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16.03.2010: Unter dem Motto: „Nicht auf unserem Rücken – Für gute Arbeitsplätze und soziale Gerechtigkeit“ ruft der Deutsche Gewerkschaftsbund Nordwürttemberg und das Stuttgarter Bündnis „Wir zahlen nicht für Eure Krise“ zur Protestaktion am Samstag, den 20. März auf. Beginn der Großaktion ist um 11 Uhr in der Kronprinzenstraße Stuttgart (S-Bahn Aufgang Stadtmitte).

Der DGB-Regionsvorsitzende Bernhard Löffler zur Aktion: „Die Wirtschaftskrise ist noch lange nicht vorbei: Arbeitsplätze sind massiv gefährdet und mit der schwarz-gelben Bundesregierung sollen die Lasten der Krise wieder uns aufgebürdet werden. Es ist an der Zeit, sich gegen die Abwälzung der Krisenlasten auf den Rücken der Beschäftigten, Erwerbslosen, RentnerInnen, SchülerInnen, und StudentInnen zu wehren“.

Deshalb hat sich für die Aktion ein breites Bündnis zusammengefunden: Die Katholische Betriebsseelsorge, attac, MigantenInnen-Gruppierungen, sind genauso dabei wie die „Kein Stuttgart 21 – Bewegung“, die Schüler/Studentinnenbewegung, neben allen DGB-Gewerkschaften.

In einem gemeinsamen Aufruf haben die beteiligten Gruppen formuliert: „Zahlreiche Beschäftigte bangen um ihre Arbeitsplätze. Produktionsstandorte werden verlagert oder geschlossen. Der Strukturwandel ist im vollen Gange und muss gestaltet werden. Die Zahl der im Niedriglohnbereich Beschäftigten nimmt dramatisch zu, ebenfalls prekäre Arbeitsverhältnisse. Eine wachsende Zahl von Beschäftigten kann von ihrem Lohn nicht eigenständig leben. Viele Jugendliche werden nach der Ausbildung nicht oder nur befristet und/oder in Teilzeit übernommen. Die Kommunen reagieren auf die Steuereinbrüche und ihre strukturelle Finanzkrise häufig mit Personalabbau, Gebührenerhöhung und Abbau der öffentlichen Daseinsvorsorge, zu Lasten der Bürger und Bürgerinnen.“

Ihre Forderungen zum Ausdruck bringen werden neben dem DGB-Regionsvorsitzenden, SprecherInnen der Jugend (Ausbildung, Übernahme), Studenten/Schülerinnen (Keine Studiengebühren!), der IG Metall (Erhalt von Arbeitsplätzen in der Region!), der S21 Gegner, ein Vertreter aus dem Gesundheitswesen (Keine Kopfpauschale!), ein Kollege des von Schließung betroffenen GETRAG Werks in Ludwigsburg, sowie Kolleginnen, die von schlechten Arbeitsbedingungen betroffen sind.

Im Kulturprogramm treten auf der ALSTOM-Chor (Mannheim, entstanden im Kampf um den Erhalt der Arbeitsplätze bei ALSTOM). Die DIDF-Volkstanzgruppe Stuttgart, sowie Holger Burner (Hip-Hop aus Hamburg).

Neben Reden und Kultur gibt es Aktionen, z.B. eine Postkartenaktion der Jugend.

Quelle: DGB Nordwürttemberg


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Aufruf zur Solidaritätsaktion

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