Frankfurt/Main
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Buch Anton Raab FotoDiskussionsveranstaltung in Frankfurt / Main  
"Anton Raab, der Fußballspieler, der den Hitlergruß verweigerte" ist der Titel einer Veranstaltung, die am 29. Juli in Frankfurt stattfindet. Anton Raabs Geschichte ist außergewöhnlich. Er wurde am 16. Juli 1913 in Frankfurt/Main geboren und spielte schon im Alter von 19 Jahren für Eintracht Frankfurt. 1932 wird die Eintracht Deutscher Vizemeister. In der Jugendnationalmannschaft erhält er aus den Händen von Sepp Herberger die Kapitänsbinde.

In Stuttgart, wo die deutsche Jugendnationalmannschaft ein Spiel vor dem Auftritt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft absolvierte, mussten sich diese Junioren vor der Ehrentribüne aufstellen. Im Stuttgarter Stadion waren 1933 über 45.000 Menschen. Die Ehrentribüne ist prall gefüllt mit Nazi-Würdenträgern und hochrangigen Sportfunktionären. Die deutsche Jugendnationalmannschaft bestreitet das Vorspiel. Die Mannschaften stellen sich wie gewohnt im Mittelkreis auf, die Hakenkreuzfahnen werden gehisst. Zuschauer und Spieler begrüßen die Nazis wie üblich mit dem Hitler Gruß. Eine Hand geht nicht zum Hitler Gruß hoch, die des Mannschaftskapitäns Anton Raab.

Später wurde Anton Raab wurde wegen seiner antifaschistischen Aktivitäten in das Kasseler Gefängnis gesteckt, gefoltert und drangsaliert. Ihm gelang mit einem Motorrad mit Beiwagen am 1. Mai 1937 in SS-Uniform die Flucht nach Frankreich. Dort wurde er von der Resistance versteckt. Erst im Jahre 1944 konnte Anton Raab in die jetzt befreite Stadt Nantes zurückkehren und wurde Spieler, später Trainer und Sportdirektor des FC NANTES.
(siehe kommunisten.de: "Der Fußballspieler, der den Hitlergruß verweigerte")

Bei dieser Veranstaltung soll u.a. über eine Ehrung von Anton Raab diskutiert werden. Anregungen und Ideen dazu sind ausdrücklich erwünscht.
Ortwin Bickhove-Swiderski (DGB Kreisvorsitzender Coesfeld/NRW) Landesvorstandsmitglied der VVN-BdA NRW) berichtet über seine Forschungsergebnisse zu Anton Raab, auch über seine Aktivitäten in der KPD und geht auf die Anklageschrift der faschistischen Richter ein.

Mittwoch, 29. Juli 2020, 18 Uhr

Gaststätte "Germania", Schwanheimer Bahnstr. 98
(Fußballplätze/Vereinsheim Germania 06/Schwanheim)

Ausdrücklich eingeladen sind auch die Vertreter*innen von Eintracht Frankfurt, DFB, DGB, Lokalpolitiker*innen, Sportkreis FFm und die Eintracht Ultra Fans.

 

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