Farkha-Festival 2018 | 3. und 4. Tag: Widerstand und Freiwilligenarbeit

Tools
PDF

Farkha2018 Pause25.07.2018: Heute berichtet Aurélie: Es ist neun Uhr früh, trotzdem stehen dem Festival-Vater Baker schon die Schweißperlen auf der Stirn. Angestrengt begutachtet er das heutige Einsatzgebiet und raunt Anweisungen ins Funkgerät, es gibt heute viel zu tun im Öko-Garten. Sein ziegelrotes Hemd ziert der Che-Slogan « Soyons realistes – essayons l’impossible" – "Seien wir realistisch und versuchen das Unmögliche".

Unsere Brigade arbeitet heute, wie auch die letzten Tage, an der Befestigung der Gartenterrassen. Auf ihnen wird bald, dank dem Wissensschatz einer aus Portugal angereisten Eco-Farming-Gruppe, Obst und Gemüse in Permakultur angepflanzt.

Farkha2018 Oekogarten

Freiwilligenarbeit im Öko-Garten.
Im Hintergrund sind die Arbeiten an der Römer-Zisterne zu sehen.

    

Auf dem Gartengelände wurde außerdem vor einiger Zeit eine zugeschüttete Römerzisterne entdeckt – diese gilt es heute auszugraben und die unebenen Haine mit der geborgenen Erde aufzufüllen. So können die Nutzpflanzen mit gesammeltem Regenwasser aus der Zisterne bewässert werden. Für die Bewohner von Farkha ist die Zisterne ein wahrer Glücksfall – denn seit Unterzeichnung der Oslo-Verträge ist es der palästinensischen Bevölkerung der Westbank nicht gestattet, ohne israelische Genehmigung Brunnen zu bauen.

Nachhaltiges Bauen

Pünktlich zum Mittagessen erreichen Malinda und Anselm als letzte Genoss*innen der deutschen Delegation das Festival. Während auf dem Schulhof das Kinderfest vorbereitet wird, nehmen wir am Workshop "Green Building in Palestine" teil. Zwei Architekten stellen die Grundlagen nachhaltigen Bauens vor, und die Möglichkeiten, diese in Palästina umzusetzen. Dabei ist ihnen sowohl der Natur- und Klimaschutz, als auch die wirtschaftliche und politische Autarkie ein Anliegen. Zum Beispiel können Wasseraufbereitungsanlagen und natürliche Lüftungs- und Isolationssysteme auf einfache Weise den Wasser- und Energieverbrauch reduzieren, und damit auch die Abhängigkeit von israelischen Importen. Beim Erarbeiten von Schlüsselfragen in Kleingruppen werfen Kerem und ich bald die Frage auf, wie bei Einfuhrsperren, tagtäglichen Demolierungen und der ständig drohenden Zerstörung durch Krieg nachhaltige Architektur in Palästina überhaupt eine Rolle spielen kann. Yafa, eine Genossin aus Farkha, erwidert mit der Gegenfrage, weshalb wir uns dann überhaupt um irgendetwas kümmern sollten. Der Tatendrang der Jugendlichen, die hier in Farkha zusammenfinden, widerlegt täglich aufs Neue den scheinbaren Defätismus der palästinensischen Linken und die Unlösbarkeit des Konflikts.

Besatzung und Klassenkampf

Am Abend spreche ich mit Imad über das Verhältnis von Besatzung und Klassenkampf. Sein Vater hat die erste palästinensische Schriftstellergewerkschaft in Jerusalem gegründet und musste für seine politischen Gedichte vier Jahre im Gefängnis absitzen. Nach der Frage, ob die PPP (die Kommunistische Partei in Palästina, deren Jugendorganisation Trägerin des Farkha-Festes ist) den nationalen Befreiungskampf oder Klassenkampf priorisiert, erzählt er: "Das Eine hängt eng mit dem Anderen zusammen. Der Kapitalismus trägt auf verschiedenste Weisen dazu bei, dass die israelische Regierung die Besatzung aufrechterhalten kann. In den neunziger Jahren hat sich durch die Friedensverträge das kapitalistische Bankensystem in Palästina etabliert. Viele Menschen hier haben aus Unwissen oder Naivität Schulden aufgenommen, um sich ein Auto oder ein Handy zu kaufen. Aber um Kredite zurückzuzahlen braucht man eine Gehaltsstufe, die 85% der Arbeitsstellen in den besetzten Gebieten nicht einmal annähernd bieten. Dies hat zur Folge, dass vielen Haushalte durch die finanziellen Sorgen den Blick auf die Klassenfrage verlieren und die Probleme individualisiert werden. Manche Arbeiter*innen sind dadurch sogar gezwungen, ihr Geld im Siedlungsbau oder Arbeit in Siedlungen zu verdienen." Und er ergänzt: "Wir hatten und haben übrigens – obwohl verschiedene Kräfte auf beiden Seiten das anfeinden - ein sehr gutes Verhältnis zu unseren jüdisch-israelischen Genoss*innen."

