Kapital & Arbeit

Gerecht geht anders - Jetzt den Widerstand organisieren

Gerecht geht anders - Jetzt den Widerstand organisieren

23.06.2010: Gegen das unsoziale Streichpaket der Bundesregierung haben die Gewerkschaften entschiedenen Widerstand angekündigt. Vom DGB-Vorsitzenden Michael Sommer: „Niemand sollte unseren Zorn über die soziale Schieflage dieser Politik und unsere Entschlossenheit diesen falschen Weg zu korrigieren, unterschätzen“, bis hin zum Vorsitzenden der Gewerkschaft der Polizei, Konrad Freiberg, der auf dem DGB-Kongress im Mai betonte, „Wir sind Teil des Protests, ganz ausdrücklich, wir sind nicht dafür da, die Spekulanten zu schützen“, haben fast alle Einzelgewerkschaften zum Protest aufgerufen. Unter der Überschrift „Gerecht geht anders“ will jetzt ver.di den Protest in Betriebe und Verwaltungen tragen.

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Arme werden mehr und ärmer – Reiche werden mehr und reicher

Arme werden mehr und ärmer – Reiche werden mehr und reicher

15.06.2010: „Die Einkommensschere zwischen niedrigen und hohen Einkommen hat sich in Deutschland weit geöffnet“. Die Kluft zwischen Arm und Reich wird größer. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Polarisierung der Einkommen: Die Mittelschicht verliert“, die jetzt vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) in Berlin vorgestellt wurde. „Die Studie zeigt deutlich, dass nicht nur die Anzahl Ärmerer und Reicherer immer weiter wächst – seit zehn Jahren werden ärmere Haushalte auch immer ärmer, während die Reicheren auch immer reicher geworden sind“ , so die zentrale Aussage der Studie zur Einkommensverteilung in Deutschland auf Basis von Daten des Sozio-Ökonomischen Panels (SOEP).

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Wir zahlen nicht für Eure Krise - 40.000 demonstrieren für soziale Gerechtigkeit

Wir zahlen nicht für Eure Krise - 40.000 demonstrieren für soziale Gerechtigkeit

13.06.2010: Über 40.000 Menschen haben am Samstag, 12. Juni, in Stuttgart und Berlin gegen die Folgen der Finanzkrise und die unsoziale Sparpolitik der Bundesregierung protestiert. Zu den Demonstrationen hatte ein breites gesellschaftliches Bündnis aus Gewerkschaften, Initiativen, sozialen Bewegungen und Parteien aufgerufen.

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DGB will Protest in die Betriebe tragen

DGB will Protest in die Betriebe tragen

18.05.2010: Mit 94,1 Prozent der gültigen Stimmen wurde gestern Michael Sommer erneut zum Vorsitzenden des DGB auf dem 19. DGB-Bundeskongress in Berlin wieder gewählt. In seiner anschließenden Grundsatzrede forderte er „eine wirksame Finanztransaktionssteuer“, ein Verbot von Leerverkäufen und ein Ende des Handels mit Kreditausfallversicherungen. Zwar geißelte er die Finanzhaie, die „grenzenlose Gier einer schamlosen, selbsternannten Elite dieser Gesellschaft, der das Wohl der Aktionäre und der kurzfristige Gewinn über alles geht, die ihre Beschäftigten mit Niedriglöhnen abspeisen und auch noch dreist zur Arbeitsagentur schicken, was nichts anderes sei als hunderttausendfacher Missbrauch staatlicher Leistungen, die die blanke Ausbeutung schamlos verbrämen mit angeblichen Zwängen der Globalisierung. Auch sprach er immerhin davon: „Wir wehren uns mit Recht gegen die Rente mit 67.“

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„Die Devise lautet: Endlich in den Betrieben mobilisieren!“

„Die Devise lautet: Endlich in den Betrieben mobilisieren!“

10.05.2010: ISW-Forum zu „Die Große Krise und die Zukunft der Arbeit“

Unter dem Titel „Besser – Kürzer – Arbeiten“ führte das ISW (Institut für sozial-ökologische Wirtschaftsforschung, München) sein 18. Forum im Münchner DGB-Haus durch. Die Tagung war einem Thema gewidmet, das für Leben und Perspektive arbeitender Menschen von existenzieller Bedeutung ist: Wird die anhaltende Krise zu einer weiteren Verschlechterung der Zeit- und Leistungsstandards der Arbeit führen, oder kann die Krise genutzt werden zu einer Offensive für kürzere und mehr „gute Arbeit“?

