Farkha. Geschichte und Fortschritt

Tools
PDF

Farkha OrtFarkha-Jugendfestival 2019  

05.08.2019: "Dort auf dem Hügel bauen wir die Solarenergieanlage". Mahmouds Finger deuten zu einem grünen Hügel auf dem ein Bagger steht. Dort wo auch der Friedhof von Farkha liegt, den wir auf vergangenen Festivals schon gereinigt hatten.

Mahmoud ist einer der sechs Söhne und zwei Töchter von Bakir, dem Festivalorganisator. Bakir hat vom großen Tawfiq Ziyad gelernt, der in den 1970er Jahren als kommunistischer Bürgermeister von Nazareth bereits Freiwilligenarbeiten und Camps mit tausenden Menschen organisiert hatte. Letztes Jahr träumten sie in Farkha noch von einer autonomen Energieversorgung des Dorfes, jetzt sind die Bauarbeiten in vollem Gange. Wenn die Solarenergieanlage fertig ist, soll sie nicht nur Farkha, sondern drei weitere Dörfer mit Energie versorgen, finanziert durch Kredite und die Unterstützung der Autonomiebehörde. Das besondere an Farkha und Bakirs Familie: hier wird nicht nur geredet, sondern gehandelt. Jedes Jahr gibt es einen Fortschritt, der sich sehen lassen kann.

Mahmoud ist gerade dabei uns durch den alten Kern seines Heimatdorfes Farkha zu führen. Hier stehen die Ruinen von Häusern und Ansiedlungen, die hunderte, wenn nicht mehr als tausend Jahre alt sind. Und es zeigen sich frühe Ansätze eines kommunalen Lebens. So wurde die tägliche Milchproduktion der Schafherden früher an jedem Tag an eine andere Familie des Dorfes aufgeteilt. Diese hatte dann die Aufgabe für alle Käse und Joghurt herzustellen.

Anderes Beispiel: Die Olivenölproduktion. Dafür gab es ein gemeinschaftlich genutztes Lager und eine Ölpresse mit einem großen runden Mahlstein. In den Ruinen ist alles noch gut zu erkennen. Doch den Stein gibt es nicht mehr. "Ich kann mich noch gut erinnern", sagt Mahmoud, "Anfang der 1990er Jahre kam mitten in der Nacht die israelische Armee und trat die Tür zur Mühle ein, die damals gar nicht mehr in Betrieb war." Der Mühlstein wurde mitgenommen. Wir fragen uns wozu? "Damit sie diese alten Gegenstände in Israel in den Städten auf den Plätzen aufstellen und sagen können 'Seht her, wir haben hier auch eine eigene Geschichte'", sagt Mahmoud.

Farkha Ort 2Wir stehen auf den Dächern der Ruinen und schauen in die Ferne während die Sonne untergeht. Im Westen blinken die Lichter von Tel Aviv, 40 Kilometer Luftlinie liegen zwischen Farkha und dieser großen Partystadt, in der die Brutalität der Besatzung vergessen gemacht werden soll. Mahmoud, heute 33 Jahre alt, konnte letztes Jahr zum ersten Mal mit einer Genehmigung der Besatzungsbehörden hinfahren. Davor stand er auf eben jenen Dächern und versuchte das Blitzen des Meeres in der Ferne zu erahnen. Im Norden sind, hell erleuchtet, große Siedlungen wie Ariel (mit mehr als 20.000 Besatzer*innen/Siedler*innen) zu sehen, etwas weiter westlich liegt eine große Industriesiedlung. Dort arbeitet Mahmoud als Stahlarbeiter, zusammen mit hunderten anderen Palästinenser*innen. Er ist dazu gezwungen, obwohl er die Besatzung hasst und als Kommunist dagegen ankämpft. Doch: in der Westbank gibt es nicht genügend Arbeit und die Löhne sind zu niedrig.

