Wirtschaft

 12. Dez. 2023: SIPRI: Die 100 größten Rüstungskonzerne weltweit stehen vor gewaltigem Aufschwung ++ Rheinmetall will Umsatz von 2023 bis 2026 verdoppeln ++ "Zermürbungskrieg" in der Ukraine beschert Rheinmetall volle Auftragsbücher ++ Gemetzel in Gaza mit deutscher Unterstützung. Rüstungsexporte aus Deutschland nach Israel fast verzehnfacht

 

 

Um 3,5 Prozent auf 597 Milliarden Dollar (preisbereinigt) gingen die aggregierten Umsätze der globalen Top 100 Waffenfabrikanten im Jahr 2022 zurück, berichtet das Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI am 4. Dezember 2023.[1] Der Rückgang ist aber nicht etwa der Einstieg in die Abrüstung. Im Gegenteil.

 

Dividenden steigen Proletarier fallen

 

"Die Dividenden steigen, und die Proletarier fallen."
Rosa Luxemburg, Die Krise der Sozialdemokratie

"Die Nachfrage ist stark gestiegen", schreibt SIPRI. Es ist eher wie das Luftholen vor einer großen Kraftanstrengung. Denn der im Februar begonnene Krieg um die Ukraine sorgte erst einmal für prallvolle Auftragsbücher, die erst noch in handfeste Rüstungs"güter" (so der Jargon der Branche) umgesetzt werden müssen, damit der Auftrags-Boom sich in Umsatz- und Profitzahlen niederschlägt.

"Wir sehen allmählich einen Zustrom neuer Aufträge im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine, und einige große US-Unternehmen, darunter Lockheed Martin und Raytheon Technologies, haben infolgedessen neue Aufträge erhalten", sagte Nan Tian, leitender SIPRI-Forscher. "Allerdings werden sich die Einnahmen aus diesen Aufträgen aufgrund der bestehenden Auftragsbestände dieser Unternehmen und der Schwierigkeiten beim Hochfahren der Produktionskapazitäten wahrscheinlich erst in zwei bis drei Jahren in den Bilanzen niederschlagen." Und im SIPRI Fact Sheet heißt es: "Ausstehende Bestellungen und eine Welle neuer Verträge signalisieren, dass die globalen Waffenumsätze in den nächsten paar Jahren wesentlich wachsen könnten".

Der vorjährige Umsatzeinbruch ist zudem fast ausschließlich auf ein Minus bei den US-Rüstungskonzernen zurück zu führen: "Schwierigkeiten beim Hochfahren der Produktionskapazitäten", "anhaltende Lieferkettenprobleme und Arbeitskräftemangel aufgrund der Covid-19-Pandemie" seien die Ursachen.

Dennoch bleiben die USA das waffenstarrendste Land auf der Erde: Bei nur 4% der Weltbevölkerung, kommen die US-Amerikaner auf 39 Prozent der Weltmilitärausgaben und 51 Prozent der gesamten Rüstungsgeschäfte der Top 100 Waffenfabriken. 42 der Top 100 Rüstungskonzerne haben ihren Sitz in den USA und bringen es zusammen auf 302 Milliarden Dollar Waffen-Verkäufe.

SIPRI 2023 12 04 Anteile


Profitquelle Krieg in der Ukraine

Viele Unternehmen erhielten infolge des Krieges in der Ukraine neue Aufträge. Außerdem erfolgen wegen der Waffenlieferungen an die Ukraine Nachbestellungen. Aufträge aus der Ukraine gingen bereits jetzt an Lockheed Martin und Raytheon Technologies, Nummer 1 und Nummer 2 im globalen Rüstungs-Ranking. Es folgen in der Spitzengruppe: Northrop Grumman, Boeing, General Dynamics. Diese Konzerne belegen seit Jahren die ersten fünf Plätze im Rüstungsranking, mit einem addierten Rüstungsumsatz von 191,9 Mrd. Dollar. Auf die fünf Top-US-Konzerne entfallen 32 Prozent, also fast ein Drittel des Gesamt-Rüstungsumsatzes der Top 100.

