Rosenheim
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Sonntag, 1.4.2018, 19:00 - 21:00 Uhr
im Z - Linkes Zentrum, Innstraße 45a, Rosenheim
Veranstalter: marxistische linke Rosenheim

Ein namentlich nicht genannter Staat, in dem Militär und Königshaus herrschen und die Demokratie immer mehr ausgehöhlt wird, duldet Opposition als „kommunistischen Mehltau“ nur widerwillig. Als eine pazifistische Oppositionsgruppe eine Veranstaltung mit einem populären Universitätsprofessor, Abgeordneten und NATO-Kritiker durchführen will, werden dieser Veranstaltung zunächst Steine in den Weg gelegt. Der Politiker wird nach der Veranstaltung unter den Augen der Polizei ermordet.

Polizei und Militär versuchen den Mord als Unfall darzustellen. Mit den Ermittlungen wird ein junger Untersuchungsrichter beauftragt, von dem erwartet wird, dieses Ergebnis zu bestätigen. Der Richter zeigt Verantwortung und ermittelt in dem Fall ebenso penibel wie hartnäckig. Pressionen von Vorgesetzten und Militärs hört er sich geduldig an, um sie danach geräuschlos zu ignorieren.

Anklagen gegen diverse Respektspersonen aus dem Militär führen jedoch nicht zu deren Verurteilung, da mehrere Zeugen unter merkwürdigen Umständen zu Tode kommen und das Verfahren durch einen Militärputsch zum Erliegen kommt. Selbst der Journalist, der dem Ermittlungsrichter seine Rechercheergebnisse zur Verfügung gestellt hat, kommt ins Gefängnis

Wir bieten an, nach dem Film mit politisch Interessierten darüber zu diskutieren,

  • welche Vergleiche sich zur heutigen politischen Großwetterlage anstellen lassen.
  • Gibt es Staaten, in denen vergleichbare Kräfte sich anstellen, die Demokratie, den Reformwillen von sozialen Bewegungen zu unterlaufen, zu brechen?
  • Welche Lehren können wir für ein internationales Bewusstsein aus dem „Z“ Film ziehen?