Literatur und Kunst

degenhardt_1972_Heinrich_Klaffs16.11.2011: Wir dachten schon daran, wie sein bevorstehender 80. Geburtstag zu würdigen ist, da erreichte uns die Nachricht von seinem Tod. So sind wir nun mit unseren Gedanken und einem herzlichen Mitgefühl bei seiner Margret, den Kindern Nele, Kai und Jan.

Väterchen Franz lebt nicht mehr – das ist ein schmerzlicher Verlust für uns, seine Genossinnen und Genossen, für die Partei, der er in guten wie in schweren Zeiten treu blieb. Aber mehr: Er stand dafür – ein großer Künstler, der dem ganzen Lande zur Ehre gereicht und ein Kommunist zugleich – wie gut das zusammengeht.

Weiterlesen: In Memoriam Franz Josef Degenhardt

09.11.2011: „Um es vorweg zu nehmen: die sich bei uns im Betrieb herausgebildete Kultur des Widerstandes ist ein Ergebnis bewusster, aktiver, konsequenter gewerkschaftlicher und politischer Arbeit über einige Jahrzehnte hinweg mit Höhen und Tiefen“, schreiben die GenossInnen der DKP-Betriebsgruppe über die bei ALSTOM etablierte Kultur der Widerständigkeit (siehe Anlage).

Die Bewegung der Empörten (Occupy- Bewegung bzw. die Bewegung "Echte Demokratie Jetzt") macht die wachsende Legitimationskrise neoliberaler Ideologie und Politik deutlich.

Weiterlesen: Politik und Kultur

der_fall_konrad_cover09.11.2011: „Du kannst doch einfach pro forma aus der DKP austreten.“ Der Volksschullehrer Konrad war wohl nicht der erste von Verfolgung Bedrohte, der solch wohlmeinenden Rat erhielt. Für ihn kam das nicht in Frage. Er hatte sich geschworen, „alles zu tun, um der heranwachsenden Generation die Leiden und Verbrechen des Krieges aufzuzeigen und sie davor zu bewahren, diese Schrecken noch einmal zu erleben“ (Vorwort). Auch deswegen war er Kommunist geworden.

Mehr als vier Jahrzehnte nach dem Nazi- Gesetz „Zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“ sind vergangen und zwei Jahre seit Verkündung des „Radikalenerlasses“ der Regierung Willy Brandts. Da nimmt die Bezirksregierung Mittelfranken Friedrich Konrad aufs Korn, den Mann mit dem Namen eines lutheranischen Kirchenlieddichters, der die Gläubigen im 17. Jahrhundert zur „ungefärbten Einigkeit“ gegen den Feind aufrief. Der Lehrer Konrad war zu der Zeit Vorsitzender der DKP in Altdorf.

Weiterlesen: „Der Fall F. Konrad“: Autobiografie eines bayrischen Volksschullehrers

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09.11.2011: Die 16. Linke Literaturmesse findet vom 11.-13. November wieder im traditionsreichen Nürnberger Künstlerhaus (K 4) statt. Über 40 linke Verlage aus der Bundesrepublik, Österreich und der Schweiz, quer durch die verschiedenen Richtungen der Linken, stellen bei dieser größten linken, jährlich stattfindenden Buchverkaufsaustellung der Bundesrepublik aus. Auch drei Antiquariate laden zum Stöbern in der linken Buchproduktion vergangener Jahrzehnte ein.
 
Bei 52 Buchvorstellungen, Lesungen und multimedialen Veranstaltungen, die im stündlichen Turnus wechseln, haben die Besucher Gelegenheit, mit Autorinnen und Autoren zu diskutieren. Den Auftakt am Freitag macht eine szenische Lesung aus den ersten Bände der Werkausgabe von Franz Josef Degenhardt, der am 3. Dezember diesen Jahres seinen 80. Geburtstag begeht.

Die DKP Nordbayern betreut mit einem Gemeinschaftsstand den Compress Verlag, den Neue Impulse Verlag und den Kulturmaschinenverlag sowie das ISW.

