Wirtschaft

05.10.2010: Am 29. September 2010 demonstrieren in Brüssel 100 000 Gewerkschafter gegen das Europa der Sparpläne und der Prekarität. Sie folgen dem Aufruf des Europäischen Gewerkschaftsbundes (EGB). Von Köln sind an diesem Tag zwei Busse dabei. IG Metall und IG BCE. Von Düsseldorf drei Busse. Insgesamt zählt die Tagesschau in Brüssel 3000 deutsche Gewerkschafter. Davon 1200 von der IG BCE.

Am selben Tag gibt es zudem in vielen europäischen Ländern weitere große Manifestationen gegen die Kürzungsprogramme, in Spanien sogar einen Generalstreik. Der Kollege DGB-Vorsitzende Sommer spricht auf der großen Kundgebung in Madrid.

In Brüsseler tönen die Lautsprecherwagen mit so heftigen Membranschwingungen, dass man sich daran die Haare hätte föhnen können. Spanier, Franzosen, Italiener, Tschechen... Rumänische Polizisten in Dienstkluft. Alle europäischen Gewerkschaften sind da! Ein vielfältiges Bild, ein Fahnenmeer in Rot, aber auch grün verkleidete Teilnehmer, die IG BCE vorrangig in weißem Outfit. Stolz schreiten deutsche Bergleute in ihrer ehrwürdigen schwarzen Kluft vorbei, dann wieder afrikanische Trommler, dazwischen große Gruppen der französischen CGT, Stahlwerker in ihren silbernen Mänteln und Fackeln in der Hand ähnlich eines bengalischen Feuers, sie erzeugen Rauchschwaden, die an Berliner Häuserkampf erinnern. Aber hier interessiert es die "Politie" nicht. Sylvesterkracher knallen und Vuvuzelas blöken. Der Lärm ist physisch ungesund, psychisch indessen eine Wohltat.

Wir von der DKP überqueren die Avenue de Stalingrad, erreichen das Haus der "Parti du Travail de Belgique" (PTB), auf flämisch: "Partij van de Arbeid van België" (PvdA) am Boulevard Maurice Lemonnier. Im Inneren bemerkt man unser Zögern beim Betreten des Gebäudes, schon kommt ein Genosse und bittet uns hinein. Wir werden freundlich mit Kaffee empfangen und in allen Etagen des Hauses herumgeführt. Die folgende französische Ansprache mit Instruktionen wird ins Deutsche übersetzt. Es sollen sich alle gemeinsam in den Zug einreihen. Wir erhalten die Packen mit dem dreisprachigen Flugblatt von vier kommunistischen Parteien (Belgien, Luxemburg, Niederlande, Deutschland) und starten schließlich in Begleitung der belgischen Genossen. Freundlich lächelnd nehmen die Passanten uns das Papier ab, sie verlangen danach, egal ob schwarze, weiße, alte, jugendliche oder Fahrradfahrer. Als DKP sind wir durch unsere Fahnen gut sichtbar und werden beachtet, vor allem vor der Bühne von COMAC, des Jugendverbands der PTB. Von hier werden Reden an die Vorüberziehenden gehalten. Wir lassen die Demonstration zwei Stunden an uns vorüber ziehen. Dann erst reihen wir uns wieder ein, aber immer noch ist das Ende nicht zu sehen.

Text: Achim    Fotos: Achim/Volker Metzroth

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Einladungmarxli 10Jahre 1

Wir laden alle Genossinnen und Genossen, Freundinnen und Freunde der marxistischen linken ein, gemeinsam 10 Jahre marxistische linke zu feiern - und mit Ingar Solty über das Ergebnis der EU-Wahl und die Herausforderungen für marxistische Kräfte zu diskutieren.
Damit wir besser planen können, bitten wir um baldige Anmeldung: marxistischelinke.sh@t-online.de
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Farkha Festival Komitee ruft zu Spenden für die Solidaritätsarbeit in Gaza auf

CfD communist solidarity dt
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Farkha2023 21 Buehnentranspi

Farkha-Festival 2024 abgesagt.
Wegen Völkermord in Gaza und Staatsterror und Siedlergewalt im Westjordanland.
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UNRWA Gazakrieg Essenausgabe

UNRWA Nothilfeaufruf für Gaza
Vereint in Menschlichkeit, vereint in Aktion

Mehr als 2 Millionen Menschen, darunter 1,7 Millionen Palästina-Flüchtlinge, zahlen den verheerenden Preis für die Eskalation im Gazastreifen.
Zivilisten sterben, während die Welt zusieht. Die Luftangriffe gehen weiter. Familien werden massenweise vertrieben. Lebensrettende Hilfsgüter gehen zur Neige. Der Zugang für humanitäre Hilfe wird nach wie vor verweigert.
Unter diesen Umständen sind Hunderttausende von Vertriebenen in UNRWA-Schulen untergebracht. Tausende unserer humanitären Helfer sind vor Ort, um Hilfe zu leisten, aber Nahrungsmittel, Wasser und andere lebenswichtige Güter werden bald aufgebraucht sein.
Das UNRWA fordert den sofortigen Zugang zu humanitärer Hilfe und die Bereitstellung von Nahrungsmitteln und anderen Hilfsgütern für bedürftige Palästina-Flüchtlinge.
Dies ist ein Moment, der zum Handeln auffordert. Lassen Sie uns gemeinsam für die Menschlichkeit eintreten und denjenigen, die es am meisten brauchen, die dringend benötigte Hilfe bringen.

Hilfswerk der Vereinten Nationen für Palästina-Flüchtlinge

Spenden: https://donate.unrwa.org/gaza/~my-donation


 

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