Banken drehen Quelle den Hahn zu

Tools
PDF

23.10.09: Bis über die Bundestagswahl wurden die Hoffnungen genährt. Politiker haben mit den Menschen bei Quelle gespielt, um Wählerstimmen zu fangen. Wie auch Thomas Middelhof, Chef des Mutterkonzerns Acandor, mit der Belegschaft gespielt hatte. Ihm ging es ums Geld. Der Geldjongleur hatte die Warenhäuser des Konzerns an Immobilienfonds verkauft, an denen er persönlich beteiligt ist. Dieser Immobilienfond wiederum verpachtete die Gebäude zu außergewöhnlich hohen Mieten an den Karstadt-Konzern zurück. Arcandor und die Töchter Karstadt und Quelle wurden ausgesaugt.

Betriebsrat und Belegschaft - der Sozialpartnerschaft im Hause Quelle verhaftet - machten Zugeständnis über Zugeständnis. Immer in der Hoffnung, Arbeitsplätze retten zu können. Jetzt haben die Banken der Quelle den Geldhahn zugedreht. Das Aus für das Traditionshaus Quelle.

Insolvenzverwalter Klaus Hubert Görg nannte als ausschlaggebenden Grund für die Pleite, dass es zu keiner Einigung über die Finanzierung des Versandgeschäfts gekommen ist. Beim Versandgeschäft gibt Quelle die Forderungen des Unternehmens an seine Kunden an eine Bank weiter. Diese finanziert die offenen Beträge gegen Provision vor. Die Quelle-Hausbank Valovis wies die Schuld für den Quelle-Crash der Commerzbank und der BayernLB zu. Diese hätten sich geweigert in Vorleistung zu treten. Ausgerechnet die Bayern LB und die Commerzbank, die selbst nur mit Staatsgeldern überleben, haben Quelle die Rettung versagt.

Dieses Beispiel zeige einmal mehr, so der DKP-Vorsitzende Stehr, dass der Regierungsplan zur Sanierung des Bankensystems nicht funktioniere. „Die Banken erhalten Milliarden Steuergelder. Aber der Kreditfluss kommt nicht in Gang. Die Banken vergeben keine Kredite, wenn es um die Rettung von Arbeitsplätzen geht. Sie nutzen die öffentlichen Mittel, um im Interesse ihrer Aktionäre ihre Bilanzen zu reparieren. Deshalb muss das gesamte Bankensystem sofort verstaatlicht und unter öffentliche, demokratische Kontrolle gestellt werden.“

Regierung setzt auf Konzentration
Bundeskanzlerin Merkel und Wirtschaftsminister Guttenberg hatten bereits im Juni, als der Mutterkonzern Arcandor Insolvenz anmeldete, ihre Ablehnung einer Rettung kundgetan. Sie setzten darauf, dass die lukrativen Teile von Quelle von Finanzinvestoren übernommen werden. Auch der Hamburger Otto-Versand hat bereits Interesse am Auslandsgeschäft von Quelle angemeldet.
Die Karstadt-Warenhäuser soll der Handelsriese Metro übernehmen. Metro-Chef Cordes will 60 der insgesamt 92 Kaufhäuser der Konkurrenz schlucken. Metro würde auf diese Weise einen Konkurrenten beseitigen und könnte mit seiner Kaufhof-Kette die Welt der Warenhäuser in den Innenstädten dominieren. Außerdem hätte Metro auf diese Weise Immobilien in attraktiven Lagen für seine expandierenden Saturn- und Mediamarkt-Filialen erworben. Nach den bisher bekannten Fusionsplänen sollen Karstadt und Kaufhof zu einer "Deutschen Warenhaus AG" unter Kaufhof-Führung zusammen gelegt werden. Karstadt und Kaufhof kommen insgesamt auf mehr als 200 Filialen. Metro-Berechnungen zufolge werden vermutlich rund 40 Warenhäuser auf der Strecke bleiben. Neben 30 Karstadt-Häusern dürften aber auch 10 Kaufhof-Filialen wegfallen. Zehntausende Beschäftigte müssen diesen Deal mit ihrem Arbeitsplatz bezahlen.

