Wirtschaft

erlangen_demo_050313_wl_01905.05.2013: Über 600 Kolleginnen und Kollegen aus dem Länderbereich aus ganz Franken haben heute in Erlangen für ihre Tarifforderung von 6,5 Prozent demonstriert. Die Streikenden haben in der zweiten Warnstreikwelle von ver.di bei herrlichem Frühlingswetter mit kämpferischer Stimmung deutlich gemacht, dass ihnen die Hinhaltetaktik der Arbeitgeber – bislang gibt es kein konkretes Angebot – endgültig reicht. Kolleginnen und Kollegen von anderen Fachbereichen aus dem Großraum Nürnberg / Fürth / Erlangen haben sich an der Warnstreikkundgebung vor dem Erlanger Krankenhauszentrum solidarisch beteiligt.

mainz_demo_040313_vm_057905.03.2013: Knapp 4.000 Mitglieder der Gewerkschaften Erziehung und Wissenschaft, der Polizei, von ver.di und des Deutschen Beamtenbundes traten am Montag in Rheinland-Pfalz für 6,5% Lohnerhöhung in den Warnstreik. Nachdem die öffentlichen Arbeitgeber in zwei Verhandlungsrunden kein Angebot machten, wollten Straßenwärter, Lehrerinnen und Lehrer, Polizisten, Beschäftigte der Finanz- und sonstiger Landesämter das nicht länger kampflos hinnehmen. Sie fuhren nach Mainz und zogen demonstrierend durch die Stadt zur Staatskanzlei. Erstmals rief die GEW in diesem Bundesland auch beamtete Lehrerinnen und Lehrer zum Streik auf. Trotz wütender Reaktionen in der Presse und Drohungen seitens der SPD/Grünen- Landesregierung nahmen sich etwa 800 ihr Streikrecht.

Kiel_demo_040313_gst_269105.03.2013: Mehr als 4.000 Landesbeschäftigte haben am Montag in Kiel auf einer Demonstration und Kundgebung Druck für ihre gewerkschaftlichen Forderungen im laufenden Arbeitskampf gemacht. Am Vormittag hatten Tausende Beschäftigte im Tarifbereich des Tarifvertrags der Länder (TV-L) die Arbeit für einen eintägigen Warnstreik niedergelegt. Aufgerufen zu den Aktionen hatten ver.di, GEW, GdP sowie der Beamtenbund (DBB). ver.di fordert für die Beschäftigten u.a. eine Erhöhung der Arbeitsentgelte um 6,5% mit einer sozialen Komponente; 100,00 € mehr Vergütung für Auszubildende und Praktikanten/innen und die verbindliche Übernahme nach der Ausbildung.

Export_walze_bb01.03.2013: Im Jahr 2012 wurden von Deutschland Waren im Wert von fast 1,1 Billionen Euro (1.097,4 Mrd.) exportiert, so viel wie noch nie. Trotz Rezession in Euroland ein Plus von 3,4%; die Importe stiegen lediglich um 0,7%. Damit erzielte die deutsche Wirtschaft einen Exportüberschuss von 188 Milliarden Euro, den zweithöchsten Exportüberschuss in der Geschichte der BRD und kaum weniger als der Rekord von 2007 mit 195 Milliarden Euro. Es ist zugleich der höchste Überschuss der Handelsbilanz eines Landes  weltweit, höher als der von Exportweltmeister China (178 Mrd. Euro). Der Anteil des Warenexportes  am BIP beträgt bei Deutschland im Jahr 2012 41,5%, bei China 27,5%.

neupack_240213_mami_216725.02.2013: Die rund 200 Beschäftigten der Firma Neupack Verpackungen GmbH & Co KG, mit Niederlassungen in Hamburg-Stellingen und Rothenburg/Wümme, produzieren Verpackungen für Lebensmittel. Seit dem 1.November bestreiken sie die Unternehmensteile in Hamburg-Stellingen und Rotenburg a.d. Wümme. Streikziele sind ein Tarifvertrag und höhere Löhne. Für die DKP hält Rudi Christian die Verbindung zu den Streikenden. Fast jeden Tag ist er im Streikzelt vor dem Betrieb zu finden. So auch am letzten Sonntag. Für EimsbüttlerROT, der Zeitung der DKP für Eimsbüttel und Umgebung schrieb er folgenden Artikel:

prinovis_230213_mami_213424.02.2013: Über 2.000 Menschen haben am Samstag im holsteinischen Itzehoe gegen die geplante Vernichtung von 1.200 Arbeitsplätzen der mehrheitlich dem Bertelsmann-Konzern gehörenden Großdruckerei Prinovis demonstriert. Ausgestattet mit Trillerpfeifen,Tröten und Transparenten zogen die Betroffenen und ihre Familien vom Werk in die Innenstadt. Dabei hielten sie auch Schilder mit den Bildern von Bertelsmann-Vorstandschef Thomas Rabe und Prinovis-Vorstandschef Bertram Stausberg hoch, auf denen "schuldig" stand. Prinovis ist ein Tochterunternehmen von Bertelsmann (74,9 Prozent) und Axel Springer (25,1 Prozent). Unterstützung erhielten die Itzehoer KollegInnen von Beschäftigten  aus  anderen Druckereien und Bertelsmann-Unternehmen. Betriebsräte anderer Firmen, Feuerwehr oder Vereine - alle aus der Stadt waren da, um sich solidarisch zu zeigen. Auch die Kirchengemeinden zeigten sich solidarisch und ließen für die Prinovis-Mitarbeiter in ganz Itzehoe die Kirchenglocken rund fünf Minuten lang läuten.

Halle_STREIK_S_direct_1_dkp_isa22.02.2013: 250 Kollegen und Kolleginnen vom Callcenter S-Direkt Halle haben voriges Jahr 126 Tage gegen Hungerlöhne und miese Arbeitsbedingungen gestreikt. Die Kollegen bekamen nur 7,30 € Bruttostundenlohn, sodass viele noch zum Amt gehen und Sozialleistungen beantragen mussten. Sie forderten u.a. 8,50 € und eine 5 Tage Woche. Der Streik war einer der längsten in der deutschen Geschichte. Anfang November wurde ein Tarifvertrag erkämpft, in dem die Stundenlöhne von 7,38 Euro auf mindestens 8,50 Euro angehoben wurden. Gleichzeitig wurden Verbesserungen bei den Arbeitsbedingungen festgelegt, mehr Urlaub und auch eine Sonderzahlung nur für Streikende in Höhe von 250 Euro. Aber schon im Dezember musste die ver.di-Betriebsgruppe berichten, dass die Geschäftsführung die Umsetzung der Vereinbarungen hinauszögert und dass diejenigen, die durch ihren Streik das Ergebnis erzwungen haben, massiv schikaniert wurden.

30_stunden_woche12.02.2013: Mit einem offenen Brief haben sich Wirtschaftswissenschaftler, Betriebs- und Gewerkschaftsfunktionäre an die Öffentlichkeit gewandt mit der Bitte, "dem Kampf gegen die Massenarbeitslosigkeit höchste wirtschaftliche und politische, soziale und humanitäre Priorität einzuräumen" und der Aufforderung: "Wirtschaftliche Macht und neoliberale Politik müssen daran gehindert werden, weiterhin die Krisenlasten der lohnabhängigen Bevölkerungsmehrheit, den Arbeitslosen und den sozial Schwachen aufzubürden. Notwendig ist eine faire Verteilung der Arbeit durch eine kollektive Arbeitszeitverkürzung. Lassen Sie uns dafür gemeinsam kämpfen!"

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Gaza Soliaktion Regenplanen 2025 12 2
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