SDF einigt sich mit Damaskus: Gemeinsam gegen die türkische Aggression

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Syrien YPJ Kaempferinnen 214.10.2019  (mehrmals aktualisiert, zuletzt 20:12 Uhr): Autonome Selbstverwaltung Nord- und Ostsyriens und die Regierung in Damaskus einigen sich auf gemeinsame Abwehr der türkischen Aggression ++ neue Kriegsverbrechen der Türkei ++ Türkei bombt IS-Terroristen frei ++ Erklärung der Selbstverwaltung im Wortlaut

Am späten Sonntagabend haben die Autonome Selbstverwaltung Nord- und Ostsyriens und die Regierung in Damaskus eine Vereinbarung getroffen. Demnach werden Kräfte der syrischen Regierungsarmee SAA in die Grenzgebiete zur Türkei vorrücken, um gemeinsam mit den SDF der anhaltenden türkischen Aggression gegen Städte und Gebiete im Norden der Provinzen Hasaka und Raqqa zu begegnen, wo die türkischen Streitkräfte Massaker verüben, einige Gebiete besetzten und die Infrastruktur zerstören. Außerdem wurde vereinbart, dass auch alle anderen von der Türkei und ihren dschihadistischen Partnern besetzten Gebiete Syriens gemeinsam befreit werden sollen. Noch in der Nacht rückten Einheiten der syrischen Regierungsarmee SAA in Richtung Manbij und Kobane vor.

In einer Stellungnahme der Selbstverwaltung Nord- und Ostsyriens heißt es dazu:
"Infolgedessen haben wir mit der syrischen Regierung, die in der Pflicht steht, die Grenzen des Landes zu schützen und die Souveränität Syriens zu wahren, eine Vereinbarung getroffen. Die syrische Armee wird auf der Grundlage dieser Einigung ihre Streitkräfte im Grenzstreifen zwischen Syrien und der Türkei einsetzen. Die Regierungskräfte werden die SDF dabei unterstützen, die türkische Aggression abzuwehren und die von der türkischen Armee und ihren Söldnern besetzten Gebiete zu befreien. Diese Übereinkunft bietet die Möglichkeit, alle von der türkischen Armee besetzten syrischen Gebiete und Städte - beispielsweise Afrin - zu befreien." (Erklärung der Selbstverwaltung hier)

    Mazlum Kobane SDF commander in chief"Wir wissen, dass wir schmerzhafte Kompromisse mit Moskau und Bashar al-Assad eingehen müssen, wenn wir den Weg der Zusammenarbeit mit ihnen einschlagen wollen. Aber wenn wir uns zwischen Kompromissen und dem Völkermord an unserem Volk entscheiden müssen, werden wir sicherlich das Leben für unser Volk wählen."
Oberbefehlshaber der SDF Mazlum Abdi
 


Der Militärratsvorsitzende von Kobane, Ismat Sheikh Hassan, sagte am Sonntagabend: "Wenn die SDF sich nicht mit Damaskus einigen würden, dann würde Kobane wie Afrin oder noch schlimmer enden. Wir haben keine anderen Möglichkeiten." Er verwies darauf, dass die Treffen des Sicherheitsrates der Vereinten Nationen und der Arabischen Liga zu einer keiner Lösung geführt haben.

Syrien Kobane Ismat Sheikh Hassan"Jetzt haben wir eine Einigung mit der syrischen Regierung und den Russen erzielt, sie sollen noch heute Nacht in das Gebiet vorrücken. Aber wir sollten uns auf uns selbst verlassen, die Jugendlichen müssen zu den Waffen greifen, sich nicht den dschihadistischen Verbrechern ergeben", sagte der Militärratsvorsitzende von Kobane.

Der Oberbefehlshaber der SDF, Mazlum Abdi, gibt zu bedenken, dass es sehr schwierig für die Kräfte der syrischen Regierung wird, wenn Russland keine Luftdeckung gibt. Auch in Afrin waren Einheiten der syrischen Armee der SDF zu Hilfe gekommen und hatten im Bombenhagel der türkischen Luftwaffe schwere Verluste erlitten.

Syrien Einheiten SAA

Die regierungsnahe syrische Nachrichtenagentur SANA berichtet, dass die Syrisch-Arabische Armee SAA am Montag in einer großen Anzahl von Dörfern und Städten in der südlichen, südwestlichen und nördlichen Gegend von Raqqa, in al-Tabqa-Stadt und ihrer Umgebung und dem al-Tabqa-Militärflughafen Stellung bezogen hat.

Jenan Moussa, Reporterin von Arabic Al Aan TV, berichtet, dass sie kurdische Zivilist*innen in Derik in Nordsyrien befragt habe. "Ich sage nicht, dass dies eine offizielle Umfrage ist, aber es ist wichtig, dass sie alle gesagt haben, dass sie die syrische Armee der türkischen Armee vorziehen. Auch niemand, mit dem ich gesprochen habe, hat Pläne zu gehen, sobald die syrische Armee eintrifft."

