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Am Dienstag, 22.6.2010 plante die Bundeswehr, mit ihrem Bundeswehrtruck an dem Münchner Lion-Feuchtwanger-Gymnasiums eine Propagandaveranstaltung abzuhalten. Den SchülerInnen wurde dieser Auftritt erst einen Tag vorher angekündigt, womöglich um massive Proteste zu verhindern. Einige dieser SchülerInnen wandten sich an das Münchner AntiMil-Bündnis, das sofort Gegenproteste organisierte. Am Morgen verteilte die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend München (SDAJ) Flugblätter und erwirkte Aufmerksamkeit durch ein Transparent mit der Aufschrift: »Bundeswehr raus aus Schulen«.

Der Rektor des Gymnasiums versuchte den legitimen Protest zu verhindern. Als sich die Gegendemonstranten nicht beeindrucken ließen, rief er die Polizei , die auch sofort kam. Die Demonstranten hielten nun vor dem Eingang der Schule eine Spontankundgebung ab und es wurden viele Flyer verteilt. Die Aktion erhielt deutlichen Zuspruch von den SchülerInnen, die sich alle sehr abgeneigt von der Bundeswehrpräsenz zeigten.