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von Sepp Aigner (9. und 10. Oktober 2010)
(...)Der Parteitag wählte eine neue Führung und beschloss zwei Dokumente, die Richtschnur für die Arbeit in der nächsten Zeit sein sollen. Die Diskussion war über lange Strecken sachlich - und inhaltlich auf einem viel höheren Niveau als das bei bürgerlichen Parteien der Fall ist.

Auf dem Parteitag bestätigte sich, dass es zwei gegensätzliche Strömungen gibt, die - schätze ich - jeweils ein rundes Drittel der Mitgliedschaft ausmachen, während das verbleibende Drittel zum Teil mit den Auseinandersetzungen nichts zu tun haben möchte, zum Teil mehr der einen oder der anderen Seite zuneigt. Allerdings haben sich im Vergleich zum 18. Parteitag die Gewichte verschoben. Die Tendenz um den stellvertretenden Parteivorsitzenden Leo Mayer und das Münchner isw - einem parteiunabhängigen Institut, das jedoch auf linke Gewerkschaftskreise und die DKP einigen Einfluss hat - ging aus dem Parteitag geschwächt hervor.

 


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