Tausende verlieren bei Quelle ihren Job
Bereits zum 1. November wird Tausenden Mitarbeitern des größten Versandhändlers gekündigt. Wie viel insgesamt betroffen sein werden, ist noch offen. Die Schätzungen schwanken zwischen 5.000 und mehr als 10.000. Hinzu kommen viele Hunderte Jobs bei Quelle Zulieferern oder Logistik-Unternehmen wie der DHL.

Schmeißt die Chefs raus!
„Schmeißt die Chefs raus!“, hatte die DKP bereits im Sommer gesagt, als Beschäftigte von Karstadt und Quelle für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze demonstrierten. Jetzt erklärte der DKP-Vorsitzende Heinz Stehr in einer Solidaritätsadresse an die KollegInnen bei Quelle: „Wenn die Kapitalvertreter, die in Jahrzehnten Riesenprofite erwirtschafteten, jetzt keinen Sinn mehr sehen in der Weiterführung der Produktion, dann muss die Frage diskutiert werden, dass der Betrieb in öffentliches gesellschaftliches Eigentum überführt wird. Eure Produkte sind gerade für jenen Teil der Bevölkerung interessant gewesen, die auf den Pfennig schauen mussten. Als DKP fordern wir deswegen: Überführung der Quelle GmbH in gesellschaftliches Eigentum. Kontrolle aller betrieblichen Bereiche durch Vertreter der Belegschaften, der Gewerkschaften, der Öffentlichkeit und durch demokratische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Erstellung eines Konzeptes zur Sicherung aller Arbeitsplätze und Standorte. Ein solches Konzept wird allerdings nur dann durchsetzungsfähig sein, wenn vor allem die organisierte Arbeiterbewegung in den Gewerkschaften branchenübergreifend bereit ist, für ein solches Konzept auch durch andere Kampfmaßnahmen als bisher einzutreten.“

Gemeinsam aufstehen
Die Region Nürnberg/Fürth wird durch die Pleite von Quelle zur wirtschaftlichen Katastrophenregion: Im Jahr 2003 haben 1.300 KollegInnen bei Grundig ihre Jobs verloren, dann drei Jahre später 1.750 bei der Schließung von AEG. 3.700 Menschen haben schon ihren Job bei Quelle verloren. Nun folgen 4.000 weitere Quelle-Mitarbeiter und Hunderte Beschäftigte bei Zulieferern. „Es ist Zeit, dass diese Region gemeinsam aufsteht“, sagt der Nürnberger IG Metall Bevollmächtigte Jürgen Wechsler. Allein in der Nürnberger Metall- und Elektroindustrie sind derzeit 26.000 Beschäftigte in Kurzarbeit. Schlimmstenfalls drohe hier ein Verlust von 10.000 Arbeitsplätzen, befürchtet der Metaller. „Hier droht ein Arbeitsplatz-Tsunami“, sagte Wechsler. Er fordert neben den aktuellen Hilfen für die Quelle-Betroffenen „ganz schnell Strukturhilfen von der Staatsregierung“.
Der Sprecher der DKP Nordbayern, Gustl Ballin, sagte: „Über die aktuelle Rettung von Quelle hinaus müssen die Weichen zur Stärkung der Binnenwirtschaft gestellt werden. Und dies bedeutet: sofortige Einführung eines flächendeckenden, gesetzlichen Mindestlohnes von 10 Euro, Anhebung des Arbeitslosengeldes II auf eine Höhe über der Armutsgrenze, Weg mit Hartz IV. Notwendig ist ein Zukunftsinvestitionsprogramm unter dem Motto „Der Mensch geht vor Profit“. Mit diesem Programm muss mit dem sozialen und ökologischen Umbau des Produktions- und Konsumtionsmodells und der Schaffung von Arbeitsplätzen in Bereichen wie Erziehung, soziale Dienste und Infrastruktur begonnen werden.“

Text: lm
Foto: Olaf S

siehe auch: Kaufhaus-Monoploy

siehe auch: Nach dem Quelle-Aus: Suche nach Perspektiven (ver.di 23.10.2009)

