Tagebuch aus Istanbul

kerem_schamberger

Kerem aus München ist für längere Zeit in Istanbul. Er wird in unregelmäßigen Abstanden für uns aus der 15-Millionen Metropole berichten.

Viel Spaß beim Lesen.

Atomkraft? Nein Danke!

Atomkraft? Nein Danke!

19.03.11: Am Samstag, den 19.3.11 versammelten sich bei regnerisch kaltem Wetter an die 1000 Leute in der bekannten Einkaufsmeile Istiklal Caddesi um gegen Atomenergie zu demonstrieren. Auslöser der Proteste waren die aktuelle Katastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima und die Pläne des Regierungschefs Tayip Erdogan in Sinop und Mersin erstmals Atomkraftwerke auf türkischem Boden zu errichten. Eine bunte Mischung aus türkischen Grünen, Trotzkisten, Greenpeace, Anarchisten und weiteren AktivistInnen (Links siehe weiter unten) demonstrierte ihre Ablehnung gegen die Nutzung von Atomenergie. Slogans wie "Günes, rüzgar  bize yeter!" (Sonne und Wind reichen uns vollkommen aus!) oder "Susma! haykir! Nükleere hayir" (Schreie! Sei nicht leise! Nein zur Nuklearenergie) wurde während der Demonstration den zahlreich vertretenen in- und ausländischen Pressevertretern entgegengerufen. Erstaunlich waren die zahlreichen Sympathiebekundungen der vorbeilaufenden Passanten, die anscheinend mehrheitlich ebenfalls gegen Atomkraftwerke ist.

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Das Volk ist für Pressefreiheit

Das Volk ist für Pressefreiheit

13.03.2011: Am Sonntag, den 13. März 2011 demonstierten zum wiederholten Male tausende von Journalisten um gegen die willkürliche Verhaftung von Dutzenden ihrer KollegInnen zu protestieren. Bereits am Freitag, den 4 März waren ca. 4000 Menschen für Pressefreiheit auf die Straße gegangen. Bei der Demonstration am Sonntag waren es mit ungefähr 6000 Menschen noch mehr.

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Frauentag und Wahlkampf

Frauentag und Wahlkampf

10.03.2011: Istanbul ist eine Stadt der 1000 Eindrücke - alle Dinge die man sieht zu Beschreiben ist unmöglich. Kaum in der Stadt angekommen, nehme ich Kontakt zu den GenossInnen der TKP (Türkische Kommunistische Partei) auf. Noch mehr als in Deutschland ist die türkische Linke gespalten, eine Aufzählung der verschiedenen kommunistischen und sozialistischen Organisationen erspare ich uns. Die TKP ist eine der größten kommunistischen Parteien in der Türkei (siehe Links unten), bis zu 30.000 Menschen nehmen an ihren Demonstrationen teil.

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marxli-G20

marxistische linke: Jetzt Mitglied werden


G20 Hamburg: Jetzt erst recht! Demonstrationsrecht gegen Polizeiwillkür durchsetzen

G20 Hamburg: Jetzt erst recht! Demonstrationsrecht gegen Polizeiwillkür durchsetzen

07.07.2017: Aus Hamburg kommen Bilder, die wir sonst aus der Türkei kennen. Vermummte Polizei setzt wahllos Knüppel, Wasserwerfer und Pfefferspray gegen Demonstrierende ein, auch gegen Unbeteiligte. Am Boden Liegende werden brutal misshandelt. Bettina Jürgensen zu den Protesten gegen den G20-Gipfel in Hamburg:

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Europäische Bürgerinitiative: Glyphosat verbieten

Glyphosat EBI-Logo

Glyphosat ist wahrscheinlich krebserregend. Und 2017 entscheidet die EU: Darf das Ackergift weiter auf unsere Felder gespritzt werden? Monsanto, Bayer und Co. kämpfen mit aller Macht für ihren Bestseller. Wir halten dagegen – mit einer Europäischen Bürgerinitiative (EBI). Bis Ende Juni brauchen wir eine Million Unterschriften!

Gemeinsam haben wir 1.320.517 Unterschriften gesammelt!

Artikel: EU-Kommission und Monsanto stoppen - Glyphosat verbieten!


Logo-Weiloisirgendwiazamhaengd

Das Agrarbündnis BGL/TS will mit diesem Film den Bauern Unterstützung entgegenbringen und aufzeigen, dass die immer intensivere Landwirtschaft, unser Konsumverhalten und falsche politische Weichenstellungen negative Auswirkungen auf die ganze Welt haben.

Filmvorführungen "Weiloisirgendwiazamhängd“
Montag, 5. Juni 2017, 11.00 Uhr,  Breitwand Kino, 82131 Gauting
Montag, 5. Juni 2017, 14.00 Uhr,  Breitwand Kino, 82229 Seefeld
Montag, 25. September 2017, 19.30 Uhr, Pfarrheim St. Severin in Mitterfelden
Dienstag, 17. Oktober 2017, 19.30 Uhr, Kino Herrsching am Ammersee

Trailer zum Film: http://www.weiloisirgendwiazamhaengd.de/


Was nach Hamburg nicht untergehen darf

Was nach Hamburg nicht untergehen darf

ein Kommentar von Max van Beveren   

13.07.2017: Kaum zogen vermummte Gruppen durch Hamburgs Straßen, um Barrikaden zu bauen, Autos anzuzünden und einen Supermarkt zu plündern, war der Aufschrei in den Medien, in der Politik und in den Sozialen Netzwerken riesengroß und ist es nach wie vor. Die inhaltliche Kritik am G20-Gipfel, der weltweite Terror durch Kriegseinsätze, die Ursachen für Flucht und die brennenden Geflüchtetenunterkünften hierzulande verschwinden völlig hinter der Debatte um die gewaltsamen Auseinandersetzungen. Für die Regierenden sind die Gewalttätigkeiten ein willkommener Anlass, um weitere Grundrechtseinschränkungen und undemokratische Gesetze durchzusetzen, die nicht nur die gesamte Linke, sondern auch die restliche Bevölkerung treffen werden.

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Mit mut zu etwas Neuem

Mit mut zu etwas Neuem

Interview mit Claudia Stamm und Stephan Lessenich zur Gründung der neuen Partei

Frage: Warum habt Ihr die Initiative zur Gründung einer neuen Partei ergriffen?

Stephan Lessenich: Ich habe wahrgenommen, dass sich der Wind in der Welt und auch hier in Bayern dreht. Dass politische Parteien gerade hier im Freistaat im Angesicht der rechtspopulistischen Entwicklungen nach und nach Positionen geräumt haben, die früher selbstverständlich gewesen wären. Die Fluchtbewegungen der letzten Jahre haben gezeigt, dass wir gesellschaftlich vor großen Herausforderungen stehen.

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Dossier "Linke Strategien"

Im Dossier "Linke Strategien" sind Artikel zusammengestellt, die auf kommunisten.de in verschiedenen Rubriken erschienen sind und sich mit Fragen linker Strategie, Neuformierung der Linken, etc. befassen.

Zum Dossier


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