Aus den Regionen

In dieser Rubrik erscheinen Berichte über regionale Veranstaltungen, Kampagnen und Aktionen.

ernst_thaelmann1257431738»Mit Wut und Empörung« hat der Freundeskreis »Ernst-Thälmann-Gedenkstätte« e. V. Ziegenhals am Montag feststellen müssen, dass die Kiesewetter GmbH aus Storkow mit dem Abriss der Ernst-Thälmann-Gedenkstätte begonnen hat! Seit Jahren hatten sich die Aktivisten des Freundeskreises für den Erhalt des denkmalgeschützten früheren »Sporthauses Ziegenhals« eingesetzt. Hier  hatte der KPD-Vorsitzende Ernst Thälmann am 7. Februar 1933, wenige Tage nach der Machtübernahme durch die Hitler-Faschisten, zum letzten Mal zu seinen Genossen sprechen können. Seit 1953 beherbergte das Haus eine Ausstellung und Gedenkstätte für dieses Ereignis, das als Beginn des antifaschistischen Widerstandskampfes der illegalen KPD gilt.

Der Freundeskreis kritisiert, dass der Eigentümer des Gebäudes, ein Ex-Ministerialbeamter, »seine Schandtat eine Woche vor dem 65. Jahrestages der Befreiung vom Faschismus in Europa vollziehen und eine einzigartige antifaschistische Gedenkstätte abreißen lassen« will. »Ein Skandal, den wir nicht hinnehmen werden! Ein Skandal, der auf all jene politische Verantwortlichen im Land Brandenburg zurückfällt, die in den vergangenen Jahren entweder passiv blieben, was die Vorgänge um Ziegenhals betrifft, oder sich direkt schützend vor diesen Denkmalschleifer stellten und ihn damit ermutigten!

Weiterlesen: Abriss der Ernst-Thälmann-Gedenkstätte in Ziegenhals hat begonnen!

01.05.2010: Zu einer – gut besuchten – internationalistischen 1.Mai-Veranstaltung lud die DKP München gemeinsam mit KKE, KNE, DIDF und DIDF-Jugend ein.*) Ein griechischer und ein türkischer Genosse moderierten gemeinsam die Veranstaltung.

Ein Höhepunkt des Abends war die Begrüßung des griechischen Genossen Giannis Arassos, der nicht nur das KZ Dachau überlebt hat, sondern auch das Gefängnis der griechischen Militärjunta. Als er dann später am Abend mit den griechischen Musikern Jorgos und Kostas zwei antifaschistische Lieder mit der Mundharmonika begleitete, war die Begeisterung groß.

Weiterlesen: Wir zahlen nicht für Eure Krise – Mai-Veranstaltung der DKP München

„Für die notwendigen Dinge müssen die Finanzen vorhanden sein, falls nicht, muß das System geändert werden“ (Kurt Eisner)

Mit diesen Worten beendete der „emeritierte“ bayerische DGB-Vorsitzende Fritz Schösser seine Rede. Auf der traditionellen Mai-Kundgebung vor den ver.di- und NGG- Geschäftsstellen auf der gesperrten Hirnbein-Straße in Kempten. (Carl Hirnbein führte im 19.Jahrhundert im Allgäu die Milchwirtschaft nach Schweizer Vorbild ein, nachdem die Flachs- und Leinwirtschaft im Desaster endete).

Weiterlesen: Mai Kundgebung in Kempten

01.05.2010: Zur 1. Mai-Auftaktkundgebung der Gewerkschaft trafen sich vor dem Münchner  Gewerkschaftshaus mehrere tausend Kolleginnen und Kollegen, die sich zu einem bunten und von roten Fahnen dominierten Demozug zur großen DGB-Kundgebung auf dem Marienplatz formierten.

Weiterlesen: 1. Mai in München: Kampftag mit Kundgebung und Krisenlindwurm

fahne1-topGlaubt man den Politikern, dann ist das mit der Krise alles gar nicht so schlimm, und eigentlich ist sich ja auch schon vorbei. Klar, für die Reichen ist sie vorbei oder besser gesagt, es gab sie nie. Die meisten Firmen machen Gewinne, und es gibt in diesem Jahr sogar wieder mehr Millionäre und Milliardäre in Deutschland.
Doch die Krise ist da. Und die Kapitalisten spüren sie nur deshalb nicht, weil sie alle Krisenfolgen auf die normale Bevölkerung abgewälzt haben.

