USA: There is an alternative

Tools
PDF

USA AOC for Bernie25.01.2020: Ausgerechnet im antikommunistischen »heartland« USA lässt sich beobachten, wie eine sozialistische Alternative für viele neu denkbar wird. Sarah Leonard von den Democratic Socialists of America erklärt, wie das möglich war - und warum Bernie Sanders der einzige Kandidat ist, der wirkliche Veränderung verspricht.

 

There is an alternative

Von Sarah Leonard [1]

Wenn wir uns 2010 als Sozialist*innen bezeichneten, war das für die meisten noch ein Schock. Selbstverständlich gab es auch vor der Occupy-Bewegung schon vereinzelt junge Sozialist*innen in den USA, sie waren aber in kleinen Zeitschriftenprojekten verstreut und letztlich bedeutungslos. Occupy bildete dann 2011 den Auftakt für eine Reihe von neuen sozialen Bewegungen, die ein neues Feld öffneten: Auf die Besetzung des Zuccotti-Parks folgte Black Lives Matter (2013), die demokratisch-sozialistische Wahlkampagne zur Unterstützung von Bernie Sanders (2016) und nun die globale Bewegung gegen den Klimawandel.

Occupy machte Redeweisen wie die von den »99 Prozent« populär, mit denen Klassenverhältnisse plötzlich in einer Sprache verhandelt wurden, die für viele zugänglicher war. Die Besetzer*innen nannten den Gegner beim Namen, die Wall Street, und schafften es, viele politische Einzelkämpfer*innen zusammenzubringen.

Fast zwangsläufig wandte sich diese nach 1989 politisierte Generation bald dem Sozialismus zu. Für sie war nicht der Kommunismus, sondern der Kapitalismus das offensichtlich unterdrückerische Regime. Letzteren verbanden sie nicht mit Freiheit, sondern mit privater Verschuldung, prekären Beschäftigungsverhältnissen und der höchsten Inhaftierungsrate weltweit. Die meisten hatten genau das getan, was ihre Eltern und die Politik ihnen geraten hatten – und trotzdem landeten sie in einer Sackgasse: Die Perspektive eines sozialen Aufstiegs entpuppte sich als leeres Versprechen, und ihr Protest dagegen wurde von der Polizei niedergeschlagen.

     
 

USA Democratic SocialistsDie Democratic Socialists of America (https://www.facebook.com/demsocialists) verstehen sich als eine ökosozialistische Organisation mit verschiedenen politischen Plattformen innerhalb der Organisation. Bei dem im August 2019 stattgefundenen Konvent der Democratic Socialists of America wurde festgestellt, dass die Zahl der Mitglieder innerhalb von zwei Jahren von etwa 15.000 auf fast 60.000 Mitglieder angewachsen und das Durchschnittsalter von über 60 Jahren auf 33 Jahre gesunken ist.

Fast 100 Mitglieder der Democratic Socialists of America sind inzwischen auf fast allen Regierungsebenen im Amt, von den lokalen Schulbehörden bis zum US-Kongress, wo die beiden DSA-Mitglieder Alexandria Ocasio-Cortez aus New York und Rashida Tlaib aus Michigan zu national anerkannten politischen Persönlichkeiten geworden sind.

Einmütig beschloss der Konvent eine Resolution zur Unterstützung eines progressiven grünen New Deals zur Bewältigung der Klimakrise. Bereits im April 2019 war beschlossen worden, Bernie Sanders als Kandidaten für das Präsidentenamt zu unterstützen. Der Konvent beschloss darüber hinaus, dass keine weitere Demokrat*in für das Amt des Präsidenten unterstützt wird, wenn Bernie Sanders nicht die Nominierung der Demokratischen Partei für das Amt des Präsidenten erhält. Zudem wurden Entscheidungen zugunsten der politischen Unabhängigkeit von der Demokratischen Partei getroffen.

Zur internationalen Politik wurden einige Anträge beschlossen, um Sanders in Richtung einer linksgerichteten internationalen Position zu bewegen.

 
 

"Ich bin glücklich eine gefährliche Frau zu sein"

eingefügt durch kommunisten.de

 

 

Die Erfahrung mit Polizeigewalt bildete die Grundlage für eine besondere Solidarität zwischen Occupyaktivist*innen und Black Lives Matter, einer Bewegung, die in Reaktion auf die zahlreichen ungestraften Morde an Schwarzen entstanden ist. Black Lives Matter wird von einem breiten Spektrum getragen, nicht wenige verstehen sich aber auch als antikapitalistisch.

