Farkha Jugendfestival 2020 abgesagt

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Farkha2020 DesinfektionPalästina braucht auch in den Zeiten von Corona unsere Unterstützung!

Liebe Freund*innen, liebe Genoss*innen, liebe Internationalist*innen,
ich weiß, in letzter Zeit gab es hier eine Reihe von Spendenbitten für progressive Projekte in Zeiten von Corona - jetzt kommt noch eine, die von mir ausgeht und von Herzen kommt: es geht um das diesjährige Farkha-Jugendfestival und die Menschen in diesem kleinen widerständigen Dorf in der Westbank/Palästina.

 

Wegen der Corona-Pandemie hat der lokale Vorbereitungskreis des Farkha-Jugendfestivals entschieden, das diesjährige Festival abzusagen. Es hätte vom 2-9. August diesen Jahres stattfinden sollen. Selbst wenn bis Anfang August solche Zusammenkünfte wieder möglich wären, ist die Gefahr, dass aus dem Ausland kommende Internationalist*innen das Virus in die Westbank schleppen, zu groß.

Das wir dieses Jahr dort vor Ort nicht unsere Solidarität zeigen können, ist sehr schade. Aber es heißt nicht, dass wir nichts tun können. Denn mehr denn je sind die Bewohner*innen von Farkha auf Solidarität angewiesen.

Das Dorf ist, wie die gesamte Westbank, sehr hart von den massiven Beschränkungen im Rahmen der Corona-Pandemie betroffen. So gut wie alle werktätigen Bewohner*innen haben ihre Arbeitsplätze verloren, vor allem weil Israel die Grenze geschlossen hat und niemand mehr zum Arbeiten einreisen kann. Hinzu kommt, dass auch alle israelischen Siedlungen komplett dicht sind. Dort haben viele der Farkha-Bewohner*innen gearbeitet, um für ihre Familie einen Lebensunterhalt sicherzustellen. All diese Einkünfte sind von heute auf morgen komplett weggebrochen und viele Menschen in Farkha stehen vor dem Nichts.

Im Dorf hat sich sehr schnell ein freiwilliges Gesundheitskomitee gebildet. Dieses organisiert nun wichtige Teile des Lebens. So hat es Farkha komplett von der Außenwelt abgeriegelt, Menschen, die von ihren Arbeitsplätzen aus Israel und aus anderen Orten der Westbank zurückkehrten und mit dem Corona-Virus infiziert sein könnten, wurden temporär isoliert. Außerdem wurden strenge Hygienemaßnahmen durch- und eingeführt und allen Familien im Dorf vermittelt. Zusätzlich wurden Samen und Setzlinge von umliegenden Bauern erworben und vor allem an arme Familien in Farkha verteilt. Es zeigt sich, dass sich die langjährige Basisarbeit von linken Aktivist*innen nun bezahlt macht und das ganze Dorf gemeinsam in der Bewältigung der Krise mit anpackt - bei Desinfektionsarbeiten, der Verteilung von Saatgut an ärmere Familien und auf den Feldern, … .

Es gibt jedoch einen sehr großen Bedarf an Produkten, die von den Dorfbewohner*innen nicht selbst hergestellt werden können, die aber immer wichtiger werden, je länger die Krise anhält. Dies sind vor allem Hygieneartikel, Babymilch und Windeln. Zeitnah wird es auch um zusätzliche Grundnahrungsmittel gehen, die die Dorfbewohner*innen nicht auf ihren Feldern anbauen können.

Ich bitte euch daher dringend um eine Spende für unsere langjährigen Genoss*innen und Freund*innen für ihre (lebens)wichtige Solidaritätsarbeit vor Ort in der Unterstützung von armen Familien aus Farkha.

Ich werde alle Gelder sammeln und zeitnah an das Gesundheitskomitee überweisen.

