Aus Bewegungen und Parteien

alle sagen nein02.07.2015: Die griechische Regierung und die sozialen Bewegungen in ganz Europa sagen laut „NEIN!“ zur erpresserischen, für viele Menschen lebensbedrohenden Verelendungspolitik. Sie stellen sich mutig und verzweifelt gegen die Forderungen der Gläubiger. Den „Institutionen“ und der deutschen Großen Koalition war nicht einmal der weitgehende Kompromissvorschlag Griechenlands genug, sie fordern Verschärfungen, die die soziale Katastrophe vergrößern. Anscheinend wollen sie nur eines: die griechische Regierung stürzen und den Neoliberalismus verteidigen.

In einem Referendum am Sonntag entscheidet die griechische Bevölkerung, ob sich die Regierung weiter der Austeritätspolitik widersetzen wird. Dies ist in jedem Fall eine Entscheidung unter den Bedingungen schwerer Erpressung durch die Troika und die Bundesregierung. Mit einem „NEIN!“ sagen Menschen in ihrer Verzweiflung, dass sie lieber eine ungewisse Zukunft möchten als gar keine, dass sie sich auf zwei Jahre Bohnen essen einstellen, damit dieses Elend aufhört. Dass die griechische Regierung diesen Schritt geht, ist ein historischer Moment für Europa. Das Referendum am kommenden Sonntag ist das selbstverständliche Recht demokratischer Entscheidung durch die Betroffenen.

In ganz Europa gibt es Unterstützung für das „OXI!“, das „NEIN!“ aus Griechenland. Überall kommen Menschen, Gruppen, Netzwerke zu Demonstrationen und Aktionen zusammen, um Solidarität zu zeigen. Denn Europa steht an einem Scheideweg. Die Regierenden treffen mit ihrer Austeritätspolitik in Griechenland, Spanien, Irland, England, Italien usw. uns alle. Sie ersticken ganz Europa und verschärfen soziale Ungleichheit.

Folgender Aufruf wurde am 27. Juni von einem Treffen von Bewegungen aus verschiedenen Ländern, das in Athen stattfand, verabschiedet. Gleichzeitig wird dazu aufgerufen, am Freitag, dem 3. Juli überall Aktionen durchzuführen.

Nein zur Sparpolitik ! Ja zur Demokratie !

Europa steht vor einer Wegkreuzung. Die Troika versucht, nicht nur Griechenland sondern uns alle zerstören. Jetzt müssen wir unsere Stimmen gegen die Erpressung durch die europäischen Eliten erheben.

Nächsten Sonntag kann das griechische Volk sich gegen die Erpressung und für Würde und die Hoffnung auf ein anderes Europa entscheiden. Das ist der historische Moment, alle Menschen in Europa aufzurufen, Stellung zu beziehen.

Wir alle sagen NEIN zur Sparpolitik, Pensionskürzungen und Erhöhung der Mehrwertsteuer. Wir alle sagen NEIN zu Armut und Privilegien. Wir alle sagen NEIN zur Erpressung und der Zerstörung der sozialen Rechte Wir sagen alle NEIN zur Angst und zur Zerstörung der Demokratie.

Wir alle sagen JA zu Würde und zu Souveränität.

Es geht nicht um einen Kampf zwischen Griechenland und Europa. Es geht um den Zusammenstoß zweier Visionen von Europa: Unser Europa ist ein Europa der Solidarität und Demokratie, ein Europa für die Menschen und durch die Menschen. Ihr Europa ist ein Europa, das soziale Gerechtigkeit, Schutz für die verwundbarsten Teile der Gesellschaft und die Besteuerung der Reichen verweigert.

Basta !
Genug !
Ein anderes Europa ist möglich!

HIER kann man den Aufruf mit unterzeichnen

Übersicht zu den Demos:

Berlin: Freitag, 3. Juli, 18:00, Oranienplatz

Bochum: Freitag, 3. Juli, 18:00, Dr.-Ruer-Platz

Bremen: Freitag, 3. Juli, 16:00, Ziegenmarkt

Düsseldorf: Freitag, 3. Juli, 18:0, Hauptbahnhof

Frankfurt: Freitag, 3. Juli, 17:00, Willy-Brandt-Platz

Freiburg: Freitag, 3. Juli, 18:00, Stadttheaterhttps

Hamburg: Freitag, 3. Juli, 18:00, Fischmarkt

Köln: Freitag, 3. Juli, 18:00, Hauptbahnhof

Lübeck: Freitag, 3. Juli, 18:00, Markt

Mannheim: Samstag, 11:00, Paradeplatz

Münster: Freitag, 3. Juli, 18:00, Rathaus

Osnabrück: Donnerstag, 19:00, Rolandsmauer 11

Stuttgart: Freitag, 3. Juli, 18:00, Schillerplatz

Quelle: griechenlandsolidarität

Farkha2023 21 Buehnentranspi

Farkha-Festival 2024 abgesagt.
Wegen Völkermord in Gaza und Staatsterror und Siedlergewalt im Westjordanland.
hier geht es weiter zum Text


 

 

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Vereint in Menschlichkeit, vereint in Aktion

Mehr als 2 Millionen Menschen, darunter 1,7 Millionen Palästina-Flüchtlinge, zahlen den verheerenden Preis für die Eskalation im Gazastreifen.
Zivilisten sterben, während die Welt zusieht. Die Luftangriffe gehen weiter. Familien werden massenweise vertrieben. Lebensrettende Hilfsgüter gehen zur Neige. Der Zugang für humanitäre Hilfe wird nach wie vor verweigert.
Unter diesen Umständen sind Hunderttausende von Vertriebenen in UNRWA-Schulen untergebracht. Tausende unserer humanitären Helfer sind vor Ort, um Hilfe zu leisten, aber Nahrungsmittel, Wasser und andere lebenswichtige Güter werden bald aufgebraucht sein.
Das UNRWA fordert den sofortigen Zugang zu humanitärer Hilfe und die Bereitstellung von Nahrungsmitteln und anderen Hilfsgütern für bedürftige Palästina-Flüchtlinge.
Dies ist ein Moment, der zum Handeln auffordert. Lassen Sie uns gemeinsam für die Menschlichkeit eintreten und denjenigen, die es am meisten brauchen, die dringend benötigte Hilfe bringen.

Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge

Spenden: https://donate.unrwa.org/gaza/~my-donation


 

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