Weitere Kriegsverbrechen der Türkei

Der Sprecher der UN-Kommission für Menschenrechte, Rupert Colville, kritisiert die Kriegsverbrechen der Türkei in einer Presseerklärung:

"… Uns liegen beunruhigende Berichte vor, wonach Luftangriffe und bodengebundene Angriffe der türkischen Armee und angegliederter bewaffneter Gruppen wichtige zivile Infrastrukturen und Objekte wie Wasserpumpstationen, Dämme, Kraftwerke und Ölfelder getroffen haben. Am 9. Oktober wurde die Hauptwasserversorgungsstation im Gebiet von Alouk im Gouvernement al-Hassakeh infolge eines türkischen Luftangriffs zerstört. Es ist wahrscheinlich, dass Tausende von Menschen in dem von der Station versorgten Gebiet keinen ausreichenden Zugang zu sauberem Wasser haben werden.

Wir haben auch erfahren, dass Gebiete im Norden Syriens, wie Afrin, al-Bab, Jarablus und Azaz, die bereits unter der Kontrolle türkischer Streitkräfte und/oder angeschlossener bewaffneter Gruppen stehen, weiterhin mit Gesetzlosigkeit und grassierender Kriminalität und Gewalt zu kämpfen haben. Wir haben konkrete Berichte über Einschüchterung, Misshandlung, Tötung, Entführung, Plünderung und Beschlagnahme von Häusern von Zivilist*innen durch die türkisch unterstützten bewaffneten Gruppen in diesen Gebieten erhalten."

Syrien ziviler Konvoi 19 10 13Am Sonntag machte sich die türkische Armee eines weiteren Kriegsverbrechens schuldig. Ein Autokonvoi, in dem sich Zivilist*innen und Journalist*innen aus mehreren Ländern befanden, wurde von der türkischen Luftwaffe bombardiert. Der Konvoi befand sich auf dem Weg von Qamişlo nach Serêkaniyê und wurde von Kräften der YPG begleitet. Bei dem Angriff wurden elf Menschen getötet, 74 wurden verletzt.

ANF-Korrespondent Ersin Çaksu, der bei dem Luftangriff verletzt wurde, erklärt, dass die Internationale Koalition im Vorfeld informiert war: "Dass es sich um einen zivilen Konvoi handelte, war allgemein bekannt. Es gibt noch ein weiteres wichtiges Detail: In der Region zwischen Hesekê und Til Temir fanden Aufklärungsflüge der Internationalen Koalition statt. Das zeigt die Zusammenarbeit zwischen dem türkischen Staat und den Koalitionskräften."

Ein äußerst verstörendes Video über den Bombenangriff befindet sich hier. (Youtube hat das Video inzwischen gelöscht. Die Gräueltaten der türkischen Luftwaffe sollen nicht gesehen werden)

Die Nachrichtenagentru Rudaw veröffentlicht das Video hier

Syrien ziviler Konvoi KRC

Türkei bombt IS-Terroristen frei

Am Sonntag sind Hunderte inhaftierte IS-Terroristen aus dem Gefangenenlager Ayn Issa geflohen, nachdem türkische Kampfflugzeuge eine Bombe in der Nähe abgeworfen haben. Jelal Ayaf, Co-Vorsitzender des Gefangenenlagers, erklärte, dass 859 Personen aus der Abteilung für ausländische IS-Terrorist*innen ausgebrochen sind. "Wir stehen vor sehr heftigen Angriffen und sind gezwungen, die Zahl der Wachen zu verringern", sagte er.

"Fast alle suspekten IS-Kämpfer flohen aus dem Lager", sagte SDF-Chefsprecher Mustafa Bali. "Wir fordern die ausländischen Regierungen erneut eindringlich auf, ihre Staatsangehörigen in die Heimat zurückzuholen, solange sie noch können. Die Chance verflüchtigt sich schnell."

Wenig später wurde auf dem Gelände zwischen dem Gefangenenlager und der türkischen Grenze die Fahnen des IS gehisst; ein Gebiet das die SDF erst vor wenigen Monaten von den Dschihadisten befreit hatte.

Die in Ain Issa stationierten us-amerikanischen Truppen zogen wenige Minuten vor dem Bombenangriff der Türkei und dem Ausbruch der IS-Dschihadisten aus der etwa 20 Meilen südlich der türkisch-syrischen Grenze liegenden Stadt zurück. US-Verteidigungsminister Mark Esper erklärte in einem Interview, dass die Vereinigten Staaten etwa 1.000 us-amerikanische Soldat*innen aus Nordsyrien in einem " besonnenen Rückzug " evakuieren würden. Die US-Soldat*innen seien in einer "sehr unhaltbaren Situation", es bestehe die Gefahr, dass sie zwischen zwei sich gegenüberstehenden Armeen gerieten.