SIPRI 2023 12 04 selected producers

Asien
Asien ist mit 22 Rüstungsfirmen in der Top100-Liste vertreten, mit einem Gesamtumsatz von 134 Milliarden Dollar und einem Anstieg um 3,1 Prozent. SIPRI nennt als Ursache vor allem die Modernisierung der Armeen in Japan, Südkorea und Australien.

China hatte 2022 mit 18 Prozent und 108 Milliarden Dollar den zweitgrößten Anteil eines Landes an den Top 100. "Acht Unternehmen mit Sitz in China sind in den Top 100 vertreten, drei davon sind unter den Top 10. Die Rüstungseinnahmen aller acht Unternehmen beliefen sich auf 108 Milliarden Dollar und machten 18 Prozent des Waffenumsatzes der Top 100 aus, womit sie den zweitgrößten Anteil an den Gesamteinkünften nach Ländern haben, hinter den US-Unternehmen. Der 2,7-prozentige Anstieg der Gesamtumsatzes mit chinesischen Waffen im Jahr 2022 war der vierte jährliche Anstieg in Folge", heißt es bei SIPRI.

Naher Osten
"Der Nahe Osten verzeichnete im Jahr 2022 den größten prozentualen Anstieg der Rüstungsumsätze aller Regionen, da alle sieben im Nahen Osten ansässigen Unternehmen in den Top 100 ein erhebliches Wachstum verzeichneten", heißt es in dem SIPRI-Bericht. Eine Steigerung um 11 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die drei israelischen Unternehmen Elbit Systems, Israel Aerospace Industries und Rafael erreichten 2022 12,4 Mrd., weit mehr als z.B. die vier deutschen Rüstungsfirmen: 9,1 Mrd. Dollar.

Explodiert ist der Umsatz bei den vier türkischen Rüstungsfirmen: +22 Prozent auf auf 5,5 Mrd. Dollar. Baykar hat sich mit seinen Drohnen (Bayraktar TB-2) auf Anhieb förmlich in die Top100-Liste geschossen. "Der Waffenumsatz war um 94 Prozent gestiegen, die schnellste Wachstumsrate aller Unternehmen im Ranking".

Russland
Zwei russische Unternehmen gehören zu den Top 100 des Jahres 2022. Ihr gemeinsamen Einnahmen aus Rüstungsgütern beliefen sich auf 20,8 Mrd. USD, was einen Rückgang um 12 Prozent gegenüber dem Jahr 2021 bedeutet. Die russischen Unternehmen sind von einem Rückgang der Rüstungsexporte betroffen. Auch die gegen Russland verhängten westlichen Sanktionen und der damit verbundene eingeschränkte Zugang zu Komponenten hatten auch Auswirkungen auf die Einnahmen der russischen Rüstungsunternehmen im Jahr 2022.
Die Diskrepanz, dass es trotz der Berichte der russischen Regierung über eine erhöhte Waffenproduktion und einer geschätzten 21-prozentigen Steigerung der Rüstungsausgaben zu keinem Anstieg der Rüstungseinnahmen bei den beiden in der Top100-Liste aufgeführten Konzernen kam, erklärt SIPRI mit der hohen Inflation, dem Rückgang der lukrativen Waffenexporte, Zahlungsverzögerungen der russischen Regierung sowie der Nichtberücksichtigung von Rüstungskonzernen, die zwar nicht unter den Top100 gelistet sind, aber Ausrüstungskategorien wie Luftabwehrsysteme und Raketen herstellen, die aufgrund des Krieges sehr gefragt sind.