Bei Fragen und Rückmeldungen könnt ihr mich jederzeit kontaktieren: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kerem Monitor
Mit solidarischen Grüßen und herzlichem Dank für Eure Solidarität
Kerem Schamberger

 

Die Kontodaten sind:

Kerem Schamberger
Stadtsparkasse München
IBAN: DE17 7015 0000 0088 1162 15
Betreff: Farkha-Unterstützung

Falls ihr PayPal nutzt, könnt ihr Geld auch über diesen Link schicken:
https://www.paypal.me/KeremSchamberger

 

Auch die palästinensische Community in Europa ruft zu Spenden auf:

Logo palestinien communities

Eiliger Spendenaufruf für die Palästinensischen Flüchtlingslager in Libanon, Gaza und Syrien

Seit einigen Monaten kämpft die gesamte Welt gegen die verheerende Pandemie mit dem Coronavirus und dessen gesundheitlichen, sozialen und ökonomischen Folgen.
Infolge der Globalisierung breitet sich diese heimtückische Krankheit in einer ungeheuerlichen Geschwindigkeit aus, sodass bis zum heutigen Tag mehr als 20.000 Opfer und nahezu eine halbe Million infizierte Menschen in 170 Länder zu beklagen sind. Hinzu kommen die enormen ökonomischen, sozialen und psychologischen Folgen.

Bedauerlicherweise sind viele Länder und Völker nicht in der Lage ohne ausländische Hilfe die Probleme des Coronavirus weder medizinisch noch wirtschaftlich im Griff zu bekommen.

Hierfür möchten wir auf die dramatische Lage der palästinensischen Flüchtlingslager besonders im Libanon, Gaza und Syrien aufmerksam machen. Grund dafür sind die extrem hohe Bevölkerungsdichte, die fehlenden Krankenhäuser, die Leistungsreduktion des UNRWA (UN-Hilfswerk für palästinensische Flüchtlinge) infolge der us-amerikanischen Sanktionen gegenüber der UN-Organisationen und gegen die Staaten, die die palästinensischen Flüchtlinge beherbergen.

Uns ist bewusst, dass alle Länder und Menschen mit ihren Problemen bei der Bewältigung der Coronakrise beschäftigt sind, dennoch rufen wir dringend die Bundesregierung, alle deutsche Parteien, Kirchen, Hilfsorganisationen und Persönlichkeiten auf, das Leid der palästinensischen Flüchtlinge, insbesondere im Libanon, Gaza und Syrien durch finanzielle Spenden zu lindern!

Die Deutsch-Palästinensische Medizinische Gesellschaft (DPMG e.V.) als gemeinnütziger und eingetragener Verein kann nach Bedarf eine Spendenquittung ausstellen.

Deutsch-Palästinensische Medizinische Gesellschaft
Stichwort: Libanon
IBAN: DE48 4401 0046 0999 5114 61
BIC:PBNKDEFF

Internationales

Kuba: "Die Revolution wird nicht mit Halbheiten gemacht"

Kuba:

21.04.2021: Am Montag (19.4.) endete der 8. Parteitag der Kommunistischen Partei Kubas PCC mit der Bekanntgabe des Wahlergebnisses für das Zentralkomitee und der ersten Sitzung des ZK, auf der die Führungsspitze der PCC für den Zeitraum 2021-2026 gewählt wurde. Angesichts von Corona-Pandemie, Wirtschaftskrise, Einbruch des Tourismus, sich vertiefender Ungleichheiten, der anstehenden Neujustierung des Verhältnisses zu den USA, aber auch interner ungelöster Konflikte musste der Parteitag wichtige Weichenstellungen liefern.

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Europa

EU: Trotz Austritt aus Istanbul-Konvention viel "Zucker" und wenig "Peitsche" für Erdoğan

EU: Trotz Austritt aus Istanbul-Konvention viel

31.03.2021: Proteste gegen den Austritt der Türkei aus der "Istanbul-Konvention" zum Schutz von Frauen ++ europaweit Solidaritätsaktionen ++ Europäische Union verurteilt Entwicklungen in der Türkei, will aber Zusammenarbeit ausbauen und bietet Verhandlungen über Zollunion an

