Der Fußballspieler, der den Hitlergruß verweigerte

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Buch Anton Raab RuesselspringerOrtwin Bickhove-Swiderski über den Fußballer, Widerstandskämpfer und Humanisten Anton Raab

29.01.2020: Anton Raab, geboren am 16. Juli 1913 in Frankfurt/Main, spielte als "Halbrechter" (Mittelfeldspieler) für Eintracht Frankfurt und auch für die deutsche Jugendnationalmannschaft.

Mitte der 1930 Jahre zieht der Faschismus in Deutschland auf, die Nazipartei, also die NSDAP um ihren Führer, den Gefreiten, Adolf Hitler, gewinnt an Zuspruch. Aktiv unterstützt vom deutschen Großkapital kommt Hitler tatsächlich am 30. Januar 1933 an die Macht.

In dieser Zeit ist Anton Raab ein intelligenter Architekturstudent, der eine beruflich glänzende Zeit vor sich sieht. Durch die Eltern wurde Anton, so nach eigenem Bekunden, zu einem Pazifisten und Christen erzogen. Als er als 19jähriger aber in Hamburg einen Priester sah, der ein U-Boot segnete, kamen ihm große Bedenken. In der Familie waren vier Kinder, der Vater, ein Veteran von 1914-18, erzog ihn zum gewaltfreien Pazifisten.

Schon im Alter von 19 Jahren spielt er für Eintracht Frankfurt, er trägt die Rückennummer 9. Die Eintracht ist zu dieser Zeit, einer der besten deutschen Vereine. 1932 wird die Eintracht Deutscher Vizemeister. In der bürgerlichen Presse, aber auch von Sportjournalisten wird Anton Raab als großer Hoffnungsträger für den deutschen Fußball bezeichnet.

In der Jugendnationalmannschaft erhält er aus den Händen von Sepp Herberger (»Der Ball ist rund und das Spiel dauert 90 Minuten«) die Kapitänsbinde.

Buch Anton Raab FotoIn Stuttgart, wo die deutsche Jugendnationalmannschaft ein Spiel vor dem Auftritt der deutschen Fußball-Nationalmannschaft absolvierte, mussten sich diese Junioren vor der Ehrentribüne aufstellen. Im Stuttgarter Stadion waren 1933 über 45.000 Menschen. Die Ehrentribüne ist prall gefüllt mit Nazi-Würdenträgern und hochrangigen Sportfunktionären. Die deutsche Jugendnationalmannschaft bestreitet das Vorspiel. Die Mannschaften stellen sich wie gewohnt im Mittelkreis auf, die Hakenkreuzfahnen werden gehisst. Zuschauer und Spieler begrüßen die Nazis wie üblich mit dem Hitler Gruß. Eine Hand geht nicht zum Hitler Gruß hoch, die des Mannschaftskapitäns Anton Raab.

Der Gestapo war dies ein Dorn im Auge. Er wurde nicht sofort strafrechtlich zur Rechenschaft gezogen, sondern er wurde über 18 Monate überwacht und dann morgens um 4 Uhr in der Frühe bei seiner Mutter festgenommen. Seine Eltern sah er erst 10 Jahre später wieder.

Er wurde, da Jugendstrafrecht galt, zunächst 11 Monate inhaftiert und dann zu 15 Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Seine Inhaftierung musste er in dem Kasseler Gefängnis verbringen.

Anton Raab wurde mehrfach geschlagen und schwer misshandelt. Dabei kamen in ihm Selbstmordgedanken auf. Er wurde aber von einem Wachmann, der im Gefängnis zu seinem Freund geworden war, am Selbstmord gehindert. Raab fabrizierte einen Nachschlüssel und konnte so nach neun Monaten entkommen.

In Kassel versteckt ihn für 14 Tage eine Frau, deren Ehemann von den Nazis erschossen worden war.

Mit Hilfe seines Bruders konnte er mit einem Motorrad mit Beiwagen am 1. Mai 1937 in SS-Uniform und einer Nazi-Fahne nach Frankreich entkommen.

Er sprach kein Französisch und hatte kein Geld, dennoch half ihm Einheimische und die Résistance weiter.

Raab schrieb während der deutschen Besetzung in Frankreich pazifistische Flugblätter, die er an deutsche Soldaten verteilen ließ.

Nach der Kriegserklärung am 3. September 1939 musste Raab für die nationale Verteidigung arbeiten. Nach einem kurzen Gefängnisaufenthalt in Vitré wurde er in eine Rüstungsfabrik gesteckt.

Bei einem Fußballspiel in Cahors wurde er verletzt, die deutsche Polizei wollte ihn im dortigen Krankenhaus verhaften, die Nonnen versteckten ihn und nach drei Tagen konnte er entkommen.

In Treilliéres wird er von seiner späteren Frau Marienette über drei Jahre auf dem Dachboden des Elternhauses versteckt. Selbst die Eltern von Marienette wussten nicht, dass ein Deutscher auf dem Dachboden versteckt worden war.

Erst im Jahre 1944 konnte Anton Raab in die jetzt befreite Stadt Nantes zurückkehren. Er wird sofort wieder Spieler für den FC NANTES - von 1944 bis 1946 Spieler, von 1946-1949 Trainer und Sportdirektor von 1956 bis 1961. Danach eröffnet er ein Sportgeschäft in Nantes.

