Zum Vormerken: 50 Jahre MSB Spartakus - 12. Juni 2021 in Köln

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MSB konstituiertLiebe Freundinnen und Freunde, wir möchten Euch einladen:

Am 22. Mai 1971 wurde der Marxistische Studentenbund Spartakus (MSB) in Bonn gegründet. Er war in den 1970ern und 1980ern einer der einflussreichsten Studierendenverbände, in dem sich mehrere tausend Studentinnen und Studenten organisierten. Im Mai 2021 wird dieses Ereignis fünfzig Jahre her sein. Wir nehmen es zum Anlass, zu einer Wiederbegegnung einzuladen.

 

Die Zeit im MSB hat uns in einer wichtigen Phase unseres Lebens geprägt. Die gemeinsame politische Praxis, die weit in das tägliche "Studentenleben" hineinreichte, eine dichte Kommunikationsstruktur mit intensiven inhaltlichen Auseinandersetzungen - das war für viele von uns sehr wichtig in ihrer Persönlichkeitsentwicklung. Intensive Beziehungen und auch Freundschaften sind entstanden, die häufig die tiefe Zäsur der Jahre 1989/90 überdauert haben.

Wir wissen aber auch: Wir blicken auf diese Phase unseres Lebens mit recht unterschiedlichen Gefühlen und Einschätzungen zurück. Und selbstverständlich sind auch die Wege, die wir danach eingeschlagen haben, sehr verschieden. Gerade deshalb würden wir uns sehr freuen, ganz viele von Euch, vielleicht nach Jahrzehnten, wieder einmal zu treffen.

Worum es vor allem gehen soll: Wir wollen uns wiederbegegnen, hören was war, was ist, Gedanken austauschen, Erlebtes teilen, erinnern, nach vorne schauen.

Und zwar am Samstag, den 12. Juni 2021 in Köln. Den genauen Ort werden wir rechtzeitig mitteilen.

Am Abend soll eine fröhliche Party mit Allen gefeiert werden. Tagsüber wird es die Möglichkeit geben, sich mit Bekannten, nicht mehr Bekannten und neu Kennenzulernenden zu treffen.

Es gab bei unseren vorbereitenden Diskussionen sehr verschiedene Überlegungen und Vorschläge zur Gestaltung des Tages. Wir wollen und werden daraus kein festgelegtes Programm stricken. Lange Vorträge wird es jedenfalls nicht geben; an eine Abschlussresolution ist nicht gedacht.

Allerdings fanden wir die Idee eines Offenen Forums, das Raum für unterschiedliche biographische Beiträge bietet, spannend. Vielleicht mag die eine oder der andere auch ihre und seine Sicht auf diese wilde Zeit und auf das, was heute noch wichtig ist, anderen mitteilen? Vielleicht kommen wir dazu in einen spannenden Austausch? Die Formen können ganz unterschiedlich sein: Ein Wort, ein Gedicht, eine Musik, ein … Einige "notorische Optimisten" wollen am Nachmittag politisch diskutieren. Themen gäbe es einige.

Für weitere Ideen und Vorschläge sind wir offen, müssen aber vornherein anmerken, dass wir von unseren Organisationskapazitäten und den räumlichen Gegebenheiten stark begrenzt sind. Und natürlich werden wir zu beachten haben, unter welchen Bedingungen eine solche Zusammenkunft unter „Corona“-Vorzeichen überhaupt durchgeführt werden kann. Das wird sich vermutlich nur kurzfristig entscheiden lassen. Notfalls müssen wir eben alles verschieben.

Damit das Ganze funktionieren kann, solltet ihr – wenn gewünscht - zwei Dinge tun:

  1. Diese Einladung an Menschen weiter reichen, die ihr aus dieser Zeit kennt, und die auch interessiert sein könnten. Schneeballsystem!
  2. möglichst bald mitteilen, ob Ihr Interesse habt und kommen wollt. Wir brauchen um weiter planen zu können, zahlreiche Rückmeldungen. Für uns wäre es sehr wichtig, die Rückmeldung bis zum 15. Dezember zu erhalten.

Feedback bitte senden an:

Peter Bitzer: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Heike Leitschuh: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Paul Schäfer: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Es laden ein:
Annette Biederbick (Marburg), Peter Bitzer (Köln), Renate Bonow (Köln), Chrissie Brückner (Berlin), Torsten Bultmann (Bonn), Peter Degkwitz (Hamburg), Rudi Deuble (Frankfurt/M.), Albert Engelhardt (Wiesbaden), Dieter Ewig (Köln), Thomas Gerlinger (Berlin), Corinna Hauswedell (Bonn), Karlheinz Heinemann (Köln), Michael Held (Berlin), Ludwig Janssen (Köln), Wiebke Koerlin (Mainz), Stefan Kreutzberger (Bonn), Steffen Lehndorff (Köln), Heike Leitschuh (Frankfurt/M.), Michael Paetau (Bonn), Mick Petersmann (Hamburg), Witich Roßmann (Köln), Paul Schäfer (Köln), Ulrich P. Schneider (Kassel), Jerry Sommer (Düsseldorf), Axel Troost (Leipzig), Almuth Westecker (Marburg)


