IG Metall: Mitglieder sollen sich am Klimaaktionstag am 20. September beteiligen

Tools
PDF

Logo Klimastreik 2019 09 2018.09.2019: Die IG Metall und Fridays for Future eint das Ziel, die drohende Klimakatastrophe abzuwenden, heißt es in einer Erklärung der Gewerkschaft zum 20. September. Um Druck für eine soziale, ökologische und demokratische Transformation zu machen, begrüßt die IG Metall, wenn sich ihre Mitglieder am Klimaaktionstag am 20. September beteiligen.

 

"Wir stehen als IG Metall auch in Zukunft in einem engen Austausch mit der Fridays for Future-Bewegung", hatte der IG Metall-Vorsitzende Jörg Hofmann Mitte August nach einem Treffen mit Rhonda Koch und Ferdinand Klemm, verantwortlich für Gewerkschaftskontakte von Fridays for Future, gesagt. Beide Seiten eine das Ziel, die drohende Klimakatastrophe abzuwenden. "Dazu, auch das eint uns, ist es elementar, dass die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens, in dem sich die Welt zu einer drastischen CO2-Reduktion verpflichtet hat, auch eingehalten werden", so der IG Metaller. Nach Ansicht der Gewerkschaft ist dazu "ein grundlegender Umbau unseres Wirtschaftssystems notwendig".

Einigkeit zwischen Gewerkschaft und Fridays for Future bestehe auch darin, dass Klimaschutz nicht auf Kosten von Beschäftigung gehen dürfe. Der ökologische Umbau der Wirtschaft müsse sozial und demokratisch gestaltet werden, Beschäftigung und gute Arbeit müssen in einer ökologischen Wirtschaft erhalten und aufgebaut werden.

"Klimaschutz kann nur gelingen, wenn die Energie- und Verkehrswende ernsthaft angegangen werden. Dafür brauchen wir keine neuen 'Zielzahlen', sondern konkrete Maßnahmen und Programme vor allem von der Bundesregierung."
Jörg Hofmann, Vorsitzender der IG Metall

 Die IG Metall teilte weiter mit: "Welche Schritte zur Erreichung dieses Ziels dazu im Einzelnen notwendig, auf welchem Weg und in welcher Geschwindigkeit die Zwischenziele bis 2050 erreichbar sind – darüber, und auch das wurde beim Gespräch deutlich, gibt es durchaus unterschiedliche Sichtweisen. So würde es aus Sicht der IG Metall zu massiven Beschäftigungsproblemen führen, sollte schon 2035, wie Fridays for Future fordert, CO2-Neutralität erreicht werden müssen. Das Pariser Klimaschutzabkommen zielt bei diesem Ziel auf 2050. »Jenseits dieser Unterschiede besteht aber eine große Bereitschaft, gemeinsam für konkrete Maßnahmen zur Verbesserung des Klimaschutzes einzutreten«, so Jörg Hofmann." (IG Metall im Dialog mit Fridays for Future-Bewegung)

Der Absichtserklärung lässt die IG Metall den Aufruf zur Beteiligung am Klimaaktionstag am 20. September folgen.

 

frifofu Klimastreik Transpi Aufruf

mehr Infos zum Klimastreik: http://klima-streik.org/

 

"Die IG Metall begrüßt es, wenn ihre Mitglieder sich im Rahmen der arbeitsrechtlichen Spielräume am Klimaaktionstag am 20. September beteiligen und Flagge zeigen für einen Wandel, der Klimaschutz, sichere Arbeitsplätze und soziale Gerechtigkeit verbindet. Denn um Druck für eine soziale, ökologische und demokratische Transformation zu machen, braucht es breite Mehrheiten in der Zivilgesellschaft", heißt es in der Erklärung der Gewerkschaft. (vollständiger Text hier)

Beteiligung im Rahmen der "arbeitsrechtlichen Spielräume"

Die IG Metall verweist auf die "arbeitsrechtlichen Spielräume", denn einige große Firmen wie z.B. Daimler kündigten an, im Fall eines unentschuldigten Fernbleibens von der Arbeit, "disziplinarische Maßnahmen" zu prüfen. In Deutschland hat das Bundesarbeitsgericht im Jahr 1952 politische Streiks, die kein tariflich regelbares Ziel enthalten, verboten. Seit dem kam es nur in Ausnahmefällen zu kurzzeitigen Arbeitsniederlegungen aus politischen Gründen. So hat der DGB 1983 eine fünfminütige Arbeitsniederlegung organisiert, um gegen die Stationierung neuer Mittelstreckenraketen im Rahmen des Nato-Doppelbeschlusses zu protestieren. Arbeitsrechtliche Konsequenzen oder Schadensersatzforderungen an die Gewerkschaften folgten nicht.

