Regionalgruppe München

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marxli MUC Jahresauftakt2018Jahresauftakt der marxistischen linken München

Mehr als 40 Genoss*innen waren am 23. Januar ins kurdische Gesellschaftszentrum gekommen, um beim Jahresauftakt der Regionalgruppe München der marxistischen linken über die Aufgaben im neuen Jahr zu diskutieren. Für den Koordinierungskreis begrüßte Eva Maria Volland die Teilnehmer, Leo Mayer hielt eine kurze Einführung (im Wortlaut weiter unten), bevor dann in kleinen Runden an den Tischen bei kurdischem Essen diskutiert und beraten wurde.

Weiterlesen: Jahresauftakt: Wege aus der Barbarei suchen

logo marxli fahne mit schrift 300pLiebe Genoss*innen, liebe Freund*innen

wir laden Euch herzlich zum Jahresauftakt der marxistischen linken München ein.

Di., 23. Januar, 19 Uhr
Kurdisches Gesellschaftszentrum München e.V., Arnulfstr. 197
(mit Tram 16 oder 17, z.B. ab Hauptbahnhof in Richtung Romanplatz bzw. Amalienburgstraße bis zur Haltestelle 'Briefzentrum)

u.a. mit Cetin Oraner (Stadtrat und Musiker), kurdisches Buffet (gegen kleinen Kostenbeitrag), …

Mit den besten Wünschen für 2018
Eva Maria, Jürgen, Kerem, Leo

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Ernst-Grube 8523.12.2017:  Erst vor wenigen Wochen waren mehrere Hundert Menschen in das NS-Dokumantationszentrum München gekommen, um mit Ernst Grube die Ehrung mit dem Georg-Elser-Preis der Landeshauptstadt München zu feiern (siehe Ernst Grube, ein 'ausgezeichneter' Kommunist). Am 19. Dezember war der Vortragssaal wieder voll. Und wieder ging es um Ernst Grube. Familienmitglieder, Weggefährten, Freunde und GenossInnen und Genossen feierten mit Ernst dessen 85. Geburtstag.

Weiterlesen: Genosse Ernst Grube - 85 Jahre und kein bisschen leise

marxli-MUC-17-11-1011.11.2017: Nach längerer Pause hatte die marxistische linke in München wieder zu einer Veranstaltung eingeladen. Frank Deppe referierte entlang der Linien seines Buches '1917 | 2017 - Revolution & Gegenrevolution', das er anläßlich des 100. Jahrestages der Oktoberrevolution erarbeitet hat. [Buch bestellen]

Er stellte in seinen Ausführungen die Oktoberrevolution sowie die Entwicklung der Sowjetunion bis zu ihrem Ende in den Zusammenhang des langen Revolutionszyklus, der mit dem Jahr 1789 eröffnet wurde.  Er ging der Frage nach, welche Bedeutung die »Großen Revolutionen« für die Entwicklung der bürgerlich-kapitalistischen Gesellschaft bzw. der westlichen Moderne (und ihrer Weltordnung) aufgeworfen haben. Er entwickelte, welche Widersprüche die Revolution von 1917 von Anfang an charakterisierten und ihren weiteren Entwicklungsweg immer wieder prägten. Deppe legte dar, wie sich in allen Revolutionen Revolution und Gegenrevolution bedingen und wie die Strategien und die Politik der Gegenrevolution die Revolution beeinflussten. Bei Revolutionen, so Deppe, handelt es sich nicht um einen linearen – ein für allemal festgeschriebenen – Prozess, sondern um ein Terrain von permanenten Auseinandersetzungen, der Veränderung von Kräfteverhältnissen, von Lernprozessen wie von verbrecherischen Gewaltexzessen.

Immer wieder hätten sich Perioden von »Bewährungsproben« eröffnet (zuletzt in den Jahren vor 1968), in denen – auch in der Bearbeitung von Krisen – Fehlorientierungen vergangener Perioden hätten korrigiert werden können und müssen. Sie waren allerdings meist von kurzer Dauer – in ihrem Scheitern reflektiert sich noch die Dialektik von Revolution und Gegenrevolution, die auch immer wieder zur Festigung jener Elemente der Wirtschaftsordnung und des politischen Regimes der Sowjetunion beigetragen haben, die letztlich die Realisierung der Ziele des sowjetischen Staates und des Programms der Partei blockieren mussten. Dies habe auch dazu geführt, dass sich die Revolution und ihre Ausstrahlung "erschöpft" (Enrico Berlinguer) haben. Zum Schluss wurde noch - leider viel zu kurz - die Frage angerissen, ob und wie sich nach dem Ende der Sowjetunion die Frage der »Revolution« in den Ländern des entwickelten Kapitalismus neu stellen wird.

70 TeilnehmerInnen folgten in der fast dreistündgen Veranstaltung mit großem Interesse den Ausführungen Frank Deppe's und der anschließenden regen Diskussion.

Zu Beginn hatte Leo Mayer kurz über die Entwicklung der DKP in München informiert und die marxistische linke vorgestellt. Er lud zu einer Versammlung der Mitglieder und FreundInnen der marxistischen linken ein, bei der beraten wird, wie die marxistische linke in Zukunft in München arbeiten wird (Organisationsform, Themen, Veranstaltungen, … )

Mittwoch, 22. November, 19 Uhr
im Kulturhaus Neuperlach
(Hanns-Seidel-Platz 1 /Flachbau beim Busbahnhof, erreichbar mit U5 / Neuperlach Zentrum)

Logo unteilbar Dresden 2019 08 24

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