Die drei ReferentInnen – Dr. Steffen Lehndorff, Arbeitswissenschaftler von der Universität Duisburg/Essen; Professor Dr. Dieter Sauer, Sozialforscher am ISF, München, und Honorarprofesor an der Uni Jena; und die Soziologin Tatjana Fuchs vom Internationalen Institut für Empirische Sozialökonomie – sprachen sich  allesamt gegen einen selbstlähmenden Pessimismus à la „Schlechte Zeiten für Gute Arbeit“ aus.

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Betonwerk Westerwelle: Wir streiken!

Betonwerk Westerwelle: Wir streiken!

09.05.2010: Streikwesten in leuchtendem Signalrot - so signalisieren die Beschäftigten des Betonwerks Westerwelle in Herford, dass sie für bessere Arbeitsbedienungen und für ihre Würde kämpfen. Seit vier Wochen sind sie im Streik. Mit Unterstützung ihrer Gewerkschaft IG BAU wehren sie sich gegen Stundenlöhne von knapp 8 Euro; das sind Löhne die um fast 6 Euro unter dem Tarifvertrag liegen. Um sich gegen die menschenunwürdigen Arbeitsbedingungen und gegen die Lohndrückerei zu wehren, leiteten sie mit der IG BAU die Betriebsratswahlen ein. Knapp 20 Kolleginnen und Kollegen ließen sich als Kandidaten aufstellen. Am Tag nach der Betriebsversammlung erhielten alle für den Betriebsrat kandidierenden Kolleginnen und Kollegen die fristlose Kündigung. Den Mitgliedern des Wahlvorstandes wurde ebenfalls gekündigt.

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1. Mai Siegen: Macht der Banken ist Gefahr für die Demokratie

1. Mai Siegen: Macht der Banken ist Gefahr für die Demokratie

02.05.2010: "Eine Lösung dieser Probleme kann nicht im Rahmen der Ordnung gefunden werden, die diese Problem hervorruft. Dazu muss der Kapitalismus überwunden werden", rief Leo Mayer unter dem Beifall der mehr als 600 Teilnehmer am "Roten 1. Mai" auf dem Walter-Krämer-Platz in Siegen aus.
"Der Rote 1. Mai war und ist stets mehr gewesen als ein buntes Maifest", hatte die Westfälische Rundschau in ihrer Ankündigung des "Roten Mai" geschrieben. Und die Zeitung hatte recht.
Pünktlich mit dem Ende der vormittäglichen Maiveranstaltung des DGB startete die Auftakt-Demonstration durch die Siegener Innenstadt zum diesjährigen "Roten Mai". In der Demonstration das ganze Spektrum der Siegener Linken. Mit ihren roten Jacken zogen die ver.di-Leute die Blicke auf sich. Zum 18. Mal hatte das breite Bündnis "Heraus zum Roten Mai" zu Demonstration, Kundgebung und anschließenden Fest geladen. Das Motto in diesem Jahr: "Der Mensch geht vor Profit - den Kapitalismus überwinden!"

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1. Mai: Kampf um die Zukunft

1. Mai: Kampf um die Zukunft

28.04.2010: „Die Wirtschaft muss den Menschen dienen und nicht den Spekulanten“, fordert der DGB in seinem diesjährigen Mai-Aufruf. Der Päsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie, Keitel, fordert hingegen vor wenigen Tagen im Interview mit der Rheinischen Post, dass die Sozialausgaben gekürzt werden müssen. „Die Politik wird der Bevölkerung sagen müssen: Bereitet euch bitte darauf vor ...“. Eine klare Kampfansage des obersten Vertreters der Kapitalverbände an die Gewerkschaften und Sozialverbände, an die Bürger in diesem Land. Die Belegschaften, die Rentner und Arbeitslosen sollen die Krise zahlen, die die Vertreter der Finanz- undWirtschaftskreise verursacht haben. Zum gleichen Zeitpunkt spricht der DGB-Vorsitzende Sommer im Interview mit der Leipziger Volkszeitung davon, dass es bei der bisherigen „Form der Krisenreaktion“ einen „neuen Beginn von sozialpartnerschaftlichem Handeln gibt“.