Frifofu Bsirske Aufruf Twitter

 

"Wir rufen natürlich nicht zu einem ordentlichen Streik auf, das geht nicht. Es wird auch nicht jeder seine Arbeit unterbrechen können. Aber wer kann, sollte ausstempeln und mitmachen.“
Frank Bsirske, ver.di-Vorsitzender

siehe "Bsirske ruft zur Teilnahme am Klimastreik auf"

 

Im Betrieb aktiv werden

Auch wenn die Gewerkschaften bei dem globalen Klimastreik am 20. September ihre Spielraum nicht ausreizen, bedeutet das nicht, dass keine betrieblichen Aktionen möglich wären.

Der Internationale Gewerkschaftsbund ITUC verweist ausdrücklich darauf, dass alle Beschäftigten das Recht haben zu erfahren, wie ihre Arbeitgeber planen, Emissionen zu reduzieren und eine nachhaltige Zukunft für das Unternehmen und die Arbeitsplätze zu haben. Der ITUC fordert die Beschäftigten auf, "unsere Bosse zu fragen, ob sie einen Plan zur Reduzierung der Emissionen haben" und mit ihnen zu diskutieren, wie sie den Betrieb klimaneutral umstellen.

Klima Gewerkschaft Belgien

Im Rahmen der "arbeitsrechtlichen Spielräume" können am 20. September Betriebsversammlungen mit Klimaexperten aus Wissenschaft und Politik stattfinden, kollektive Besuche beim Betriebsrat durchgeführt werden, der Betriebsrat kann Sprechstunden zum Thema "Energiewende, klimaneutrale Produktion und Arbeitsplatzsicherheit" durchführen, es können Aushänge gemacht und Flugblätter verteilt und für die Beteiligung an den Demonstrationen mobilisiert werden, usw. usf. Für aktive Gewerkschafter*innen gibt es viele Möglichkeiten für Engagement in den Betrieben für den Klimaschutz - auch ohne Streikaufruf der Gewerkschaften -, damit Beschäftigte und Gewerkschaften aktiver Teil der Klimabewegung werden und für eine Wende zu einer sozialen und ökologischen Gesellschaft eintreten. Denn "Es gibt keine Arbeitsplätze auf einem toten Planeten, aber gemeinsam können wir gute Arbeitsplätze auf einem lebenden Planeten schaffen." (ITUC)

"Es gibt keine Arbeitsplätze auf einem toten Planeten, aber gemeinsam können wir gute Arbeitsplätze auf einem lebenden Planeten schaffen."
Internationaler Gewerkschaftsbund ITUC

Dokumentiert

Gemeinsam Druck machen – Für einen sozialen, ökologischen und demokratischen Wandel
Erklärung der IG Metall anlässlich des Aufrufs von Fridays for Future zu Klimastreiks und -aktionen am 20. September

Die IG Metall teilt das Ziel von Fridays for Future, die drohende Klimakatastrophe abzuwenden und hält einen raschen und grundlegenden ökologischen Umbau unseres Wirtschaftens für dringend notwendig. Um Druck für eine soziale, ökologische und demokratische Transformation zu machen, braucht es breite Mehrheiten in der Zivilgesellschaft. Die IG Metall begrüßt es daher, wenn ihre Mitglieder sich am Klimaaktionstag am 20. September beteiligen und Flagge zeigen für einen Wandel, der Klimaschutz, sichere Arbeitsplätze und soziale Gerechtigkeit verbindet.

Die IG Metall und Fridays for Future eint das Ziel, die drohende Klimakatastrophe abzuwenden und die Auffassung, dass hierfür die Einhaltung des Klimaziels des Pariser Abkommens, in dem sich die Welt zu einer drastischen CO2-Reduktion verpflichtet hat, elementar ist.

Um dies zu erreichen, ist ein grundlegender Umbau unseres Wirtschaftssystems notwendig.