Europa
Die Rüstungsumsätze der 26 in Europa ansässigen Top-100-Unternehmen stiegen um 0,9 Prozent auf 121 Milliarden Dollar. SIPRI: "Der Krieg in der Ukraine hat eine Nachfrage nach Material geschaffen, das für einen Zermürbungskrieg geeignet ist, wie Munition und gepanzerte Fahrzeuge". Viele Hersteller konnten bereits 2022 ihre Umsätze steigern, die große Welle aber kommt erst dieses Jahr und in den folgenden. Polen will in kurzer Zeit sein Militär zur größten europäischen Landarmee ausbauen, in der Rüstungsfabrik PGZ schlägt sich das in einer 14%igen Steigerung des Umsatzes (Munition und Panzerfahrzeuge) nieder.

Sehr hohe Wachstumsraten bei ihren Waffenverkäufen weisen zwei trans-europäische Konzerne mit jeweils deutscher Beteiligung aus: Airbus Defence (u.a. Eurofighter) mit einem Rüstungsplus von 17 Prozent und Platz 14 im Ranking und die trans-europäische Panzerschmiede KNDS (KraussMaffeiWegmann und die französische Nexter) mit einer Steigerung um 11 Prozent.

"Der Krieg in der Ukraine schuf eine Nachfrage nach Material, das für einen Zermürbungskrieg geeignet ist, wie Munition und gepanzerte Fahrzeuge. Viele europäische Hersteller dieser Güter konnten ihre Einnahmen steigern."
Lorenzo Scarazzato, Forscher beim SIPRI-Programm für Militärausgaben und Rüstungsproduktion.

Weiterhin sind vier deutsche Rüstungsfirmen und ein weiterer trans-europäischer mit deutscher Beteiligung unter den Top 100: Der Lenkwaffenproduzent MBDA (Schrobenhausen)auf Platz 32. Die weiteren deutschen Konzerne: Rheinmetall (Platz 28; +8%), ThyssenKrupp (Platz 62; -16%), Hensoldt Platz 69; +6,9%), Diehl (Platz 93; +13%).

Rheinmetall: Rekordgewinne dank "Zermürbungskrieg" in der Ukraine

"Der Dax wird militärischer" titelte die Süddeutsche Zeitung ihren Wirtschaftsteil Anfang März 2023. Anlass war der Beschluss der deutschen Börse, den Rüstungskonzern Rheinmetall in die Premium-Liga Dax-40 aufzunehmen. Weichen musste dafür - symbolträchtig – der Medizinkonzern Frisenius Medical Care (Dialysegeräte). Er rutscht in den M-Dax, der 50 "Nebenwerte" ab.

Ausschlaggebend war der stark gestiegene Aktienkurs von Rheinmetall seit Beginn des Ukrainekrieges. Während die Aktie des Düsseldorfer Rüstungskonzerns vor dem Krieg mit einem Kurs zwischen 70 und 90 Euro dahindümpelte,schoss dieser mit den ersten Kanonensalven steil nach oben. Getreu der alten Börsenweisheit "Kaufen wenn die Kanonen donnern". Anfang Dezember lag der Kurs bei 284 Euro, mit Potenzial nach oben: eine Kurssteigerung von gut 250 Prozent gegenüber dem Kriegsbeginn.

Rheinmetall Aktienkurs 2023 12 08

Aktienkurs 3 Jahre, 8. Dezember 2023

 

Die hohen Aktienkurse widerspiegeln Gewinnerwartungen der Aktionäre. Sie dürften nicht enttäuscht werden. Auf der diesjährigen Bilanz-Pressekonferenz verkündete Konzernchef Papperger bereits für 2022 einen "Rekordgewinn" (Papperger) und eine Mords-Dividende.

Rheinmetall-Rekordzahlen für das Geschäftsjahr 2022 – Bilanz-Pressekonferenz:
• Umsatz Gesamtkonzern: 6,4 Mrd. Euro (+13%)
• Rüstungs-Umsatz: 67% des Gesamtumsatzes: 4,55 Mrd. Dollar (+ 6%)
• Nettogewinn: 469 Mio.Euro + 61%
• Dividende: 4,30 Euro + 30%
• Auftragsbestand 26,6 Mrd. Euro = Vierfache Jahresproduktion.