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Das war`s dann wohl mit r2g

Das war`s dann wohl mit r2g

von Bettina Jürgensen und Leo Mayer  
19.09.2017: Das wäre wohl die letzte Chance für eine rot-rot-grüne Regierungskoalition gewesen. Wobei es nicht einfach um eine andere Regierung gegangen wäre, sondern um eine andere Politik und ein anderes Regieren – gedacht als "ein Projekt der gesellschaftlichen Linken und der solidarischen Milieus; als eine politische Idee, die allen drei Parteien von außen aufgedrängt wird und sie dazu nötigt, sich zu ändern und über sich hinauszuwachsen" ("Das Unmögliche versuchen", Institut Solidarische Moderne).

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Logo-Weiloisirgendwiazamhaengd

Das Agrarbündnis BGL/TS will mit diesem Film den Bauern Unterstützung entgegenbringen und aufzeigen, dass die immer intensivere Landwirtschaft, unser Konsumverhalten und falsche politische Weichenstellungen negative Auswirkungen auf die ganze Welt haben.

Filmvorführungen "Weiloisirgendwiazamhängd“
Montag, 5. Juni 2017, 11.00 Uhr,  Breitwand Kino, 82131 Gauting
Montag, 5. Juni 2017, 14.00 Uhr,  Breitwand Kino, 82229 Seefeld
Montag, 25. September 2017, 19.30 Uhr, Pfarrheim St. Severin in Mitterfelden
Dienstag, 17. Oktober 2017, 19.30 Uhr, Kino Herrsching am Ammersee

Trailer zum Film: http://www.weiloisirgendwiazamhaengd.de/


… Rückfall in die Barbarei

… Rückfall in die Barbarei

31.08.2017: Die Europäische Union toleriert das Sterben im Mittelmeer nicht nur – sie provoziert es. Finanziert und ausgerüstet von der EU übernehmen libysche Milizen – fälschlicherweise "Küstenwache" genannt – für die EU die Drecksarbeit. 20 Milliarden Euro verlangt der libysche Warlord Chalifa Haftar von der EU, damit er mit seinen Mannen weiterhin Flüchtende daran hindert nach Europa zu gelangen, über 100 Millionen hat er bereits erhalten. Aus Europa wurden moderne Schiffe für die Küsten- und Seekontrolle geliefert, dazu Waffen und Ausbildungskurse und was man sonst noch so braucht für den kleinen Seekrieg gegen Flüchtende.

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Marina Mortágua: "Die Bedingungen des Kampfes verbessern"

Marina Mortágua:

Portugal: Bedeutende soziale Verbesserungen und wirtschaftliche Erholung – mit unsicheren Aussichten

29.08.2017: Das Ergebnis der Parlamentswahl im Oktober 2015 in Portugal war ein Signal des Protestes und des Wunsches nach Veränderung. Der Bloco de Esquerda (Linksblock) erreichte 10,19 % und die Wahlallianz aus Kommunistischer Partei PCP und Ökologisch-Grünen Partei PEV (PCP-PEV) 8,25 %. Trotz des jahrelangen harten Sparkurses schaffte es die PS (32,31 %) nicht, mehr Stimmen als die Rechtskoalition aus PSD und CDS zu gewinnen (36,86%). Die Linksparteien schlossen mit der Sozialistischen Partei eine Vereinbarung zur Tolerierung der Minderheitsregierung unter der Führung von António Costa - hauptsächlich, um einer weiteren Rechtsregierung vorzubeugen und der Sparpolitik einen Riegel vorzuschieben.

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Dossier "Linke Strategien"

Im Dossier "Linke Strategien" sind Artikel zusammengestellt, die auf kommunisten.de in verschiedenen Rubriken erschienen sind und sich mit Fragen linker Strategie, Neuformierung der Linken, etc. befassen.

Zum Dossier


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