Internationales

Trumps Anschlag auf die Demokratie

Trumps Anschlag auf die Demokratie

08.01.2021: "Ein Faschist hat seit Januar 2017 das Weiße Haus besetzt. Wenn er einen oder zwei Generäle dazu bringen könnte, mit ihm zu gehen und die Truppen dafür bereitzustellen, gibt es dann wirklich noch irgendeinen Zweifel, dass Trump die US-Demokratie komplett zerstören würde?" (People's World, 6.1.2021)

weiterlesen

Europa

Julian Assange bleibt im britischen Guantanamo in Haft

Julian Assange bleibt im britischen Guantanamo in Haft

12.01.2021: Am 4. Januar 2021 urteilte ein Londoner Gericht, dass der Wikileaks-Gründer Julian Assange nicht in die USA ausgeliefert werden soll. Dennoch bleibt Assange im Hochsicherheitsgefängnis Belmarsh, bekannt als britisches Guantanamo, weiter inhaftiert. Ein Anschlag auf das Leben und die Gesundheit von Julian Assange.

weiterlesen

Linke / Wahlen in Europa

Tränengas, Schockgranaten und Wasserwerfer gegen Gedenken an Studentenaufstand in Athen

Tränengas, Schockgranaten und Wasserwerfer gegen Gedenken an Studentenaufstand in Athen

18.11.2020: Bereitschaftspolizeikommandos und Wasserwerfer marschierten gestern (17.11.) wie eine Besatzungsarmee in den Hauptstraßen der griechischen Hauptstadt. Das Ministerium für Bürgerschutz setzte über 6.000 Beamte ein, um "Recht und Ordnung" während des Jahrestags des Aufstands der Studierenden der Polytechnischen Universität am 17. November 1973 aufrecht zu erhalten. Wie der Staatsrundfunk (ERT) am Sonntag berichtete, sind Versammlungen von mehr als vier Menschen von Sonntag an und bis zum 18. November verboten, angeblich um "die öffentliche Gesundheit vor der Pandemie zu schützen".

weiterlesen

Deutschland

Bald neueste Atombomben in Deutschland

Bald neueste Atombomben in Deutschland

13.01.2021: Obwohl der Deutsche Bundestag vor mehr als 10 Jahren den Abzug der US-Atombomben verlangte, sind sie immer noch da - und sie werden sogar modernisiert ++ das US-Labor für Nuklearwaffentechnik meldet erfolgreichen Test der neuen Generation von Atombomben ++ Massenproduktion und Stationierung in Europa soll ab 1. Oktober 2021 beginnen ++ Nancy Pelosi: ″verhindern, dass ein instabiler Präsident militärische Auseinandersetzungen entfacht oder die (Nuklear-)Codes abruft und einen Atomschlag anordnet" ++ IPPNW appelliert an Bundesregierung, dem UN-Vertrag für ein Verbot von Atomwaffen beizutreten

weiterlesen

Kapital & Arbeit

Wasser als Ware an der Börse

Wasser als Ware an der Börse

06.01.2021: Kommerz siegt über Menschenrecht: Seit dem 7. Dezember 2020 wird an der Chicagoer Börse mit Wasser gehandelt ++ Der Gang von Wasser an die Börse ist das Ergebnis einer langen Reihe von Schritten, schreibt Riccardo Petrella in einem Artikel bei Pressenza, einer internationalen Presseagentur, die sich auf Nachrichten zu den Themen Frieden und Gewaltfreiheit spezialisiert hat.

weiterlesen

Aus Bewegungen und Parteien

"Tiere haben mehr Rechte als wir"

08.01.2021: Mit Verspätung veröffentlichen wir einem Weihnachtsbrief, den Flüchtlingsgruppen aus dem Lager Kara Tepe auf der griechischen Insel Lesbos an Europas Bürger*innen und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen geschrieben haben.

