Europa

18.09.2012: Das ist der "Beginn einer friedlichen Rebellion der Bevölkerung" und die Möglichkeit für Jedermann, zu sagen: "Es reicht!". Dies erklärten die Veranstalter der großen Manifestationen, die am Samstag in Portugal stattgefunden hatten. Der Abgeordnete der Portugisieschen Kommunistischen Partei (PCP), Miguel Tiago, bezeichnete diese Aktion als einen großen Moment, um den Kampf zu stärken.

Nahezu jeder zehnte Portugiese hatte am Samstag an den Demonstrationen teilgenommen, die in 25 Städten Portugals stattgefunden hatten. Aufgerufen hatte ein breites, nicht von den Parteien organisiertes Bündnis. Der Protest richtete sich gegen die konservativen Regierung, der sie vorwerfen, mit ihren "antisozialen und autoritären" Maßnahmen alle Wahlversprechen gebrochen zu haben. Nach der überwältigenden Beteiligung an den Demonstrationen wurde am Montag ein Bürgerbegehren eingebracht, um Neuwahlen zu erzwingen. Ebenfalls am Montag traten die Beschäftigten des Öl? und Gaskonzerns Galp und der Häfen des Landes in einen befristeten Streik.

An den Demonstrationen am Samstag nahmen die Mitglieder der Gewerkschaft CGTP-IN - darunter ihr Generalsekretär Arménio Carlos (Bild) - teil. Auch wenn keine Parteisymbole zu sehen waren, so waren die Abgeordneten und Mitglieder der PCP und ihrer Jugendorganisation unter den DemonstrantInnen.

Der Abgeordnete der PCP, Miguel Tiago, bezeichnete diese Aktion als beeindruckenden Ausdruck des Willens der portugiesischen Bevölkerung, den Aggressionspakt abzulehnen. Er meinte, dass dies ein großer Moment sei, um den Kampf zu stärken, der weitergeht mit der nächsten Demonstration am 29. September. Für diesen Tag hat der Gewerkschaftsverband CGTP-Intersindical zu Demonstrationen aufgerufen.


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