Internationales

18.01.2011: In atemberaubender Geschwindigkeit verwandelte sich eine soziale Bewegung in einen breiten Volksaufstand. Tunesiens Diktator Ben Ali wurde ins Exil verjagt. Aber Ben Alis bisherige Komplizen versuchen zu retten, was zu retten ist. Der Kampf ist noch nicht zu Ende. "Die Revolution geht weiter", skandieren die DemonstrantInnen unter der Losung "Freiheit, Arbeit, Würde". Für Empörung sorgten Berichte, wonach die Ehefrau Ben Alis vor der Flucht mehr als eine Tonne Goldbarren von der Zentralbank abgeholt haben soll. Die neue Regierung feuerte umgehend den Chef der Zentralbank.

Weiterlesen … Tunesien: Für "Freiheit, Arbeit und Würde"

alt12.01.2011: Heftige Proteste und einem Aufstand ähnliche Unruhen gegen die Staatsmacht des Landes haben seit Mitte Dezember Tunesien erschüttert. 35 Tote im Lande haben Menschenrechtsorganisationen bisher namentlich gezählt, schätzen aber die Gesamtzahl der Getöteten auf über 50 Personen. Der Gewerkschafter Sadok Mahmoudi sprach gegenüber der Presse von allein 50 getöteten Menschen in der Stadt Kasserine nahe der algerischen Grenze. Die Toten sind vor allem ein Ergebnis des brutalen, Mord nicht scheuenden Vorgehens der Polizeikräfte des Landes, zu dem der tunesische Präsident Zine el-Abidine Ben Ali ermunterte, als er die Protestierenden als in öffentlicher Rede als "Terroristen" bezeichnete.

Weiterlesen … Aufruhr des Volkes in Tunesien

alt09.01.2011   In wenigen Tagen, am 19. Januar, wird der chinesische Staatspräsident und Vorsitzende der Kommunistischen Partei Chinas, Hu Jintao, in die USA zu einem Staatsbesuch reisen. Zweifellos werden dabei besonders die wirtschaftlichen Beziehungen und beiderseitigen Verflechtungen in der globalen Wirtschaft im Mittelpunkt der Gespräche mit der Obama-Regierung stehen. Aber auch die Lage in Fernost, vor allem auf der koreanischen Halbinsel und die Positionen im Zusammenhang mit den dortigen politischen und militärischen Spannungen dürften großes Gewicht haben.

Weiterlesen … Zwei antagonistische politische Linien in Fernost

alt30.12.2010:  Das kubanische Parlament hat zum Jahresende weitreichende Änderung im staatlichen Beschäftigungssektor beschlossen. Die Entscheidungen waren das Resultat mehrtägiger Beratungen über die künftige Wirtschaftspolitik des Landes. Die gut 600 Abgeordneten besprachen auch den geplanten Stellenabbau in staatlichen Institutionen, der kurz- und mittelfristig zu einer nachhaltigen Gesundung der kubanischen Volkswirtschaft beitragen soll.

Weiterlesen … Kubas Parlament beschließt weitere Wirtschaftsreformen

29.12.2010: Südkorea beendet das Jahr martialisch. Von 27. Dezember bis Silvester führt es ein weiteres Flottenmanöver nahe den Küsten der koreanischen Halbinsel durch, wobei an 23 Stellen scharf geschossen wird. Es ist das vierte Marinemanöver binnen weniger Wochen. Das erste Manöver fand Ende November statt, was zu den militärischen Auseinandersetzungen zwischen der Demokratischen Volksrepublik (Nordkorea) und der der Republik Korea am 23. November führte.

Weiterlesen … Korea: Spiel mit dem Feuer

alt22.12.2010:  Seit Jahren regt sich auch unter SoldatInnen der Streitkräfte Israels Widerstand gegen das Vorgehen dieser Streitkräfte gegenüber der palästinensischen Nation. Im Rahmen der Organisation "Das Schweigen brechen" (Breaking the Silence) enthüllen sie immer wieder und fortgesetzt die Brutalität und Menschenfeindlichkeit des Alltags der militärischen Besatzung und der Einsätze der israelischen Soldaten. Jetzt haben sie erneut mit einer beeindruckenden Veröffentlichung "das Schweigen gebrochen".

