Meinungen

bettina juergensen gst 856727.03.2014: Am Internationalen Frauentag wurden wieder in der ganzen Welt Aktionen durchgeführt. Von Frauen unterschiedlicher Kulturen, unterschiedlicher sozialer Schichten, Frauen verschiedener politischer Zielrichtungen. Proletarierinnen und Nichtproletarierinnen. Es sind nicht mehr nur linke Parteien und Organisationen, Gewerkschaften oder Sozialdemokratie, die diesen Tag nutzen, sich besonders an die Frauen zu wenden. Auch die bürgerlichen Medien singen an diesem Tag das "Hohe Lied" auf die Frau. Dabei gelingt es ihnen nicht, die besondere Lage der Frau in dieser Gesellschaft aufzuzeigen, sie wollen dies gar nicht, bleiben bei ihren Statistiken "wer putzt oder bügelt mehr oder besser" hängen. Sie zeigen uns die Jungunternehmerinnen, die ihre "Karriere" machen. Wir aktiven Frauen erwarten nicht anders von diesen Medien.

Weiterlesen: Warnung: "Werdet erst einmal Proletarierinnen!"

rainer dörrenbecher 2011 mm 305807.02.2014: Eine Erwiderung von Rainer Dörrenbecher auf Hans-Peter Brenners Auffassungen zum 'Neoliberalismus' in seinem Diskussionsbeitrag "Zum 90.Todestag Lenins - Teil 1: 'Bindeglieder' zwischen Marxismus und Leninismus". In diesem Beitrag hatte sich H.P. Brenner erneut polemisierend mit den Begriffen 'Globalisierung und Neoliberalismus' und deren Inhalt auseinandergesetzt.

Weiterlesen: Wissenschaft unter den Rädern der Ignoranz - über den verbissenen Kampf des HPB gegen den...

david alfaro siqueiros marsch der menschheit 30026.01.2014: Unabhängig davon, ob es sich jemand wünscht oder nicht, gilt: Wir leben weder in einer revolutionären noch in einer vorrevolutionären Situation (G. Fülberth). Das ist bereits seit längerem so und wird sich auch nicht so schnell ändern. Die Rahmenbedingungen, wie sie Gramsci bereits in den 30er Jahren für Westeuropa beschrieben hat, werden für viele marxistische Organisationen über Jahrzehnte der Normalfall sein.

Weiterlesen: Überlegungen zu Übergängen in mögliche Sozialismen im 21. Jahrhundert

alt11.01.2014: "Wir dürfen nicht mehr auf die blinden Kräfte und die unsichtbare Hand des Marktes vertrauen. ... Diese Wirtschaft tötet. ... Man muss kämpfen, um zu leben – und oft auch nur, um ein wenig würdevoll zu leben." Es sind Passagen wie diese, die zu heftigen Reaktionen auf das Apostolische Schreiben »Evangelii gaudium« des Papstes führten. "Der Papst irrt", titelt Marc Beise, das neoliberale Schlachtross der Süddeutschen Zeitung seine Replik. Für die FAZ sind die "Äußerungen des Papstes repräsentativ für die moderne Unkenntnis vieler Christen über die politische Ökonomie". Die Theologen Kuno Füssel ('ChristInnen für den Sozialismus' und Mitherausgeber von kommunisten.de) und Michael Ramminger sind dagegen der Meinung, dass der Papst mit seiner "Kapitalismusanalyse bis zum Geheimnis des Fetischcharakters von Ware und Kapital vorgedrungen ist".

Weiterlesen: Papst Franziskus: „Man muss kämpfen, um zu leben“

initiative cwpe logo27.12.2013: Auf Initiative der Kommunistischen Partei Griechenlands (KKE) fand am 1. Oktober 2013 ein Gründungstreffen zur INITIATIVE kommunistischer und Arbeiterparteien zur Erforschung und Ausarbeitung europäischer Themen und zur Koordinierung ihrer Aktivitäten statt. Die DKP hat an diesem Treffen nicht teilgenommen und auch die Gründungserklärung nicht unterschrieben. Der 5. PV-Tagung vom 16./17. November 2013 lag nun ein Antrag von Renate Münder und Björn Schmidt zur Mitgliedschaft der DKP in der 'Initiative Kommunistischer und Arbeiterparteien zur Erforschung und Ausarbeitung europäischer Themen und zur Koordinierung ihrer Aktivitäten' vor. Er wurde aber zurückgezogen und soll offensichtlich zu einem späteren Zeitpunkt im PV behandelt werden.

