Kapital & Arbeit

Tarifergebnis öffentlicher Dienst - Das Kämpfen hat sich gelohnt!

Tarifergebnis öffentlicher Dienst - Das Kämpfen hat sich  gelohnt!

09.04.2014: Es gibt Kritiker des Tarifabschlusses für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes des Bundes und der Kommunen, die der Auffassung sind, dass es mal wieder einen Verrat der Gewerkschaftsspitze gegeben hat und die Frage stellen: „Und dafür haben die Beschäftigten gestreikt?“ (s. Kommentar auf RedGlobe, abgedruckt auf news.dkp.de). Die Darstellung des Ergebnisses zeugt dann allerdings davon, dass mal wieder ein reflexartiger Beißreflex die Feder beim Kommentieren geführt hat. Olaf Harms meint auf der gleichen Onlineseite, dass in dieser Runde mehr drin gewesen sei. Immerhin stellt er fest, dass der Abschluss im Prinzip ein  ganz guter sei.

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Tarifabschluss Öffentlicher Dienst - Kämpfen lohnt sich

Tarifabschluss Öffentlicher Dienst - Kämpfen lohnt sich

03.04.2014: Mittwochmorgen, kurz nach sechs Uhr, ich stand mit Kolleginnen und Kollegen der EVG und des DGB mit einem Flugblatt zur Nahverkehrssituation vor unserem Bahnhof. Da kam einer auf uns zu. Besen in der Hand, in der Arbeitskleidung der Stadtreinigung, meinte, das sei doch ein guter Abschluss, die 90 Euro brächten ihm wirklich etwas, und dann auch noch wieder 30 Tage Urlaub für alle. Seine Meinung steht für viele an dem Tag. In der dritten Verhandlungsrunde hatte ver.di am Vortag mit den Vertretern des Bundes und der Kommunen einen Tarifvertrag abgeschlossen, der Lohnerhöhungen von 3% ab März 2014, mindestens aber 90 Euro, und weitere 2,4% ab März 2015 vorsieht.

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Streikwoche Öffentlicher Dienst: über 200.000 Beschäftigte im Ausstand

Streikwoche Öffentlicher Dienst: über 200.000 Beschäftigte im Ausstand

28.03.2014: In der Tarifrunde für die rund 2,1 Millionen Beschäftigten im öffentlichen Dienst von Bund und Kommunen beteiligten sich in dieser Woche nach Gewerkschaftsangaben insgesamt über 200.000 Beschäftigte an den Arbeitsniederlegungen.

Am Donnerstag fanden eindrucksvolle landesweite Warnstreiks in Schleswig-Holstein unter Beteiligung von über 10.000 Kollegen_innen statt.  Der Schwerpunkt der Proteste war Kiel. Nachdem am Morgen zuerst die Stadtwerke ihre Arbeit niederlegten, zogen um die Mittagszeit zwei Demonstrationszüge mit insgesamt 7.000 Teilnehmern durch die Landeshauptstadt. Ziel war eine Kundgebung am Hauptbahnhof. Von den Warnstreiks waren neben den Stadtwerken vor allem Kindertagesstätten, die Müllabfuhr, kommunale Krankenhäuser, das Marinearsenal, die Wasser- und Schifffahrtsämter und die allgemeine Verwaltung betroffen.

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„Gute Arbeit nur für Gutes Geld“ - Warnstreiks im Öffentlichen Dienst

„Gute Arbeit nur für Gutes Geld“ - Warnstreiks im Öffentlichen Dienst

19.03.2014: Die Öffentlichen Arbeitgeber Bund und Kommunen haben in der Verhandlungsrunde am 13.03.2014 kein Angebot vorgelegt. Stattdessen haben sie die Forderungen der Gewerkschaft ver.di als unberechtigt zurückgewiesen. ver.di München & Region rief deshalb für Mittwoch, 19.03.2014 zu ganztägigen Warnstreiks auf. Ziel ist, die Öffentlichen Arbeitgeber dazu zu bringen, dass sie in der nächsten Verhandlungsrunde, die am 20./21.03.2014 stattfindet, ein faires Angebot vorlegen.