Ökologisch, sozial, demokratisch – und schnell! Für einen solchen „Fairwandel“ hat die IG Metall mit 50.000 Menschen Ende Juni vor dem Brandenburger Tor demonstriert und damit einen Beitrag geleistet, Druck auf Politik und Unternehmen aufzubauen.

Einigkeit besteht auch in einem weiteren Punkt: Klimaschutz darf nicht auf Kosten von Beschäftigung gehen. Der ökologische Umbau der Wirtschaft muss sozial und demokratisch gestaltet werden, Beschäftigung und gute Arbeit müssen in einer ökologischen Wirtschaft erhalten und ausgebaut werden.

Welche Schritte zur Erreichung des Klimaziels im Einzelnen notwendig, auf welchem Weg und in welcher Geschwindigkeit die Zwischenziele bis 2050 erreichbar sind – darüber, gibt es durchaus unterschiedliche Sichtweisen zwischen Gewerkschaften und Fridays for Future.
Die IG Metall sieht die Priorität vor allem darin, konkrete Umsetzungsschritte zu definieren und zügig anzugehen – nicht darin, die ohnehin nur mit großen Anstrengungen zu erreichenden Ziele noch enger zu stecken. Zu den dringend anzugehenden Maßnahmen gehört der Schienenausbau für Nah- und Fernverkehr, der Ausbau des öffentlichen Personennahverkehrs und die Förderung von sozial verträglicher Gebäudesanierung insbesondere im Mietwohnungsbau. Dazu gehört ebenso der Ausbau der Stromnetze, die den Anforderungen von Verkehrs- und Wärmewende derzeit nicht genügen.

Der Staat muss außerdem Impulse für den flächendeckenden Ausbau der Ladeinfrastruktur für die E-Mobilität setzen, neue Mobilitätskonzepte fördern und die Infrastruktur für mittelfristig verfügbare Alternativen wie den Wasserstoffantrieb schaffen.

Bereits im Juli haben IG Metall, der Bund für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND) sowie der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) hierzu eine gemeinsame Initiative "Die Klima- und Mobilitätswende gestalten" beschlossen, die eine rasche Umsetzung dieser Maßnahmen fordert. [1]

Denn die Menschen brauchen bezahlbare, attraktive und klimaschonende Alternativen für Verkehr und Wärme. Sonst wird die Verteuerung fossiler Energieträger nicht zu einer klimaschonenderen Lebensweise, sondern zur Verärgerung breiter Teile der Bevölkerung angesichts höherer Lebenshaltungskosten führen. Dies wiederum könnte zur Gefährdung der Legitimation für Klimapolitik insgesamt sowie zu einem weiteren Erstarken der Rechtspopulisten beitragen.

Um die notwendigen Klimaschutzinvestitionen zu finanzieren, müssen stärkere Schultern mehr tragen als Schwächere. Deshalb müssen hohe Vermögen und Erbschaften stärker besteuert werden und eine restriktive Haushaltspolitik, die sich an schwarzer Null und Schuldenbremse orientiert, überwunden werden.

Die IG Metall begrüßt es, wenn ihre Mitglieder sich im Rahmen der arbeitsrechtlichen Spielräume am Klimaaktionstag am 20. September beteiligen und Flagge zeigen für einen Wandel, der Klimaschutz, sichere Arbeitsplätze und soziale Gerechtigkeit verbindet. Denn um Druck für eine soziale, ökologische und demokratische Transformation zu machen, braucht es breite Mehrheiten in der Zivilgesellschaft.

Außerdem besteht auf Seiten der IG Metall eine große Bereitschaft, gemeinsam mit den Aktivist*innen von Fridays for Future für konkrete Maßnahmen zur Erreichung der Klimaschutzziele einzutreten, z.B. für die kostenfreie Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel durch Schüler*innen, Studierende und Auszubildende. Hierzu und zu weiteren Maßnahmen, die dem Klimaschutz dienen, soll insbesondere vor Ort und mit der IG Metall-Jugend eine Zusammenarbeit erfolgen.