Am nächsten Morgen weht ein leises Lüftchen durch den Öko-Garten, was die Hitze ein bisschen erträglicher macht. Wir bauen die Terrassenbefestigungen des letzten Tages weiter aus und langsam aber stetig verwandeln sich die Geröllhänge in schmucke rot-braune, von Steinmauern eingefasste Ebenen. Naheda, eine 17-jährige Genossin aus Jerusalem, ist die ganze Woche die Koordinatorin unserer Arbeitsgruppe. Mit scheinbar grenzenloser Energie hält sie die einzelnen Aufgaben im Blick, schleppt die schwersten Steine, hackt mit kräftigen Hieben den Boden und spornt jüngere Ausreißer mit Humor und Bestimmtheit immer wieder zum Durchhalten an. Bei Naheda merkt man, wieviel Stärke und Beharrlichkeit junge Aktivistinnen in Palästina an den Tag legen. Ähnlich wie der Klassenkampf ist ihr Kampf um Emanzipation eng verbunden mit dem Kampf der Selbstbestimmung der Gesellschaft in der sie lebt.

Frauenkampf

Farkha2018 Aktivistinnen

Drei kämpferische Frauen und Genossinnen berichten von ihren Erfahrungen .

     

Dies macht auch der Vortrag zum Thema Frauenkampf von Sanaa Barghouti, Afaf Ghafasheh und Nada Twafir deutlich.Sie erzählen uns, wie die Freiwilligenarbeit der Jugendorganisationen während der ersten Intifada erheblich zum Kampf der Frauenrechte beigetragen hat. Owneh, eine 1973 von jungen Kommunist*innen gegründete Jugendorganisation hat es sich zum Ziel gesetzt, das Leben der ländlichen Bevölkerung durch Brigadearbeit zu verbessern. So wurden durch vereinte Kräfte der Jugendlichen die Straßenbeleuchtung und Transportwege ausgebaut, öffentliche Parks angelegt und mobile Krankenversorgung in die Dörfer gebracht. Die Bemühungen um ein besseres Leben wurden damals von der Fatah und islamistischen Kräften als Verrat am Widerstand und Normalisierung der Besatzung gebrandmarkt. Der Linken wurde außerdem vorgeworfen, sie würde durch das gemeinsame Arbeiten von Männern und Frauen "die Fundamente der Gesellschaft" angreifen. Die Bevölkerung jedoch hat sich der Bewegung massenweise angeschlossen. Frauen haben in diesem Kampf viele Rechte erkämpft, die heute durch den wachsenden politischen Islam in den palästinensischen Gebieten wieder angegriffen werden. Sie schließen mit den Worten, dass die Freiwilligenarbeit heute wieder von der Linken aufgegriffen werden muss, als ein elementarer Bestandteil des Widerstandes.

Farkha2018 1 aak

Auch wir schöpfen aus dieser Woche Kraft für die Kämpfe in Deutschland

 

 

txt: Aurélie

Internationales

Kuba: ″Wir werden in die Zukunft zurückkehren müssen″

Kuba: ″Wir werden in die Zukunft zurückkehren müssen″

16.07.2021: Kubas Wirtschaft steckt im Zangengriff zwischen einer verschärften US-Blockade und der Corona-Pandemie. Diese beiden Faktoren führen, sich gegenseitig verstärkend, zu einer Verschlechterung der Versorgungslage. Der Mangel ist ebenso real wie die Frustration vieler, vor allem junger Kubaner*innen, die die Errungenschaften der Revolution für selbstverständlich nehmen. Am Sonntag (11.7.) entlud sich die angestaute Wut auf der Insel in den ersten regierungsfeindlichen Protesten seit 1994. Die Gegner*innen der kubanischen Revolution versuchen die Gunst der Stunde zu nutzen. Und es ist ebenso offensichtlich: Die Kubaner*innen, die auf die Straße gehen, leiden vielfach in der Tat an Mangel – von Grundnahrungsmitteln über Medikamente bis zur Stromversorgung.