Rheinmetall Aktienkurs 2023 05 10  
Rheinmetall: "Titan der Rüstungsindustrie"
11.05.2023: Aktionärsversammlung von Rheinmetall ++ "Rekordjahr mit hoher Rendite und stark wachsenden Auftragsvolumina" ++ Gewinn nach Steuern: +61 Prozent ++ glänzenden Geschäftsaussichten: Aufrüstung der Bundeswehr, Krieg um die Ukraine und zunehmende militärische Konflikte in aller Welt

Munition im Wert von rund 1,3 Milliarden Euro

"Die Preise für Ausrüstung und Munition schießen in die Höhe", beklagt sich der niederländische Admiral Rob Bauer, der Vorsitzende des NATO-Militärausschusses. Die NATO-Staaten müssten "immer mehr" Geld ausgeben, nur um dafür "das Gleiche" an Munition und Ausrüstung beschaffen zu können.

Granaten 155mm


So hat Rheinmetall die Preise für die im Ukraine-Konflikt gefragte 155-Millimeter-Munition seit Beginn des Krieges um mehr als das 1,5-fache erhöht, berichtete die Zeitung Welt am 2. November. Am 10. Juli hatte sich der Konzern in einem Rahmenabkommen mit dem Bundesverteidigungsministerium verpflichtet, bis 2029 Munition im Wet von 1,2 Milliarden Euro zu liefern. Aus dem von der Zeitung zitierten Dokument geht hervor, dass Rheinmetall im Rahmen des Vertrags 333.333 Granaten zu einem durchschnittlichen Preis von 3.600 Euro pro Munition liefern wird.
Vor Beginn des Ukraine-Kriegs lag der Stückpreis noch bei rund 2.000 Euro pro Geschoss. Das entspricht einer Preissteigerung von mindestens 80 Prozent.

"Kapazitäten hochfahren"

"Handschlagqualitäten" verspricht sich Rheinmetall-Chef Papperger vom neuen Kriegsminister Boris Pistorius. Bei der Waffenbeschaffung für die Bundeswehr soll es also künftig zugehen wie am Viehmarkt: Rasche Auswahl, "schnelle Beschaffungswege" und "schnelle Genehmigungsverfahren" - Einigung per Handschlag!

Pistorius signalisierte gleich bei Amtsantritt, er habe "keine Berührungsängste" mit den Rüstungsindustriellen, es müsse alles nur schnell gehen: Munition und neue Panzer. Schnell die "Kapazitäten hochfahren" ist seitdem der Schlüsselbegriff von Rüstungsmanagern und Regierung. Von einem Spitzengespräch mit dem Kanzler nimmt Hensoldt-Boss Thomas Müller den Auftrag mit: "Wir sollen die Kapazitäten hochfahren und so schnell wie möglich liefern".

Bei Rheinmetall werden die Rüstungsgeschäfte riesig aufgestockt. Der Umsatz soll sich bis 2025 auf 12 Milliarden Euro verdoppeln. Der Düsseldorfer Konzern wäre dann unter den Top 20 der Welt-Rüstungsbranche zu finden. Der Schwerpunkt liegt auf Panzer aller Raubkatzen (Leopard, Gepard, Marder, Puma, Lynx, Panther,…) und Munition. Der Konzern lässt es krachen: er hat jetzt für 1,2 Mrd. Euro den spanischen Munitionsproduzenten Expal übernommen; in Ungarn wird ein neues Munitionswerk gebaut, ein Werk für Granaten und Geschosse in Sachsen und in der Munitionsfabrik in Unterlüß werden die Kapazitäten erweitert.

Im Jahr 2024 will Rheinmetall durch den Ausbau der Produktionskapazitäten in den Werken in Deutschland, Spanien, Südafrika und Australien eine jährliche Produktion von bis zu 700.000 Artilleriegeschossen sicherstellen.