Verstärkt wurde das noch Anfang des Jahres, als Israel begonnen hat die Zolleinnahmen der Westbank (Israel kontrolliert alle Außengrenzen der Westbank und verfügt damit über die Zolleinnahmen) nicht mehr vollständig auszubezahlen und die Autonomiebehörde daraufhin aus Protest auch die Annahme der restlichen Einnahmen verweigert hat. Seitdem sinken die Löhne, insbesondere im öffentlichen Dienst. "500 Shekel weniger im Monat erhält meine Frau, die bei einer Behörde arbeitet", sagt Mahmoud. Wie hält man das aus, für den Feind auch noch zum Arbeiten "gezwungen" zu werden? "Wenn ich anfange, mache ich mir Ohrstöpsel rein, arbeite den ganzen Tag ohne mit jemandem zu reden und fahre abends wieder". Israel nutzt die prekäre Situation der palästinensischen Arbeiter*innen, die vor allem von der israelischen Besatzung erzeugt wird und winkt mit etwas besseren Löhnen in den Industriesiedlungen, deren Produkte dann völkerrechtswidrig auch im Ausland verkauft werden. Das schafft eine Abhängigkeit, die die Menschen auch vom Widerstand gegen die Besatzung abhalten soll. Denn wer renitent ist, bekommt keinen Arbeitsplatz.

Farkha2019 Wandbild CheAls die Sonne langsam untergeht, machen wir uns auf den Weg zurück zur Schule. Dabei kommen wir immer wieder an Wandbildern mit Hammer und Sichel sowie Che Guevara vorbei. An einer freien Wand in der Dorfmitte sprayen gerade Genoss*innen des Verbands der Studierenden aus Kurdistan ein Graffiti: "Intifada – Serhildan" steht dort auf Arabisch und Kurdisch. Sobald es fertig ist, gibt es ein Bild davon. Später am Abend gibt es von diesen Genoss*innen einen längeren Vortrag zur aktuellen Situation in Rojava für das gesamte Festival. Anschließend wird über die dortige Politik diskutiert. In ihrer Verbandszeitschrift Ronahi wird es dazu einen längeren Bericht geben.

Farkha2019 YPG

Die Befreiung der Frau in Palästina

Am nächsten Tag, nach einem anstrengenden Arbeitseinsatz (Stichwort: Betonmauer), berufen wir für alle Interessierten ein Plenum ein, um über Feminismus zu diskutieren. Spannend, wie hier die unterschiedlichen Auffassungen sich gegenseitig ergänzen aber auch aufeinanderprallen. Zu Beginn der Runde berichten einige Frauen und Männer von ihren eigenen Unterdrückungserlebnissen beziehungsweise Situationen, in denen sie Frauen auf die ein oder andere Weise unterdrückt haben könnten. Ein junger Genosse aus Ramallah verteidigt, dass er nicht wolle, dass seine Schwester abends alleine in der Stadt unterwegs ist. Das sei zu gefährlich, viele komische Typen sind auf den Straßen unterwegs. Sofort kontert eine Genossin aus Jerusalem: "Dann bringt euren Schwestern bei sich zu verteidigen und euren männlichen Freunden keine Frauen anzumachen, die nachts alleine herumlaufen! Wir Frauen sind stark genug, um uns selbst zu beschützen."

Farkha2019 Disk runde1Claudia, eine Genossin der Izquierda Unida aus Spanien, spricht die unterschiedlichen Ebenen und Formen der Unterdrückung an. Klar sei jeder Palästinenser und jede Palästinenserin von der Besatzung unterdrückt und dennoch gebe es auch innerhalb der palästinensischen Gesellschaft eigene Formen von Unterdrückung und Ungleichheit, die vor allem die Frauen betreffen. Als größtes Problem werden von den Teilnehmer*innen die sexistische Kultur und alte Traditionen ausgemacht. Den Männern werde schon von Kind an mitgegeben, dass Frauen weniger Wert seien. Es gehe also, neben der ökonomischen Gleichberechtigung, auch und vor allem darum, das Bewusstsein der Menschen zu ändern. Das dauere sehr lange. Imad, ein Genosse aus Bethlehem, hebt hervor, dass die gesellschaftliche Entwicklung bezüglich der Frauenbefreiung rückläufig sei und die, sowieso schon sehr geringen, Freiheiten nach und nach weiter eingeschränkt werden. Nicht die Besatzung sei primär an der Unterdrückung der Frau schuld, sondern die eigene palästinensische Gesellschaft mit ihren konservativen Einstellungen. Dem widersprechen einige wenige Genossen, die die Frauenfrage erst nach der nationalen Befreiung lösen wollen.