Am Sonntag ,12.00 Uhr, stellt Fritz Konrad sein Buch „Der Fall F. Konrad - Wie man einem DKP-Mitglied den Beamtenstatus entziehen wollte“ vor. Das Buch dokumentiert im ersten Abschnitt zwei Berufsverbots-Vorermittlungsverfahren gegen den Lehrer Friedrich Konrad. Im zweiten Abschnitt erzählt der 1921 in Prag geborene Autor wichtige Stationen seines Lebens und seiner Lebensumstände.

Das gesamte Programm gibt es unter www.linke-literaturmesse.org.

Der Eintritt ist frei.

gehrcke_werner_papyRossa07.09.2011: Lothar Geisler rezensiert für die nächste Ausgabe der Marxistischen Blätter zwei Bücher aus dem PapyRossa Verlag :

Wolfgang Gehrcke (HG.), „Alle Verhältnisse umzuwerfen…“ – Eine Streitschrift zum Programm der Linken

Harald Werner, Offene Fragen in der geschlossenen Abteilung

Das, was zwölf profilierte, mehrheitlich West-Linke und nicht alle Mitglieder der Partei DIE LINKE „in der Tradition marxistischer Gesellschaftsanalyse“ als Streitschrift zum Parteiprogramm der LINKEN zusammengetragen haben, ist höchst lesenswert. Sie „arbeiten offene Fragen heraus, vertiefen andere, beleuchten Unterbelichtetes“. Um nur einige zu nennen: neue oder neu gestellte alte Fragen zum Eigentum, zum Imperialismus, zu Sozialismus und Freiheit, zur Bedeutung der Demokratisierung der Medien für die Demokratisierung der Gesellschaft, zur Funktion der Nationalstaaten im Zeitalter weltumspannender transnationaler Konzernmacht, zum Geschlechterverhältnis, „Grenzen des Wachstums“  und zur Suche nach dem Subjekt der Veränderung.

Weiterlesen: Verschüttete Quellen, vergessene Wurzeln und ein ungeliebtes Erbe

Der Kommentar

Es ist keine Karawane – es ist das Leiden, das dort geht

Es ist keine Karawane – es ist das Leiden, das dort geht

Kommentar von Jaime Flores, Honduras

Die Karawane der Migrant*innen ist nur die erste öffentliche und massive Manifestation der humanitären Krise, in der die Mehrheit der Bevölkerung lebt; abgestritten von der Regierung, von der Oligarchie, Botschaften, Organisationen der Zivilgesellschaft und anderen Institutionen, die mit der Diktatur kooperieren.

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Im Interview

Brasilien: Wie ein rechtsextremer Kandidat die Wahlen gewann

Brasilien: Wie ein rechtsextremer Kandidat die Wahlen gewann

02.11.2018: Jair Bolsonaro gewann die Präsidentschaftswahlen. Der Sieg des Ex-Militärs, der offen die frühere Militärdiktatur sowie Folter befürwortet, stellt eine Zäsur für die brasilianische Demokratie dar. Über die unterschiedlichen Ursachen des extremen Rechtsrucks Brasiliens sprach Audrey Changoe mit der Amazonienexpertin Eliane Brum und dem Aktivisten Itamar Silva .

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marxistische linke - Partnerin der Europäischen Linken

Den Aufbruch wagen

Den Aufbruch wagen

von Leo Mayer

14.10.2018: Knapp eine Viertelmillion Menschen demonstrierten für die Unteilbarkeit von sozialen und Menschenrechten, nicht irgendwo virtuell im Netz auf einer Homepage mit einem Klick, sondern ganz real auf den Straßen Berlins.

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Dossier "Linke Strategien"

Im Dossier "Linke Strategien" sind Artikel zusammengestellt, die auf kommunisten.de in verschiedenen Rubriken erschienen sind und sich mit Fragen linker Strategie, Neuformierung der Linken, etc. befassen.

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