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Linke / Wahlen in Europa

Französische KP für Kombination von Eigenkandidatur und Wahlbündnissen

Französische KP für Kombination von Eigenkandidatur und Wahlbündnissen

19.04.2021: Im Frühjahr nächsten Jahres wird in Frankreich das Parlament und der Staatspräsident gewählt. Erstmals nach 14 Jahren will die Französische Kommunistische Partei (PCF) zur Wahl des Staatspräsidenten wieder mit einem eigenen Kandidaten antreten. Für die demnächst bevorstehenden Regional- und Departementswahlen wie auch für die Parlamentswahl im nächsten Jahr strebt die PCF die Sammlung aller linken und grün-ökologischen Kräfte zu gemeinsamen Aktions- und Wahlbündnissen an. Dies hat eine Nationalkonferenz der Partei beschlossen; die Parteibasis wird dazu in einer Abstimmung am 9. Mai Stellung nehmen.

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Deutschland

Bundesverfassungsgericht: "Die Würde des Eigentums ist unantastbar."

Bundesverfassungsgericht:

15.04.2021: Bundesverfassungsgericht erklärt Berliner Mietendeckel für verfassungswidrig ++ Bundesverfassungsgericht verteidigt die Unantastbarkeit des Eigentums nicht zum ersten Mal ++ Immobilienwirtschaft, CDU/CSU und FDP jubeln ++ DIE LINKE: "große Enttäuschung für 1,5 Millionen Miethaushalte in Berlin. Dafür können sie sich bei Union und FDP bedanken." ++ Initiative Deutsche Wohnen & Co. enteignen: "Nur die Enteignung und Vergesellschaftung von Wohnraum bieten die Perspektive für ein Berlin mit bezahlbaren Mieten – jetzt erst recht."

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Kapital & Arbeit

Vonovia und Deutsche Wohnen: Super-Dividenden für Blackrock & Co trotz Mietendeckel

Vonovia und Deutsche Wohnen: Super-Dividenden für Blackrock & Co trotz Mietendeckel

22.04.2021: Zufall oder Absicht. Das Karlsruher Kassationsurteil in Sachen Berliner Mietendeckel kam punktgenau einen Tag vor der virtuellen Hauptversammlung des größten deutschen Wohnungskonzerns Vonovia SE und löste dort Jubel aus. Vorstandsboss Rolf Buch bot sich so die Möglichkeit, generös und medienwirksam auf die durch den einjährigen Mietendeckel entgangenen Mieteinnahmen zu verzichten.

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Aus Bewegungen und Parteien

DIE LINKE NRW: Ein Scherbenhaufen

DIE LINKE NRW: Ein Scherbenhaufen

12.04.2021: In Nordrhein-Westfalen zieht DIE LINKE erneut mit Sahra Wagenknecht als Spitzenkandidatin in den Bundestagswahlkampf. Am Samstag (10.4.) wurde sie auf einer digitalen Landesversammlung von 61 Prozent der Delegierten auf Platz 1 gesetzt. Kein gutes Ergebnis und Ausdruck der Zerrissenheit der Partei, die sich in der Person Wagenknecht manifestiert. Ein Signal, das über NRW hinausgeht.

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Analysen

Das kubanische Labyrinth: über den Parteitag

Das kubanische Labyrinth: über den Parteitag

von Fabio E. Fernández Batista

18.04.2021: Die Kommunistische Partei Kubas PCC zieht auf ihrem 8. Parteitag (16.-19.April) eine Bilanz ihrer Politik und bestimmt die Linien für die Zukunft. Fabio E. Fernández Batista, Professor an der Universität La Habana für die Geschichte Kubas, analysiert die Situation und benennt die Herausforderungen an die PCC angesichts der Aufgabe, Antworten auf die dramatische Krise zu geben.

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Meinungen

Völkermord an den Uiguren?

Völkermord an den Uiguren?