Dazu zwei Artikel von 2016 auf kommunisten.de

Es gibt im Netz das Datenbankprojekt MAO (Materialien zur Analyse von Opposition)
Dort sind auch die ersten Materialien des AMS und des MSB digitalisiert zu finden, u.a. auch die ersten Jahrgänge der Roten Blätter: Linkliste MSB Spartakus

Internationales

USA: 1,9 Billionen Corona-Hilfspaket und der Kampf um den Mindestlohn

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01.03.2021: Am Samstag (27.2.) stimmte das US-Repräsentantenhaus dem 1,9 Billionen Dollar schweren Corona-Hilfspaket der Biden-Regierung zu ++ Einkommenssteigerung von einem Drittel für die 20 Prozent der Ärmsten ++ Republikaner geschlossen dagegen ++ Zankapfel: Erhöhung des Mindestlohns

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Europa

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22.02.2021: Rapper Pablo Hasél wegen Beleidigung des Königshauses und staatlicher Institutionen verurteilt und inhaftiert ++ Proteste halten an ++ Podemos, Izquierda Unida und PCE fordern Reform des Strafrechts und Recht auf freie Meinungsäußerung ++ Podemos bringt Petition zur Begnadigung von Hasél ein ++  Spanien hat weltweit die meisten Künstler*innen verhaftet, noch vor Russland, der Türkei und dem Iran ++ Clare Daly (MdEP / The Left|Gue/NGL): "Wo bleibt hier der Ruf nach Sanktionen gegen Spanien?".

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Linke / Wahlen in Europa

"Wir feiern den 100. Geburtstag einer Partei, die schon seit 30 Jahren tot ist"

22.01.2021: Vor 100 Jahren, am 21. Januar 1921 wurde in Livorno die Kommunistische Partei Italiens gegründet. Sie wurde zur größten Kommunistischen Partei im Westen. ++ Medien in der ganzen Welt würdigen diesen Jahrestag. "Ich denke, das allein sagt schon eine Menge über diese Partei aus", schreibt Luciana Castellina ++ 100 Jahre nach der Geburt der Kommunistischen Partei ist der Sozialismus aktueller denn je, meint der Ex-Vorsitzende von Rifondazione Comunista, Paolo Ferrero.

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Deutschland

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03.03.2021: Nach langem Kampf und Druck aus den Bewegungen endlich ein Entwurf für ein "Lieferkettengesetz" ++ Note: ungenügend ++ "der Gesetzentwurf hat massive Schwachstellen und muss dringend nachgebessert werden" ++ Heute soll der Gesetzentwurf vom Kabinett beschlossen werden

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Kapital & Arbeit

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04.03.2021: Seit Dienstag Null Uhr rollt von der Küste bis nach Niederbayern die Warnstreikwelle durch die Betriebe der Metall- und Elektroindustrie ++ IG Metall fordert ein Tarifvolumen von 4 Prozent, das zur Einkommenserhöhung oder auch zur Beschäftigungssicherung, etwa durch eine Vier-Tage-Woche mit Teilentgeltausgleich, eingesetzt werden soll ++ Unternehmen provozieren mit Nullangebot - Erhöhung der Löhne und Gehälter erst 2022 - und fordern mehr Flexibilisierung

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Aus Bewegungen und Parteien

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01.03.2021: Am Freitag startete die zweite Sammelphase des Volksbegehrens "Deutsche Wohnen & Co. enteignen!" ++ Berliner Gewerkschaften sind mit dabei ++ Bilanz der "Wohnraumoffensive" der Bundesregierung "ist niederschmetternd" ++ ein Jahr Mietendeckel in Berlin ++ Auftakt der bundesweiten Kampagne "Mietenstopp! Denn dein Zuhause steht auf dem Spiel"

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Analysen

Covid und fiktives Kapital

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von Michael Roberts    

04.02.2021: Während des COVID-Jahres brachen Produktion, Investitionen und Beschäftigung in fast allen Volkswirtschaften der Welt ein, da Lockdowns, gesellschaftliche Abschottung und kollabierendes internationalen Handels die Produktion und die Nachfrage schrumpfen ließen. Für die Aktien- und Anleihemärkte der großen Volkswirtschaften war jedoch das Gegenteil der Fall. Die US-Börsenindizes (zusammen mit anderen) beendeten das Jahr 2020 auf Allzeithochs. Nach dem anfänglichen Schock durch die COVID-Pandemie und die darauf folgenden Schließungen, als die US-Aktienmarktindizes um 40 % einbrachen, erholten sich die Märkte dramatisch und übertrafen schließlich das Niveau vor der Pandemie.