″Wenn wir diese Komplexität ignorieren, wenn wir sie einfach als »Kriminelle« oder »Randgruppe« betrachten, wenn wir uns weigern...

weiterlesen

Europa

Das "Türkei-Modell" als Muster. So will die EU Flüchtende abwehren

Das

02.07.2021: Nur zehn Minuten brauchten die Staats- und Regierungschefs der EU bei ihrem Treffen am 24. und 25. Juni, um sich auf den die Einwanderung betreffenden Teile der gemeinsamen Erklärung zu einigen. Alle sind sich einig, in den Herkunfts- und Transitländern für Migration zu intervenieren, um die Europäische Union vom Elend der Welt und den Flüchtenden abzuschotten. Das "Türkei-Modell" gilt dabei als Muster.

weiterlesen

Linke / Wahlen in Europa

Regionalwahl Frankreich: Rückschlag für extreme Rechte, Kommunisten verdoppeln Mandate

Regionalwahl Frankreich: Rückschlag für extreme Rechte, Kommunisten verdoppeln Mandate

30.06.2021: Niederlage für rechtsextreme Bewegung Rassemblement National von Marine Le Pen bei Regionalwahl in Frankreich ++ Partei des Staatspräsidenten Macron (LaREM) gewinnnt in keiner Region die Mehrheit ++ Linke und Grüne besser als vorhergesagt ++ bisherige Verteilung der 13 Regionen Kontinentalfrankreichs - sieben für die Rechten, fünf für die Sozialisten und Korsika für die Nationalisten - blieb erhalten ++ in La Réunion siegt Linksbündnis mit Huguette Bello (PCF) ++ PCF verdoppelt Abgeordnetenmandate in den Regionalparlamenten und bleibt die drittstärkste politische Kraft ++ Rekordhoch bei Wahlenthaltung

weiterlesen

Deutschland

Bundesregierung verhängt Ausreiseverbot für Friedensdelegation nach Südkurdistan

Bundesregierung verhängt Ausreiseverbot für Friedensdelegation nach Südkurdistan

14.06.2021: Auf Betreiben der Bundesregierung ist einer Friedensdelegation in Düsseldorf die Ausreise nach Erbil untersagt worden ++ Die Initiative bezeichnet das Vorgehen deutscher Behörden als aktive Unterstützung für den Krieg der Türkei in Südkurdistan ++ Bundesregierung will Beziehungen zum Nato-Partner Türkei nicht belasten

weiterlesen

Kapital & Arbeit

Ohne uns kein Geschäft statt Geiz ist geil!

Ohne uns kein Geschäft statt Geiz ist geil!

17.06.2021: Ende April 2021 haben im Handel die Tarifverhandlungen in den Ländern begonnen. Alle ver.di – Tarifkommissionen haben in den wesentlichen Punkten ähnliche Forderungen beschlossen. Mit der selbstbewussten Aussage "Ohne uns kein Geschäft!" werden diese den Kolleg*innen, der Öffentlichkeit und der Kapitalseite der Unternehmen präsentiert.

weiterlesen

Aus Bewegungen und Parteien

″Kaltes Parteiverbot″ – Bundeswahlleiter umgeht verfassungsmäßigen Schutz von politischen Parteien

″Kaltes Parteiverbot″ – Bundeswahlleiter umgeht verfassungsmäßigen Schutz von politischen Parteien

19.07.2021: Auf Vorschlag des Bundeswahlleiters hat der Bundeswahlausschuss der DKP die Zulassung zur Bundestagswahl verweigert, die DKP habe aufgrund verspätet eingereichter Rechenschaftsberichte ihre Rechtsstellung als Partei verloren ++ "Diese Auslegung ist falsch und interessengeleitet" und ″weder parteienrechtlich noch verfassungsrechtlich rechtmäßig″, urteilt die Vereinigung demokratischer Juristinnen und Juristen.

weiterlesen

Analysen

USA wollen chinesisches Seidenstraßen-Projekt kontern

USA wollen chinesisches Seidenstraßen-Projekt kontern

25.07.2021: Die Arabistin und Islamwissenschaftlerin Karin Kulow untersucht das von den USA entworfene und unter dem Titel "Build Back Better World (B3W)" von der G7 verabschiedete Konzept, das ähnliche Ziele wie das chinesische Seidenstraßen-Projekt BRI verfolgt und die alleinige Hegemonierolle der USA gegen die sich ausprägende multipolare Ordnung verteidigen soll.

weiterlesen

Meinungen

Warum Bidens Umbauplan der USA zu einer ökologischen Moderne nicht funktionieren wird

Warum Bidens Umbauplan der USA zu einer ökologischen Moderne nicht funktionieren wird

von Conrad Schuhler       

13.07.2021: Im "Nationalen Strategie-Leitplan" erklärt Joe Biden zur ersten "nationalen Hauptaufgabe", die "eigenen ökonomischen Grundlagen besser auszubauen". Building Back Better, der bessere Um- und Neubau des Kapitalismus ist die Formel, die das Weltwirtschaftsforum in Davos, der internationale Think des Globalen Kapitals, seit Mitte 2020 als Motto für den schon vor der Viren-Pandemie permanent kriselnden Kapitalismus ausgegeben hat.