Doch letztlich war es 2016 die Kampagne zur Unterstützung von Bernie Sanders im Vorwahlkampf der Demokraten gegen Hillary Clinton, die den Sozialismus, wenn auch in einer vagen Form, plötzlich populär machte. Sanders mag ein eher alter weißer Mann sein, der in den Augen seiner Gegner*innen die alte Arbeiterklasse verkörpert und zu Fragen von race und gender wenig zu sagen hat. In den Vorwahlen gelang es ihm dennoch, die Stimmen junger Wähler*innen zu gewinnen.

Und auch wenn die Kritik zum Teil berechtigt ist, unterstützt Sanders seitdem aktiv junge Frauen of Color wie etwa Alexandria Ocasio-Cortez. Auch die Tatsache, dass eine wachsende Zahl von jungen linken Politiker*innen, die die gesamte Vielfalt der Bevölkerung repräsentieren, keine Angst mehr hat, sich in der Öffentlichkeit als Sozialist*innen zu bezeichnen, ist mit Sanders Verdienst. Die Democratic Socialists of America haben seit seiner Kampagne massiven Zulauf und sind bundesweit auf etwa 50.000 Mitglieder gewachsen. In den vergangenen Wahlkämpfen haben sie sich als recht mobilisierungsstark erwiesen. Viele Kandidat*innen sind inzwischen bereit, offensiv als Sozialist*innen anzutreten, und setzen auf ihre Unterstützung.

 

Times They Are a-Changin’: Bernie Sanders

 
   
     

 

Wie die Chancen für eine sozialistische Politik in den USA stehen, wird sich in den Primaries der Demokraten 2020 erweisen. Die beiden wichtigsten parteiinternen Rivalen von Sanders sind Joe Biden, ein nicht mehr ganz frischer zentristischer Demokrat, und Elizabeth Warren, die beliebte Senatorin und Juraprofessorin in Harvard. Warren und Sanders sind Verbündete im Senat und teilen viele politische Überzeugungen. Während Sanders sich jedoch seit Beginn seiner politischen Karriere als Sozialist versteht, beschreibt Warren sich als «kapitalistisch bis auf die Knochen«. Wie kann es sein, dass zwei Kandidat*innen mit einem so unterschiedlichen Selbstverständnis in so vielen Dingen einer Meinung sind?

Bislang gehen Sanders und auch die jungen Sozialist*innen Amerikas mit dem Konzept Sozialismus recht flexibel um. Sanders verweist häufig auf den New Deal und scheint die Rückkehr zu einer keynesianischen Wirtschaftspolitik zu propagieren. Viele Junge teilen seine Position, andere vertreten deutlich radikalere Politiken.

"Dadurch, dass der Begriff Sozialismus Bestandteil des politischen Diskurses geworden ist, ist es uns bereits gelungen, die Politik in den USA nach links zu verschieben."

Der Begriff Sozialismus diente zunächst dazu, den Diskursrahmen zu verschieben. Über Jahre konnten die Republikaner fortschrittliche Sozialpolitiken delegitimieren, indem sie sie als sozialistisch labelten. Die offensive Bezugnahme auf Sozialismus gibt nun vielen Linken innerhalb wie außerhalb der Demokratischen Partei ein gewisses Selbstbewusstsein und verleiht ehemals marginalen Positionen ein neues Charisma. Angesichts einer demokratischen Präsidentschaftskandidatin, die auf dem Papier ähnliche Positionen vertritt wie Sanders, den Kapitalismus aber befürwortet, fühlen sich viele Sozialist*innen angespornt, ihre Vorstellungen vom Sozialismus für das 21. Jahrhundert zu konkretisieren.

