Lula im Gefängnis. Tränengas und Gummigeschosse gegen seine Anhänger*innen
10.04.2018: Mit Tränengas und Gummigeschossen ist die brasilianische Polizei am Samstag gegen Anhänger*innen des früheren Präsidenten Luiz Inacio Lula da Silva vorgegangen. Sie protestierten gegen seine Inhaftierung. Lula hatte sich in São Paulo der Polizei gestellt und war anschließend in das Gefängnis der südbrasilianischen Stadt Curitiba überführt worden. Dort protestierten Tausende, wie am vorhergehenden Freitag im ganzen Land. Sie sehen in der Inhaftierung Lulas eine weitere Etappe des Staatstreichs, der mit der Amtsenthebung von Präsidentin Dilma Rousseff im August 2016 begann und jetzt verhindern soll, dass Lula zum nächsten Präsidenten gewählt wird.
02.04.2018: Die Türkei hätte ihren Angriff auf den nordsyrischen Kanton Afrin ohne die Hilfe Russlands nicht durchführen können, bestätigte jetzt erstmals ein ranghoher türkischer Regierungsbeamter ++ Dschihadisten werden von Ost-Ghouta nach Cerablus und Afrin verlegt ++ nächstes türkisches Kriegsziel: Tel Rifaat ++ Dreiergipfel Russland-Türkei-Iran in Ankara steht bevor
27.03.2018: Im Irak wird am 12. Mai gewählt ++ die Irakische Kommunistische Partei kandidiert gemeinsam mit der al Sadr-Bewegung im Wahlbündnis Sairon ++ Rashid Ghewielib zur Situation im Irak und zu den Überlegungen der Irakischen Kommunistischen Partei
19.03.2018: türkische Truppen in Afrin Stadt ++ Leopard-Panzer vor dem Rathaus ++ demokratische Autonomieverwaltung evakuierte Zivilbevölkerung ++ YPG/YPJ: kein Rückzug, sondern Übergang zu Guerillakrieg ++ Erdogan will Kalifat in Afrin erreichten ++ Russland und Türkei "zufrieden" über Entwicklung in Syrien
13.03.2018: Während die Bombardierungen der türkischen Luftwaffe auf Efrîn andauern, fragen sich die Menschen in der belagerten Stadt, warum die Welt weiter zu dem drohenden Genozid schweigt.
06.03.2018: Zum Jahreswechsel war der Iran in den Schlagzeilen: Massenproteste von Arbeitern, Frauen legen demonstrativ das Kopftuch ab, Angriffe auf Büros der Sicherheitsbehörden in Iran/Kurdistan. Auch wenn der Iran aus den Schlagzeilen verschwunden ist, die Proteste gehen weiter.
update 27.02.: Privatarmeen führen in Syrien einen Krieg um Öl
22.02.2018: 40.000 afrikanische Flüchtlinge droht Deportation oder Gefängnis ++ Innenminister Arie Deri: "Es ist eine jüdische Verantwortung, die Eindringlinge abzuschieben." ++ breite Proteste gegen die Deportationspläne der rechtsextremen Regierung von Benjamin Netanjahu ++ Holocaust-Überlebende und Rabbiner erklären: Wir verstecken Flüchtlinge, so wie damals das jüdische Mädchen Anne Frank versteckt wurde ++ afrikanische Flüchtlinge im Hungerstreik