weiterlesen

Literatur und Kunst

"Vielerlei verkehrter Verkehr" benötigt dringend einer "Autokorrektur"

Günther Stamer über Sabine Leidigs Buch "Linksverkehr - Projekte und Geschichten, Beton und Bewegung"    

02.06.2021: Sabine Leidig, verkehrspolitische Sprecherin der Linken-Bundestagsfraktion, hat sich anlässlich ihres bevorstehenden Ausscheidens aus dem Bundestag selbst ein schönes Abschiedsgeschenk gemacht: Ein großformatiges, buntes, mit vielen Gastbeiträgen ihrer Mitstreiter*innen gespicktes Buch, das eine kritische Bestandsaufnahme der herrschenden Verkehrspolitik zum Inhalt hat und alternative Projekte, Teilschritte und Ziele hin zu einer "solidarischen Mobilität" skizziert, in der nicht (Auto)Konzerninterssen den Takt vorgeben.

weiterlesen

Der Kommentar

Der Berg kreißte und gebar eine Maus

Der Berg kreißte und gebar eine Maus

Marica Di Pierri über den Klimagipfel der G20 in Neapel

25.07.2021: Nach vier Arbeitstagen, von denen zwei von den Umweltministern der G20-Länder bestritten wurden, endete der Umwelt-, Klima- und Energiegipfel in Neapel. Eingeschlossen in den Räumen des Königspalastes, aber verbunden durch Büros, die Zehntausende von Kilometern entfernt sind, verschwendeten die Sherpas und die Vertreter der zwanzig am meisten industrialisierten Volkswirtschaften keine Zeit, um in diesem von Klimakatastrophen heimgesuchten Sommer die x-te Demonstration einer Blindheit zu liefern, deren sehr hoher Preis in Form von Menschenleben und Umweltzerstörung bezahlt wird.

weiterlesen

Videos

Letzte Rede von Sabine Leidig im Bundestag: "Klimagerecht geht nur mit links und nicht mit CDU/CSU/FDP"

Letzte Rede von Sabine Leidig im Bundestag:

24.06.2021: Letzte Rede von Sabine Leidig im Bundestag. Sabine Leidig (DIE LINKE, marxistische linke) scheidet aus dem Bundestag aus, denn "12 Jahre sind genug und die Musik für sozialökologische Verkehrswende spielt anderswo".

weiterlesen

Im Land des Sandes. In der Westsahara

Westsahara: In den befreiten Gebieten

Westsahara: In den befreiten Gebieten

Bericht von Kerem Schamberger |

19.02.2019: Die letzten Tage in der Westsahara waren geprägt von Sand. Überall Sand, wie schon im ersten Blogeintrag beschrieben. In jeder Ritze, in jeder Pore. Warum? Weil wir in die von der Polisario befreiten Gebiete gefahren sind und dort noch mehr Wüste ist, als schon in den Flüchtlingslagern um Tindouf.

weiterlesen

Corona EBI no profit on pandemic ELEuropäische Bürgerinitiative "Jeder verdient Schutz vor Covid-19 - Kein Profit durch die Pandemie"
Unterzeichnen hier

++++++++++++++++++++++++++++++++

Der Kommentar

Der Berg kreißte und gebar eine Maus

Der Berg kreißte und gebar eine Maus

Marica Di Pierri über den Klimagipfel der G20 in Neapel

25.07.2021: Nach vier Arbeitstagen, von denen zwei von den Umweltministern der G20-Länder bestritten wurden, endete der Umwelt-, Klima- und Energiegipfel in Neapel. E...

weiterlesen

marxistische linke - Partnerin der Europäischen Linken

"Anlass für Scham“ aber "Augen nach rechts!“

21.06.2021: Am 22. Juni jährt sich zum 80. mal der Tag des Angriffs der faschistischen Armee Hitlers auf die Sowjetunion. Viele Organisationen erinnern und mahnen an den Vernichtungsfeldzug.

weiterlesen

Videos

Letzte Rede von Sabine Leidig im Bundestag: "Klimagerecht geht nur mit links und nicht mit CDU/CSU/FDP"

Letzte Rede von Sabine Leidig im Bundestag:

24.06.2021: Letzte Rede von Sabine Leidig im Bundestag. Sabine Leidig (DIE LINKE, marxistische linke ) scheidet aus dem Bundestag aus, denn "12 Jahre sind genug und die Musik für sozialökologische Verkehrswende spielt ande...

weiterlesen

Dossier "Linke Strategien"

Im Dossier "Linke Strategien" sind Artikel zusammengestellt, die auf kommunisten.de in verschiedenen Rubriken erschienen sind und sich mit Fragen linker Strategie, Neuformierung der Linken, etc. befassen.

Zum Dossier


EL Star 150

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.