Quelle: IG Metall

Anmerkungen:

[1] Die Klima- und Mobilitätswende gestalten. Gemeinsame Eckpunkte von IG Metall, NABU und BUND
https://www.igmetall.de/download/20190710_Erkl_rung_BUND_NABU_IGM_1bf343a30d004a12002efd0332050b319657e168.pdf


mehr zum Thema

Internationales

Selensky: Ukraine wird russische Soldaten im Atomkraftwerk Saporischschja ins Visier nehmen

Selensky: Ukraine wird russische Soldaten im Atomkraftwerk Saporischschja ins Visier nehmen

18.08.2022:  Seit Tagen steht das größte AKW Europas unter Beschuss ++ der ukrainische Präsident Wolodymyr Selensky erklärt, dass russische Soldaten im Atomkraftwerk Saporischschja ins Visier genommen werden ++ Internationale Atomenergiebehörde IAEO: Gefahr einer nuklearen Katastrophe ++ Russland schlägt Feuerpause und Besuch durch Internationale Atomenergieagentur vor

weiterlesen

Europa

Griechenland und die EU haben 27.000 Menschen in der Ägäis ins Meer zurückgestoßen

Griechenland und die EU haben 27.000 Menschen in der Ägäis ins Meer zurückgestoßen

02.08.2022: Eine am 15. Juli veröffentlichte Untersuchung von Forensic Architecture enthüllt in schockierenden Details das abgrundtiefe Verbrechen der illegalen Rückschiebungen von Flüchtlingen durch die griechische Küstenwache zwischen März 2020 und März 2022 ++ eine unmenschliche Politik, die die Regierung von Premierminister Kyriakos Mitsotakis im Einvernehmen und im Auftrag der Europäischen Union praktiziert ++ FRONTEX und Bundesmarine direkt involviert

weiterlesen

Linke / Wahlen in Europa

Unione Popolare präsentiert sich als die einzige echte Alternative zur Rechten in Italien

Unione Popolare präsentiert sich als die einzige echte Alternative zur Rechten in Italien

9.08.2022: Am 25.September wird in Italien wieder einmal gewählt. Während halb Italien um den 15. August am Meer oder in den Bergen Urlaub macht, sind die Aktivist*innen der Unione Popolare auf den Straßen und Plätzen unterwegs um Unterschriften für ihre Kandidatur zu sammeln. Obwohl sie mit der Fraktion ManifestA im Parlament vertreten ist, muss sie als einzige Partei innerhalb von zwei Wochen knapp 60.000 beglaubigte Unterschriften vorlegen.

weiterlesen

Deutschland

"9-Euro-Ticket". Was kommt danach?

01.08.2022: In vier Wochen läuft das 9-Euro-Ticket aus ++ Kommunen, Nahverkehrsbetriebe und Klimaschützer:innen fordern Weiterführung ++ verschiedene Modelle für Billigticket ++ Finanzminister Lindner (FDP) lehnt Finanzierung ab ++ Initiative "9-Euro-Ticket weiterfahren!" will mit Unterschriftensammlung und Aktionen Druck aufbauen. Das 9-Euro-Ticket bedeutet Entlastung, Mobilität und Klimaschutz

weiterlesen

Wirtschaft

Gasumlage für die Rettung von Konzernen

Gasumlage für die Rettung von Konzernen

16.08.2022: Gasumlage von 2,419 Cent pro Kilowattstunde ab Oktober ++ gestiegen Gaspreise plus Gasumlage: "Stürzt ärmere Haushalte in den Ruin“ (Verena Bentele, VdK) ++ Wirtschaftskrieg gegen Russland geht nach hinten los ++ Profitexplosion bei den Energiekonzernen ++ "Friedensökologischer Appell" an die Bundesregierung fordert "das Ende des Wirtschaftskrieges, der Hochrüstung und des Zustroms von immer mehr Waffen in Kriegsgebiete." ++ Linkspartei ruft zu Protesten auf ++ Rufe nach Öffnung von Nord Stream 2 werden lauter

weiterlesen

Aus Bewegungen und Parteien

"Pastasciutta Antifascista"

26.07.2022: In diesen Tagen organisieren lokale Sektionen der antifaschistischen Associazione Nazionale Partigiani d'Italia (ANPI) in über 100 italienischen Städten und Gemeinden auf öffentlichen Plätzen Nudelessen ++ verbreitet wird der Aufruf "Für einen Friedensvorschlag der Europäischen Union“

weiterlesen

Analysen

Neue "rote Linien" im Indopazifik: Wie sich der Machtkampf zwischen China und dem Westen in Fernost ausweitet