     
 

USA CPUSA We wont go back"... Angesichts dieser Herausforderung haben fortschrittliche Kräfte in den Vereinigten Staaten, einschließlich neuer Organisationen junger Menschen, die sich um ihre Zukunft in einem sich erwärmenden Planeten sorgen, begonnen, sich um die Strategie zu scharen, die in der Resolution 109 des Repräsentantenhauses, dem "Green New Deal", dargelegt wurde und die von der Abgeordneten Alexandria Ocasio-Cortez und über 90 anderen Mitgliedern des Kongresses unterstützt wird.
Die Resolution 109 des Repräsentantenhauses ist ein umfassendes Paket von Vorschlägen, das darauf abzielt:

  • Drastische Reduzierung der Treibhausgasemissionen in den USA;
  • Schaffung von Millionen gut bezahlter Arbeitsplätze;
  • Massive Investitionen in die Infrastruktur;
  • Sicherung des universellen Zugangs zu sauberer Luft, Wasser, Nahrung und einer nachhaltigen Umwelt;
  • Förderung von Gerechtigkeit und Gleichheit für benachteiligte Gemeinschaften.

Er stellt einen weitreichenden und radikalen Plan für den wirtschaftlichen Wiederaufbau der USA, die Ausweitung der Demokratie und wichtige Schritte zur Erreichung eines »gerechten Übergangs« zu einer ökologisch nachhaltigen Wirtschaft dar. … Der Green New Deal, obwohl er kein Rezept für den Sozialismus ist, ist eine beeindruckende Kombination aus fortschrittlichen demokratischen und sozialen Programmen, und er verdient die volle Unterstützung unserer Partei. ... "

Beschluss des 31. Parteitags der Kommunistischen Partei der USA (CPUSA) am 5. Juli 2019
eingefügt durch kommunisten.de

 

 

In diesen Debatten spielen verschiedene Fragen eine Rolle. Zum einen die Anliegen der Wähler*innen, aber auch transformationstheoretische Überlegungen und langfristige Visionen für eine gerechtere Gesellschaft. Sanders’ Anhängerschaft ist tendenziell jünger und diverser und kommt eher aus der traditionellen Arbeiterklasse, während Warren eher weiße Wähler*innen mit höherer formaler Bildung und besseren Jobs anspricht. Der Aufbau einer sozialistischen Bewegung erfordert eine Basis, die ungefähr so zusammengesetzt ist wie die Anhängerschaft von Sanders. Gleichzeitig sind viele höher Qualifizierte von Abwärtsmobilität betroffen. Sie teilen zunehmend die Interessen der eher traditionelleren Sektoren der Arbeiterklasse und sind damit potenziell ein wertvoller Teil dieser Bewegung.

Die Frage, wie sich eine solche Bewegung aufbauen lässt, hängt derzeit mit der Frage zusammen, wie sich die beiden Kandidat*innen politisch positionieren. Sanders hat ein antagonistisches Verhältnis zur bestehenden Parteiführung und würde wahrscheinlich versuchen, die Demokratische Partei ernsthaft umzukrempeln und Außenstehende ins Weiße Haus zu holen. Was aber am wichtigsten ist: Sanders steht dafür, dass Kräfteverhältnisse nur mit einer breiten Bewegung verschoben werden können. Warren hingegen ist zwar bekannt für ihre fachliche Expertise sowie gute politische Programme und sie verurteilt »korrupte« Bankiers und Manager*innen, findet aber, dass die Wirtschaft bei der Bewältigung großer Krisen wie dem globalen Klimawandel ein wichtiger Partner ist. Immer mehr Sozialist*innen stehen in diesen Fragen inzwischen auf Sanders’ Seite.

"Eine sozialistische Perspektive muss sich von dem sozialdemokratischen Diskurs verabschieden"

Mit den Debatten über die Unterschiede zwischen Sanders und Warren beginnt endlich eine ernsthafte Diskussion darüber, was für eine sozialistische Zukunft wir eigentlich wollen. Beispielsweise haben kleinere programmatische Differenzen in sozial- und bildungspolitischen Fragen eine Debatte darüber angestoßen, ob soziale Güter wie etwa Bildung oder Gesundheitsversorgung nur besser zugänglich sein oder grundsätzlich dekommodifiziert werden sollten. Eine sozialistische Perspektive muss sich endlich von dem sozialdemokratischen Diskurs verabschieden, es gelte, die »Mittelschicht wieder zu stärken«. Vielmehr sollten Sozialist*innen sich dafür einsetzen, dass wesentliche soziale Güter und Dienste gar nicht mehr marktförmig organisiert werden.

