Ansbacher Ostermarsch - Hubschrauber zu Windräder – Für Frieden und Energiewende
02.04.2013: Über 300 Menschen beteiligten sich am Ansbacher Ostermarsch, der in diesem Jahr unter dem Motto "Hubschrauber zu Windräder – Für Frieden und Energiewende“ stand. Bereits zum siebten Mal organisierten das Ansbacher Friedensbündnis (AFB) und die Bürgerinitiative (BI) „Etz langt´s!“ den Ansbacher Ostermarsch. Der Ostermarsch begann am Karsamstag mit einer Kundgebung vor der US-Kaserne in Katterbach, wo vor allem gegen den Lärmterror der dort stationierten Hubschrauber demonstriert wurde.
02.04.2013: Es ist an der Zeit: Sagt NEIN zur Kriegspolitik des Imperialismus, lautete das Motto des Os-termarschs in Berlin, vom Potsdamer Platz zum Bundeskanzleramt. Dem Aufruf der Berliner Friedenskoordination mit klaren Absagen an Kriegspropaganda und an die Grundgesetz- und völkerrechtswidrigen Auslandseinsätze der Bundeswehr zur Durchsetzung von geostrategi-schen und wirtschaftlichen Interessen folgten rund 1000 Teilnehmer aus dem Friedensbünd-nis. Die Berliner DKP demonstrierte mit Rosa-Luxemburg-Postern und eigenem Transparent „Hände weg von Syrien! Gemeinsam gegen Imperialismus & Krieg“.
02.04.2013: Diesmal stand der Frankfurter Ostermarsch unter diesen beiden Vorzeichen: Keine Nazis, an keinem Ort dieses Landes und keinen Krieg, der jemals wieder von diesem Land ausgeht! An den Auftaktpunkten ließen die Nazis sich nicht blicken, aber die Friedensdemonstranten waren diesmal auch besonders aufmerksam und entschlossen, jegliche Annäherung zu verhindern. Das Hauptthema, die unbemannten Kampfdrohnen, die in den nächsten Jahren massenhaft von der Bundeswehr (und anderen) angeschafft werden sollen und neuen militärischen Abenteuern mit noch mehr Tod und Vernichtung Vorschub leisten sollen, wurde ausführlich auf den Kundgebungen angesprochen.
02.04.2013: "Krieg ist keine Lösung" lautete das diesjährige Motto des Kieler Ostermarsches. 150 unverdrossene Friedens"marschierer" zogen mit Transparenten, Sandwitches und Fahnen "bewaffnet" durch die Holstenstrasse zum "Platz der Kieler Matrosen" am Hauptbahnhof und wieder zurück zum Asmus-Bremer-Platz. Seit nunmehr über 50 Jahren finden alljährlich die Osteraktionen der bundesdeutschen / deutschen Friedensbewegung statt – mit höchst unterschiedlicher Beteiligung. Von hundert Demonstranten beim Ostermarsch 1962 bis zu 300.000 im Jahr1968 und einem ähnlich hohen Mobilisierungsgrad Anfang bis Mitte der 80er Jahre im Zusammenhang mit der sog. "Nachrüstungsdebatte". Ausreisser nach oben gab es dann wieder 1991 (2. Golfkrieg) und 2003 (Irakkrieg).
01.04.2013: Zu den diesjährigen Ostermärschen, die heute in Chemnitz, Dortmund, Frankfurt a.M., Hamburg, Kassel, Nürnberg und anderen Städten zu Ende gehen, erklärt der Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag zusammenfassend:
30.03.2013: "Militäreinsätze beenden! Politik für die Menschen statt für Banken und Konzerne!" Unter diesem Motto stand der Münchner Ostermarsch am Samstag, 30. März, an dem sich bei der Demo und anschließenden Kundgebung in der Münchner Innenstadt etwa 500 Menschen beteiligten. Nach einem ökumenischen Gottesdienst hatte man nicht zufällig als Ort der Auftaktkundgebung das Mahnmal des Oktoberfestattentates auf der Münchner Theresienwiese gewählt um an die NSU-Morde zu erinnern, auf den bevorstehenden Prozess und die antifaschistische Demonstration hinzuweisen, die aus diesem Anlass am 13. April in München stattfindet.
27.03.2013: Zum Start einer neuen Kampagne der Friedensbewegung gegen Kampfdrohnen, die am Freitag der Presse vorgestellt wurde, erklärten die Sprecher des Bundesausschusses Friedensratschlag, Dr. Peter Strutynski (Kassel) und Lühr Henken (Berlin):
26.03.2013: Bis auf den letzten Platz besetzt war am Sonntag, 24. März 2013, die evangelische Versöhnungskirche auf dem Gelände der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Dachau. Eine ungewöhnliche Situation: Gläubige unterschiedlicher Konfessionen gedachten ermordeter Kommunisten, und zahlreiche Münchner KommunistInnen waren unter den TeilnehmerInnen des Gottesdienst. Der Anlass: Die evangelische Landeskirche erinnerte mit einem Gedenkgottesdienst an die ersten vier Mordopfer - darunter drei Kommunisten - des vor 80 Jahren errichteten Konzentrationslagers Dachau. VertreterInnen der katholischen Kirche, der islamischen Glaubensgemeinschaft und des Landesverbandes der israelitischen Kultusgemeinden nahmen ebenfalls an dem Gedenken teil.