Die Verbindung zu den Leuten in Treilliéres ist nie abgerissen, er unterstützte die Kinder und übernahm des öfteren die Krankenhauskosten für ältere Mitbürger.

Der große Fußballer, Widerstandskämpfer und Humanist Anton Raab, verstarb am 12. Dezember 2006 in Nantes.

   Buch Anton Raab Auszug2     
  Auszug aus "Anton und Marinette"  

Kollege Heinrich Droege, der Frankfurter Arbeiterdichter und DGB Funktionär schrieb eine Liebesgeschichte über Anton und Marinette. Ein kleines lesenswertes Büchlein (Foto oben). Der Nachlass von Kollege Droege liegt im Dortmunder Fritz-Hüser Institut und muss von mir dort noch ausgewertet werden.

Auch in dem Heft von Horst Scharnagel: "Das hört nie auf", ist diese Liebesgeschichte abgedruckt. [1] Dort findet sich noch dieser Hinweis:
"Nachschrift: Viele Wochen, nachdem ich diese Geschichte aufgeschrieben hatte, aber noch bevor sie zum Druck ging, habe ich durch einen Anruf von Anton erfahren, dass Marienette gestorben ist. Anfang Oktober 1982 ist sie außer Haus zusammengebrochen. Als Anton zu ihr kam, war sie schon tot. Sie sei sofort tot gewesen, haben die Leute gesagt, die dabei waren".

Der blasse DFB Präsident Fritz Keller erklärte vor wenigen Tagen: Der Fußball aus der Nazi-Zeit und deren Folgen müssen aufgearbeitet werden. "Dieses unfassbare Grauen, dieses beispiellose Leid, das den Menschen angetan wurde, schmerzt umso mehr, weil der Fußball, der heute für Verständigung und Vielfalt einsteht und gegen Rassismus und Diskriminierung, sich damals nicht widersetzt hat. Im Gegenteil:"Er hat sich mitschuldig gemacht", sagte Keller. "Wir spüren eine besondere Verantwortung".

Worin jetzt die "besondere Verantwortung" des DFB liegt, ließ Keller leider offen.

Wir die Gewerkschafter und VVN Mitglieder hätten aber konkrete Anregungen: In Frankfurt könnte eine Straße nach Anton Raab benannt, in der DFB Zentrale eine Ausstellung organisiert und nicht zuletzt Projekte mit viel Geld im Jugendbereich – gegen Rassismus – unterstützt werden. Dass vom DFB keine konkreten Aussagen kommen, wundert uns nicht, so ist der DFB immer noch mit dem sog. DFB Sommermärchen-Skandal beschäftigt. Danach soll angeblich für den WM Zuschlag 2006 aus einer schwarzen Kasse Geld an das Bewerbungskomitee geflossen sein.

Loewenfans gegen rechts Nie wieder

Bundesligavereine im Ruhrgebiet sind da schon viel weiter. Der FC Schalke hat seine NS-Zeit gründlich aufgearbeitet. So gibt es Auf Schalke die Ernst Alexander Auszeichnung. Ernst Alexander war ein jüdischer Fußballer des FC Schalke 04, er kam in Auschwitz um.

Und auch der BVB ehrt seinen Platzwart, den Kollegen Heinrich Czerkus, er war bekennender KPD-Mann und wurde von den Nazis im Dortmunder Rombergpark erschossen.

Faschismus ist keine Meinung – sondern ein Verbrechen.

txt: Ortwin Bickhove-Swiderski
DGB Kreisvorsitzender Coesfeld, VVN-Mitglied, Mitglied im VS (Verband der Schriftsteller) bei ver.di

Foto von Anton Raab: http://memoirescanaris.free.fr/?p=57  

 

[1]
Buch Das hoert nie auf

 

Das hört nie auf. Lebensgeschichten vom Anfang des Faschismus bis heute
ISBN-13: 9783923440061
Seiten: 191
Verlag: az-Verlag, Verlag der anderen Zeitung
Erschienen: 1983

 

 

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ISM-Forum am Donnerstag, 21.1.2021, 18 Uhr
ISM Forum AZV 2021 01 21

Mehr Infos und Zugang zur Zoom-Veranstaltung
https://www.solidarische-moderne.de/de/article/611.arbeitszeitverkuerzung-fuer-wen-und-warum.html

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Zum Vormerken: 50 Jahre MSB Spartakus - 12. Juni 2021 in KölnMSB konstituiert

Liebe Freundinnen und Freunde, wir möchten Euch einladen:

Am 22. Mai 1971 wurde der Marxistische Studentenbund Spartakus (MSB) in Bonn gegründet. Er war in den 1970ern und 1980ern einer der einflussreichsten Studierendenverbände, in dem sich mehrere tausend Studentinnen und Studenten organisierten. Im Mai 2021 wird dieses Ereignis fünfzig Jahre her sein. Wir nehmen es zum Anlass, zu einer Wiederbegegnung einzuladen.
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Dossier "Linke Strategien"

Im Dossier "Linke Strategien" sind Artikel zusammengestellt, die auf kommunisten.de in verschiedenen Rubriken erschienen sind und sich mit Fragen linker Strategie, Neuformierung der Linken, etc. befassen.

Zum Dossier


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