Weiterlesen: Zur INITIATIVE kommunistischer und Arbeiterparteien Europas

berlin gedenktafel KL Haus 171213 mami 439718.12.2013: Am Dienstag wurde am Berliner Karl-Liebknecht-Haus die Gedenktafel für die in den Jahren 1933 bis 1950 in der Sowjetunion verfolgten und ermordeten deutschen AntifaschistInnen enthüllt. Der Beschluss des Vorstandes der Partei DIE LINKE, am Karl Liebknecht Haus eine Gedenktafel anzubringen, rief und ruft heftige Reaktionen hervor. Auf der nichtautorisierten facebook-Seite "Deutsche Kommunistische Partei" wurde zu einer Gegenkundgebung „gegen die Enthüllung des revisionistischen Tafelprojekts“ aufgerufen. Verteilt wurde die Stellungnahme des Landesvorstands der DKP Berlin, der zwar nicht bezweifelt, dass deutsche KommunistInnen Opfer des von Stalin entfesselten Terrors wurden, der jedoch diese Verbrechen relativiert und es als falsch erachtet, „vermöge der Gedenktafel an das Schicksal der betroffenen Antifaschisten und Kommunisten zu erinnern“. Peter Harry Schmitt, dessen Vater und Großmutter Opfer der Repressionen wurden, schreibt: „Für mich ist das nicht ein hässlicher Erbteil wie es in der Erklärung der DKP Berlin heißt, sondern wir reden über Verbrechen, die uns noch heute belasten und bewegen. .. Ich lasse mir auch bestimmt nicht von der DKP Berlin unterstellen, dass ich letztlich das Geschäft des Gegners betreibe und Gesellschaftskritik auf Knien leiste. .. Ein öffentliches Gedenken verbunden mit aufrechter Aufarbeitung hilft uns allen.“

Weiterlesen: Gedenktafel am Karl-Liebknecht-Haus enthüllt

Afrika Saatgut Non-GMO 2013 GRAIN08.12.2013: Die Stimmen der Multis und ihrer Alliierten rufen nach Förderung des GMO-Saatguts – und Veränderungen afrikanischer Gesetze, um ihre Verbreitung zu ermöglichen – als Lösung der geringen Nahrungsproduktion und des Hungers in Afrika. Im Oktober wurde der Welt-Ernährungspreis an drei Wissenschaftler vergeben, von denen zwei zu den Agribusiness-Giganten Monsanto und Syngenta gehören, für die bahnbrechende Entwicklung von GMO (Gen-manipulierte Organismen). Die Herausgeber der Washington Post riefen jüngst dazu auf, "den GMO eine Chance zu geben" in Afrika und forderten eine offene Debatte.

Weiterlesen: Warum Afrikas Bauern keine GMO-Nahrung wollen

stalinismus tP 3316.11.2013: Es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis einige DKP-Mitglieder die Rehabilitierung von Stalin wieder auf die Tagesordnung setzen. Obwohl der 20. Parteitag der DKP fast gleichzeitig mit dem 60. Todestag von Stalin stattfand, war es um dieses Thema ruhig geworden. Aber jetzt hat Renate Münder, Mitglied des PV und Chefredakteurin der Zeitschrift 'Theorie und Praxis', dem theoretischen Organ der Strömung, die nun die Mehrheit im PV stellt, mit einem Artikel die Diskussion neu eröffnet. Ihr Beitrag (1) hat die Überschrift 'Stalinismus und Antistalinismus'. Der Titel ist wohl auch eine Anspielung auf einen Beitrag von Gerns/Steigerwald (2) in der UZ vom Januar 1995, der die Überschrift hatte Weder ‚Anti-Stalinismus’ noch ‚Stalinismus’.

Weiterlesen: Die Toten packen die Lebenden

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