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12.09.2010: Mit mehreren Aktionen startete die DKP München an diesem Wochenende in den heißen Herbst.

Nokia, Siemens, BMW, Epcos, MAN, Telekom, Stadtwerke - die KollegInnen die am Freitag Morgen zur Arbeit eilen werden von GenossInnen der DKP München mit dem UZextra "Sparpaket stoppen" begrüßt.

Zu einem Filmabend mit Kurzfilmen aus Afghanistan, die die Filmemacherin Ute Oswald-Wagner mit afghanischen KollegInnen für das afghanische Fernsehen drehte, lud die DKP München am Freitag Abend in das KommTreff ein.

Zahlreiche FreundInnen aus der Friedenbewegung nutzen die Gelegenheit, sich besser über die Lebenssituation in Afghanistan zu informieren und mit der Filmemacherin zu diskutieren. Alle lernen, dass die Realitäten doch komplizierter sind, als man so meint. Aber auch, dass der Abzug der ausländischen Besatzer die Voraussetzung für einen Friedensprozess in Afghanistan ist.

Am Samstag Vormittag heißt es: "Sparpaket - Annahme verweigert". In der Fußgängerzone Weissenburgerstr. in Haidhausen ist die DKP mit einem Infostand präsent. Auf dem Gehweg liegen 500 Milliarden Euro Geldscheine. "Das Geld liegt auf der Straße - aber nur für die Banken und die Reichen", schallt es über Megafon. "Dafür wurden die Staatskassen geplündert. Jetzt werden die Arbeitnehmer, die Arbeitslosen, die Rentner und Familien in Haftung genommen." Die DKP fordert: "Die Reichen sollen für die Krise zahlen!"

 

Am Samstag gegen Abend schlängelt sich der Krisenwurm der DKP durch das Menschengewühl auf dem Streetlife-Festival. GreenCity hat wieder einmal die Autos aus Münchens Flaniermeile zwischen Odeonsplatz und Münchner Freiheit verdrängt und die ganze Strecke zu einem Riesenfest und Infomarkt umgewandelt. Zehntausende sind unterwegs. Und mitten drinn: der Krisenwurm der DKP. "Sparpaket - Annahme verweigert", ist die Losung. "Wow, the communists", kommentieren ausländische Touristen. "Die Kommunisten sind auch da", sendet der Moderator der Bühne von Radio Charivari in den Äther.