Wirtschaft

ostseezeitung Till Westermayer26.09.2015: „Im Herzen Berlins, dort, wo sich die Spree durchs Parlamentsviertel windet, feierte die Madsack- Mediengruppe gestern Abend ihr erstes Flurfest im neuen Hauptstadtbüro des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RDN). Mehr als 150 Gäste aus Politik, Medien und Wirtschaft kamen ganz oben im Haus der Bundespressekonferenz in den modernisierten Räumen zusammen, in denen die neue Hauptstadtredaktion des RND künftig für rund 30 Tageszeitungen in acht Bundesländern sowie für deren Netzportale exklusive Inhalte recherchieren wird. Und die Zentralredaktion in Hannover liefert dann vom Textmodul bis zur kompletten Seite individuell konfektionierte Pakete.“ So konnte man diese Meldung wortgleich, mit verschiedenen Fotos angereichert, in eben diesen Zeitungen der Madsack-Gruppe am 25. September lesen. Wenige Tage vorher hatte Justizminister Maas  mit Blick auf das RND lobend festgestellt: „Vereint steigen die Regionalblätter damit in die Bundesliga von Süddeutscher und FAZ auf.“ Die überregionale Berichterstattung der Regionalzeitungen werde gebündelt und professionalisiert – das steigert ihre Reichweite und Wirkung und entlastet die Lokalredaktionen. So können sich die Kollegen vor Ort auf ihren Kernbereich konzentrieren: das Regionale.

kiel verdi telecom 070915 gst 838210.09.2015: Am Freitag, den 11. September, findet das letzte Verhandlungsgespräch bezüglich der tariflich vereinbarten Ausbildungsquote zwischen der Deutsche Telekom AG und ver.di statt. Im Vorfeld dazu hat die ver.di-Jugend bundesweit mit Aktionen und Mahnwachen an den Telekom-Standorten gegen den geplanten massiven Abbau von Ausbildungsplätzen protestiert. Und anlässlich der Telekom - Hauptversammlung im Mai 2015 hatte die ver.di-Jugend bereits über 15.000 Protestunterschriften an den Personalvorstand des Konzerns überreicht.

mbf pb grafik industrie 40 30010.09.2015: Der jetzt erkennbare neue Schub der Digitalisierung wird zu weit reichenden gesellschaftlichen Umbrüchen und zu beträchtlichen Umwälzungen in der Arbeitswelt führen. Für die Beschäftigten birgt das sehr große Risiken. Die Gewerkschaften sind gefordert, hierzu eigenständige Positionen zu entwickeln. Auf seiner Klausurtagung Ende 2014 hat der Vertrauensleute-Ausschuss von ver.di Südhessen beschlossen, eine Konzeption für eine regelmäßig stattfindende „Zukunftswerkstatt“ unter dem Motto „Wie wollen wir in Zukunft leben und arbeiten“ zu schaffen.

08.08.2015: Die Mitglieder der Gewerkschaften ver.di und GEW haben einen Schlichterspruch im Rahmen der Tarifverhandlungen für den Sozial- und Erziehungsdienst mit großer Mehrheit zurückgewiesen. Wie ver.di heute mitteilt, lehnten 69,13 Prozent der ver.di-Mitglieder den Schlichterspruch ab. Die Mitglieder der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sprachen sich zu 68,8 Prozent dagegen aus.

15.07.2015: Nachdem ver.di bei der Post über ein Jahr Aktionen und über drei Monate Streiks organisiert hatte, davon während der letzten vier Wochen Erzwingungsstreiks, wurde am 5. Juli nach 30 Stunden Verhandlungen ein Gesamtpaket für die rund 140.000 Tarifkräfte bei der Deutschen Post abgeschlossen. Das Ergebnis ist alles in allem ernüchternd und wirft eine Reihe von Grundsatzfragen auf, die in der kommenden Zeit zu diskutieren sind. Eine Analyse von Werner Siebler:

kiel poststreik 2015 gst 795228.06.2015: "Postler zahlen nicht die Zeche der Privatisierung", "Gewinne rauf, Löhne runter, ihr spinnt wohl" - mit Slogans wie diesen haben am 26. Juni in Kiel, Lübeck und Hamburg rund 1200 Beschäftigte der Deutschen Post für kürzere Arbeitszeiten und mehr Gehalt demonstriert.Um ihr Anliegen noch einmal zu verdeutlichen schickten Streikende jeweils ein Expresspaket an den Hauptaktionär des Bundes, Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU). Auf dem Paket forderten sie ihn auf, dass er die Politik der Deutschen Post AG mit der Zerschlagung des Unternehmens nicht weiter dulden und mittragen solle.

verdi poststreik koeln Marco Verch27.06.2015: Seit drei Wochen sind nun schon bis zu 32.000 Kolleginnen und Kollegen von der Post im Streik. Der Gelbe Riese macht dabei überhaupt keine Anstalten, sich mit der Gewerkschaft ver.di zu einigen. Ganz im Gegenteil: mit allen Mitteln wird versucht, den Streik zu brechen. Die Grenzen der Legalität scheinen dabei immer weniger eine Rolle zu spielen. Mit öffentlichen Aktionen werben die Streikenden um Unterstützung wie z.B. bei einer 24-Stunden-Mahnwache mit Kundgebung in Freiburg. Dort treten auch Vertreter der französischen CGT und der Katholischen Arbeitnehmerbewegung auf. Mehr zum Poststreik in dem vom Autor aktualisierten Bericht aus der UZ vom 19. Juni 2015.

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