Eine junge Genossin spricht auch die Unterdrückung der Frauen untereinander an. Viele Frauen sorgten selbst für die Einhaltung der von Männern (oder "der Gesellschaft") aufgestellten Regeln und so reproduziere sich diese Unterdrückung gesamtgesellschaftlich ständig. Ein komplexes Beispiel vom diesjährigen Festival: in den letzten Jahren war es uns gelungen, dass das Essen nicht nur von Frauen, sondern an ein, zwei Tagen auch von Männern gekocht wurde. Dieses Jahr passiert das nicht. Die Frauen der Kooperative des Farkha2019 08 01 1Dorfes, die das Essen zubereiten, weigerten sich. Das "Argument": Männer könnten nicht gut genug kochen. Ein Rückschritt? Ja und nein. Einfach ist diese Frage nicht zu beantworten. Denn das gemeinsame Kochen ermöglicht den Frauen der Kooperative auch ein Zusammenkommen, einen Grund das Haus zu verlassen. Man schnipselt gemeinsam Gemüse, setzt Brühe auf und würzt Hühnerschenkel und gleichzeitig tauscht man sich aus, macht Witze und kommt in Kontakt zueinander. Zudem definieren sich Frauen (und natürlich auch Männer) über die gesellschaftlich-patriarchal ihnen zugewiesenen Rollen. Nimmt man sie ihnen jetzt, ohne auf einer größeren Ebene für mehr Befreiung zu sorgen, wird ihnen zugleich auch ein Stück Identität und Selbstverwirklichung genommen. Es ist also nicht ganz so einfach.

Dennoch einigen wir uns darauf, dass wir nächstes Jahr versuchen wollen, dass das Essen auch wieder von Männern gekocht wird, dass es auf dem Festival ein eigenes Frauenplenum gibt und ungefähr die Hälfte der Referent*innen weiblich sein sollten. Mal sehen, ob wir es schaffen, das 2020 umzusetzen. Denn neben der Koch-Frage gibt es auch andere Elemente der Ungleichheit auf dem Festival: Männer können in kurzen Hosen und Tanktops auf den Baustellen und im Ökogarten arbeiten, während Frauen von den Dorfbewohner*innen manchmal komisch angeschaut werden, wenn sie mit kurzen Klamotten kommen. Miray, eine türkische Genossin, betont, dass der Kampf gegen die sexistische und patriarchale Kultur eine alltägliche Aufgabe von Frauen und Männern sei – nur so würde sich dauerhaft was ändern. Die Diskussion und dieser Blogbeitrag endet mit der wichtigen Anmerkung, dass auch im Westen die Befreiung der Frau noch anstehe. Also packen wir es gemeinsam an – in Palästina und Deutschland.

Kerem
Farkha, 3.8.2019

 


mehr zum Farkha-Festival 2019

Internationales

Israelischer Besatzungsterror

Israelischer Besatzungsterror

17.05.2022: Palästinensische Journalistin Shireen Abu Akleh von Scharfschützen der israelischen Armee ermordet ++ Internationalen Journalisten-Föderation (IFJ): "vorsätzliche, systematische Tötung einer Journalistin" ++  israelische Polizisten greifen mit Schlagstöcken und Tränengas den Trauerzug und den Sarg mit Shireen Abu Akleh an ++ Forderung nach Untersuchung der israelischen Kriegsverbrechen durch Internationalen Gerichtshof ++ US-Abgeordnete Rashida Tlaib: Shireen Abu Akleh von "Apartheidregierung ermordet"

