Linke / Wahlen in Europa

Stimmzettelauszaehlung19.06.2017: Macron gewinnt im 2. Durchgang Mehrheit im Parlament, aber nicht bei den WählerInnen: mit den Stimmen von 16,6 Prozent aller Wahlberechtigten bekommt die Regierungspartei LRM 308 Abgeordnete von insgesamt 577 ++ 'Sozialisten' nahezu zerstört ++ PCF legt zu, aber insgesamt unbefriedigend ++ auch La France insoumise kann nicht viel für ihre Sache mobilisieren ++ alternative Linke kündigt kämpferische linke Opposition an ++ PCF ruft zu breitestmöglicher Gegenwehr und politischem Neuaufbau der Linken auf  ++ Dokumentiert: Erklärung der PCF

Weiterlesen: Frankreich: Mehrheit ohne Mehrheit

Wahl-Stimmabgabe13.06.2017: Nur vier Abgeordnete im 1. Wahlgang gewählt ++ Wahlbeteiligung auf Rekordtief ++ "Macronisten" liegen vorne ++ Sozialisten atomisiert ++ Mélenchons Kalkül ist nicht aufgegangen ++ Dank Mehrheitswahlrecht droht im 2. Wahlgang der Durchmarsch der "Macronisten" – aber Überraschungen möglich ++ Frankreich vor großen soziale Auseinandersetzungen ++ Dokumentiert: Erklärung der PCF [1]

Weiterlesen: Parlamentswahl in Frankreich: Besorgniserregende Ergebnisse

GB Jeremy-Corbyn Wahlkampagne10.06.2017: Von Ian Parker, Left Unity[1]
Mit Jeremy Corbyn hat Labour zum ersten Mal seit 1997 einen Zuwachs an Abgeordnetenmandaten und den größten Zuwachs an Stimmen seit 1945 ++ jedoch bleibt Zusammensetzung der Parlamentariergruppe unverändert und damit eine ernste Gefahr für die sogenannte 'Corbyn-Revolution' ++ Labour-Parteiapparat will radikale Politik abwürgen ++ Left Unity arbeitet an Aufbau einer 'Corbyn-Bewegung' für eine radikale, linke Politik.

Weiterlesen: Vereinigtes Königreich: Sieg für Corbyn - Britische Elite und Labour-Apparat wollen Corbyn stoppen

laurent melechon 16102016 clem14.05.2017: Seit dem 10. Mai gibt es in Frankreich einen folgenschweren Bruch zwischen der Bewegung "La France Insoumise" unter Jean-Luc Mélenchon und der Französischen Kommunistischen Partei (PCF). Millionen Linkswähler hatten gehofft, dass es nach dem erfolgreichen Abschneiden des Wahlbündnisses der alternativen Linken unter Mélenchon bei der Präsidentenwahl (19,6 %) nun zu einem ähnlichen aussichtsreichen Bündnis für die 577 Wahlkreise bei der am 11. und 18. Juni anstehenden Parlamentswahl kommen werde. Stattdessen wurden die Verhandlungen darüber nun abgebrochen.

Weiterlesen: Frankreichs Linke uneins über Wahlabkommen

FR Macron-Revolution10.05.2017: Wahlniederlage für Le Pen kein Grund zur Beruhigung ++ Macrons Credo ist Neoliberalismus pur ++ "Heute verhindern wir Le Pen, morgen bekämpfen wir Macron" ++ Gewerkschaften stellen sich auf Aktionen ein ++ PS im Zerfall ++ Macron braucht Mehrheit im Parlament ++ Parlamentswahl: La France Insoumise und PCF: gemeinsam oder gegeneinander?

Weiterlesen: Frankreich nach der Präsidentschafts- und vor der Parlamentswahl

von Maxime Benatouil, Ko-Direktor von transform!, Paris

FR Macron LePen26.04.2017: Nach dem aufsehenerregenden – wenn auch vorhersehbaren – Ergebnis des ersten Wahlgangs der Präsidentschaftswahlen, stellt sich nun die brennende Frage: Was tun bei der Stichwahl?

Weiterlesen: Französische Präsidentschaftswahlen: Ein Erdbeben? Ja und nein

FR LePen-niemals26.04.2017: Es ist alles andere als eine erfreuliche Auswahl, vor der die französischen Wähler am 7. Mai beim zweiten Wahlgang der Präsidentenwahl stehen. Wer sicher sein will, dass nicht die Anführerin des rechtsextremistischen "Front National" (FN), Marine Le Pen, zur nächsten Staatspräsidentin Frankreichs gewählt wird, dem bleibt nichts anderes übrig, als dem neoliberalen Gewährsmann des großen Kapitals, Emmanuel Macron, die Stimme zu geben.

Weiterlesen: Frankreich vor einer unerfreulichen Wahl

FR Pierre-Laurent PCF25.04.2017: Pierre Laurent, Nationalsekretär der Französischen Kommunistischen Partei PCF, ruft auf, im zweiten Wahlgang Marine Le Pen den Weg zur Staatspräsidentschaft zu versperren, denn "Marine Le Pen will eine gefährliche Welt, in der alle kriegerischen Abenteuer möglich, in der alle nationalistischen Rivalitäten angestachelt würden". Dieser Aufruf sei "natürlich in keinem Fall eine Unterstützung für das antisoziale liberale Programm von Emmanuel Macron, den wir bekämpft haben, als er Minister war, und den wir morgen ohne Konzessionen weiter bekämpfen werden", so Laurent.

Weiterlesen: Erklärung von Pierre Laurent (PCF) zum 1. Wahlgang der Präsidentenwahl

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Der Kommentar

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