Dadurch, dass der Begriff Sozialismus Bestandteil des politischen Diskurses geworden ist, ist es uns bereits gelungen, die Politik in den USA nach links zu verschieben. Jetzt, da Forderungen wie »Medicare für alle« unhinterfragt zur Programmatik der Demokraten gehören, können wir unsere politischen Visionen weiter konkretisieren und klarmachen, dass wir Größeres im Sinn haben, als nur die sozialpolitischen Errungenschaften des letzten Jahrhunderts wiederzubeleben. Zu sehen, wie viele junge Menschen derzeit an sozialistischen Ideen festhalten, macht Hoffnung auf eine zukunftsfähige sozialistische Politik.

Aus dem Englischen von Britta Grell

[1] Sarah Leonard lebt in New York und ist aktiv bei Democratic Socialists of America (DSA).

übernommen von Zeitschrift Luxemburg: https://www.zeitschrift-luxemburg.de

 

Internationales

Anti-Chinesischer Militärpakt und "U-Boot-Krise" in der NATO

Anti-Chinesischer Militärpakt und

20.09.2021: USA, Großbritannnien und Australien legen Grundstein für ″NATO der Pazifik″ ++ China: eine Bedrohung für den "regionalen Frieden und die Stabilität" ++ USA und GB booten Frankreich aus, U-Boot-Deal geplatzt ++ Paris ruft Botschafter aus USA und Australien zurück ++ anglo-amerikanischer MIK schaltet auch die italienische Fincantieri aus: Mega-Vertrag Italiens mit Australien über neun Fregatten gestrichen ++ Botschaft der USA: Im Pazifik gibt es keinen Platz für die Europäische Union ++ Frankreich gegen neuen kalten Krieg mit China und für ″strategische Souveränität“ Europas

weiterlesen

Europa

Die Mauern kehren zurück

Die Mauern kehren zurück

23.08.2021: Griechenland baut eine Mauer an seiner Grenze zur Türkei und die Türkei baut eine Mauer an seiner Grenze zum Iran ++ Konsens in der EU, dass sich um die Schutzsuchenden doch die Nachbarstaaten Afghanistans kümmern sollen ++ Erdogan will afghanische Flüchtlinge zum Teil eines neu zu verhandelnden Deals mit der EU machen

weiterlesen

Linke / Wahlen in Europa

Norwegen wendet sich nach links. Wird jetzt der Ausstieg aus dem Öl eingeleitet?

Norwegen wendet sich nach links. Wird jetzt der Ausstieg aus dem Öl eingeleitet?

15.09.2021: Die sozialdemokratische Arbeiterpartei schlägt die Konservativen ++ die Sozialistische Linkspartei legt zu ++ Die Grünen bleiben unter der 4%-Sperrklausel, erobern aber drei Direktmandate ++ der Anstoß für eine soziale und grüne Wende könnte von den "Roten" von Rødt kommen, die zum ersten Mal die 4%-Hürde übersprungen haben.

weiterlesen

Deutschland

Bundesbank zockt auf Kosten der armen Länder ab

Bundesbank zockt auf Kosten der armen Länder ab

08.09.2021: IWF schüttet 650 Milliarden US-Dollar Sonderziehungsrechte aus ++ reiche Länder sollen ihren Anteil den armen Ländern zur Verfügung stellen ++ Bundesbank sperrt sich gegen die Weitergabe

weiterlesen

Kapital & Arbeit

Handel: Kämpfen und Streiken!

Handel: Kämpfen und Streiken!

22.09.2021: Seit im April 2021 die ersten Tarifforderungen von ver.di auf dem Tisch liegen, geht der Handelsverband in Deutschland (HDE) durch Nichtstun auf Konfrontationskurs. Bundesland um Bundesland wurden zunächst durch Null-Angebote die Verhandlungen nach kurzer Zeit beendet. Es hat schon Seltenheitswert, wie wenig sich die Handelsunternehmen mit ihren Verbänden in den Tarifgebieten bewegen.

weiterlesen

Aus Bewegungen und Parteien

Von Melbourne über Rom und Berlin bis New York: Die Fridays erobern die Plätze zurück

Von Melbourne über Rom und Berlin bis New York: Die Fridays erobern die Plätze zurück