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Tarifrunde öffentlicher Dienst - Arbeitgeber ohne Angebot

Tarifrunde öffentlicher Dienst - Arbeitgeber ohne Angebot

14.03.2014: Binnennachfrage gestiegen, Grund sei eine Stärkung der Kaufkraft durch spürbare Einkommenserhöhungen – aber nun sei es auch gut. Eine zusätzliche Stärkung der Kaufkraft der abhängig Beschäftigten sei nicht notwendig. So die Antwort der öffentlichen Arbeitgeber auf die Forderung der Gewerkschaften des öffentlichen Dienstes, die Entgelttabellen des TVöD um 100 Euro plus 3,5% zu erhöhen. Auch einen Nachholbedarf der Kolleginnen und Kollegen des öffentlichen Dienstes im Vergleich zu tariflichen Entlohnung anderer Branchen sieht man nicht. Die Löhne im öD seien seit 2008 angeblich stärker gestiegen als die Gesamteinkommen. Der Ansatzpunkt für diesen Vergleich ist nicht die tariflichen Entwicklung, sondern die Einbeziehung der (zumeist tariflosen) Niedriglohnbereiche in diesen Vergleich. So wird deutlich, welche Funktion die Ausweitung von Leiharbeit und prekärer Beschäftigung eigentlich hat: den Druck auf die Löhne insgesamt zu entwickeln.

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Korea: inhaftierte GewerkschafterInnen befreien, anti-gewerkschaftliche Gesetze stoppen

Korea: inhaftierte GewerkschafterInnen befreien, anti-gewerkschaftliche Gesetze stoppen

28.02.2014: In Südkorea werden Streiks und Proteste mit harten Repression beantwortet; der Koreanischen Lehrergewerkschaft ist die Registrierung entzogen worden. Gewerkschaften im öffentlichen Dienst wurden verboten oder nicht zugelassen. Gewerkschaftshäuser sind durchsucht, Gewerkschaftsfunktionäre verhaftet worden. Trotzdem geben die Gewerkschaften nicht klein bei. Am Dienstag, den 25. Februar, hatte der südkoranische Gewerkschaftsbund KCTU einen landesweiten “Generalstreik” ausgerufen unter dem Slogan “Nach einem Jahr Park-Regierung halten wir es nicht mehr aus!“ Der Internationale Gewerkschaftsbund ruft zu weltweiter Solidarität mit den südkoreanischen Gewerkschaften auf.

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Aufstocken? Besser beim Tarif! - Zur Tarifrunde des öffentlichen Dienstes

Aufstocken?  Besser beim Tarif! - Zur Tarifrunde des öffentlichen Dienstes

18.02.2014: Als Sockelbetrag 100 Euro für alle! Und darauf noch einmal 3,5%! Mit dieser Forderung geht ver.di in die Tarifrunde für die Beschäftigten der Kommunen und des Bundes. Während die Gewerkschaftsbasis diesen Beschluss der Bundestarifkommission (BTK), der ein Forderungsvolumen von ca. 7% bedeutet, mit großer Zustimmung aufnimmt, reagieren die öffentlichen Arbeitgeber mit den üblichen Abwehrritualen. Innenminister De Maizière, nach der Bundestagswahl wieder Verhandlungsführer der öffentlichen Arbeitgeber, nannte die Tarifforderung "maßlos überzogen" die sich niemand leisten könne. Sein Pech, das am gleichen Tag bekannt wurde, dass sich die große Koalition auf eine Tariferhöhung für die Abgeordneten des Bundestages von sage und schreibe über 10% geeinigt hatte.

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Reallöhne noch immer niedriger als im Jahr 2000

Reallöhne noch immer niedriger als im Jahr 2000

17.02.2014: Der Bruttolohn je Beschäftigten ist im vergangenen Jahr um 2,2 Prozent gestiegen, netto, also nach Lohnsteuer und Sozialabgaben um 2,1 Prozent. Die Teuerung (1,5%) hat diesen Zuwachs zu zwei Drittel aufgefressen, so dass ein reales Lohnplus (mehr Kaufkraft) von gerade mal 0,6 Prozent blieb. (die gesamte volkswirtschaftliche Lohnsumme ist etwas höher ausgefallen: brutto + 3,1%, netto + 2,9%, real + 1,4%; der größere Zuwachs resultiert aus der Zunahme der Beschäftigten). Immerhin ist es der vierte Reallohnzuwachs in Folge, allerdings nach ebenso vielen und höheren Reallohn- und damit Kaufkraftverlusten in den Jahren 2005 bis 2009. Berechnet man die Entwicklung ab dem Jahr 2000, dann bleibt per Saldo immer noch ein Reallohnverlust von einem Prozent.

