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26.09.2010: Mit einem Eröffnungsvortrag von Oskar Negt beginnt am 1. Oktober der Kongress Öffentlichkeit und Demokratie in der Friedrich-Ebert-Stiftung und im Wissenschaftszentrum Berlin. In über 70 Workshops, Vorträgen und Diskussionen wird gefragt: Wer und was kommt in der öffentlichen Diskussion zur Sprache? Welche Themen, welche Erfahrungen haben dort keinen Raum? Und welchen Spielraum für Interventionen haben kritische Bürger und Initiativen?

Stuttgart 21, Sarrazin, Atomverträge – drei Stichwörter aus der öffentlichen Diskussion der letzten Wochen zeigen, wie drängend eine Diskussion über den Zustand von Öffentlichkeit und Demokratie in der Bundesrepublik ist. Die Zuspitzungen in der Diskussion um das größenwahnsinnige Infrastrukturprojekt, um Meinungsfreiheit für einen Rassisten und um die antidemokratische Energiepolitik zeichnen ein erschreckendes Bild vom Zustand einer über öffentliche Diskussion vermittelte Demokratie.

In dieser Situation soll der Kongress all jene zusammenführen, die Konsequenzen aus ihrem Unbehagen über den Zustand von Öffentlichkeit ziehen wollen. Der Kongress schafft den Raum für eine kritische Bestandsaufnahme der bundesrepublikanischen Verhältnisse, für die Vernetzung von Aktiven und für die Entwicklung von Perspektiven. Einige Höhepunkte des Programmes sind:

  • die Reflexionen von Tom Schimmeck und Walter van Rossums über die Krise des Journalismus,
  • die Diskussion zwischen Horst Röper (Formatt-Institut), Steffen Grimberg (taz) und Konstantin Neven DuMont über Medienkonzerne und Konzentration,
  • Daniel Schmitts Vortrag über das Projekt Wikileaks
  • und Veranstaltungen zu Whistleblowern und investigativem Journalismus, Protest im Internet und auf der Straße, Transparenz und Rechenschaft in der Politik, Medien und Krieg, PR-Profis und Denkfabriken, Rechtsradikalen Dominanzräumen, Stuttgart 21, u.v.m.

Der Kongress endet mit einer von Thomas Leif moderierten Podiumsdiskussion zwischen Jakob Augstein (der Freitag), Konstantin Wecker (hinter-den-Schlagzeilen.de), Mag Wompel (Labournet) und Maria Kniesburges (ver.di Publik).

Das komplette Programm ist unter www.oeffentlichkeit-und-demokratie.de abrufbar. Online-Anmeldungen sind noch bis zum 27. September möglich. Tageskarten sind vor Ort erhältlich.

Die Gelegenheit zum Erwerb von günstigen Karten im Vorverkauf ist nur noch bis Montag, den 27.09.2010, 23:59h möglich!

Quelle: Presseerklärung, 24.9.2010


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siehe auch: Wirtschaftskrieg gegen Cuba

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