25.09.2021: "Ändert das System, nicht das Klima″ ++ weltweit Hunderttausende beim Klimastreik am 24.9. mit alten und neuen Losungen auf der Straße ++ zwei Jahre Pandemie haben die Stärke der Bewegung nicht beeinträchtigt ++ Berlin: 100.000 fordern Klimaschutz ++ Greta Thunberg: "Natürlich müssen Sie am Sonntag wählen gehen, aber denken Sie daran, dass Ihre Stimme nicht ausreichen wird, um etwas zu ändern" ++ nach der Wahl sind Klimaproteste wichtiger denn je

weiterlesen

Analysen

"Zu sozialpolitischen Fragen kann ich zum Beispiel wenig sagen"

Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) auf der Suche nach einem neuen Denker und Lenker

24.09.2021: Nach nur dreißig Monaten verlässt Gabriel Felbermayr das Kieler "Institut für Weltwirtschaft" (IfW) in Richtung Wien, um am dortigen "Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung" den Chefsessel einzunehmen ++ Das Kieler Institut gilt als ein Hort des Ordoliberalismus. Das war nicht immer so: Anfang der 1920er Jahre kam die Mitarbeiterschaft des Instituts zu einem Großteil aus Linken aus dem gesamten politischen Spektrum und machten das Kieler Institut für einige Jahre zum Impulsgeber für linke wirtschafts- und gesellschaftspolitische Konzepte ++ Günther Stamer zur aktuellen Ausrichtung des IfW, seiner Geschichte und Zukunft.

weiterlesen

Meinungen

Das mit dem Regieren

Das mit dem Regieren

14.09.2021: Die Führung der Linkspartei nimmt Kurs auf eine Regierungsbeteiligung ++  Thomas Goes meint, dass dies an die Massenstimmung anknüpft und gleichzeitig klar macht, dass es wichtige Reformen bräuchte. ″Wir brauchen eine andere Regierung, eine Regierung der Solidarität, die so loyal an unserer Seite steht, wie frühere Regierungen an der Seite der Konzerne und Reichen.″ Voraussetzung dafür sei aber eine starke LINKE.

weiterlesen

Literatur und Kunst

Utopie und Widerstand

Utopie und Widerstand

Konstantin Wecker und Danger Dan senden mit ihren aktuellen Musik-Alben Hoffnungssignale in pandemischen und bleiernen Zeiten   

18.08.2021: Ein altgedienter Liedermacher und ein junger Rapper haben Musik-Alben veröffentlicht, die beide musikalisch durchaus Überraschendes zu bieten haben als auch textlich den Zuhörer*innen Bedenkenswertes mit auf den Weg geben. Günther Stamer hat sich die beiden Alben angehört:

weiterlesen

Im Interview

Staatsanwaltschaften nutzen Regelungslücke, um unliebsame Parlamentarier*innen zu kriminalisieren.

Staatsanwaltschaften nutzen Regelungslücke, um unliebsame Parlamentarier*innen zu kriminalisieren.

Interview mit Lorenz Gösta Beutin (MdB, DIE LINKE)
 
23.09.2021: Lorenz Gösta Beutin, klimapolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE, wurde vom Amtsgericht Recklinghausen wegen Hausfriedensbruch zu einer Geldstrafe verurteilt. Die Begleitung einer Aktion von Klimaaktivist*innen im Februar 2020 gegen das geplante Kohlekraftwerk "Datteln IV" wird als strafbare Handlung eingestuft. Beutin war hier als Parlamentarischer Beobachter aufgetreten. Der Kraftwerkbetreiber Uniper hatte Strafanzeige gestellt.
Bettina Jürgensen sprach mit Lorenz Gösta Beutin:

weiterlesen

Der Kommentar

Taktisch für’s Klima? Nur mit linkem Bündnis!

Taktisch für’s Klima? Nur mit linkem Bündnis!

21.09.2021: Rot-Grün ohne Linke war schon beim letzten Mal ziemlicher Mist. In Zeiten einer heraufziehenden ökologischen Katastrophe haben wir für Neuauflagen schlichtweg keine Zeit mehr, meint Stefanie Kuhle und plädiert dafür ″taktisch″ zu wählen, d.h. Druck auf SPD und Grüne für ein Linksbündnis machen. ″Das geht am besten mit einer Stimme für die LINKE.″

weiterlesen

marxistische linke - Partnerin der Europäischen Linken

Holt die Leute da raus! Sofort!

