Im Interview

Pierre_Laurent_3_EL_kongress_2010_mami_373812.09.2011: Die Redaktion von transform! – Europäische Europäische Zeitschrift für kritisches Denken und politischen Dialog hat in ihrer neuen Ausgabe 08/2011 den Vorsitzenden der Europäischen Linkspartei (EL), Pierre Laurent, zur aktuellen Krisensituation in Europa interviewt. Die EL hat beschlossen, eine Kampagne zu einer „Bürgerinitiative“ mit dem Ziel der Einrichtung eines Europäischen Fonds für soziale Entwicklung ins Leben zu rufen. Pierre Laurant gibt Antwort auf die Frage, was ausschlaggebend für diese Entscheidung war und was das Ziel ist.

Frage: Europa ist in besonderem Maße von der Krise betroffen. Die angesichts der massiven Staatsverschuldungen ergriffenen Maßnahmen dienen nicht der Ursachenbekämpfung, sondern den Bürgern wird eine radikale Sparkur verordnet. Nun versucht die EU, die verschiedenen politischen Strategien der Mitgliedstaaten sowie die diesen Strategien zugrunde liegenden Entscheidungsfindungsprozesse zu „homogenisieren“. Wie würden Sie diese „Innovation“ beschreiben?

Weiterlesen: Gegen den „Pakt für den Euro“ - Interview mit Pierre Laurent

Rolf_Meier_berlin_uz_foto14.06.2011: Berlin - Hauptstadt der Klassenwidersprüche. Eine Stadt braucht Widerstand. Kernzitate der DKP Berlin zu den Abgeordnetenhauswahlen am 18. September können wohl auch die meisten Nicht- Berliner mit plastischen Bildern aus Friedrichshain-Kreuzberg verbinden. In diesem „grün“ regierten Bezirk kandidiert erneut unser Genosse Rolf Meier. Der Krankenpfleger wurde 2006 auf Vorschlag der vormaligen WASG als Bürgerdeputierter in den Ausschuss für Gesundheit und Soziales gewählt. Bei der Bundestagswahl 2009 erzielte er als Direktkandidat der DKP Berlin das achtbarste Ergebnis. Der langjährige Kreuzberger tritt jetzt direkt für die Landesliste und für die neu zu wählende Bezirksverordnetenversammlung (BVV) an –zusammen mit Wera Richter, Klaus Meinel und Peter Neuhaus aus der Wohngebietsgruppe.

UZ: Die DKP-Gruppe Friedrichshain- Kreuzberg holte bei den vorletzten Berliner Wahlen 2001 für die Landesorganisation gute Ergebnisse. Auch jetzt wurde euer Wahlantritt im Ost-West-Bezirk ausreichend unterstützt. Spürt ihr Akzeptanz auch an den Straßenständen?

Weiterlesen: Berlin: Richtig rot wählen

20.04.2011: Anlässlich der Vorbereitungen des Ostermarsch Rhein/Ruhr sprach die UZ mit dem Ostermarsch-Aktivisten der ersten Stunde Willi Hoffmeister. Der Gewerkschafter, Mitglied der IG-Metall- Delegiertenversammlung in Dortmund, war früher Betriebsrat bei der Hoesch- Westfalenhütte.

UZ: Willi, du kommst gerade von der Pressekonferenz des Ostermarsch- Rhein/Ruhr-Komitees. Wie laufen die Vorbereitungen, was gibt es an aktuellen neuen Informationen?

Willi Hoffmeister: In Düsseldorf beim Ostermarsch Rheinland wird dieses Jahr auf einer großen Kundgebung Horst Schmitthenner sprechen. Horst Schmitthenner ist langjähriges Vorstandsmitglied der IG Metall und hat heute noch bei der IG Metall das Verbindungsbüro Soziale Bewegungen. Er wird zum Afghanistan-Krieg Stellung nehmen und die Frage der Rüstungsproduktion und der Rüstungsexporte ansprechen.