Weiterlesen … Soldaten Israels brechen erneut das Schweigen

alt18.12.2010:  "Wer den Geschmack einer Birne kennen lernen will, muss in sie hinein beißen." So lautet die populäre Formulierung eines fundmentalen Sachverhaltes der Erkenntnistheorie. Sind Birnen jedoch weit und breit nicht vorhanden und erreichbar, wird es unmöglich sein, die Erfahrung und Erkenntnis ihres wunderbaren Geschmackes zu machen. Im gesellschaftlichen Leben und im Klassenkampf ist es nicht anders. Manche Erkenntnis, manches Verstehen braucht die unmittelbare Erfahrung und Wahrnehmung. In diesen Tagen helfen uns diesbezüglich einige Veröffentlichungen von Wikileaks. Und ganz aktuell bietet uns eine USA-Depesche ungewöhnlich direkt den Einblick in einen Teil der Werkstatt des USA-Imperialismus.

Weiterlesen … Ein Blick in die Werkstatt des (US-)Imperialismus

alt16.12.2010:  Unter dem Motto "Für eine Welt des Friedens der Solidarität und des sozialen Wandels, lasst uns den Imperialismus besiegen" wurde vor drei Tagen die 17. Weltfestspiele der Jugend und der Studenten in Tshwane (Republik Südafrika) eröffnet. 20.000 Teilnehmer aus Südafrika und 10.000 Gäste aus aller Welt erwarten das Organisationskomitee und der Weltbund der Demokratischen Jugend (WBDJ). Aus Deutschland nimmt eine 72 Personen starke Delegation aus Mitgliedern der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend (SDAJ), der Freien Deutschen Jugend (FDJ), der DKP sowie aus Ortsgruppen von Antifa, GEW-Jugend, ver.di-Jugend und IG-Metall-Jugend teil.

Weiterlesen … Jacob Zumas Botschaft an die Weltjugend

Weitere Beiträge …

Farkha Festival Komitee ruft zu Spenden für die Solidaritätsarbeit in Gaza auf

CfD communist solidarity dt
zum Text hier
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Farkha2023 21 Buehnentranspi

Farkha-Festival 2024 abgesagt.
Wegen Völkermord in Gaza und Staatsterror und Siedlergewalt im Westjordanland.
hier geht es weiter zum Text


 

 

UNRWA Gazakrieg Essenausgabe

UNRWA Nothilfeaufruf für Gaza
Vereint in Menschlichkeit, vereint in Aktion

Mehr als 2 Millionen Menschen, darunter 1,7 Millionen Palästina-Flüchtlinge, zahlen den verheerenden Preis für die Eskalation im Gazastreifen.
Zivilisten sterben, während die Welt zusieht. Die Luftangriffe gehen weiter. Familien werden massenweise vertrieben. Lebensrettende Hilfsgüter gehen zur Neige. Der Zugang für humanitäre Hilfe wird nach wie vor verweigert.
Unter diesen Umständen sind Hunderttausende von Vertriebenen in UNRWA-Schulen untergebracht. Tausende unserer humanitären Helfer sind vor Ort, um Hilfe zu leisten, aber Nahrungsmittel, Wasser und andere lebenswichtige Güter werden bald aufgebraucht sein.
Das UNRWA fordert den sofortigen Zugang zu humanitärer Hilfe und die Bereitstellung von Nahrungsmitteln und anderen Hilfsgütern für bedürftige Palästina-Flüchtlinge.
Dies ist ein Moment, der zum Handeln auffordert. Lassen Sie uns gemeinsam für die Menschlichkeit eintreten und denjenigen, die es am meisten brauchen, die dringend benötigte Hilfe bringen.

Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge

Spenden: https://donate.unrwa.org/gaza/~my-donation


 

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