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European Left in München und HDP München laden ein

Umbruch in der Türkei – Wie weiter nach den Wahlen?
Freitag, 26.6.15 um 19:00 Uhr
KommTreff , Holzapfelstr. 3, 80339 München

mit Murat Çakir
(Geschäftsführer der Rosa Luxemburg-Stiftung in Hessen, Journalist und Mitherausgeber des Infobrief Türkei)

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Ein triumphales OXI !

Ein triumphales OXI !

Kommentar von Leo Mayer, marxistische linke

06.07.2015: Griechenland hat gewählt - und die Bevölkerung stellt sich hinter die Regierung. 61,3 Prozent haben mit 'Nein' gestimmt, nur 38,7 Prozent mit 'Ja'. SYRIZA hat einen überragenden, historischen Erfolg errungen und ist heute stärker als gestern. Wir freuen uns mit SYRIZA und der Mehrheit der Bevölkerung Griechenlands über dieses Ergebnis. Die Bilder von den Freudenfeiern in Athen, die sauren Gesichter der Kommentatoren der Mainstreammedien und Regierungssprecher – das alles hat den gestrigen Abend zu einem zutiefst befriedigenden Erlebnis gemacht. Das 'NEIN' des Referendums fegt durch Europa wie ein frischer Wind und lässt alle aufatmen, die eine Alternative zur desaströsen Austeritätspolitik der Konservativen, Liberalen und Sozialdemokrat...

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marxistische linke - offizielle Unterstützerin der EBI gegen TTIP

Flugblatt der marxistischen linken zu TTIP

Verein marxistische linke e.V.

Am 22.02.14 wurde in Berlin der Verein "marxistische linke - ökologisch, emanzipatorisch, feministisch, integrativ" gegründet. In dem Verein arbeiten Kommunist*innen und andere Marxist*innen zusammen.

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Integrativer Marxismus

 


Solidarität mit Griechenland geht anders!

Solidarität mit Griechenland geht anders!

02.07.2015: Was in dieser Woche zu lesen und zu hören ist über Griechenland, das hat mit Journalismus, mit Recherchen und dem wiedergeben dessen was ist nichts mehr zu tun. Von Welt über FAZ bis hin zu Artikeln in der Süddeutschen wird der flächendeckende Versuch gestartet die Geschichte der Krise umzuschreiben. Selbst Medien, die sich bisher nicht eine Ecke stellen lassen konnten, geifern nun darüber, dass die Griechen zwar eigentlich abstimmen dürfen, dies aber mit der Bemerkung versagen wollen, dass wir hier (gemeint ist wohl die BRD) auch Demokratie haben! Was soll uns das sagen? Nur weil wir es zulassen, dass unsere (immer noch bürgerliche) Demokratie permanent mit Füssen getreten wird, dürfen andere keine demokratischen Wege gehen?

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Boris Kagarlitzky: Neoliberale Logik stimuliert die NATO-Expansionspolitik

Boris Kagarlitzky: Neoliberale Logik stimuliert die NATO-Expansionspolitik

03.06.2015: Boris Kagarlitzky, Direktor des Institut für die Globale Forschung und Soziale Bewegungen (IGSO) in Moskau, war Gast beim isw-Forum im Mai 20015. Im nächsten isw-report wird sein Beitrag veröffentlicht. In diesem Interview mit Potemkin Review (Paris) äußert er sich u.a. zu den Hintergründen des Konflikts um die Ukraine, den unterschiedlichen Klassenkräften und Interessen in den Volksrepubliken Lugansk und Donetzk sowie zur Politik Russlands.

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