Wirtschaft

16.02.2012: Für unbefristete Übernahme, gegen Leiharbeit und für höhere Löhne demonstrierten am gestrigen Mittwoch weit über 3.000 MetallerInnen in München. Mittendrin der Block der Nokia-Siemens-Beschäftigten. Für sie war es die fünfte Demonstration innerhalb von zwei Wochen. Trotz eisiger Kälte und Schneesturm war die Stimmung kämpferisch.

Mit dieser Aktion setzte die IG Metall schon vor Beginn der Tarifrunde ein Zeichen für das erste Sondierungsgespräch zwischen IG Metall und dem Verband der Bayerischen Metallindustrie (VBM), das am Nachmittag des gleichen Tages stattfand.

"Verhandlungstage sind Aktionstage", sagte Horst Lischka, Erster Bevollmächtigter der IG Metall München. Lisa Törmer (JAV-Vorsitzende von Audi in Ingolstadt) und Ricarda Miskes (stellv. JAV-Vorsitzende BMW München) erläuterten, warum so viele Jugendliche bei der Demo und der abschließenden Kundgebung vor dem Gebäude des VBM dabei waren: Die unbefristete Übernahme nach der Ausbildung ist längst überfällig in einer Branche, die permanent über Fachkräftemangel und demografischen Wandel jammert.

Sibylle Wankel, Tarifexpertin der bayerischen IG Metall, brachte die Sache auf den Punkt: "Wir können verhandeln, wir können argumentieren, aber wenn es sein muss, können wir auch anders. Die heutige Aktion ist nur ein kleiner Vorgeschmack davon."

Die mickrige Gegenaktion des VBM - zwei einsame Jugendliche vor der Eingangstür des VBM mit einem Transparent, auf dem behauptet wurde "unbefristete Übernahme kostet Arbeitsplätze" - rief nur mitleidigen Spott hervor.

txt: lm

 

siehe auch: Proteste gegen Stellenabbau bei NSN

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Farkha Festival Komitee ruft zu Spenden für die Solidaritätsarbeit in Gaza auf

CfD communist solidarity dt
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Farkha2023 21 Buehnentranspi

Farkha-Festival 2024 abgesagt.
Wegen Völkermord in Gaza und Staatsterror und Siedlergewalt im Westjordanland.
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UNRWA Gazakrieg Essenausgabe

UNRWA Nothilfeaufruf für Gaza
Vereint in Menschlichkeit, vereint in Aktion

Mehr als 2 Millionen Menschen, darunter 1,7 Millionen Palästina-Flüchtlinge, zahlen den verheerenden Preis für die Eskalation im Gazastreifen.
Zivilisten sterben, während die Welt zusieht. Die Luftangriffe gehen weiter. Familien werden massenweise vertrieben. Lebensrettende Hilfsgüter gehen zur Neige. Der Zugang für humanitäre Hilfe wird nach wie vor verweigert.
Unter diesen Umständen sind Hunderttausende von Vertriebenen in UNRWA-Schulen untergebracht. Tausende unserer humanitären Helfer sind vor Ort, um Hilfe zu leisten, aber Nahrungsmittel, Wasser und andere lebenswichtige Güter werden bald aufgebraucht sein.
Das UNRWA fordert den sofortigen Zugang zu humanitärer Hilfe und die Bereitstellung von Nahrungsmitteln und anderen Hilfsgütern für bedürftige Palästina-Flüchtlinge.
Dies ist ein Moment, der zum Handeln auffordert. Lassen Sie uns gemeinsam für die Menschlichkeit eintreten und denjenigen, die es am meisten brauchen, die dringend benötigte Hilfe bringen.

Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge

Spenden: https://donate.unrwa.org/gaza/~my-donation


 

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