05.04.2011: Am vergangenen Wochenende war die FDP mit ihrem Führungsstreit in allen Schlagzeilen, dominierte die Nachrichten. Damit schienen für wenige Stunden Fukushima und die NATO-Aggression gegen Libyen vergessen.
In Libyen gehen jedoch die NATO-Angriffe zur angeblichen Durchsetzung von Völkerrecht unvermindert weiter. Die Zahl der toten oder verletzten ZivilistInnen wächst - angeblich sind sie vor allem Opfer der Handlungen der Regierungstruppen.
Geht es den Aggressoren aber überhaupt um die "Durchsetzung von Völkerrecht? Nein. Von Anfang an war das erklärte Ziel Barack Obamas und Nicolas Sarkozys: Muammar Al-Ghaddafi muss weg. Dafür schießen die Raketen der NATO-Truppen jetzt den Weg frei.
29.03.2011: Einen Tag nach den bisher größten Anti- Atom-Protesten in Deutschland und in Folge der vielfältigen Aktionen gegen Stuttgart 21 erlitten die CDU-geführte Landesregierung Baden- Württembergs, ihr Ministerpräsident Mappus eine "historische" Wahlniederlage. Historisch, denn erstmals seit 1953 ist die CDU nicht mehr an der Regierung, stellt nicht den Ministerpräsidenten und befindet sich in der Opposition. Ein tiefer Einschnitt für die CDU. Ein Erfolg der starken außerparlamentarischen Bewegungen. Die lange Regierungszeit hat die CDU blind und taub gemacht gegenüber dem Willen und den Forderungen der Bevölkerung. Das war und ist so in der Bildungspolitik, in der Sozial- und Gesundheitspolitik, aktuell in der Energiepolitik, bei Stuttgart21 und bei der Einbeziehung der Bevölkerung bei wichtigen politischen Entscheidungen, also in Fragen der Demokratie und des politischen Stils.
05.03.2011: Am 5. März 1871 - dieses Datum gab sie jedenfalls in ihrem Lebenslauf an - wurde Rosa Luxemburg in dem kleinen Städtchen Zamo?? im Gouvernement Lublin in Polen geboren. Annelies Laschitza schreibt in ihrer Luxemburg Biographie (Im Lebensrausch, trotz alledem), das sich Rosa Luxemburg über jeden Glückwunsch zu ihrem Geburtstag freute, vor allem wenn sie Blumen oder Bücher geschenkt bekam. "Rosa Luxemburgs Leben war aufreibend und konfliktreich. Sie kämpfte für eine bessere Welt. Ihr Ideal war ein Sozialismus, der vom Volk mitgestaltet wird, auf uneingeschränkter Freiheit und Demokratie basiert und einen dauerhaften Frieden garantiert", heißt es in dieser Luxemburg Biographie.
25.02.2011: Kommentar von Albano Nunes, Mitglied des Sekretariats des Zentralkomitees der Portugiesischen Kommunistischen Partei PCP, zur Entwicklung im arabischen Raum:
16.02.2011: Der Aktionstag am 24. Februar wird Höhepunkt der aktuellen Gewerkschaftskampagne für gleiche Bezahlung von Leiharbeitskräften und Stammbelegschaften werden. Betriebliche und öffentliche Aktionen sollen Druck auf Regierung und Bundestag entwickeln, damit die Gleichbehandlung und ein Mindestlohn für die gesamte Branche in das neue Entsendegesetz aufgenommen werden. Anlass der Novellierung ist die sog. Arbeitnehmerfreizügigkeit ab Mai. Sie lässt die Profiteure des modernen Sklavenhandels um ihre Pfründe fürchten, wenn sich ausländische Konkurrenz noch billiger auf dem Markt etablierte.
01.02.2011: Auf Initiative von Klaus Schwab, Professor für Wirtschaftspolitik an der Universität Genf, war im Januar 1971 erstmals eine Gruppe europäischer Konzernbosse unter der Schirmherrschaft der Europäischen Kommission und der Europäischen Industriellenvereinigung in Davos mit Politikern zusammen gekommen. Inzwischen hat sich Davos zu einem der bedeutendsten informellen Treffen der Eliten des globalen Kapitalismus gemausert. Conrad Schuhler vom
11.01.2011: Kommentar von Paolo Ferrero, Nationaler Sekretär von Partito della Rifondazione Comunista, zu dem Konflikt bei Fiat, der eine Bedeutung hat, die weit über das Unternehmen hinausgeht. Am Donnerstag und am Freitag dieser Woche werden die Beschäftigten im Turiner Fiat Werk über ein bereits abgeschlossenen Abkommen zwischen dem Konzern und verschiedenen Gewerkschaften abstimmen. Konzernchef Sergio Marchionne verlangt flexiblere Verträge, längere Arbeitsschichten, kürzere Pausen und den Verzicht auf das Streikrecht. Nur dann werde in Italien investiert und neue Produktionslinien hochgefahren. Gegen das Abkommen wehren sich die Metallgewerkschaft FIOM und Italiens stärkste Gewerkschaftsdachorganisation CGIL.