weiterlesen

Europa

Türkei: PKK und F35 im Tausch gegen Schweden und Finnland

Türkei: PKK und F35 im Tausch gegen Schweden und Finnland

20.05.2022: Türkei blockiert NATO-Beitritt von Finnland und Schweden ++ Erdoğan verlangt von Schweden und Finnland Auslieferung von PKK-Aktivist*innen und Einstellung der Unterstützung für die syrisch-kurdische YPG, außerdem mehr Waffen für Krieg gegen Kurd*innen und seine neo-osmanische Expansion ++ USA und NATO: türkische Sicherheitsbedenken müssen angegangen werden.

weiterlesen

Linke / Wahlen in Europa

Linksbündnis Finnland: NATO-Beitritt kein Grund für Austritt aus der Regierung

Linksbündnis Finnland: NATO-Beitritt kein Grund für Austritt aus der Regierung

Aktualisierung 17.05.2022: Finnisches Parlament stimmt NATO-Beitrittsantrag zu. Linksbündnis: 9:6 Stimmen   

16.05.2022: Finnlands Regierung wird Antrag zur Aufnahme in die NATO stellen ++ Linksbündnis gespalten, aber Parteiführung sieht keinen Grund für Austritt aus der Regierung ++ Kommunisten lehnen NATO-Beitritt ab

weiterlesen

Wirtschaft

Rheinmetall: Sieger im Ukraine-Krieg

Rheinmetall: Sieger im Ukraine-Krieg

12.05.2022: Während die Ukraine mit Waffen überschwemmt wird, um Russland auf dem Schlachtfeld zu besiegen, steht ein Sieger in dieser sich hinziehenden Materialschlacht schon fest: Rheinmetall. Der Krieg um die Ukraine und die Ankündigung neuer Aufrüstungsprogramme erweisen sich als Segen für die Rüstungsindustrie. Rüstungsaktien gehen durch die Decke. Im ersten Quartal sei der Nettogewinn auf 61 Millionen Euro gestiegen, teilte Rheinmetall-Chef Armin Papperger am Dienstag in Düsseldorf bei der virtuellen Hauptversammlung des Rüstungskonzerns mit.

weiterlesen

Aus Bewegungen und Parteien

LINKE gegen Krieg. Ohne Wenn und Aber gegen Krieg und Aufrüstung.

LINKE gegen Krieg. Ohne Wenn und Aber gegen Krieg und Aufrüstung.

13.05.2022: Die Linke ist sich einig, wenn es um die Aufrüstung der Bundeswehr geht. Das dafür geplante sogenannte Sonderbudget in Höhe von 100 Milliarden Euro lehnt sie geschlossen ab. Mit der Einigkeit ist es vorbei, wenn es um die Bewertung des russischen Angriffskrieges, um Waffenlieferungen an die Ukraine oder um Sanktionen gegen Russland geht. Auch das Verhältnis zur NATO wollen viele überdenken. "Wir wollen einen Vorschlag machen für eine Analyse, die von einem Klassenstandpunkt ausgeht und für den Frieden Partei ergreift", schreiben Heinz Bierbaum (Vorsitzender der Europäischen Linken), Özlem Alev Demirel (MdEP, DIE LINKE) und die Ex-Bundestagsabgeordnete Christine Buchholz in der Einleitung ihrer "8 Thesen für eine antimilitaristische und internationalistische LINKE".

weiterlesen

Analysen

ISPK: "Aufhebung der Sanktionen erst nach Regimewechsel in Moskau"

ISPK:

02.05.2022: "Institut für Sicherheitspolitik (ISPK)" zum Krieg um die Ukraine: keine Vorschläge für politisch-diplomatische Lösungsansätze, sondern Krieg und Sanktionen auch nach Waffenstillstand bis zum Regimewechsel in Russland ++ Militärhistoriker Michael Jonas: Ukraine dauerhaft neutral oder dauerhaft geteilt ++ finnische und internationale Friedenskräfte gegen NATO-Beitritt Finnlands und Schwedens

weiterlesen

Meinungen

Nooshi Dadgostar: Schwedische Linkspartei weiterhin für Blockfreiheit und gegen die NATO-Mitgliedschaft