15.04.2021: Seit Jahren wird der VR China vorgeworfen, die Uiguren systematisch zu unterdrücken. Die USA, Kanada und die Niederlande sprechen sogar von Genozid. Die EU hat wegen der Vorgänge in Xinjiang zum ersten Mal seit dreißig Jahren Sanktionen gegen China erlassen. Uwe Behrens untersucht die Vorwürfe:

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Literatur und Kunst

Die Mauthausen-Kantate

Die Mauthausen-Kantate

06.04.2021: Heute vor 80 Jahren, am 6. April 1941, begann der Angriff Deutschlands auf Jugoslawien und Griechenland. Bis 1944 verübten SS und Wehrmacht in Griechenland zahlreiche Massaker, verschleppten Griechinnen und Griechen in Konzentrationslager, plünderten Land und Leute aus und zerstörten es bei ihrem Abzug. Den Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung fielen zehntausende Kinder, Frauen und Männer zum Opfer, Hunderttausende verhungerten. Nahezu alle griechischen Jüd*innen wurden deportiert und ermordet.

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Im Interview

"Die neue Zeit der Gewerkschaft". Dialog zwischen Luciana Castellina und Maurizio Landini

08.04.2021: In einem Gespräch mit Luciana Castellina plädiert der Generalsekretär des linken italienischen Gewerkschaftsdachverbandes CGIL, Maurizio Landini, für eine verbindende Klassenpolitik zur Durchsetzung eines sozial-ökologischen Umbaus. Er schlägt vor, an die Errungenschaften der 1968/1970er Jahre anzuknüpfen und die Tradition dieser Kämpfe unter den heutigen Bedingungen wieder aufzugreifen, um eine neue Ära der Demokratie und der Partizipation zu eröffnen. Neben der traditionellen Gewerkschaftsarbeit müsse mit einer "Gewerkschaft auf der Straße" und im Bündnis mit sozialen Bewegungen die gesamte menschliche Lebenssituation der Arbeiter*innen in den Konflikt einbezogen werden. kommunisten.de bedankt sich bei »il manifesto« für die freundliche Genehmigung zur Veröffentlichung:

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Videos

Mietendeckel gekippt - mit Andrej Holm

Mietendeckel gekippt - mit Andrej Holm

Am Donnerstag (15.3.) hat das Bundesverfassungsgericht den Berliner Mietendeckel gekippt. Helle Panke hat den Stadtsoziologen Dr. Andrej Holm unmittelbar nach dem Karlsruher Urteil gefragt, was das Gericht genau beschlossen hat, welche Folgen das für die Berliner Mieterinnen und Mieter haben kann und was man jetzt tun kann, um sozialen Wohnraum zu erhalten und Mietspekulationen entgegenzuwirken.

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Im Land des Sandes. In der Westsahara

Westsahara: In den befreiten Gebieten

Westsahara: In den befreiten Gebieten

Bericht von Kerem Schamberger |

19.02.2019: Die letzten Tage in der Westsahara waren geprägt von Sand. Überall Sand, wie schon im ersten Blogeintrag beschrieben. In jeder Ritze, in jeder Pore. Warum? Weil wir in die von der Polisario befreiten Gebiete gefahren sind und dort noch mehr Wüste ist, als schon in den Flüchtlingslagern um Tindouf.

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Corona EBI no profit on pandemic ELEuropäische Bürgerinitiative "Jeder verdient Schutz vor Covid-19 - Kein Profit durch die Pandemie"
Unterzeichnen hier

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Mietendeckel gekippt - mit Andrej Holm

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Zum Vormerken: 50 Jahre MSB Spartakus - 12. Juni 2021 in KölnMSB konstituiert

Liebe Freundinnen und Freunde, wir möchten Euch einladen:

Am 22. Mai 1971 wurde der Marxistische Studentenbund Spartakus (MSB) in Bonn gegründet. Er war in den 1970ern und 1980ern einer der einflussreichsten Studierendenverbände, in dem sich mehrere tausend Studentinnen und Studenten organisierten. Im Mai 2021 wird dieses Ereignis fünfzig Jahre her sein. Wir nehmen es zum Anlass, zu einer Wiederbegegnung einzuladen.
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Dossier "Linke Strategien"

Im Dossier "Linke Strategien" sind Artikel zusammengestellt, die auf kommunisten.de in verschiedenen Rubriken erschienen sind und sich mit Fragen linker Strategie, Neuformierung der Linken, etc. befassen.

Zum Dossier


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