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Im Bericht des Landesrechnungshofes zum Flughafen Essen / Mülheim (S.  284 ff) gibt es massive Kritik am Geschäftsgebahren. Sowohl bei der neuen Flugzeughalle (Kosten 1,14 Mio. €)  wie bei den diversen anderen Baumaßnahmen (Kanalerneuerung, Regenwasserbehandlungsanlage, Kontrollturmkanzel) bemängelt der LRH deutliche Vergaberechtsverstöße und bedenkliche Abrechnungen für nicht bewilligte Leistungen.

Die DKP fordert die Stadt Essen auf alles zur Aufklärung dieser Sachverhalte zu tun. Patrik Köbele: „Sollten sich diese Hinweise verdichten, sind möglicherweise auch rechtliche Schritte gegen die Verantwortlichen einzuleiten. Es geht  nicht an, dass einerseits in allen Bereichen die Einwohner der Stadt Essen von massivem Kahlschlag betroffen sind und andererseits der Verdacht auf Selbstbedienungsmentalität und finanzielle Unregelmäßigkeit besteht.
Der Rat der Stadt Essen muss sich dringend mit dem Bericht des Landesrechnungshofes befassen und entsprechende Konsequenzen ziehen. Es besteht Zeitdruck, die Aufklärung dieser Vorwürfe darf nicht ins Sommerloch fallen“

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