Nooshi Dadgostar: Schwedische Linkspartei weiterhin für Blockfreiheit und gegen die NATO-Mitgliedschaft

18.05.2022: Nooshi Dadgostar, Vorsitzende der schwedischen Linkspartei, zum Beschluss der schwedischen Sozialdemokraten, sich der NATO anzuschließen: "eine erwartete, aber düstere Nachricht". ++ "Die NATO bedeutet, dass wir Gefahr laufen, in die Kriege anderer Länder hineingezogen zu werden." ++ "Soll Schweden die Kurden opfern, um Erdoğan zu gefallen?"

weiterlesen

Literatur und Kunst

Der Trümmerhaufen als Aussichtsturm

Der Trümmerhaufen als Aussichtsturm

Frank Deppe: "Sozialismus. Geburt und Aufschwung - Widersprüche und Niedergang - Perspektiven"  

Gibt es angesichts der aktuellen Entwicklungen in Richtung eines "autoritären Kapitalismus", Hochrüstung und neuen Kriegsgefahren noch Raum für Gedanken an einen "Sozialismus im 21. Jahrhundert", fragt sich Günther Stamer und sucht Antworten im Buch von Frank Deppe, dessen Anliegen es ist, ausgehend von einem historischen Rückblick, die Potenziale für eine mögliche Wiederbelebung des Sozialismus auszuloten.

weiterlesen

Im Interview

Bayerisches Verfassungsschutzgesetz ist teilweise verfassungswidrig

Bayerisches Verfassungsschutzgesetz ist teilweise verfassungswidrig

Gespräch mit Kerem Schamberger

29.04.2022. Kerem Schamberger und zwei Aktivisten der VVN-BdA Bayern haben mit Unterstützung der Gesellschaft für Freiheitsrechte GFF vor dem Bundesverfassungsgericht gegen das bayerische Verfassungsschutzgesetz geklagt. Dieses hat am Dienstag in einem 132-seitiges Grundsatzurteil bekanntgegeben, dass weite Teile des bayerischen Verfassungsschutzgesetzes verfassungswidrig sind. kommunisten.de sprach mit Kerem Schamberger.

weiterlesen

Der Kommentar

Freedom-Day: Für uns bleibt der 8. Mai der Tag der Befreiung.

Freedom-Day: Für uns bleibt der 8. Mai der Tag der Befreiung.

Nie Wieder! Wir lassen uns nicht verbieten!   

Es scheint absurd, was gerade aktuell geschieht: Da werden mitten in Deutschland, genauer: in der Hauptstadt Berlin, Fahnenverbote ausgesprochen. Sie sollen zwei Tage gültig sein.

weiterlesen

marxistische linke - Partnerin der Europäischen Linken

marxistische linke zum Krieg Russlands gegen die Ukraine

marxistische linke zum Krieg Russlands gegen die Ukraine

Die Waffen nieder! Nein zum Krieg!  

marxistische linke zum Krieg Russlands gegen die Ukraine  

Mit dem barbarischen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine ist etwas passiert, das wir nicht für möglich halten wollten.

Wir konnten uns nicht vorstellen, dass die Regierung eines Landes, das so unter einem Weltkrieg gelitten hat, diesen Krieg beginnen würde. Die russischen Panzer werden von den Enkeln der Frauen und Männer gesteuert, die gemeinsam mit ihren ukrainischen Kampfgenoss*innen damals unter unvorstellbaren Opfern die Sowjetunion verteidigten, die Hitler-Wehrmacht niederrangen und Europa vom Faschismus befreiten. Jetzt töten sie ihresgleichen.

weiterlesen

Farkha Festival

Aufruf zur Teilnahme am Farkha-Festival 2022 in Palästina

Aufruf zur Teilnahme am Farkha-Festival 2022 in Palästina

Einladung zum 27. Farkha-Festival in Palästina vom 31. Juli – 07. August 2022 in Farkha/Westbank   