Dies geschieht inmitten des Chaos, das durch die Freigabe des Angriffs der Türkei durch US-Präsident Donald Trump verursacht wird, und zahlreicher Kriegsverbrechen der türkischen Armee und ihrer dschihadistischen Verbündeten, Angriffen auf Wohngebiete und Krankenhäuser, Zerstörung der Infrastruktur zur Vertreibung der Bevölkerung .

Trump verteidigte seine Entscheidung, US-Streitkräfte aus den Gebieten im Norden Syriens abzuziehen in denen die türkische Armee angreift, und sagte am Samstag: "Sie (die Kurden) kämpfen für ihr Land und das ist gut, aber wir haben ihnen geholfen".

 

Wir haben nicht nur für unsere Interessen gekämpft.
Es ist an der Zeit, dass sich die Koalitionsmitglieder ihrer Verantwortung gegenüber den Menschen stellen, die im Kampf gegen den IS 11.000 Kämpfer*innen verloren haben.

Ilham Ahmed

 Syrien Ilham AhmedIlham Ahmed, Co-Vorsitzende des Syrisch Demokratischen Rates (SDC), entgegnete in einem Interview mit Kurdistan24, dass syrische Kurd*innen nicht nur um ihre eigenen Interessen kämpften.

"Eine Sache, die wir sicher wissen, ist, dass die YPG oder die SDF für den Schutz und den Dienst an der ganzen Menschheit gekämpft haben; ihr Kampf war nicht nur für kurdische Interessen", sagte sie und setzte hinzu: "Es ist an der Zeit, dass sich diese Koalitionsmitglieder ihrer Verantwortung gegenüber den Menschen stellen, die im Kampf gegen den IS 11.000 Kämpfer*innen verloren haben. … Es geht nicht nur um wirtschaftliche Interessen und Partnerschaft in der NATO, die der Westen mit der Türkei hat, sondern sie müssen alles tun, um einen Völkermord zu verhindern. Es ist eine historische Verpflichtung, die sie eingehen müssen."

Syrien Landkarte Orte

 

Salih Muslim: Es handelt sich um ein militärisches Abkommen und einen ersten Schritt

Der PYD-Sprecher Salih Muslim hat sich am Montag gegenüber ANF zum am Sonntag geschlossenen Abkommen zwischen der Autonomieverwaltung von Nord-und Ostsyrien und der syrischen Regierung geäußert. Salih betonte, dass die türkischen Angriffe nur noch von Russland gestoppt werden können.

Er sagte, dass bereits früher diverse Gespräche mit Russland und der syrischen Regierung geführt worden seien, dass sich aber Russland und die Regierung in Damaskus vor dem Rückzug der USA geweigert hätten ein Abkommen zu vereinbaren. (siehe auch hier)
"Die Angriffe, die Entwicklungen und der großartige Widerstand haben alle Seiten dazu gezwungen, die Angelegenheit zu überdenken. Die Russen haben gesehen, dass der syrische Staat dabei verliert, wenn die Türkei die Region besetzt. Wenn sich die Türkei einmal festgesetzt hat, geht sie nicht wieder weg. Dennoch handelt es sich nicht um ein wirkliches Abkommen, sondern eher um ein Vorgespräch", so Salih Muslim.

Und weiter:
"Bei dem zwischen dem Regime und der Autonomieverwaltung geschlossenen Abkommen handelt es sich um ein militärisches Abkommen und einen ersten Schritt, dem Gespräche folgen werden, um es gänzlich mit Inhalten zu füllen.
Das Abkommen besagt in groben Zügen folgendes: Die Grenzsicherheit bzw. die Souveränität des Staates Syrien ist verletzt worden. Um die Souveränität zu bewahren, müssen die Grenzen gemeinsam geschützt werden. Dafür werden syrische Soldaten an der Grenzlinie zwischen Dêrik und dem Euphrat stationiert und syrische Fahnen gehisst. Die syrischen Soldaten werden sich nicht innerhalb der Städte aufhalten, sondern an bestimmten Stellen außerhalb der Städte. Es wird keine Einmischung in die Arbeit der Autonomieverwaltung geben. Die Räte werden wie bisher ihre Arbeit fortsetzen."

Zusage einer Flugverbotszone

Es sei noch ein weiteres Versprechen gegeben worden. Russland und das Regime haben zugesagt, den Luftraum über Nord- und Ostsyrien für türkische Flugzeuge zu schließen und sich gegen Luftangriffe zu stellen, sagte der PYD-Sprecher.