Rheinmetall Papperger Ukraine

Rheinmetall-Boss Pappberger in der Ukraine


Der Konzern will zudem bereits in Kürze die Produktion in der Ukraine aufnehmen. Vorstandschef Armin Papperger will dort "nach etwa sechs bis sieben Monaten das erste radgetriebene Fahrzeug fertig haben – und nach zwölf bis 13 Monaten den ersten [Schützenpanzer] Lynx". Daneben setzt das Unternehmen stark auf die Vereinigten Staaten, deren Streitkräfte es schon lange beliefert. Die Beziehungen sind mittlerweile so eng, dass Rheinmetall den Auftrag erhalten hat, für das Exportmodell des Kampfjets F-35A Lightning II Rumpfmittelteile zu bauen; der F-35 wird unter Führung des US-Konzerns Lockheed Martin, des mit einigem Abstand umsatzstärksten Rüstungsunternehmens weltweit, hergestellt.

Bestärkt wurde der Konzern in seinen Vorhaben durch den "Munitionsgipfel" Ende vergangenen Jahres im Kanzleramt. Wenn es noch einer Illustration des "Militär-Industrie-Komplexes" bedurfte, dann mit dieser Runde. Die Spitzen von Politik, Militär und Rüstungsindustriellen trafen sich im exklusivsten Regierungsgebäude, um zu beraten wie man schnell und in großen Mengen Pulver, Patronen und Granaten beschaffen könne.

Rüstung hat Vorrang

Mit jeder abgeschossenen Artilleriegranate fliegen drei Kindergartenplätze durch die Luft. Mit jedem Schuss eines Puma-Panzers explodieren zwei Bürgergeld-Regelsätze. Für 20 Milliarden Euro will die Bundesregierung schnellstens Munition beschaffen; kaum weniger als im Bundesetat 2023 für das Ressort "Bildung und Forschung" vorgesehen sind: 20,5 Milliarden Euro. Pisa lässt grüßen!

D Habeck Scholz Lindner  

 

"Es geht eben nicht mehr alles". Außer bei der Rüstung

Gemetzel in Gaza mit deutscher Unterstützung. Rüstungsexporte aus Deutschland nach Israel fast verzehnfach

Die Bundesregierung gibt dem Gemetzel der israelischen Armee in Gaza nicht nur diplomatische, politische und mediale Unterstützung, sondern liefert auch Rüstungsgüter.

Die Bundesregierung hat bis Anfang November dieses Jahres deutlich mehr Rüstungsexporte nach Israel genehmigt als im Vorjahr. Der Wert der Waren stieg von 32 auf 303 Millionen Euro. Der Großteil wurde seit Beginn des israelischen Vernichtungskrieges in Gaza bewilligt. Details zu Lieferungen nennt die Bundesregierung grundsätzlich nicht, auch, damit beteiligte deutsche Unternehmen nicht erkennbar sind.

Gazakrieg Gaza Friedhof fuer Kinder


Etwas Licht in das Dunkel bringt: Der israelische Merkava-Panzer, der in Gaza Wohn- und Krankenhäuser, Einrichtungen der UN und Schulen dem Boden gleichmacht, wird mit einem Dieselmotor angetrieben, der in den Konstruktionsbüros der deutschen MTU entwickelt wurde. Die 120-Millimeter-Kanone entspricht der im deutschen Leopard 2. Der Panzer Leopard 2 ist eine Entwicklung von Krauss-Maffei Wegmann (KMW). Rheinmetall steuert unter anderem die Kanone und das Feuerleitsystem bei, während KMW unter anderem das Fahrgestell produziert.
Zudem hat Israel die Bundesregierung um Munition für Kriegsschiffe gebeten. Rheinmetall kann liefern.

 

txt: Fred Schmid

Fußnoten

[1] The SIPRI Top 100 Arms-producing and Military Services Companies, 2022
https://www.sipri.org/publications/2023/sipri-fact-sheets/sipri-top-100-arms-producing-and-military-services-companies-2022


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