Europa

05.03.2010: Auch in Spanien gab es in der letzten Februarwoche gewerkschaftliche Massenproteste gegen die von der EU diktierten und von der „sozialistischen“ Regierung Zapatero willfährig umgesetzten Pläne des Sozialabbaus im Namen der Reduzierung des Staatsdefizits und der Wiedereinhaltung der EU-Stabilitätskriterien. In einer von den beiden großen spanischen Gewerkschaftsbünden CC.OO („Arbeiterkommissionen“) und UGT („Allgemeiner Arbeiterbund“) gemeinsam veranstalteten Aktionswoche demonstrierten weit über 100 000 Menschen unter Fahnen und Transparenten in den Zentren zahlreicher Städten gegen die von der Regierung beabsichtigte „Rentenreform“. In Madrid waren es am 23. Februar nach Gewerkschaftsangaben mehr als 50 000, in Barcelona, Valencia, Ceuta, Oviedo (Asturien) ebenfalls Zehntausende. Am 24.2. demonstrierten weitere 10 000 in Sevilla und über 50 000 in allen Städten Andalusiens, 15 000 waren es In Grenada, 11 000 in Malaga, 10 000 in Cadiz. Den vorläufigen Abschluss bildete am 27.2. die baskische Hauptstadt Bilbao mit ebenfalls mehreren zehntausend Teilnehmern.

Weiterlesen: Gewerkschaftsproteste auch in Spanien

kke_aktion-karpidis04.03.10: Heute Morgen haben dreihundert Mitglieder der kommunistisch orientierten Gewerkschaft PAME das Finanzministerium in Athen besetzt. Die Gewerkschaftsmitglieder hinderten die Beamten am Betreten des Gebäudes. Über dem Eingang befestigten sie ein Banner mit dem Schriftzug: «Erhebt Euch, damit die Sparmassnahmen nicht in Kraft treten.» Beamte des Ministeriums solidarisierten sich mit der Aktion.

Für den Abend plant die Gewerkschaft gemeinsam mit anderen Gruppen eine weitere Demonstration in Athen.

Weiterlesen: Griechische Gewerkschafter besetzen Finanzministerium

29.2.2010: "Die Proteste sind eine Botschaft der Solidarität an die Bevölkerung ganz Europas", sagte Alexis Tsipras, Präsident der Linkskoalition SYNASPISMOS, zu dem Generalstreik, der am 24 Februar Griechenland lahm gelegt hatte. Millionen Beschäftigte waren den Aufrufen des regierungsnahen Verbandes der Griechischen Werktätigen (GSEE) und der kommunistisch orientierten Gewerkschaft der Werktätigen (PAME) gefolgt. Landesweit fielen alle Flüge, Züge und Schiffsfähren aus, Schulen blieben geschlossen, der öffentliche Dienst kam zum Erliegen, Tausende Betriebe und Baustellen blieben geschlossen. Die Journalisten traten in eine 24-stündigen Ausstand. "Die Reichen sollen zahlen", war der Ruf der protestierenden Arbeiter und Angestellten an die Regierung. Es war der zweite Generalstreik innerhalb von zwei Wochen. Die Kommunistische Partei Griechenland KKE erklärte:

Weiterlesen: Griechenland: "Wind des Widerstandes über Europa"

alt01.03.2010: Am vergangenen Samstag, dem 27.2. fand in Graz, der Landeshauptstadt Steiermark, unter dem Motto „ Arbeitszeitverkürzung statt arbeiten bis zum Umfallen!“ eine kämpferische und von der Bevölkerung mit Sympathie getragene Demonstration statt. Aufgerufen hierzu hatten der Gewerkschaftliche Linksblock innerhalb des ÖGB (GLB), die KPÖ Steiermark, die Kommunistische Jugend Österreich (KJÖ), der Kommunistische StudentInnenverband Österreichs (KSV), AUGE (Alternative und unabhängige GewerkschafterInnen), FSG-Jugend (Fraktion sozialdemokratischer GewerkschafterInnen), GPA-djp-Jugend (Gewerkschaft der Privatangestellten/druck journalismus print), AMSEL (Arbeitslose Menschen suchen effektive Lösungen), Linke Steiermark, SJ Steiermark (Sozialistische Jugend) und die Steirische Friedensplattform.

Weiterlesen: Arbeitszeitverkürzung statt Rekordarbeitslosigkeit

26.02.2010: Der jüngste 24stündige Streik am 24. Februar gegen die Pläne der sozialdemokratischen PASOK-Regierung, den Arbeitenden die Lasten der kapitalistischen Krise aufzubürden, war ein voller Erfolg.

Millionen Werktätige leisteten den Einschüchterungsversuchen der Parteien des Kapitals (der sozialdemokratischen PASOK, der konservativen Nea Dimokratia (ND) und der rechtsextremen, rassistischen LAOS) Widerstand, die behaupten, dass die Arbeiter sich für „die Rettung des Landes vor dem Bankrott“ fügen müssten.

Weiterlesen: KKE Griechenland: Die Plutokratie muss für die Krise bezahlen

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