Literatur und Kunst

gehrcke_verhaeltnisse23.08.2011: Das im März im Papy-Rossa Verlag erschienen und durch Wolfgang Gehrcke herausgegebene Buch dient der Vorbereitung des Parteitages der Partei „Die Linke“. Es enthält Beiträge von Elmar Altvater, Christel Buchinger, Dieter Dehm, Frank Deppe, Wolfgang Gehrcke, Ralf Krämer, Christiane Reymann, Reiner Rilling, Eckard Spoo, Sahra Wagenknecht, Andreas Wehr und Harald Werner. Die Autoren zählen sich, soweit sie Mitglieder in der Partei „Die Linke“ sind, zum sozialistischen oder marxistischen Teil der Mitgliedschaft.

Sahra Wagenknecht benennt in ihrem Beitrag den Fakt, dass 88 Prozent der Bevölkerung diese gegenwärtige Wirtschaftsordnung ablehnen. Wobei diese Tatsache noch recht wenig darüber aussagt, wie die Befragten über Alternativen und mögliche Perspektiven denken, ob sie Lösungsmöglichkeiten erkennen. Sahra verweist auf die Dialektik zwischen Reform und Revolution als politische Grundlage für gegenwärtige linke Politik in der Bundesrepublik Deutschland.

Weiterlesen: „Alle Verhältnisse umzuwerfen...“ - Eine Streitschrift zum Programm der Linken

10.08.2011: Noch in Hochstimmung nach dem – musikalisch wie inhaltlich – fulminanten Abschlusskonzert der Wader/Wecker-Tournee “Kein Ende in Sicht” auf dem Bonner Museumsplatz am letzten Juli-Samstag, gönnte ich mir am Sonntag einen Nachschlag mit der CD zur Tournee. Dazu griff ich mir vom Bücherstapel neben der Anlage einen dicken Wälzer mit rotem Einband “Der Phonographische Ernst Busch – Eine Discographie seiner Sprach – und Gesangsaufnahmen”. Erschienen im Albis-Verlag Dresden.

Weiterlesen: Über Ernst Busch, Wecker, Wader und mich.

pressefest_2011_kulturmarkt_siggi_P1240096_30028.01.2011: Über dem Eingang zur „Eislaufhalle“ im Wischlinger Revierpark begrüßt dich ein breites Transparent: „Literatur- und Kunsthalle“. Du gehst hinein und bemerkst augenblicklich eine besondere Atmosphäre: das Hallenlicht, nicht grell, gerade ausreichend zum Betrachten der dargebotenen Kunstwerke und Bücher, keine schrillen Töne, quirliges Hallenleben, langsam wandelnde Betrachter vor Bildern oder beharrlich Suchende an den Antiquariatsständen und an den Auslagen von Buchverlagen, still und laut rechnende Interessenten, überall freundliche Gespräche.

Gleich links vom Eingang im großen Hallenmarkt ein kleiner Markt. Die DKP bietet Gemälde, Grafiken und Kunstbücher. An Stellwänden jeweils ein Gemälde von Guido Zingerl und Jörg Scherkamp, Grafiken von Eberhard Dänzer und Wolfgang Matheuer.  Beeindruckend auch die kleine Ausstellung zur Würdigung des Künstlerehepaares, der Kommunisten und antifaschistischen Widerstandskämpfer Lya (1901-1981) und Hanns Kralik (1900-1971).

Weiterlesen: Kunst ist Waffe und Lebensgenuss – die Literatur- und Kunsthalle auf dem UZ-Pressefest

af95-30020.07.2011: Anlässlich des 100. Geburtstags von Anton (Toni) Tripp am 2.August 2011 würdigen sein Sohn Manfred Tripp, selbst langjähriger UZ - Fotograf, der Neue Impulse Verlag und der Bundesverband Arbeiterfotografie Werk und Wirken des „rasenden Fotoreporters“, Kommunisten und streitbaren Poeten mit einem Sonderheft der Zeitschrift Arbeiterfotografie. Auf dem Pressefest zeigte die Arbeiterfotgrafie die Ausstellung „100 Jahre Toni Tripp“.

„Es ist beachtlich, wie Toni Tripp die politischen und sozialen Auseinandersetzungen in den ersten Jahrzehnten der Bundesrepublik mit der Kamera dokumentiert hat“, schreibt Udo Achten als Geleit. „Zechenstilllegungen, Streik unter Tage, Umweltverschmutzung und Frauen, die in den fünfziger Jahren gegen Wiederbewaffnung und für die deutsche Einheit demonstrieren.“ Die Vielfalt der dokumentierten Themen erinnert daran, „dass es nicht nur rasende Reporter (Egon Kisch) sondern auch rasende Fotoreporter gegeben hat. Einer davon war Toni Tripp…

Weiterlesen: 100 Jahre Toni Tripp - Sonderheft der Zeitschrift Arbeiterfotografie

bots23.06.2011: Es gibt wohl keine Rockband, die so für das Lebensgefühl und die hochpolitische Zeit der Friedensbewegung ab Anfang der 80er steht wie die Bots. Die Gruppe bots, (niederländisch botsen: "zusammenstoßen") trat 1974 zusammen und veröffentlichte zunächst nur Lieder in niederländischer Sprache. Die Texte waren überwiegend politisch, sozialkritisch und von der Friedensbewegung der 1970er Jahre beeinflusst. Treibende Kraft war der Sänger und Gitarrist Hans Sanders, der bereits 1967 seine erste Single veröffentlichte. Er starb am 3. November 2007 in Eindhoven.
Nach dem Auftritt auf dem Festival Rock gegen Rechts in Frankfurt im Juni 1979 wurden die bots auch in Deutschland bekannt und erhielten ein Angebot, ihre Texte einzudeutschen. Bei den Übersetzungen halfen bekannte Persönlichkeiten wie Wolf Biermann, Diether Dehm, Dieter Hildebrandt, Hanns Dieter Hüsch, Peter Tobiasch, Henning Venske, Hannes Wader und Günter Wallraff. Die Gruppe erlangte besonders in der Friedens- und Anti-Atomkraft-Bewegung der 1980er Jahre Popularität.

Für die UZ hat Werner Lutz mit Kees Buenen von den „Bots“ gesprochen

Weiterlesen: Die Bots – Auf dem Pressefest dabei!

Frifofu 24Mai2019 Logo

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