Die Gespräche sollen in wenigen Tagen in Damaskus fortgesetzt werden, teilte Salih Muslim mit. Die Eckpunkte der Verhandlungen sind folgende: "Anerkennung der Autonomieverwaltung, verfassungsrechtliche Anerkennung der kurdischen und aller anderen Bevölkerungsgruppen. Ihre Rechte sollen in der Verfassung garantiert werden. Es handelt sich um einen Prozess. Welches Ausmaß der Rahmen dieses Abkommens haben wird, werden die kommenden Gespräche zeigen."

Keine IS-Gefangenen freigelassen

Salih Muslim wies die Behauptung von US-Präsident Donald Trump, dass "die Kurden“ gefangene Islamisten freilassen könnten, um die USA in den Krieg hineinzuziehen" entschieden zurück. "Wir haben niemanden freigelassen. Einigen ist aufgrund der türkischen Bombardierungen in der Nähe der Gefängnisse und Camps die Flucht gelungen. Beispielsweise ist die Umgebung des Gefängnisses und des Camps in Ain Issa bombardiert worden. In Ain Issa waren auch US-Militärs. Warum haben sie geschwiegen, als die Türken bombardiert haben? Warum haben sie die Türkei nicht aufgehalten? Eine Kriminalisierung der Kurden nützt niemandem."

 

 

Erklärung der Selbstverwaltung Nord- und Ostsyriens

 

Syrien Selbstverwaltung

Die Selbstverwaltung Nord- und Ostsyriens, mit ihren militärischen Kräften, den Syrisch Demokratischen Kräften SDF, die sich aus allen Bevölkerungsgruppen der syrischen Selbstverwaltungsgebiete zusammensetzen, bekämpfte den Terrorismus beginnend im Jahr 2014 in Kobani und setzte dann die Befreiungsschlachten gegen diese terroristische Gruppe in Nord- und Ostsyrien fort. Es gelang Manbij westlich des Euphrats, Tal Abyad, Tabqa zu befreien, bis schließlich die angebliche Hauptstadt des IS al-Raqqqa und dann Deir Ezzor befreit wurden und nach fünf Jahren Kampf am 23. März 2019 der Sieg über diese Gruppe errungen war.

Dieses befreite Gebiet entspricht geografisch einem Drittel der gesamten Gebiete Syriens.

Die SDF verlor während dieser Kämpfe 11.000 Märtyrer*innen, 24.000 wurden verletzt mit zum Teil einer dauerhaften Behinderungen.

Dies war ein hoher Preis, um die Syrer*innen und alle Beteiligten von der Unterdrückung und Brutalität dieser terroristischen Organisationen zu befreien und die territoriale Integrität Syriens zu bewahren.

Unser politisches Projekt in Nord- und Ostsyrien beabsichtigt keine Abspaltung von Syrien, sondern wir haben zum Dialog aufgerufen um die syrische Krise friedlich zu lösen. Wir haben kein Land angegriffen, insbesondere nicht die Türkei. Trotzdem nennt sie uns nach wie vor Terroristen, während sie selbst eine wichtige Rolle bei der Unterstützung des Terrorismus in Syrien gespielt hat. Gegenwärtig dringt die Türkei in syrisches Gebiet ein, das die SDF mit dem Blut und den Opfern ihrer Kinder befreit hat.

In den letzten fünf Tagen wurden die abscheulichsten Verbrechen gegen unbewaffnete Zivilist*innen begangen. Die SDF hat mit Würde und Mut reagiert, was zum Tod und zur Verletzung ihrer Kämpfer*innen führte, um die syrische Integrität zu bewahren. Aber die Türkei setzt ihren Angriff fort.

Infolgedessen haben wir mit der syrischen Regierung, die in der Pflicht steht, die Grenzen des Landes zu schützen und die Souveränität Syriens zu wahren, eine Vereinbarung getroffen. Die syrische Armee wird auf der Grundlage dieser Einigung ihre Streitkräfte im Grenzstreifen zwischen Syrien und der Türkei einsetzen. Die Regierungskräfte werden die SDF dabei unterstützen, die türkische Aggression abzuwehren und die von der türkischen Armee und ihren Söldnern besetzten Gebiete zu befreien. Diese Übereinkunft bietet die Möglichkeit, alle von der türkischen Armee besetzten syrischen Gebiete und Städte - beispielsweise Afrin - zu befreien.

In diesem Sinne verkünden wir allen Völkern Nord- und Ostsyriens, insbesondere unserer Bevölkerung im Grenzstreifen, die getroffene Vereinbarung. Die syrische Armee wird in Koordination und Kombination mit der Autonomieverwaltung und der SDF in der Region einziehen.

Selbstverwaltung Nord- und Ostsyrien
Ain Issa
13.10.2019

eigene Übersetzung aus dem englischen


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