Lateinamerika: "Ein Prozess, der sich nicht radikalisiert, geht rückwärts."
24.02.2016: Geht der progressive Zyklus zu Ende? Darüber diskutiert die Linke nicht nur in Lateinamerika. Der Argentinier Claudio Katz meint, dass über die Zukunft des progressiven Zyklus in Venezuela entschieden wird. Die Bedingung für eine Fortsetzung des progressiven Weges ist der Aufbau der Macht von Unten. Er ist überzeugt: "Ein Prozess, der sich nicht radikalisiert, geht rückwärts." Dabei dürfe nicht nur auf die Regierungen geschaut werden, wichtiger ist das, was unten geschieht.
03.02.2016: In Argentinien siegten bei der Präsidentschaftswahl die neoliberale, konservativen Kräfte mit Mauricio Macri, in Venezuela eroberte die Rechte die Mehrheit im Parlament, in Brasilien verliert Dilma Rousseff immer mehr an Unterstützung, in Ecuador gerät Rafael Correa in wachsende Konflikte mit indigenen Basisbewegungen. Immer häufiger wird davon gesprochen, dass in Lateinamerika ein Wechsel des politischen Zyklus ansteht - nach 15 Jahren, in denen progressive, antineoliberale Kräfte mit der Unterstützung durch gesellschaftliche Bewegungen, der Indigenen und Bauern sowie der Gewerkschaften in Ländern wie Brasilien, Argentinien, Paraguay, Honduras, Uruguay, Venezuela, Ecuador, El Salvador und Bolivien die Regierung übernehmen konnten. Isabel Rauber ist der Meinung, um das Erreichte zu sichern und die Veränderungsprozesse in Gang zu halten, ist es erforderlich, sie zu vertiefen und zu radikalisieren. Von Isabel Rauber:
23.01.2015: Gramsci als Theoretiker in einem kurzen Text zu würdigen, geht gar nicht. Daher nur zwei Gedanken über seine besondere Stellung.
08.01.2016: "Rot-Rot-Grün könnte die politische Stagnation aufbrechen", schreibt die Bundesvorsitzende von Bündnis90/Die Grünen Simone Peter in der Frankfurter Rundschau.
13.12.2015: „Es wird sicher etwas Ärger geben, ist aber gut so“, meint Thomas Seibert zu seinem Beitrag. Thomas Seibert ist Aktivist der Interventionistischen Linken, einer der Vorstandssprecher des 
20.10.2015: Marwan Barghuti, 56 Jahre alt, führende Persönlichkeit des palästinensischen Widerstands, Mitglied des zentralen Führungsgremiums der PLO und insgesamt 20 Jahre in israelischen Gefängnissen eingekerkert, zuletzt 2004 von einem israelischen Gericht zu fünfmal lebenslänglich und 40 Jahren Gefängnis wegen „Terrorismus“ verurteilt, von manchen aber auch wegen seines Eintretens für eine friedliche Regelung zwischen Israelis und Palästinensern als „palästinensischer Nelson Mandela“ bezeichnet, hat in einem Text aus dem Gefängnis seine Überlegungen zur aktuellen Situation im israelisch-palästinensischen Konflikt zusammengefasst.
01.10.2015: Max van Beveren, Aktivist aus München, hat uns folgenden Erfahrungsbericht zukommen lassen: Am Mittwoch, den 16.09.2015, bin ich mit der Mitfahrgelegenheit nach Wien gefahren, um mich dort dem 