weiterlesen

Analysen

Westsahara: Der vergessene Konflikt

Westsahara: Der vergessene Konflikt

18.12.2020: Nach fast 30 Jahren Waffenstillstand ist der Krieg in die Westsahara zurückgekehrt. Am Freitag, den 13. November 2020, erklärte Brahim Ghali, Präsident der Demokratischen Arabischen Republik Sahara (DARS), das mit Marokko im Jahr 1991 unterschriebene Waffenstillstandsabkommen für beendet. Marokkanische Soldaten haben an diesem Tag auf saharauische Zivilist*innen geschossen. Am 18. November erklärte Brahim Ghali das gesamte Territorium der Westsahara "einschließlich seiner Land-, See- und Lufträume" zum Kriegsgebiet. Seit diesem Zeitpunkt führt die Saharauische Volksbefreiungsarmee (SPLA) Angriffe gegen Stellungen der marokkanischen Armee durch. Die Tragödie des Krieges verschafft einem von der Weltöffentlichkeit vergessenen Konflikt wieder Aufmerksamkeit.

weiterlesen

Meinungen

Am Konflikt arbeiten. Über Zukunftsprojekte und linkes Regieren

Am Konflikt arbeiten. Über Zukunftsprojekte und linkes Regieren

21.12.2020: Die bundesweite Richtung geht nach schwarz-grün. Ist vor diesem Hintergrund eine Diskussion über die Bedingungen linker Zukunftsprojekte und linken Regierens hinfällig? Nein, sagt Mario Candeias und plädiert dafür, dass sich die Linke auf umsetzbare Zukunftsprojekte in der kommenden Zeit konzentrieren soll. Er benennt mögliche Projekte und rote Linien und schlägt vor, an einem "Zehn-Punkte-Programm für eine Linksregierung" zusammen mit einem breiten Bündnis zu arbeiten, um sozialistische Alternativen sichtbar zu machen. Das sei auch wichtig zur Reorganisation der Linken - "unabhängig davon, ob es später zu einer Linksregierung kommen sollte oder nicht".

weiterlesen

Der Kommentar

Trumps gescheiterter Coup war keine Komödie

Trumps gescheiterter Coup war keine Komödie

Ein Kommentar von Giorgio Cremaschi, Ex-Generalsekretär der italienischen Metallgewerkschaft FIOM  

09.01.2021: Die Bilder vom Sturm aufs Kapitol in Washington sind um die Welt gegangen. Wie sind die Geschehnisse einzuordnen? War das ein Staatsstreich, innerstaatlicher Terrorismus, wie die Bürgermeisterin der Hauptstadt sagt, oder lediglich eine Aktion aufgestachelter Trump-Anhänger, die zwischen Fiktion und Realität nicht mehr unterscheiden können und überforderten Sicherheitskräften gegenüberstanden? Giorgio Cremaschi meint, dass Trump eine lange vorbereiteten Staatsstreich organisiert hat, der ″hätte erfolgreich sein können, aber ihm fehlte dann die Unterstützung, mit der er gerechnet hat″. Wenn Trump nicht im Gefängnis lande, werde "sein Coup weitergehen und die US-Politik bestimmen":

weiterlesen

marxistische linke - Partnerin der Europäischen Linken

Autobahn-Baustopp - der "Mietendeckel der Mobilität"?

Autobahn-Baustopp - der

Was der "Hambi" für den Kohleausstieg ist, kann der "Danni" für das Ende neuer Autobahnen sein     
von Sabine Leidig *)

Ich schreibe diesen Text am 21. November 2020, während Räumung und Rodung im Dannenröder Wald mit zunehmender Brutalität vorangetrieben werden. Heute früh ist zum dritten mal ein Mensch abgestürzt. Während ein offener Brief namhafter Akteur*innen unverzügliches Innehalten fordert, und die evangelischen Pröbste darum bitten, wenigstens am Sonntag den Polizeieinsatz zu unterbrechen, schweigt die schwarze und die grüne Landesspolitikprominenz dröhnend. Während Soliaktionen vor Parteizentralen oder Landtag abgeräumt werden, verkündet Robert Habeck beim Online-Parteitag zwar, dass der Bundesverkehrswegeplan gestoppt werden müsse, doch der grüne Landesverkehrsminister lässt im Einvernehmen mit dem CDU-Innenminister, den Bau der anachronistischen A49 vor...