Holt die Leute da raus! Sofort!

Kerem Schamberger (marxistische linke, DIE LINKE) zur Tragödie in Afghanistan   

18.08.2021: Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Wie viele von euch war ich die Nacht wach und habe die furchtbaren Nachrichten verfolgt. Die Bilder vom Flughafen in Kabul, von Menschenmassen, die verzweifelt versuchen Platz in Flugzeugen zu finden. Menschen, die schreien und weinen.

weiterlesen

Videos

Letzte Rede von Sabine Leidig im Bundestag: "Klimagerecht geht nur mit links und nicht mit CDU/CSU/FDP"

Letzte Rede von Sabine Leidig im Bundestag:

24.06.2021: Letzte Rede von Sabine Leidig im Bundestag. Sabine Leidig (DIE LINKE, marxistische linke) scheidet aus dem Bundestag aus, denn "12 Jahre sind genug und die Musik für sozialökologische Verkehrswende spielt anderswo".

weiterlesen

Im Land des Sandes. In der Westsahara

Westsahara: In den befreiten Gebieten

Westsahara: In den befreiten Gebieten

Bericht von Kerem Schamberger |

19.02.2019: Die letzten Tage in der Westsahara waren geprägt von Sand. Überall Sand, wie schon im ersten Blogeintrag beschrieben. In jeder Ritze, in jeder Pore. Warum? Weil wir in die von der Polisario befreiten Gebiete gefahren sind und dort noch mehr Wüste ist, als schon in den Flüchtlingslagern um Tindouf.

weiterlesen

DW enteignen Ja zum Volksentscheid
++++++++++++++++++++++++++++++++

isw forum2021 1Infos: hier
Zoom-Meeting:

https://us02web.zoom.us/j/81555499912
Meeting-ID 815 554 99912
++++++++++++++++++++++++++++++++

Corona EBI no profit on pandemic ELEuropäische Bürgerinitiative "Jeder verdient Schutz vor Covid-19 - Kein Profit durch die Pandemie"
Unterzeichnen hier

++++++++++++++++++++++++++++++++

Der Kommentar

Taktisch für’s Klima? Nur mit linkem Bündnis!

Taktisch für’s Klima? Nur mit linkem Bündnis!

21.09.2021: Rot-Grün ohne Linke war schon beim letzten Mal ziemlicher Mist. In Zeiten einer heraufziehenden ökologischen Katastrophe haben wir für Neuauflagen schlichtweg keine Zeit mehr, meint Stefanie Kuhle und plädiert ...

weiterlesen

Im Interview

Staatsanwaltschaften nutzen Regelungslücke, um unliebsame Parlamentarier*innen zu kriminalisieren.

Staatsanwaltschaften nutzen Regelungslücke, um unliebsame Parlamentarier*innen zu kriminalisieren.

Interview mit Lorenz Gösta Beutin (MdB, DIE LINKE)
 
23.09.2021: Lorenz Gösta Beutin , klimapolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion DIE LINKE, wurde vom Amtsgericht Recklinghausen wegen Hausfriedensbruch zu einer Geld...

weiterlesen

marxistische linke - Partnerin der Europäischen Linken

Holt die Leute da raus! Sofort!

Holt die Leute da raus! Sofort!

Kerem Schamberger ( marxistische linke , DIE LINKE) zur Tragödie in Afghanistan   

18.08.2021: Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Wie viele von euch war ich die Nacht wach und habe die furchtbaren Nachri...

weiterlesen

Videos

Letzte Rede von Sabine Leidig im Bundestag: "Klimagerecht geht nur mit links und nicht mit CDU/CSU/FDP"

Letzte Rede von Sabine Leidig im Bundestag:

24.06.2021: Letzte Rede von Sabine Leidig im Bundestag. Sabine Leidig (DIE LINKE, marxistische linke ) scheidet aus dem Bundestag aus, denn "12 Jahre sind genug und die Musik für sozialökologische Verkehrswende spielt ande...

weiterlesen

Dossier "Linke Strategien"

Im Dossier "Linke Strategien" sind Artikel zusammengestellt, die auf kommunisten.de in verschiedenen Rubriken erschienen sind und sich mit Fragen linker Strategie, Neuformierung der Linken, etc. befassen.

Zum Dossier


EL Star 150

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.