Liebe GenossInnen und FreundInnen,

das Festivalkomitee, die Jugend der Palästinensischen Volkspartei (PPP) und das Albad-Kulturzentrum laden euch herzlich ein, eine Woche lang an Freiwilligenarbeit, politischen Diskussionen und Workshops zum palästinensischen Befreiungskampf, zu den Kämpfen palästinensischer Frauen, zu linken Perspektiven und kulturellen Aktivitäten im Dorf Farkha in Palästina teilzunehmen. Darüber hinaus werden wir an den drei Tagen vor Beginn des Festivals (Freitag, 29.7.22 bis Sonntag 31.7.22; offizieller Festivalbeginn ist Sonntagabend 31.7.) politische Tagesausflüge zu Orten des Widerstands in Palästina organisieren – die Idee dabei ist, mehr über die konkreten lokalen Kämpfe von politischen AktivistInnen und Organisationen vor Ort zu erfahren.

weiterlesen

Im Land des Sandes. In der Westsahara

Westsahara: In den befreiten Gebieten

Westsahara: In den befreiten Gebieten

Bericht von Kerem Schamberger |

19.02.2019: Die letzten Tage in der Westsahara waren geprägt von Sand. Überall Sand, wie schon im ersten Blogeintrag beschrieben. In jeder Ritze, in jeder Pore. Warum? Weil wir in die von der Polisario befreiten Gebiete gefahren sind und dort noch mehr Wüste ist, als schon in den Flüchtlingslagern um Tindouf.

weiterlesen

Logo Kongress Ohen NATO Leben 2022 05 2121. Mai 2022 von 11 bis 19 Uhr
Ort: Berlin, Humboldt-Universität Hauptgebäude, Unter den Linden 6
und Online
Anmeldung: Anmeldung für Präsenz und Online erforderlich: kongress@frieden-links.de oder Tel: 0157 53218513
Infos hier

++++++++++++++++++++++++++++++++

Demokratie und Sozialstaat bewahren -
Keine Hochrüstung ins Grundgesetz!

Logo Der Appell 1hier unterzeichnen: https://derappell.de/

++++++++++++++++++++++++++++++++

Der Kommentar

Freedom-Day: Für uns bleibt der 8. Mai der Tag der Befreiung.

Freedom-Day: Für uns bleibt der 8. Mai der Tag der Befreiung.

Nie Wieder! Wir lassen uns nicht verbieten!   

Es scheint absurd, was gerade aktuell geschieht: Da werden mitten in Deutschland, genauer: in der Hauptstadt Berlin, Fahnenverbote ausgesprochen. Sie sollen zw...

weiterlesen

Im Interview

Bayerisches Verfassungsschutzgesetz ist teilweise verfassungswidrig

Bayerisches Verfassungsschutzgesetz ist teilweise verfassungswidrig

Gespräch mit Kerem Schamberger

29.04.2022. Kerem Schamberger und zwei Aktivisten der VVN-BdA Bayern haben mit Unterstützung der Gesellschaft für Freiheitsrechte GFF vor dem Bundesverfassungsgericht gegen das bayerische Ver...

weiterlesen

marxistische linke - Partnerin der Europäischen Linken

marxistische linke zum Krieg Russlands gegen die Ukraine

marxistische linke zum Krieg Russlands gegen die Ukraine

Die Waffen nieder! Nein zum Krieg!  

marxistische linke zum Krieg Russlands gegen die Ukraine  

Mit dem barbarischen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine ist etwas passiert, das wir nicht für möglic...

weiterlesen

Dossier "Linke Strategien"

Im Dossier "Linke Strategien" sind Artikel zusammengestellt, die auf kommunisten.de in verschiedenen Rubriken erschienen sind und sich mit Fragen linker Strategie, Neuformierung der Linken, etc. befassen.

Zum Dossier


EL Star 150

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.