weiterlesen

Videos

Chile: Nach der Revolte - ein Zwischenbericht

Chile: Nach der Revolte - ein Zwischenbericht

Ein Film von Gaby Weber

14.01.2020: Gaby Weber hat soeben ihren neuen Film über die Revolte in Chile fertiggestellt. Ihr Fazit: im Moment hat die Regierung Zeit gewonnen, aber die Ruhe ist trügerisch. Wenn die neue Verfassung nicht auf die Hauptforderungen der Bevölkerung eingeht, wird Nach-der-Revolte ein neues Vor-der-Revolte sein.

weiterlesen

Farkha Festival

Farkha Jugendfestival 2020 abgesagt

Farkha Jugendfestival 2020 abgesagt

Palästina braucht auch in den Zeiten von Corona unsere Unterstützung!

Liebe Freund*innen, liebe Genoss*innen, liebe Internationalist*innen,
ich weiß, in letzter Zeit gab es hier eine Reihe von Spendenbitten für progressive Projekte in Zeiten von Corona - jetzt kommt noch eine, die von mir ausgeht und von Herzen kommt: es geht um das diesjährige Farkha-Jugendfestival und die Menschen in diesem kleinen widerständigen Dorf in der Westbank/Palästina.

weiterlesen

Im Land des Sandes. In der Westsahara

Westsahara: In den befreiten Gebieten

Westsahara: In den befreiten Gebieten

Bericht von Kerem Schamberger |

19.02.2019: Die letzten Tage in der Westsahara waren geprägt von Sand. Überall Sand, wie schon im ersten Blogeintrag beschrieben. In jeder Ritze, in jeder Pore. Warum? Weil wir in die von der Polisario befreiten Gebiete gefahren sind und dort noch mehr Wüste ist, als schon in den Flüchtlingslagern um Tindouf.

weiterlesen

Der Kommentar

Trumps gescheiterter Coup war keine Komödie

Trumps gescheiterter Coup war keine Komödie

Ein Kommentar von Giorgio Cremaschi , Ex-Generalsekretär der italienischen Metallgewerkschaft FIOM  

09.01.2021: Die Bilder vom Sturm aufs Kapitol in Washington sind um die Welt gegangen. Wie sind die Geschehnisse...

weiterlesen

marxistische linke - Partnerin der Europäischen Linken

Autobahn-Baustopp - der "Mietendeckel der Mobilität"?

Autobahn-Baustopp - der

Was der "Hambi" für den Kohleausstieg ist, kann der "Danni" für das Ende neuer Autobahnen sein     
von Sabine Leidig *)

Ich schreibe diesen Text am 21. November 2020, während Räumung und Rodung im ...

weiterlesen

Videos

Chile: Nach der Revolte - ein Zwischenbericht

Chile: Nach der Revolte - ein Zwischenbericht

Ein Film von Gaby Weber

14.01.2020: Gaby Weber hat soeben ihren neuen Film über die Revolte in Chile fertiggestellt. Ihr Fazit: im Moment hat die Regierung Zeit gewonnen, aber die Ruhe ist trügerisch. Wenn die neue Verfas...

weiterlesen

++++++++++++++++++++++++++++++++

Zum Vormerken: 50 Jahre MSB Spartakus - 12. Juni 2021 in KölnMSB konstituiert

Liebe Freundinnen und Freunde, wir möchten Euch einladen:

Am 22. Mai 1971 wurde der Marxistische Studentenbund Spartakus (MSB) in Bonn gegründet. Er war in den 1970ern und 1980ern einer der einflussreichsten Studierendenverbände, in dem sich mehrere tausend Studentinnen und Studenten organisierten. Im Mai 2021 wird dieses Ereignis fünfzig Jahre her sein. Wir nehmen es zum Anlass, zu einer Wiederbegegnung einzuladen.
Weiterlesen

++++++++++++++++++++++++++++++++

Dossier "Linke Strategien"

Im Dossier "Linke Strategien" sind Artikel zusammengestellt, die auf kommunisten.de in verschiedenen Rubriken erschienen sind und sich mit Fragen linker Strategie, Neuformierung der Linken, etc. befassen.

Zum Dossier


EL Star 150

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.