Weiterlesen: „Bringt eure eigenen Ideen ein, macht etwas!“

01.06.2011: Die UZ sprach mit Genossen der DKP-Sammelbetriebsgruppe Metall in Hanau über Erfahrungen und Probleme in der Betriebs- und Gewerkschaftsarbeit

UZ: Könnt ihr etwas zur Geschichte der Sammelbetriebsgruppe sagen?

juergen_brandiesJürgen Brandies: Früher in der DKP, war das Ziel immer, jeder Betrieb eine Betriebsgruppe. Wir hier in Hanau, haben das nicht mitgemacht, weil man sich dann nur auf die Probleme eines einzelnen Betriebes bezieht. Das widerspricht dem Gedanken, dass es notwendig ist sich auszutauschen und außerdem waren wir zur damaligen Zeit nicht so stark in den Betrieben.

Heute würde ich unsere Betriebsgruppe, in Anführungszeichen, als eine Gewerkschaftsgruppe in der DKP bezeichnen. Bei uns sind Genossen, die sich über Jahrzehnte kennen. Das ist was Besonderes, vielleicht auch einer der Gründe, warum es uns noch gibt. Wir sind seit der politischen und der gewerkschaftlichen Jugendarbeit zusammen. Wir wollten, nicht wie manche Linke, die die These vertreten, wir gehen nicht in gewerkschaftliche Funktionen, immer Funktionen besetzen, um die dann mit inhaltlichen Positionen zu füllen, um fortschrittliche, interessenorientierte Gewerkschaftsarbeit zu machen. Und dadurch waren wir schon früh Opposition innerhalb des Ortsvorstandes. Wir sind alle verwurzelt in der Gewerkschaftsarbeit der IG Metall. Dadurch läuft sich so eine Betriebsgruppe nicht so schnell tot. Was du diskutierst, erlebst du auch in der realen Welt. Du kannst dich eben beteiligen in der Tarifkommission, in der Bezirkskonferenz, im Ortsvorstand, und nicht nur darüber diskutieren, wie schlecht alle anderen sind in der Gewerkschaft, die nichts machen. Das sind für mich so zwei Gründe, warum es die Betriebsgruppe überhaupt heute noch gibt. Kritisch muss man aber sagen, in der Betriebsgruppe sind nicht mehr viele aus den Betrieben.

Weiterlesen: „Das Bündnis für Arbeit hat uns kaputt gemacht“

09.03.2011:  Als am 27. Februar der Ministerpräsident der tunesischen Übergangsregierung, Mohammed Ghannouchi, von seinem Amt zurücktrat, war das der sichtbare Ausdruck der ungebrochenen Entschlossenheit der demokratischen Kräfte des Landes, nicht nur den Diktator Ben Ali zu entmachten, sondern das System der Diktatur insgesamt. 100.000 protestierende Menschen hatten zwei Tage vorher in Tunis diese Entschlossenheit öffentlich gemacht. In einem kurze Zeit vorher von der Partei der Arbeit Belgiens (PTB) organisierten Interview hatte der Sprecher der Kommunistischen Arbeiterpartei Tunesiens (PCOT), Hamma Hammami, dieses Ziel bereits hervorgehoben. Hier das gesamte Interview, mit grundsätzlichen Aussagen zur tunesischen Revolution.

Weiterlesen: Nicht den Diktator, sondern die Diktatur beseitigen !

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18.05.2018: Im Föderalen Nordsyrien/Rojava baut die kurdische Bewegung eine selbstverwaltete Region auf, die auf basisdemokratischen Prinzipien beruht und in dem alle ethnischen, religiösen und ideologischen Gruppen friedlich koexistieren, ihre Religion frei ausüben, ihre Ansichten und Ziele ausdrücken und ihre eige...

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15.05.2018: Zu den vielen Feiern rund um den Erdball zum 200. Geburtstag von Karl Marx kommt auch eine am Marx-Engels-Forum in der Mitte Berlins hinzu. Jährlich richtet das Antieiszeitkomitee eine kleine Veranstaltung für Marx hier aus. In diesem Jahr wurde sie gemeinsam mit dem Vorstand von DIE LINKE eine große daraus.

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Dossier "Linke Strategien"

Im Dossier "Linke Strategien" sind Artikel zusammengestellt, die auf kommunisten.de in verschiedenen Rubriken erschienen sind und sich mit Fragen linker Strategie, Neuformierung der Linken, etc. befassen.

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