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Meinungen

Zur Verteidigung von Ken Loach gegen absurde Antisemitismus-Vorwürfe

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24.02.2021: Im Vorfeld der zurückliegenden Unterhauswahlen im Dezember 2019 musste sich die britische Labour-Partei mit dem Vorwurf beschäftigen, wonach mehrere Parteimitglieder eine antisemitische Gesinnung hätten. Im Zentrum der Rufmordkampagne: der damalige linke Vorsitzende Jeremy Corbyn. Und jetzt ist Ken Loach wieder dran, einer der engagiertesten Regisseure Englands, der sich in seinen Filmen immer und immer wieder für die Schwachen eingesetzt hat, für die Opfer, für die Übergangenen, Vergessenen, Verstossenen. Dazu zählt er auch die Palästinenser*innen. Yanis Varoufakis verteidigt Ken Loach:

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Der Kommentar

Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung, Konsequenzen

Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung, Konsequenzen

Ein Jahr nach dem rassistischen Anschlag in Hanau 

von Kerem Schamberger *)   

Wir gedenken heute den Opfern von Hanau, die genau vor einem Jahr von einem Rechtsterroristen ermordet wurden.
Wir gedenken heute Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov.
Wir stehen heute auch an der Seite der Überlebenden, für die ihr Leben nicht mehr so sein wird, wie vor der Tat. Und wir stehen auch an der Seite der Initiative 19. Februar, in der sie sich organisiert haben, mit der sie versuchen Aufklärungsarbeit zu leisten und sich gegenseitig zu unterstützen.
Warum ist Gedenken so wichtig?

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marxistische linke - Partnerin der Europäischen Linken

Rassistische Morde sind nicht einfach nur "böse Taten"!

Rassistische Morde sind nicht einfach nur

22.02.2021: Trotz der vielen öffentlichen Aussagen der Regierenden in diesem Land, werden auch nach den NSU-Morden immer noch nicht die Aussagen von Faschist*innen und die alltäglichen rassistischen Äußerungen als Hinweis auf mögliche Gewalttaten gesehen. Immer noch wird, wie seit Bestehen dieser Republik, weggesehen, wenn Gewalt bis zum Mord von Rechts kommt und auch von den Behörden und den politisch Verantwortlichen oft das Opfer rassistischer Gewalt zum Täter gemacht. Auch dies hat zu den rassistischen Morden am 19. Februar 2020 in Hanau geführt, neun Menschen wurden getötet.

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Videos

Initiative 19. Februar Hanau: Wir klagen an! Ein Jahr nach dem rassistischen Terroranschlag

Initiative 19. Februar Hanau: Wir klagen an! Ein Jahr nach dem rassistischen Terroranschlag

20.02.2021: Angehörigen, Überlebenden und die Initiative 19. Februar legen die Ergebnisse ihrer Recherche offen und zeichnen die Kette des Versagens nach.
Wir klagen an und klären auf!
Wir fordern politische Konsequenzen!

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Im Land des Sandes. In der Westsahara

Westsahara: In den befreiten Gebieten

Westsahara: In den befreiten Gebieten

Bericht von Kerem Schamberger |

19.02.2019: Die letzten Tage in der Westsahara waren geprägt von Sand. Überall Sand, wie schon im ersten Blogeintrag beschrieben. In jeder Ritze, in jeder Pore. Warum? Weil wir in die von der Polisario befreiten Gebiete gefahren sind und dort noch mehr Wüste ist, als schon in den Flüchtlingslagern um Tindouf.

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Festival zum 150. Geburtstag von Rosa Luxemburg am 4./5. März
Rosa Luxemburg 150Jahre

Beide Tage werden live ausgestrahlt:
www.rosalux.de/livestream
facebook.com/rosaluxstiftung/live

Zum Festival-Programm:
hier
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Der Kommentar

Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung, Konsequenzen

Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung, Konsequenzen

Ein Jahr nach dem rassistischen Anschlag in Hanau 

von Kerem Schamberger *)   

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Wir gedenken he...

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Initiative 19. Februar Hanau: Wir klagen an! Ein Jahr nach dem rassistischen Terroranschlag

20.02.2021: Angehörigen, Überlebenden und die Initiative 19. Februar legen die Ergebnisse ihrer Recherche offen und zeichnen die Kette des Versagens nach.
Wir klagen an und klären auf!
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Dossier "Linke Strategien"

Im Dossier "Linke Strategien" sind Artikel zusammengestellt, die auf kommunisten.de in verschiedenen Rubriken erschienen sind und sich mit Fragen linker Strategie, Neuformierung der Linken, etc. befassen.

Zum Dossier


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