Neue

05.08.2022: Mit dem Besuch von Nancy Pelosi in Taiwan sind die Spannungen zwischen Washington und Peking weiter eskaliert. Für Chinas Regierung, die Taiwan als Teil des chinesischen Territoriums ansieht, war die Visite der Vorsitzenden des US-Repräsentantenhauses in Taipeh eine Provokation. Sie warnte von einem "Spiel mit dem Feuer" und führt "beispiellose" Manöver der chinesischen Volksbefreiungsarmee rund um Taiwan durch, bei denen die Invasion der Insel geübt wird. Gleichzeitig wird immer deutlicher, dass der Fokus im geopolitischen Ringen zwischen den USA und China längst nicht mehr nur auf Taiwan liegt, sondern auch weiter südwärts gerückt ist. Nikita Gerassimow analysierte in einem Artikel vom 30. April 2022 die sich verschärfenden Spannungen in Fernost.

weiterlesen

Meinungen

Zeitenwenden

Zeitenwenden

27.07.2022: Gabriele Senft hat in einem Facebook-Kommentar ihre innere Zerrissenheit in ihrer Haltung zum Krieg in der Ukraine zum Ausdruck gebracht, den Schmerz über das Zerbrechen von Freundschaften und darauf verwiesen, dass das "Gesamtbild immer wieder neu auf den Prüfstand" gestellt werden müsse. Von den zahlreichen Kommentaren zu dem Artikel von Gabriele Senft veröffentlicht kommunisten.de den kurzen Kommentar von Peter Schmitt. kommunisten.de bedankt sich für die Genehmigung zur Veröffentlichung.

weiterlesen

Literatur und Kunst

"Musizieren statt Betonieren"

11.08.20: Das bundesweite Netzwerk "lebenslaute. klassische musik – politische aktion" verbindet in seinen musikalischen Interventionen Musik und zivilen Ungehorsam. Das Ziel der etwa 120 Aktiven ist es, "widerständige Musik an unmögliche Orte" zu bringen – Orte an denen menschliches Leben und seine natürlichen Grundlagen, aber auch Gerechtigkeit, Menschlichkeit und Frieden bedroht werden.

weiterlesen

Der Kommentar

Kindermörder EU

Kindermörder EU

von Kerem Schamberger

13.08.2022: Man ist ja vieles von der EU gewöhnt, aber das kann ich immer noch nicht fassen: Die EU lässt ein fünfjähriges Mädchen auf einer Sandbank im Evros-Fluss zwischen der Türkei und Griechenland sterben.

weiterlesen

marxistische linke - Partnerin der Europäischen Linken

marxistische linke zum Krieg Russlands gegen die Ukraine

marxistische linke zum Krieg Russlands gegen die Ukraine

Die Waffen nieder! Nein zum Krieg!  

marxistische linke zum Krieg Russlands gegen die Ukraine  

Mit dem barbarischen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine ist etwas passiert, das wir nicht für möglich halten wollten.

Wir konnten uns nicht vorstellen, dass die Regierung eines Landes, das so unter einem Weltkrieg gelitten hat, diesen Krieg beginnen würde. Die russischen Panzer werden von den Enkeln der Frauen und Männer gesteuert, die gemeinsam mit ihren ukrainischen Kampfgenoss*innen damals unter unvorstellbaren Opfern die Sowjetunion verteidigten, die Hitler-Wehrmacht niederrangen und Europa vom Faschismus befreiten. Jetzt töten sie ihresgleichen.

weiterlesen

Videos

YPJ-Kommandantin Jiyan Tolhildan

YPJ-Kommandantin Jiyan Tolhildan

27.07.2022: Die Kommandantin der YPJ-Frauenverteidigungseinheiten, Jiyan Tolhildan, wurde am Samstag (23.7.) von einer türkischen Drohne in Rojava ermordet. Sie war auf dem Rückweg von einer Konferenz zu 10 Jahren Frauenbefreiung, auf der sie gesprochen hatte. Ihre Rede wurde aufgezeichnet. Sie spricht von der Wichtigkeit der Selbstverteidigung von Frauen in einem patriarchalen und kapitalistischen System. Hier könnt ihr sie mit englischem Untertitel hören und sehen:

weiterlesen

Farkha Festival

Den Krieg verhindern – 2. Bericht vom Farkha-Festival

Den Krieg verhindern – 2. Bericht vom Farkha-Festival

07.08.2022: Während diese Zeilen geschrieben werden, greift die israelische Armee erneut den Gaza-Streifen an. Mindestens acht Menschen wurden getötet, darunter ein 5-jähriges Mädchen. Mehr als 50 Personen wurden verletzt. Ziel ist laut israelischen Angaben Tayseer al-Jabari gewesen, ranghohes Mitglied des Islamischen Dschihads, der laut dem Journalisten Muhammad Shehada eher dem politischen Flügel der islamistischen Organisation nahegestanden haben soll: "Ihn zu töten ist für die Sicherheit Israels nicht von Bedeutung, aber ein großes Geschenk für Hardliner im Islamischen Dschihad".

weiterlesen

Im Land des Sandes. In der Westsahara

Westsahara: In den befreiten Gebieten

Westsahara: In den befreiten Gebieten

Bericht von Kerem Schamberger |

19.02.2019: Die letzten Tage in der Westsahara waren geprägt von Sand. Überall Sand, wie schon im ersten Blogeintrag beschrieben. In jeder Ritze, in jeder Pore. Warum? Weil wir in die von der Polisario befreiten Gebiete gefahren sind und dort noch mehr Wüste ist, als schon in den Flüchtlingslagern um Tindouf.

weiterlesen

Cuba Lets help Matanzas

Am 5. August schlug ein Blitz in einen Öltank in Matanzas - eines der größten Treibstoffdepots Kubas - und verursachte einen riesigen Brand, bei dem Menschen ums Leben kamen, Dutzende mit schweren Verbrennungen verletzt und Hunderte aus ihren Häusern evakuiert wurden. Diese Tragödie hat auch unmittelbare Auswirkungen auf die gesamte Bevölkerung in dieser Provinz, da die Stromversorgung und die Gesundheitseinrichtungen betroffen sind.

Die Partei der Europäischen Linken ruft auf, unseren Schwestern und Brüdern in Kuba zu helfen. Das kubanische Ministerium für Außenhandel und Investitionen (Mincex) hat zwei Konten für Spenden als Reaktion auf die durch die Brände verursachte Katastrophe eröffnet:
- Banco Financiero Internacional (BFI), Kto-Nummer 0300 0000 0533 6242, Swift-Code: BFICCUHHXXX
- Internationale Handelsbank (Bicsa), Konto DONACIONES-CUBA mit der Nummer 0407 6100 8187 0041, Swift-Code: BIDCCUHHXXX

Sollte wegen der Blockade gegen Kuba die Spende über die obigen Konten nicht möglich sein, dann kann über https://www.codepink.org/cubafirerelief wegen des Brandes in Matanza gespendet werden.

++++++++++++++++++++++++++++++++

Der Kommentar

Kindermörder EU

Kindermörder EU

von Kerem Schamberger

13.08.2022: Man ist ja vieles von der EU gewöhnt, aber das kann ich immer noch nicht fassen: Die EU lässt ein fünfjähriges Mädchen auf einer Sandbank im Evros-Fluss zwischen der Türkei und Griechenlan...

weiterlesen

marxistische linke - Partnerin der Europäischen Linken

marxistische linke zum Krieg Russlands gegen die Ukraine

marxistische linke zum Krieg Russlands gegen die Ukraine

Die Waffen nieder! Nein zum Krieg!  

marxistische linke zum Krieg Russlands gegen die Ukraine  

Mit dem barbarischen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine ist etwas passiert, das wir nicht für möglic...

weiterlesen

Videos

YPJ-Kommandantin Jiyan Tolhildan

YPJ-Kommandantin Jiyan Tolhildan

27.07.2022: Die Kommandantin der YPJ-Frauenverteidigungseinheiten, Jiyan Tolhildan, wurde am Samstag (23.7.) von einer türkischen Drohne in Rojava ermordet. Sie war auf dem Rückweg von einer Konferenz zu 10 Jahren Frauen...

weiterlesen

Dossier "Linke Strategien"

Im Dossier "Linke Strategien" sind Artikel zusammengestellt, die auf kommunisten.de in verschiedenen Rubriken erschienen sind und sich mit Fragen linker Strategie, Neuformierung der Linken, etc. befassen.

Zum Dossier


EL Star 150

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.