Mayer  
19.09.2017: Das wäre wohl die letzte Chance für eine rot-rot-grüne Regierungskoalition gewesen. Wobei es nicht einfach um eine andere Regierung gegangen wäre, sondern um eine andere Politik und ein anderes Regieren – gedacht als "ein Projekt der gesellschaftlichen Linken und der solidarischen Milieus; als eine politische Idee, die allen drei Parteien von außen aufgedrängt wird und sie dazu nötigt, sich zu ändern und über sich hinauszuwachsen" ("Das Unmögliche versuchen", Institut Solidarische Moderne).

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Logo-Weiloisirgendwiazamhaengd

Das Agrarbündnis BGL/TS will mit diesem Film den Bauern Unterstützung entgegenbringen und aufzeigen, dass die immer intensivere Landwirtschaft, unser Konsumverhalten und falsche politische Weichenstellungen negative Auswirkungen auf die ganze Welt haben.

Filmvorführungen "Weiloisirgendwiazamhängd“
Montag, 5. Juni 2017, 11.00 Uhr,  Breitwand Kino, 82131 Gauting
Montag, 5. Juni 2017, 14.00 Uhr,  Breitwand Kino, 82229 Seefeld
Montag, 25. September 2017, 19.30 Uhr, Pfarrheim St. Severin in Mitterfelden
Dienstag, 17. Oktober 2017, 19.30 Uhr, Kino Herrsching am Ammersee

Trailer zum Film: http://www.weiloisirgendwiazamhaengd.de/


… Rückfall in die Barbarei

… Rückfall in die Barbarei

31.08.2017: Die Europäische Union toleriert das Sterben im Mittelmeer nicht nur – sie provoziert es. Finanziert und ausgerüstet von der EU übernehmen libysche Milizen – fälschlicherweise "Küstenwache" genannt – für die EU die Drecksarbeit. 20 Milliarden Euro verlangt der libysche Warlord Chalifa Haftar von der EU, damit er mit seinen Mannen weiterhin Flüchtende daran hindert nach Europa zu gelangen, über 100 Millionen hat er bereits erhalten. Aus Europa wurden moderne Schiffe für die Küsten- und Seekontrolle geliefert, dazu Waffen und Ausbildungskurse und was man sonst noch so braucht für den kleinen Seekrieg gegen Flüchtende.

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Marina Mortágua: "Die Bedingungen des Kampfes verbessern"

Marina Mortágua:

Portugal: Bedeutende soziale Verbesserungen und wirtschaftliche Erholung – mit unsicheren Aussichten

29.08.2017: Das Ergebnis der Parlamentswahl im Oktober 2015 in Portugal war ein Signal des Protestes und des Wunsches nach Veränderung. Der Bloco de Esquerda (Linksblock) erreichte 10,19 % und die Wahlallianz aus Kommunistischer Partei PCP und Ökologisch-Grünen Partei PEV (PCP-PEV) 8,25 %. Trotz des jahrelangen harten Sparkurses schaffte es die PS (32,31 %) nicht, mehr Stimmen als die Rechtskoalition aus PSD und CDS zu gewinnen (36,86%). Die Linksparteien schlossen mit der Sozialistischen Partei eine Vereinbarung zur Tolerierung der Minderheitsregierung unter der Führung von António Costa - hauptsächlich, um einer weiteren Rechtsregierung vorzubeugen und der Sparpolitik einen Riegel vorzuschieben.

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Dossier "Linke Strategien"

Im Dossier "Linke Strategien" sind Artikel zusammengestellt, die auf kommunisten.de in verschiedenen Rubriken erschienen sind und sich mit Fragen linker Strategie, Neuformierung der Linken, etc. befassen.

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