Besonders im Krisenvisier: die Jugend
Wir Jugendlichen sind besonders betroffen. In all den Firmen, in denen entlassen wurde und wird, sind wir oft die ersten, die gehen müssen. Denn meistens gilt: Wer als letzter gekommen ist, wird als erster gegangen.
Und quasi alle Firmen, auch die, die offiziell nicht entlassen, vernichten auf verschiedensten anderen Wegen Arbeitsplätze. Auf Wegen, die nicht so viel Aufsehen erregen wie Entlassungen, und die obendrein billiger sind. Und auch hier sind wir Jugendlichen überall besonders im Visier:
Die Firmen verringern drastisch die Zahl der Ausbildungsplätze. Allein 2009 wurden 50.000 Ausbildungsplätze weniger angeboten als ein Jahr zuvor. Und das, wo seit Jahren schon massiver Mangel an Ausbildungsplätzen herrscht!

Weiterlesen ...

sdajHartz IV, in letzter Zeit alle paar Tage großes Thema. Egal ob dabei der stellvertretende Kanzler Westerwelle, die BILD oder das Privatfernsehen sich zu Wort melden, einig sind sich alle: Irgendwie kosten die Hartz IV Empfänger zuviel Geld und mindestens die Hälfte von ihnen würde dabei auch noch betrügen. Sie seien zu faul und den arbeitenden Kolleginnen und Kollegen würden sie auf der Tasche liegen. Gönnerhaft durfte Kanzlerin Merkel dann festhalten, das ja doch der ein oder andere Arbeitsplatz zu wenig vorhanden wäre.

Weiterlesen ...

poing_27-4-20102Am 27.4.1945  wurden am Bahnhof der  Gemeinde Poing bei München 50 Häftlinge ermordet, die mit dem so genannten Todeszug von der KZ Außenstelle Mühldorf nach Dachau „evakuiert“ werden sollten.

Das Massaker von Poing
Im  April 1945 wurde die KZ-Außenstelle Mühldorf aufgelöst, etwa 3.600  Häftlinge wurden mit der  Bahn Richtung München/Dachau transportiert. Am Morgen des 27. April 1945 blieb der Todeszug in Poing wegen technischer Probleme liegen. Als sich am Nachmittag unter der Wachmannschaft das Gerücht verbreitete, der Krieg sei zu Ende, begannen sie die Wagentüren zu öffnen. Die entkräfteten KZ-Häftlinge verließen den Zug und versuchten die Flucht. Doch ein Luftwaffenleutnant alarmierte eine in der Nähe befindliche SS-Einheit; Soldaten und Zivilisten trieben mit äußerster Brutalität die Häftlinge zurück. Nur eine Stunde dauerte der Ausbruch. Dabei kamen 50 Menschen ums Leben, 200 wurden verletzt. Doch 250 Häftlingen gelang die Flucht. Sie erhielten Lebensmittel, Kleidung, Geld von der Bevölkerung, einige wurden von mutigen Bauern  versteckt.

Weiterlesen ...

Der 1.Mai ist für die meisten Menschen in der BRD nur noch ein weiterer freier Tag. Nahezu vergessen scheint das Anliegen des 1.Mai, an diesem Tag international für die Rechte der Lohnabhängigen zu kämpfen. Zu kämpfen bedeutet dabei nicht, einen Schönwetterspaziergang abzuhalten und anschließend Bockwurst essen zu gehen. Jeden Tag bekommen wir zu spüren, dass [...]
Weiterlesen: DKP Mecklenburg-Vorpommern: 1. Mai – Den Kampftag wiederbeleben!

Weitere Beiträge ...

Der Kommentar

Klimagerechtigkeit: Alle reden übers Wetter

Klimagerechtigkeit: Alle reden übers Wetter

25.11.2022: Ein Kommentar dazu, was uns die dieser Tage zu Ende gegangene Weltklimakonferenz lehrt:
die Einsicht, dass die vorherrschenden Mächte dieser Welt nicht die geringste Bereitschaft zeigen, von der Verwüstung dies...

weiterlesen

Im Interview

"Auf dem Spiel steht eine Revolution. Erdoğan will eine 'Großtürkei' schaffen."

Interview mit Nilüfer Koç , Sprecherin des Büros für internationale Angelegenheiten des Kurdischen Nationalkongresses KNK.     

23.11.2022: "Der Angriff wurde mit dem Segen der USA und Russlands ein...

weiterlesen

marxistische linke - Partnerin der Europäischen Linken

marxistische linke zum Krieg Russlands gegen die Ukraine

marxistische linke zum Krieg Russlands gegen die Ukraine

Die Waffen nieder! Nein zum Krieg!  

marxistische linke zum Krieg Russlands gegen die Ukraine  

Mit dem barbarischen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine ist etwas passiert, das wir nicht für möglic...

weiterlesen

Videos

Die Vergesellschaftungskonferenz "Strategien für eine demokratische Wirtschaft"

Die Vergesellschaftungskonferenz

Die Vergesellschaftungskonferenz "Strategien für eine demokratische Wirtschaft" fand vom 7. - 9. Oktober in Berlin statt. Über 1.000 Teilnehmer:innen diskutierten und lernten in mehr als 40 Workshops und Panels über Ansä...

weiterlesen

EL Star 150

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.