" ... Stalin, der Verräter bist du! "
23.08.2011: Mit diesem - in der vorstehenden Überschrift zitierten - Protestschrei reagierte vor fast genau 72 Jahren, im September 1939, der bedeutende antifaschistische Propagandist und Kommunist Willi Münzenberg in der Exilzeitschrift ´Die Zukunft` auf den Abschluss des sich am heutigen Tag jährenden ´Deutsch-Sowjetischen Nichtangriffspaktes` und auf seine anschließende Umsetzung im Angriffskrieg der deutschen Faschisten gegen Polen. Damals erschütterte der genannte Vertrag nicht nur die bürgerlichen, sondern auch große Teile der linken und kommunistischen Kräfte in Europa, machte er doch vorerst jede Hoffnung auf eine breite staatliche Einheitsfront gegen den Hauptaggressor Deutschland zunichte. Und bis heute liegt das Erbe der unter dem Namen ´Hitler-Stalin-Pakt` bekannt gewordenen Abkommen zwischen der Sowjetunion und dem faschistischen Deutschen Reich jener Tage wie ein Alp über der kommunistischen Bewegung in Mittel- und Osteuropa.
04.07.2011: Vom 18. bis 22. Mai 2011 fand in Managua, Nicaragua, das 17. Treffen des Foro Sao Paolo statt. Das Forum war im Juli 1990 auf Initative der PT Brasiliens, PC Cuba, FMLN, FSLN, PRD zum ersten Mal in Sao Paolo zusammengetreten. Folgetreffen fanden in Managua (1992), Havanna (1993), Montevideo (1995), San Salvador (1996), Porto Alegre (1997), Mexico City (1998), Managua (2000), Havana (2001), Antigua Guatemala (2002), Quito (2003), Sao Paulo (2005), San Salvador (2007), Montevideo (2008), Mexico City (2009) und Buenos Aires (2010) statt. Das höchste Organ des Forums ist das jährliche Treffen. Zwischen den Treffen wird die Arbeit von einer Arbeitsgruppe und einem Exekutivsekretariat koordiniert. Am 17. Treffen beteiligten sich 640 Delegierte von 48 Parteien aus 21 Ländern Lateinamerikas und der Karibik. Außerdem nahmen 33 eingeladene Gästen von 29 Parteien aus 15 Ländern Afrikas, Asiens und Europas - darunter die DKP - an dem Treffen teil.
22.06.2011: Am frühen Morgen des 22. Juni 1941 (heute vor 70 Jahren) begann die Deutsche Wehrmacht den von der deutschen faschistischen Führung in Auftrag gegebenen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion. Fast vier Millionen deutsche und verbündete Soldaten überfielen unter Bruch der bestehenden Verträge, insbesondere des Friedens- und Freundschaftsvertrages vom 28.9.1939, den ersten sozialistischen Staat der Geschichte und überzogen ihn mit grenzenloser Zerstörungs- und Mordlust, wie sie in der Menschheitsgeschichte ohne Beispiel ist. Viel Gedenken in diesen Tagen beschäftigt sich völlig zu Recht mit diesen Aspekten, kaum jedoch wird der Blick auf die zu diesem Krieg führenden Entwicklungen, auf die Strategien der Beteiligten und der Kräfte, die ihn planten, behandelt und heraus gearbeitet.
12.06.2011:
12.05.2011: Der Historiker Prof. Dr. Anton Latzo, früher tätig an der Akademie der Staats- und Rechtswissenschaften in Potsdam-Babelsberg, hat für die neue Ausgabe der
04.05.2011: Aufgebrochen bin ich zu einer Reise durch das 'nachrevolutionäre' Tunesien von Anfang März bis April 2011 u.a. nach Tunis, Sousse, Sfax, Kairouan, Sidi Bou Zid, Tozeur …, weil ich erfahren wollte, wie die geistige und politische Situation ist, in einem Land, dessen Volk aus eigener Kraft einen Diktator mit seinem Clan davongejagt hat, sich befreit hat von einer 23-jährigen Diktatur und besonderer Ausbeutung. Und – wie sie sich nun zeigt, diese 'Revolution', was die Jugend denkt, wie die politische Aktivität an verschiedenen Orten im Land ist, welchen Einfluss die Linkenhaben und hatten und wie der Funken des Aufstandes entstand und sich verbreitet hat.
04.05.2011: Die Kolonialmächte der 'Willigen' haben nicht nur den Krieg zum Sturz der immer noch rechtmäßigen Regierung Libyens und von Staatschef Gaddafi unter dem Deckmantel des 'Schutzes der Zivilbevölkerung' eröffnet. Sie haben auch diverse begleitende Sanktionen gegen das Land beschlossen und umgesetzt, darunter die Blockade und Beschlagnahme der gewaltigen Auslandsinvestitionen des libyschen Staates. Dieses Geld, dass bei westlichen Banken eingefroren wurde, bedrohte das Monopol der Weltbank und des IWF durch die Finanzierung von Entwicklungsprogrammen in der Dritten Welt, besonders in Afrika. Diesen begleitenden Aspekt des NATO-Krieges gegen Libyen analysierte nachfolgender Artikel der italienischen Tageszeitung 'll Manifesto' vom 22. April 2011.



